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Weingut Gunderloch: Verkostung V.I.R.G.O. & Riesling Nackenheim Rothenberg GG 2006 -2013

Posted by Bernd Klingenbrunn - Mittwoch, 12 November 2014

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Die Arbeitsliste 😉

Am gestrigen Nachmittag lud das Weingut Gunderloch aus Nackenheim/Rheinhessen zu einer Händler-Verkostung der aktuellen Kollektion ein. Als Schmankerl wurde anschließend eine kommentierte Verkostung der Jahrgänge 2006-2013 des Großen Gewächses aus dem Nackenheimer Rothenberg sowie des Projektes V.I.R.G.O angeboten. Und weil es allen Beteiligten so viel Spaß gemacht hat, wurden noch einige Raritäten aus dem Keller gezaubert, die das Reifepotential der Weine zeigen. Denn: noch immer werden die Top-Weine, also die Großen Gewächse viel zu früh getrunken.

Hier meine Eindrücke: Die Lage Rothenberg umfasst rund 20 ha und liegt am Nordende des Roten Hanges zwischen Nackenheim und Nierstein – direkt am Rhein. Ca. 5 ha davon bilden das Herzstück des Rothenberges. Der Rothenberg besitzt eine Hangneigung zwischen 30 und 80% und besteht aus 290 Mio. Jahren alten roten Tonschiefer-Platten. Von diesen Weinbergen, die hauptsächlich aus Steillagen bestehen, befinden sich rund 4,5 ha im Besitz der Familie Hasselbach des Weingutes Gunderloch. Der Rothenberg ist zweifelsohne unsere Markanteste Weinbergs-Lage und bringt Weine von einer packenden mineralischen Prägung, gepaart mit einem würzigen und fruchtgeladenen Spannungsbogen aus unterschiedlichsten Aromen hervor. (Text Weingut)

2006 Riesling Nackenheim Rothenberg GG
Botrytisjahrgang und ein recht säurestarkes Jahr. Der Wein präsentierte sich direkt nach der Flaschenfüllung sehr stramm und säurebetont Als dann der wesentlich gefälligere Jahrgang 2007 auf den Markt kam, geriet der etwas schwierige 2006er in Vergessenheit. 2014 öffnete man dann einmal wieder den 2006er und er zeigte sich nun wesentlich gereifter. Unverkennbar nachwievor die Botrytisnote, aber die Säure ist nun besser eingebunden. Zeigt in der Verbindung Botrytis und Alkohol eine leichte Schärfe am Gaumen, recht üppig wirkend, klassischerweise würde ich diesen Wein zum Essen reichen. 88/100 Pkt.

2007 Riesling Nackenheim Rothenberg GG
Stammt aus einem wärmeren Jahrgang ohne Bortytis; wirkt viel geschliffener, zeigt florale Noten, erdig, sehr klar und sauber, Hauch exotische Frucht, gute Länge. Ein gastronomisch perfekt einzusetzender Wein. 89/100 Pkt.

2008 Riesling Nackenheim Rothenberg GG
Ein Jahr mit viel Niederschlag, auch während der Lese, es war schwierig, möglichst ohne Botrytis zu lesen. Zeigt wie 2006 gewisse Schärfe, aber eher nur als Hauch spürbar, reduziert sich auch. Wirkt auf mich recht kernig, etwas schlanker und knackiger als 2007. Hat viel Zug und Animation am Gaumen, sehr gute Länge, frisch. 93/100 Pkt.

2009 Riesling Nackenheim Rothenberg GG
Recht warmes Jahr, wenig Botrytis. Recht feiner Duft nach weißen Beeren, auch gelbes Trockenobst. Am Gaumen samtig bis leicht ölig, Hauch Petrol, Kräuter, viel Extraktsüße, Hauch exotische Frucht, viel reife Gelbfrucht, dennoch für 2009 mit keinerlei Schwere und Opulenz aufwartend, erstaunlich feine Säure. 92/100 Pkt.

2010 Riesling Nackenheim Rothenberg GG
K
ühles Jahr,. viel Regen im September vor der Lese; hochkomplexe Nase, enorme Konzentration; kompakt am Gaumen, sehr viel innere Dichte, große Konzentration, Kräuter und kandierte Zitrusfrüchte en masse. Man spürt wie bei vielen anderen GG dieses so genannten „Arschjahres“, was in dem Wein steckt. Tiefe Mineralik, grandiose, reife und verspielte Säure. Man darf gespannt sein, wann er aufrecht laufen wird, derzeit krabbelt er noch im Laufstall herum. Wird groß werden. 95/100 Pkt. 2011 Riesling Nackenheim Rothenberg GG Warmes Jahr; wirkt dennoch sehr geschliffen, hochmineralisch, pikante Säure, etwas Heu, leichte Karamellsüße, deutliche Mineralik. Etwas leichter und weniger kompakt als 2010, dafür aber früher zugänglich. 92/100 Pkt.

2012 Riesling Nackenheim Rothenberg GG
„Ein Jahr der perfekten Balance“ so Agnes Hasselbach. Mir reicht für diesen Wein eigentlich nur ein Wort: Grandios! Emotional enorm berührender Wein. Gleichzeitig dicht und voll am Gaumen, viel Mineralik, Rasse, elegant, Tabak, enorm saftig, Zug und Druck. Zitrusfrucht, dunkle Beeren, Kräuter. Großartig. Muss reifen! 96/100 Pkt.

2013 Riesling Nackenheim Rothenberg GG
Ein schwieriges Jahr, frühe und immer wieder schnell wiederkehrende Fäulnis machten eine strenge Selektion unumgänglich, die Erntemenge war extrem niedrig. Herausgekommen ist dennoch ein spannendes, sehr elegantes GG. Gute Konzentration, verspielt am Gaumen, floral, Orangenzesten, Steinobstnoten, feine Würze. 93+/100 Pkt.

Beim Traktor fahren in den Himmel schauend und das Sternbild VIRGO (=lat. Jungfrau) sehend, so kam Johannes Hasselbach zum Namen für sein Projekt V.I.R.G.O. Es könnte aber auch „Vergoren Im Rothenberg Ganz Ohne“ heißen. Johannes wollte und will herausfinden, wie sich Weine ohne den Einfluß von Kellerflora und Kellerhefen zeigen und entwickeln. Die Riesling-Trauben stammen alle aus der GG Lage Rothenberg, die Verarbeitung findet nur im Weinberg statt, vergoren wird nur mit den Weinbergs eigenen Hefen, der Most kommt nicht mit Kellerhefen in Berührung. Die Trauben werden nach der Ernte gestampft und im Weinberg vergoren, erst nach der Vergärung kommt der Wein in den Keller des Weingutes. 2010 war der erste Jahrgang, von ihm gibt es nur noch 2 Flaschen, daher gab es ihn nicht zur Verkostung. Offiziell kommt dieser Wein auch nicht in den Handel, man denkt aber darüber nach.

2011 V.I.R.G.O.
Klare, saubere Aromatik, nicht zu fruchtüppig, Orangenzeste; wirkt fein und eher filigran, feine Mineralik. Im Vergleich zum GG Rothenberg mit Kellerflora wirkt der VIRGO auf mich etwas feiner, die Säure zeigt sich meiner Meinung auch etwas zurückhaltender. 91/100 Pkt

2012 V.I.R.G.O.
Steinige, salzige Aromatik. Jahrgangstypisch genauso kraftvoll wie sein „Bruder GG“ aus dem Keller. Wirkt in sich geschlossen, viel Energie ausstrahlend, kraftvoll, aber nicht fett, ein in sich ruhender Wein, perfekte Balance, wirkt wie selbstverständlich. Für mich auf gleichem Niveau wie das „normale“ Rothenberg GG. 96/100 Pkt.

2013 V.I.R.G.O.
Kaum vorgeklärt, recht schlank auf mich wirkend, würzig, etwas weniger kraftvoll als der 2012er V.I.R.G.O. Gute Balance. Auf mich wirkt dieser Wein etwas weniger offen wie sein „Keller-Pendant“ 92/100 Pkt.

Anschließend wurde noch die ein oder andere Flasche aus der Raritätenkammer der Hasselbachs geöffnet, besten Dank für die spendable Aktion.

1996 Riesling Auslese Rothenberg 0,75l
Wunderbar gereifter Duft nach floralen Noten und etwas Orangenzesten. Am Gaumen zu Beginn fein und rund, dann von einer markanten, frischen Säure unterlegt, saftig, etwas Würze, wiederum florale Einflüße, Hauch Malz, gute Länge. Macht viel Spaß. Nicht mehr im Verkauf. 92/100 Pkt

20141110_173538450_iOS1990 Nackenheim Rothenberg Riesling Spätlese trocken
Reifer Duft nach Orangen, etwas Zimt. Am Gaumen ungemein frisch und lebendig, keinerlei Alterungsnoten zu spüren, Potential für sicherlich weitere 5 Jahre, salzig, guter Säurebiss, tolle Länge. Zeigt das ganze Reifepotential dieser Lage. 94/100 Pkt.

1997 Nackenheim Rothenberg
Hochreifer, recht intensiver Duft von eingemachtem, gelbem Steinobst, auch am Gaumen etwas fülliger als der 90er, prägende Säurestruktur, Kräuternoten, salzig. Wunderbar gereifter Wein, hat etwas mehr Speck auf den Rippen, wird aber durch die reife, lebendige Säure gut gekontert.

 

 

20141110_183950346_iOS2009 Volnay 1er Cru Les Robardelles Domaine Philippe Boire (Melin, 21190 Auxey-Duresses) Philippe Boire produziert seit 2007 auf 3 ha 9 Cuvées, zu 95% Rotwein, er vergärt ohne Stängel. Die 1er Cru Lage Robardelles liegt nahe Meursault oberhalb von Santenay. Die Reben sind über 50 Jahre alt. Recht dunkelfarben; reifes, eher in Richtung dunkle Beerenfrüchte tendierendes Geschmacksbild, feine, runde Tannine,  dabei geschmacksintensiv am Gaumen, auch etwas Kirschfrucht, endet  auf guter Länge. Der 2007er erhielt 2 Sterne im Guide Hachette.

 

 

 

 

20141110_194924869_iOS2013 Grüner Veltliner Reserve Loiserberg 1. Lage, Weingut Jurtschitsch/Kamptal
Fülliger, recht intensiver und nach viel reifer, gelber Steinfrucht duftender Wein. Am Gaumen ebenfalls dicht, schmelzig, füllig, aber nicht fett, feine Mineralik. Guter Zug am Gaumen.

 

 

 

 

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1992 Pommard Village, Dom. Vaudoisey-Creusefond
1994 Pommard-Epenots 1er Cru Dom. Vaudoisey-Creusefond
Nun, zu vorgerückter Stunde wurde dann nur noch getrunken und gequatscht, der Notizblock blieb dann mal unberührt, aus der Erinnerung heraus waren beide Pommard noch gut in Schuss, nicht hochkomplex, aber eben gut zu trinken.

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Große Gewächs Präsentation 2014 in Wiesbaden – Berichte der Verkoster vor Ort

Posted by Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 26 August 2014

Seit Montag laufen die Verkostungen der Großen Gewächse des VDP. Bei den Weißweinen steht der 2013er auf dem Prüfstand, bei den Rotweinen 2012.

Hier fasse ich laufend atualisiert die Kommentare anderer Blogs zusammen, da von K&M keiner vor Ort ist. Wir gehen unserem Geschäft in unseren Läden nach. K&M wird sich am Mittwoch, den 27.8.14 in Mainz mit den GG aus Rheinhessen sowie am 8.9.2014 in Berlin mit allen GGs aus Deutschland beschäftigen und auch berichten.

Dirk Würtz – Alles über Wein und den Rest der Welt…
VDP Große Gewächse Teil 1
VDP Große Gewächse Teil 2

Nico Rechenbach -Gourmetwelten

Weinreporter Mario Scheuermann
VDP GG 2012 Ahr
VDP GG 2012 Lemberger
VDP GG 2013 Silvaner
VDP GG 2013 Württemberg
VDP GG 2013 Nahe
VDP GG 2013 Mittelrhein
VDP GG 2013 Baden

VDP GG 2013 Rheinhessen

Christian Schiller – Schiller-Wine

Felix Bodtmann (Der Schnutentunker)
Teil 1: Mittelrhein, Rheinhessen, Nahe, Rheingau
Teil 2: Riesling aus dem Rest der Republik
Teil 3: Spätburgunder

Oliver Bock (Rheingauer Weinschmecker)

Paul Truszkowski (Drunkenmonday)
Mittelrhein & Rheingau

Markus Vahlefeld
Teil 1 Rheingau

Teil 2 Mosel – Nahe
Teil 3 Rheinhessen

Sascha Speicher: (Meininger Verlag)
Noch eine Ergänzung zum Rheingau. Dort ist der Aufschwung wirklich bemerkenswert. Es wird experimentiert, wie bei den GGs von Spreitzer zu schmecken. Das hat zum Teil funktioniert, ging aber auch bei zwei Weinen etwas daneben. Egal. Der Mut ist großartig. Die Überraschung des Jahres waren die Weine von Achim von Oetinger. Wobei: so richtig überraschend kam das gar nicht. Nur vielleicht in der Breite mit drei Topweinen nicht ganz zu erwarten. Leitz erstmals dabei und gleich ganz weit vorne. Und dann die beiden großen Namen, Schloss Johannisberg und Robert Weil, mit zwei klasse GGs. Schloss Johannisberg für mich der beste Rheingauer.

Christoph Raffelt – Originalverkorkt

Hier geht es zu den Notizen Rheinhessen & Pfalz

Hier geht es zu den Notizen Rheingau & Nahe

Hier geht es zu den Notizen Mosel, Mittelrhein, Franken, Baden & Württemberg

Hier geht es zur Erläuterung, was ein Großes Gewächs überhaupt ist

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Sven Klundt: die Weinentdeckung aus der Südpfalz

Posted by Bernd Klingenbrunn - Freitag, 22 August 2014

Huffington Post / Markus Vahlefeld vom 22.8.2014

In wenigen Tagen endet der jährliche Riesling-Marathon mit der Vorstellung der besten trockenen Weine Deutschlands. Diese „Grosse Gewächse“ genannten Weine dürfen nach den Statuten des Verbands deutscher Prädikatsweingüter (VDP) nicht vor dem 1. September in den Handel gebracht werden.

Natürlich scharren alle – Winzer, Händler und Schreiberlinge – bereits mit den Hufen, endlich den letzten und entscheidenden Einblick in den Jahrgang 2013 zu erhalten. Dass der Jahrgang etwas kühl geraten war und dementsprechend die Säure in den Weinen eher hoch, dazu brauchte es keine Hellseher-Glaskugel. Die entscheidende Frage jedoch ist immer noch: Wie ist die Elite der deutschen Spitzenwinzer mit dem Jahrgang umgegangen? Und bis die Top-Weine auf dem Markt sind, lässt sich diese Frage nicht beantworten. Nächste Woche dazu mehr.

250pxSven_ProfilbildkleinEiner der Winzer, die mit dem Jahrgang 2013 richtig gut umgegangen sind, ist Sven Klundt aus der Südpfalz. Seit einigen Jahren ist der inzwischen 30jährige Winzer für das elterliche Weingut verantwortlich. Aufgefallen waren mir seine Weine zum ersten Mal, als einer seiner Rieslinge inmitten einer Blindprobe der besten trockenen Rieslinge Deutschlands ganz vorne landete. Das war mit dem Jahrgang 2012. Dazu muss man wissen, dass Sven Klundt nicht zum elitären Club der VDP-Winzer gehört. Deswegen stehen seine Weine nicht im medialen Rampenlicht, kosten dafür aber auch nur die Hälfte. Wenn überhaupt.

Ein gelungener Jahrgang macht bekanntlich noch keinen Sommer. Umso gespannter durfte man sein, was das Weingut Klundt mit einem etwas komplizierteren Jahrgang wie dem aus 2013 auf die Flasche bringt. So viel vorweg: Was Sven Klundt mit dem Jahrgang 2012 zeigte, setzt er mit dem 2013er Jahrgang nahtlos fort. Diesmal haben es mir seine Weißburgunder angetan. Da ist der Obsession Weißburgunder aus 2013, der frisch und klar daherkommt, die Säure aber gut vom Körper gepuffert wird. Etwas reifer und voller dagegen ist sein Weißburgunder aus der Einzellage Wacholderberg. Was beide Weine verbindet: sie haben nicht in Holzfässern gelegen und lassen die Traubensorte sehr eindringlich in den Vordergrund treten.

Weißburgunder steht etwas im Schatten seines bekannteren Bruders, dem Grauburgunder, der in Deutschland in Form des italienischen Pinot Grigio traurige Berühmtheit erlangt hat. Jeder kennt Pinot Grigio, aber die wenigsten kennen den Pinot Blanc oder Weißburgunder. Dabei ist Weißburgunder die bei weitem interessantere und spannendere Rebsorte. Denn sie hat auch ohne Restzucker und kellertechnische Maßnahmen im Wein einen ausgeprägten Fruchtcharakter, dem ein restlos trockener Körper sehr gut steht. Während der Grauburgunder einen Hang zur Neutralität besitzt und deswegen mit fast jedem Essen harmoniert, ist der Weißburgunder wählerischer. Wenn er dann aber passt, ist es ein Erlebnis.

WB_Obsession_shopWacholderbergProbieren Sie den Klundtschen Weißburgunder Obsession zu einem hellen Fisch in Sahnesauce. Fügen Sie der Sauce ein paar Kapern dazu, und um es einfach zu halten, dünsten Sie ein wenig Broccoli und bestreuen ihn mit gerösteten Mandelsplittern. Die Fruchtnoten des Weins nach Birne und etwas weißem Pfirsich setzen den spannenden Kontrapunkt zu der eher sämigen Sauce, während der fein-würzige Nusston des Weißburgunders mit den dunkleren Mandelsplittern im Broccoli harmoniert. Verfeinern Sie das Gericht auf jede erdenkliche Art, denn der Klundtsche Weißburgunder passt auch durchaus zu kulinarisch ambitionierterem Essen. Er ist so gut, dass er sich selbst zu festlichen Anlässen nicht verstecken muss. Die haben dann jedoch den Weißburgunder aus dem Wacholderberg verdient. Und beide zu einem unschlagbaren Preis!

Meine Empfehlung: Weingut Klundt Weißburgunder Obsession 2013 zu 8,50 Euro und Weißburgunder Wacholderberg 2013 zu 11 Euro, zu beziehen über: K&M Gutsweine www.gutsweine.com

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Ein Genuss mit Laible und Seele – Menüabend mit Alexander Laible

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 15 September 2013

Foto-Copyright by R. Müller

Blogger „Düsenschrieb“ hat den Menübend mit Alexander Laible am 23 August 2013 genussvoll beschrieben

Zugegeben, der 23. August ist schon ein bisserl her. Aber aus vielerlei Gründen ist er mir in schmackhafter Erinnerung geblieben. An jenem Freitag haben wir uns nämlich nach spontaner Anmeldung in den Räumen unserer bevorzugten Weinhandlung in Frankfurt, K&M Gutsweine in der Hamburger Allee 37, zu einem ‘Badischen Menü mit Alexander Laible’ eingefunden – bestehend aus 5 Gängen und 8 Weinen.

Hier bitte weiterlesen.

http://www.duesenschrieb.de/2013/09/03/ein-genuss-mit-laible-und-seele/#more-2745

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Burgund ganz in Weiss – Die Weinkolumne der WAMS & CaptainCork über Romaric Chavy/Burgund

Posted by Bernd Klingenbrunn - Donnerstag, 26 Juli 2012

Günstiges Burgund: Ganz in Weiß

Der Captain berichtet aus einer seiner Lieblingsregionen über seine Lieblingsreligion: Fetten Chardonnay aus der Burgund. Dort hat er ein neues Weingut entdeckt, dass so gut wie die besten ist. Aber (noch) nicht so teuer.
Hier weiterlesen.

Zur Einführung gibt es auf die beiden Top-Weine St. Aubin und Puligny-Montrachet einen 10 %igen Einführungsrabatt.

WAMS Kolumne

Domaine Huber & Romaric Chavy-Chouet  (Burgund)

Romaric Chavy

NEU BEI K&M!

Eine Entdeckung der Fachmesse „Grand Jour de Bourgogne 2012“

Das Weingut entstand durch den Zusammenschluss zweier Weingüter in Puligny-Montrachet und Meursault, heute bewirtschaften Vater Hubert und Sohn Romaric Chavy in 6. und 7. Generation 13ha Reben in besten 1er Cru Lagen von Meursault, Puligny Montrachet, St. Aubin, Volnay und Pommard. Der Schwerpunkt der Weingärten befindet sich in den besten Parzellen von Puligny und Meursault. Es werden hauptsächlich Weißweine aus der Rebsorte Chardonnay erzeugt, dazu rote Burgunder in Pommard und Volnay aus der edlen Pinot Noir Rebe.

Auf der Domaine Chavy-Chouet geht man eher pragmatisch an die Weinerzeugung. Obwohl man sowohl im Weinberg als auch im Keller auf größtmögliche Natürlichkeit der Produktion achtet, will man sich nicht kategorisch auf organische oder gar biodynaische Erzeugung festlegen, sondern lieber entsprechend den Wetterverhältnissen eines Jahres reagieren können. Denn im Zentrum allen Handelns der Familie Chavy steht die Gesundheit und Reife der Trauben und folglich die Qualität des Weins in der Flasche. So wurde z.B. im Hitzejahr 2003 darauf geachtet, dass möglichst alle Trauben durch Laub beschattet blieben, während man in regnerischen Jahren konsequent die Traubenzone entblättert hat, die Trauben teilweise halbiert wurden um sie möglichst lockerbeerig zu halten, gleichzeitig hat man die Laubwand um 30 – 50 cm höher wachsen lassen um genug Blätter für eine ausreichende Photosynthese zu erhalten.

Auch beim Thema traditioneller Kellerausbau oder nutzen moderner Technik lassen sich Vater und Sohn Chavy nicht auf ein entweder oder ein, lieber suchen sie sich das aus, was aus ihrer Sicht das Beste für die Qualität ihrer Weine ist. Und diese gibt den beiden in höchstem Maße Recht! Ihre Weine spiegeln auf das feinste das jeweilige Terroir wieder, von dem sie stammen, schon jung begeistern sie mit einer großartigen Struktur, fester Mineralik und animierend frischer Frucht, die ganze Klasse zeigt sich aber fast immer erst nach einigen Jahren Reife, dann erfährt man hier die ganze Klasse der edlen weißen Burgunderweine.

Bourgogne Aujourd´hui (6.6.2012)

Das französische Weinfachmagazin Bourgogne Aujourd´hui (Ausgabe Juni/Juli 2012) feiert Romaric Chavy als Entdeckung an der Cotes des Beaune, Bereiche St. Aubin, Mersault, Chassagne-Montrachet, Puligny-Montrachet vom Village Wein bis zum Grand Cru. Die Bewertungen beziehen sich auf den Jahrgang 2011. Wir haben aus 2011 den „Femelottes“. 2010 gilt im Burgund als sehr großes Jahr mit enorm lagerfähigen Weinen, selbst viele Winzer ziehen 2010 dem 2009er vor, lezterer erbrachte doch recht mollige, schwere Weine hervor, während 2010 sich durch eine großartige Balance von Reife, Säure, Extrakt auszeichnet. Einfach ein perfekter Jahrgang! Romaric ist mit dem 2010er ab Hof komplett ausverkauft, die 2011er 1er Crus kommen im September in den Verkauf.

Unser Sortiment beinhaltet 3 Wein(e) vom Erzeuger
>>Chavy-Chouet<<

DIREKT zu den Weinen des Winzers.

Verkostung der Weine am 9.8.12 // 18-21 h Laden Nordend
Verkostung der Weine am 10.8.12 // 17-21 h Laden Bockenheim

P.S. Die Weine von Michel Martin / Cote d´Or und Cheveau / Pouilly-Fuissé sollten Sie nicht versäumen, auch hier gab es schon einige Empfehlungen seitens kundiger Weinjournalisten!!

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1. K&M Hausmesse am 5.5.12 – das Weinevent in Frankfurt

Posted by Bernd Klingenbrunn - Mittwoch, 2 Mai 2012

K&M Hausmesse am 5.5.12 14-21 Uhr
Samstag, 05.05.2012 / 14:00-21:00
1. K&M Frühjahrs-Hausmesse
Ort: KETAO Hanauer Landstrasse 186, 60314 Frankfurt
Kosten: 19 € Vorverkauf / 25 € (Tageskasse)

Karten in beiden Läden erhältlich.
Im Preis inbegriffen ist ein hochwertiges Stölzle Verkostungsglas.

Wir präsentieren Ihnen auf unserer 1. Frühjahrs-Hausmesse ca. 20 deutsche Weingüter, von der Entdeckung des Jahres bis zum hoch-dekorierten VDP Weingut. Knapp 100 Weine zum Verkosten, ein Flying Buffet aus der Aromaküche von KETAO Chef Markus Liebethal sowie viele spannende Gespräche warten auf Sie.

Nur am 5.5.2012 erhalten Sie auf die Original-Winzer-Abhof-Preise aller vorgestellten Weine 10% Messerabatt!!

Einige Winzer, u.a. Hanspeter Ziereisen, Arne Bercher, Eva Vollmer, Arndt Köbelin, usw. werden persönlich einschenken.

Aus Deutschland:
Heymann-Löwenstein / Wittmann / Bercher / Theo Minges / Eva Vollmer / Köbelin / Alexander Laible / Ziereisen / Speicher-Schuth / von Racknitz / Melsheimer / (O)laf Schneider / Margarethenhof-Weber / Jülg / Pfirmann / Andreas Durst / Stefan Raddeck / Altenkirch /

Special guests:
Erwin Tinhof – passioniert pannonisch auf Topniveau
Uschi Wengelnik – Ihr Lieblings-Rosé aus dem Corbieres


>> mehr Info, Anfahrt, Location, Parkplätze 

 K&M Gutsweine – 2 mal für Sie in Frankfurt (Bockenheim & Nordend, sowie weltweiter Versand via Online – Shop

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Decouvertes en Valle du Rhône 2011 – Domaine de Creve Coeur & Clos de Mourres

Posted by Bernd Klingenbrunn - Donnerstag, 2 Juni 2011

Weiter ging es nach Bouchet, auch hier standen Côtes du Rhone und Village-Weine aus dem Drôme und dem Vaucluse auf dem Programm und auch hier suchten wir eigentlich nichts besonderes, da ich aber für einen „kleinen“ Moment auf meine Frau warten musste, schaute ich mir mal einfach die Winzer genauer an, die da in unmittelbarer Nähe ihre Weine anboten. Einer stach mal wieder hervor. Ganz junger Typ, Vollbart, wuschelige Haare, etwas gewöhnungsbedürftige Künstleretiketten, also genau meine Zielgruppe 😉

Pablo Hocht (Domaine de Creve Coeur)Wir standen nun also am Stand der Domaine de Creve Coeur (übersetzt Herzensbrecher) und auf Englisch äußerte ich meinen Wunsch, die Weine zu probieren, da kommt ein „aber sehr gerne“ zurück und der junge Mann dahinter stellt sich in bestem Deutsch als Pablo Hocht vor.

Pablo hat eine interessante Vita. Nach Abschluss seines önologischen Studiums in Montpellier arbeitete er eine Zeit lang in Uruguay, bevor er wieder in seine Heimat Seguret zurückging. Ein Hektar Reben gehörte seiner Familie bereits und er experimentierte schon ein wenig bei der Weinbereitung. Im Frühjahr 2010 kaufte er dann zusätzlich zwei Hektar Reben in Seguret und vinifizierte seinen ersten offiziellen Wein, Jahrgang, den 2010er. Bei klangvollen Namen in der hiesigen Winzerszene hat er reingeschaut, z.B. bei Louis Barruol (Chateau Saint Cosme) in Gigondas.

Für den Jahrgang 2011 wird er noch weitere dreieinhalb Hektar in Seguret dazukaufen. Seine Weinberge sind in der Umstellung zur biologischen Landwirtschaft. Neben diesen sicherlich zeitaufwendigen Arbeiten findet er auch noch die Gelegenheit, einen Blog zu betreiben und auch bei Facebook an seinem Winzerleben teilzunehmen. Ein moderner Winzer, der aber traditionell arbeitet, was man schon an seinen rauen Händen merkt. Auf der ProWein gab es ein Wiedersehen und wir vereinbarten, in Kontakt zu bleiben, sobald seine 2010er Rotwein gefüllt sind. Mittlerweile hat er bereits einen Händler in Deutschland.

2010 Côtes du Rhone rosé
Cuvée aus Grenache und Cinsault, sehr frischer, auch kraftvoller, trinkiger Rosé.

2010 Côtes du Rhône rouge
100% Grenache, Füllung im Mai/Juni 2010, als Fassprobe ein herrlich feinwürziger Wein mit viel Trinkspaß.

2010 Côtes du Rhone Villages Sablet
80% Grenache, 20% Mourvedre, ausgebaut in 2-3 fach belegten Barriques, kommt im Oktober 2011 auf den Markt. Druckvoll, seidig, bin sehr gespannt auf diesen Wein.

Als letzte Station des Tages fuhren wir nach Cairanne, und das war im Nachhinein betrachtet eine der besten Entscheidungen der ganzen Reise, denn hier fanden wir einen der unvergesslichsten Weine der ganzen Reise und dieser ist bereits in unserem Sortiment. 

2009 Côtes du Rhône Villages Cairanne
Clos des Mourres (Jean-Phillipe & Ingrid Bouchet)

Schon immer hatte Jean-Philippe Bouchet den Traum vom eigenen Grund und Boden und das sein weiteres Schaffen etwas mit Wein zu tun haben muss. Denn die Leidenschaft für Wein wurde ihm sozusagen in die Wiege gelegt, fast täglich verbrachte er mit den Großeltern im Sommer den Tag im Weinberg, während der Lese im Herbst am liebsten auf dem Traktor, hier sind die Wurzeln für die Leidenschaft und den Respekt für Boden und Reben, die Achtung vor Mutter Erde.

“ Werte, die ich von meinem Großvater übernommen habe. Abends haben wir dann im Kamin gegarte Kartoffeln gegessen und dazu einen Salat aus einer besonderen Sorte wilden Löwenzahns, den man hier mourre nennt (der fängt an zu welken, kaum dass man ihn über der Wurzel abgeschnitten hat), das Ganze angemacht mit einer Vinaigrette aus Essig, Olivenöl, Knoblauch und Tomate. Geschmacks- und Geruchserlebnisse, die heute noch lebendig sind.“

Nach verschiedenen Berufserfahrungen, von denen Jean-Philippe jede ein Stück näher an die Welt des Weins heranführte, konnte er Anfang 2009 mit dem Kauf von 5 Hektar Rebfläche seinen Traum verwirklichen. Nach einem Tag mit Kindern und Eltern im Weinberg, wo sie in alter Erinnerung und um diese Leidenschaft an ihre Kinder weiterzugeben mourres gepflückt hatten, war am Abend auf einmal der Name der Domäne gefunden! „Le Clos des Mourres“!

Die 5 Hektar Weinberge (im Schnitt 45 Jahre alt) erstrecken sich über zwei Gemeinden, Cairanne und Saint Roman de Malegarde. Sie wachsen am Nordwest-Hang des Col-du-Débat-Passes und bescheren den Reben um das Dörfchen Vaison la Romaine ein einzigartiges Kleinklima, um sensationell dichte und komplexe Weine wachsen zu lassen. Durch diese Lage profitieren die Reben vom Einfluss des Mistral-Winds, der sie vor Krankheiten schützt.

Jean-Philippe und Ingrid BouchetJean Philippe sieht sich selbst als Weinhandwerker, weil das Wort „Handwerker“ beinhaltet, dass man mit seinen Händen arbeitet. Aber er ist auch – und in erster Linie – Bauer, denn „ich will die Erde bearbeiten – und dies auf naturnahe Weise.“
In der biodynamischen Praxis hat er Antworten und Lösungen gefunden, die mit seinen eigenen Überzeugungen im Einklang stehen und es ihm ermöglichen, dank gesunder Mikro-Organismen lebendige Böden, ein verbessertes Gleichgewicht im Rebberg und einen regen Austausch zwischen Boden und Rebwurzeln zu erreichen. Und dies ist für ihn der einzige Weg, die Besonderheit des Terroirs zum Ausdruck zu bringen.

Bei allen Arbeiten richtet er sich nach dem Mondkalender. Kompost- sowie kieselsäurehaltige Präparate werden auf den Boden bzw. die Weinblätter gesprüht. Die Böden werden zwei bis drei Mal im Jahr mit Pflug und Hacke schonend bearbeitet. Gegen Schädlingsbefall werden nur Schwefel sowie ein Minimum an Kupfer eingesetzt.

Die handgelesenen und bereits im Weinberg sortierten Trauben werden in kleinen Behältern, in denen sie nicht beschädigt werden, zum Keller gebracht. Dort werden sie teilweise entrappt und in Tanks gefüllt ohne gepumpt zu werden. Nach einigen Tagen Kaltmaischung setzen indigene Hefen ganz natürlich die Gärung des Mosts in Gang. Bei der Vinifikation folgt jeder Tank seinem eigenen Rhythmus. Die Gärungszeit beträgt ca. drei Wochen und wird von gelegentlichem Untertauchen des Tresterhutes bzw. Umpumpen der Maische begleitet. Letztere finden unter Luftausschluss statt, damit der Wein seine Fruchtigkeit bewahrt. Anschließend reift er acht Monate in Betontanks. Nach einmaligem Abstich wird dann der fertige Wein ohne Filterung in Flaschen abgefüllt. Für die Abfüllung wählen wir nach dem Mondkalender einen Fruchttag aus, dessen Energie dem Wein zugute kommen soll.

Boden:
Die Parzellen liegen zwischen 200 und 280 Metern Höhe auf Lehm-kalkhaltigen Böden.

Degustation:
Premierenjahrgang für die biodynamisch arbeitende Domaine und was für einer.

Dieser CAIRANNE ist unser ganz besonderer Tip für Sie, eine Entdeckung unserer Reise zur Fachmesse Decouvertes en Valle du Rhône 2011, vor Ort für uns der beste Wein der Appellation und einer der besten Weine, die wir in der letzten Zeit getrunken haben. Großzügiger, intensiver und gleichzeitig tiefer Duft nach dunkeln Beeren. Am Gaumen von großartiger Fülle, wunderschönes, fast seidiges Mundgefühl, enorm druckvoll ohne schwerfällig zu wirken, langer Abgang, wird sicher auch ein Langläufer sein, hat Potential über 2020 hinaus.

Minimaler Ertrag von knapp 20 hl/ha, kein Holz, gereift in Zementtanks. Mini-Produktion von 5.800 Flaschen.

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4. Twittertasting #twv Interview in HR4

Posted by Bernd Klingenbrunn - Freitag, 22 Januar 2010

Hallo liebe Sportsfreunde,

keine Twitterverkostung – kurz #twv –  hat medial bisher so viele Wellen geschlagen, wie die letzte von uns veranstaltete. Dank der Teilnahme einer Redakteurin von der Deutschen Presseagentur (DPA) berichteten in den folgenden Tagen zahlreiche Online Medien wie Focus, Financel Times, Handelsblatt , die Berliner TZ, WAZ und viele andere lokale Online Ausgaben über diese Art der Weinverkostung.

Auch der Hessische Rundfunk war interessiert und so saß ich am vergangenen Montag zumindest nicht alleine mit einem Glas Wein vor dem Laptop. HR-Redakteurin Maike Brathge war interessierte Beobachterin!

Was dabei herausgekommen ist, läßt sich hier anhören:

Interview

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Felix Waldkirch & Volker Gies-Düppel gewinnen den 8. Pfälzer Weißburgunder-Preis 2009

Posted by Bernd Klingenbrunn - Montag, 27 Juli 2009

Felix Waldkirch (Weingut Waldkirch / Rhodt) und Volker Gies-Düppel (Weingut Gies-Düppel / Birkweiler) heißen die diesjährigen Sieger bei der bereits zum achten Mal stattfindenden Auflage des Pfälzer Weißburgunder-Preises 2009.

Sie

Sieger der Fachjury - Felix Waldkirch

Sieger des Publikumpreis - Volker Gies-Düppel

Sieger des Publikumpreis - Volker Gies-Düppel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während Felix Waldkirch bei der Verkostung der „Profis“ (Fachjournalisten, Weinhändler) am 7.7.09 unter 129 eingereichten Weißburgundern als Sieger der 8 Finalisten durchs Ziel ging, stellten sich diese 8 Finalisten im Rahmen des schönsten Weinfestes der Pfalz (2004) in Ilbesheim an der Kalmit am vergangenen Samstag dem zahlreich erschienenen Publikum zur Abstimmung. Hier machte Volker Gies-Düppel aus Birkweiler verdientermaßen das Rennen.

Fast schon traditionell kamen die doch oftmals üppigeren und teils mit viel Alkohol ausgestatteten Favoriten der Fachjury (u.a. einer meiner Favoriten, der 2008er Weißburgunder „Strohlen“ vom Weingut Scheu aus Schweigen) bei der breiten Masse des Publikums nicht so an. Der Konsument bevorzugt wohl eher den „gefälligen“ Typus , wobei der 2008er Weißburgunder trocken aus dem Birkweiler Kastanienbusch von Volker Gies-Düppel alles andere als gefällig daherkommt, er wirkt aber alles in allem etwas leichter,, wenn man das bei 13,5% Alk. überhaupt sagen kann, runder, trinkiger.

Felix Waldkirchs Siegerwein, ein 2008er Rhodter Rosenberg Weißburgunder Spätlese trocken – mit 14% Alk. ebenfalls kein Leichtgewicht – war aber die deutlich höhere Reife der Trauben „anzuschmecken“; kräftiger Typus, aber nicht sattmachend, untermalt von einem würzigen, mineralischen Grundcharakter, trocken und als kulinarischer Begleiter zu Zanderfilet auf Pfifferlingsragout mit Bärlauchknödel und Rieslingschaum ein adäquater Begleiter.

Nachdem die letzten beiden Jahre wettermäßig eher bescheiden ausfielen, waren am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein sicher 200 Interessierte bei der Preisverleihung. 

Hier die weiteren platzierten:

Platz 3: 2008 Weissburgunder Spätlese trocken
Weingut Dengler-Seyler / Maikammer
Meine Wertung vom 07.07.09: 82/100 Pkt.

Nevige Säure, angenehme Frucht, guter Trinkfluß, ich hätte mir etwas mehr Komplexität gewünscht.

Platz 4: 2008 Weissburgunder QbA trocken “Laumersheimer Kirschgarten”
Weingut Zelt / Laumersheim
Meine Wertung vom 07.07.09: 82/100 PunkteEtwas Co2, müßte mehr Druck haben, wirkt in der Mitte etwas schhwachbrüstig, aber gut gemachter Wein, der beim Publikum sicher gut ankommt.

Schon letztes Jahr in der Finalrunde und vom Fachpublikum zum Sieger gekürt. Mir war er damals viel zu alkoholisch und wuchtig, auch etwas mainstreamig, was sich auch bei mir dieses Jahr in Punkten ausdrückt, wie man überhaupt sagen muss, dass es alles in allem gute Weine im Kabinettbereich gibt, aber in der absoluten Spitze wird es 2008 wohl eng werden.

Platz 5: 2008 Weisser Burgunder trocken Freinsheimer S
Weingut Rings / Freinsheim
Meine Wertung vom 07.07.09: 82/100 Pktsicher guter, individueller Stoff, mich hat eine gewisse Schärfe, die in Richtung Senf bzw. Meerettich ging, etwas gestört.

Aktuelle Bewertung vom 11.7.09 Wein-Plus.de

Nussiger und vegetabiler, auch eine Spur holzig wirkender Kernobst- und Melonenduft. Ruhige, etwas schmelzige Frucht, nicht ganz trocken, moderate Säure, laktische Spuren, etwas pflanzlich und nussig am Gaumen, auch mineralische Spuren, etwas Nachhaltigkeit, eine Spur süßlicher und etwas schmelziger Abgang. Sehr gut (83)

Platz 6: 2008 Weissburgunder Kabinett trocken “Birkweiler Mandelberg”
Weingut Wolf / Birkweiler
Meine Wertung vom 07.07.09: 84/100
saftig-herzhafter, frischer Weissburgunder, macht Trinkspaß, so wie ein Kabinett sein sollte.

Platz 7: 2008 Weissburgunder trocken ”Expression”
Weingut Alfons Hormuth / St. Martin
Meine Wertung vom 07.07.09: 82/100 Pkt.hier war mir die Säure im Vergleich zum Rest des Sinneseindruckes zu präsent, für mich etwas zu aggressiv.

Platz 8: 2008 Weissburgunder Spätlese trocken “Strohlen”
Weinhof Scheu / Schweigen-Rechtenbach
Meine Wertung vom 07.07.09: 90/100 Pkt
Herrliche Kombination von Kraft, Mineralik, straffer Frucht, ungemein nachhaltig

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Agriturismo Cascina San´t Eufemia – Impressionen aus dem Piemont

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 21 Juni 2009

Im Juni waren wir einige Tage zu Gast bei Chiara Andreis und ihrem Mann Paolo, an einem der herrlichsten Flecken Erde, im Piemont.

Info´s :
Cascina San´t Eufemia
http://www.cascinasanteufemia.it

 

Chiara und Paolo

Chiara und Paolo

der Blick von unserer Terrasse

der Blick von unserer Terrasse

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Haupthaus und Galerie (open-air Frühstück)

Haupthaus und Galerie (open-air Frühstück)

die Terrasse - der Sommer kann kommen

die Terrasse - der Sommer kann kommen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Katzenwäsche - die Linke fremdelt etwas, die rechte will immer gekrault werden

Katzenwäsche - die Linke fremdelt etwas, Joy(rechts) will immer gekrault werden

Gestatten: Dodo, Lieblingsbeschäftigung: tagsüber Siesta!

Gestatten: Dodo, Lieblingsbeschäftigung: tagsüber Siesta!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dodo und Masca: die heimlichen Herrscher des Hofes

Dodo & Masca: die heimlichen Herrscher des Hofes

Ach is des schee!!!

Ach is des schee!!!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
Siesta am Nachmittag!

Siesta am Nachmittag!

 
Was für ein anstrengengendes Leben!

Was für ein anstrengengendes Leben!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Grazie Chiara, grazie Paolo! A presto!

Grazie Chiara, grazie Paolo! A presto!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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