K&M Gutsweine – Die Weinhandlung in Frankfurt –

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2008 Gewürztraminer „Feld“ Weinhof Kobler / Südtirol

Posted by Bernd Klingenbrunn - Mittwoch, 10 März 2010

 

Site logoMonika Gamberoni & Armin Kobler

Heute abend braucht es zum Championslegue-Spiel der „Galaktischen“ gegen Lyon etwas mehr Power, um gegen das Fußballfeuerwerk der Madrilenen weintechnisch anzukommen. Meine Wahl fiel auf den 2008er Gewürztraminer aus der Lage Feld, trocken ausgebaut.

Wie bei allen bisher probierten Weinen gefallt mir die Balance, die die Weine besitzen, im speziellen bei einem Gewürztraminer sicher nicht ganz einfach, den der Hang, zu alkoholisch daher zu kommen ist gegeben. Auch sein Duft kommt nicht wie ein aufgedonnertes Nüttchen daher, sondern ist wohldosiert, nie aufdringlich. Am Gaumen dann ein eindringlicher, leicht cremiger Auftakt, unterschwellig begleiten leicht nussig-würzige Noten den Wein, besitzt durch den nicht durchgeführten BSA eine angenehme Frische, wird begleitet von floralen Blütennoten und einem Hauch Mineralik, wieder Fruchtnoten und Würtze im Wechselspiel, gute Länge. Macht auch solo eine gute Figur.

Kompliment, Armin Kobler!

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Weinbezeichnung:
Südtiroler Gewürztraminer 

Lage:
„Feld“ auf dem Schuttkegel des Fenner Baches, leicht geneigt, sandig-lehmiger Boden auf feinem Dolomitschutt. 

Rebanlage:
Flachbogen, ca. 7.000 Reben/ha, fünf Jahre alt. 

Ausbau:
Gärung und Lagerung auf der Feinhefe im Stahlfass, kein biologischer Säureabbau, keine Weinsteinstabilisierung.  

Sensorik:
Der sortentypische Geruch ist von Rosenblüten sowie von Gewürznelken geprägt. Floreale Aromen unterstützen diese für das Unterland markante Geruchsausprägung. Der Geschmack ist trocken, wobei Extrakt und Alkohol dem Wein ein angenehmes Mundgefühl verleihen.

Anzahl Flaschen:
3.700

Analysenwerte:
Alkohol 14,5 % Vol,
Gesamtsäure 4,0 g/L,
Restzucker 3,5 g/L,
Red. Extrakt 24,7 g/L.

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Chardonnay at it´s best – Weinhof Kobler / Südtirol

Posted by Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 9 März 2010

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Armin Kobler arbeitet in seinem Hauptberuf bei der Landesversuchsanstalt Laimburg. Dort ist er für die Betreung der Südtiroler Weinbauern zuständig um sie in Fragen der Kellerwirtschaft zu betreuen. Zu Hause jedoch ist er auf dem eigenen Weinhof, den Armins Vater vor 60 Jahren 1950 erworben hat. Heute stehen etwa knapp 6 Hektar im Anbau, wobei auch noch Obstbau betrieben wird. Besonders stolz ist er auf die fast 60 jährigen, noch vom Vater gepflanzten Chardonnay-Reben.

Mitte der 90er fand er Gefallen am Selbstkeltern der Weine, was zunächst nur als Hobby und Selbstzweck angedacht war, entwickelte sich schnell zur Leidenschaft, nicht zuletzt, weil viele renommierte Winzer die Weine des Hobbywinzers lobten und ihn ermutigten, es professionell anzugehen. So besuchte er die Landwirtschaftsoberschule in San Michele, studierte Landwirtschaft in Wien und jobbte bei renommierten Kellereien wie z.B Peter Zemmer in Kurtinig. Seit 2006 verarbeitet er einen Teil seiner Trauben selbst, ab dem aktuellen Jahrgang 2008 zieht er über die Lande, den Weg zu K&M fand er über unseren Wein-Blog. Knapp 15.000 Flaschen füllt der emsige und umtriebige Winzer nun ab, peu a peu baut er sich sein Händlernetz auf. Billige Weine wird man bei ihm vergebens suchen, zu aufwändig ist die Weinbergsarbeit, zu reduziert sind die Erträge. Ich finde: diese sorgfältige Arbeit schmeckt man den Weinen an.

 

2008 Chardonnay Ogeaner – Weinhof Kobler / Südtirol

Auch wenn ein Rheingauer Labor bei einem Wein eines anderen Winzers meinte, grüner Apfel sei nicht typisch für Chardonnay, duftet dieser Wein eindeutig nach der grünen, saftigen Baumfrucht. Am Gaumen ein Hauch Banane, eher der etwas frühreife Typ, immer unterlegt von Ananas und einer salzigen Mineralität, zeigt eine wunderbare frische Säure, nicht zu viel. Neben dem zarten Schmelz dominieren auch erdige Noten den Gaumen, der Wein tendiert niemals in den breiten, langweiligen Typ, sondern animiert – wie auch schon der 15%ige Merlot gestern – immer zum nächsten Schluck. Lobenswert auch hier die Konsequenz, einen Drehverschluß zu verwenden, visuell sehr gut gelöst.

Fazit: So macht mir Chardonnay Spaß und ich bin gespannt, ob ich bei meiner Reise ins Burgund Ende März ähnlich gute Weine in dieser Preisklasse finde

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Lage:
„Ogeaner“ in der Großlage „Punggl“, eben, sandiger Flinsboden. 

Rebanlage:
einfache Pergl, ca. 3.300 Reben/ha, größtenteils über 50 Jahre alt. 

Ausbau:
Gärung und Lagerung auf der Feinhefe im Stahlfass, kein biologischer Säureabbau, keine Weinsteinstabilisierung.  

Sensorik:
Im Vordergrund steht das sortentypische Aroma von Banane, unterlegt von Ananas und grünem Apfel. Im Mund überwiegt die säureunterstütze Frische, welche in einen anhaltenden, salzigen Abgang übergeht.

Anzahl Flaschen:
1.700

Analysenwerte:
Alkohol 13,0 % Vol,
Gesamtsäure 6,3 g/L,
Restzucker 1,6 g/L,
Red. Extrakt 25,5 g/L

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Agriturismo Cascina San´t Eufemia – Impressionen aus dem Piemont

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 21 Juni 2009

Im Juni waren wir einige Tage zu Gast bei Chiara Andreis und ihrem Mann Paolo, an einem der herrlichsten Flecken Erde, im Piemont.

Info´s :
Cascina San´t Eufemia
http://www.cascinasanteufemia.it

 

Chiara und Paolo

Chiara und Paolo

der Blick von unserer Terrasse

der Blick von unserer Terrasse

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Haupthaus und Galerie (open-air Frühstück)

Haupthaus und Galerie (open-air Frühstück)

die Terrasse - der Sommer kann kommen

die Terrasse - der Sommer kann kommen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Katzenwäsche - die Linke fremdelt etwas, die rechte will immer gekrault werden

Katzenwäsche - die Linke fremdelt etwas, Joy(rechts) will immer gekrault werden

Gestatten: Dodo, Lieblingsbeschäftigung: tagsüber Siesta!

Gestatten: Dodo, Lieblingsbeschäftigung: tagsüber Siesta!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dodo und Masca: die heimlichen Herrscher des Hofes

Dodo & Masca: die heimlichen Herrscher des Hofes

Ach is des schee!!!

Ach is des schee!!!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
Siesta am Nachmittag!

Siesta am Nachmittag!

 
Was für ein anstrengengendes Leben!

Was für ein anstrengengendes Leben!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Grazie Chiara, grazie Paolo! A presto!

Grazie Chiara, grazie Paolo! A presto!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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K&M RendezVino: Bio-dynamisch: zu Gast Az. Agr. Pacina und Domaine Philippe Gilbert

Posted by Bernd Klingenbrunn - Mittwoch, 4 Februar 2009

Mittwoch, 18.02.2009, 17:00 Uhr-21:00 Uhr (mindestens)
RendezVino: BIO-DYNAMISCH

Ort: K&M Gutsweine, Hamburger Allee 37, 60486 Frankfurt
Kosten: € 5,00 – ohne Anmeldung –

Seit ein paar Jahren stellen immer mehr Winzer die Arbeitsweise in ihrem Weinberg als auch im Keller auf naturnahe, biologische oder im konsequentesten Falle auf biodynamischen Weinbau um. Zwei dieser Winzer werden uns am Mittwoch, den 18.2.2009 besuchen und Ihnen sehr gerne diese Arbeitsweise näher bringen. Der eine, Philippe Gilbert, Winzer aus der Loire-Region Menetou-Salon, erntet seit ein paar Monaten in der französischen Fachpresse die Früchte dieser Umstellung. „Bester Wein“ seiner Appellation wurde der 2006er Les Renardieres rouge, ein Wein, der wehmütige Erinnerungen an einst große Weine aus dem Burgund wach werden läßt. Aber auch seine Einstiegsweine Menetou-Salon blanc (Sauvignon Blanc) und Menetou-Salon rouge (Pinot Noir) zeichnen sich durch eine wundervolle Sortentypizität und Mineralik am Gaumen aus. Man schmeckt förmlich die Nachbarschaft zum wohl bekannteren „großen Bruder“ Sancerre, der sich leider in den letzten Jahren durch wenig Qualität bei steigenden Preisen selbst ins Abseits gestellt hat.

Unser zweiter, biodynamischer Bertieb, tritt gleich in voller Mannschaftsstärke an. Giovanna Tiezzi und Stefano Borsa nennen einen der schönsten, romantischten und kulinarisch wertvollsten Landstriche ihr zu Hause: Die Toskana; ganz im Süden, in der Nähe zu Siena, nur durch den Fluß Malena vom Chianti Classico Gebiet getrennt, entstehen auf der Az. Agr. Pacina, in einem über 1000 Jahre alten, ehemaligen Kloster jene Weine, die man heute in der Toskana wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen suchen muß. Heimatweine: Weine, die mit größter Sorgfalt im Weinberg, mit Respekt vor der Natur von Stefano, ehemals Betriebsleiter im hoch über Radda trohnenden Castello di Volpaia, vinifiziert werden. Sein 2005er Chianti Colli Senesi (nahezu 100% Sangiovese) hat ganze 2 Jahre im minimalistisch ausgestatteten Keller Zeit gehabt, seine Persönlichkeit zu entwickeln. Top-Riserva Qualität für 12,60 €. Dieses PLV sucht man im Chianti Classico vergebens. Während viele seiner Kollegen „mit der Mode gehen“ und die von Haus aus spröde Sangiovese mit Merlot, Cabernet und anderen internationalen „Heilsbringern“ dopen, sind Giovanna und Stefano sich immer selbst treu geblieben. Bio ist bei den beiden eine gelebte Philosophie. Das Gemüse wird selbst angebaut, auch zahlreiches Gefieder hat seinen Platz auf den ehemaligen Aussiedlerhöfen gefunden.

Wir freuen uns sehr, dass sich Giovanna und Stefano auf die gut 1000 km auf den Weg nach Frankfurt machen.

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