K&M Gutsweine – Die Weinhandlung in Frankfurt –

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Archive for Juli 2010

Die Sieger des Weissburgunderpreises von Ilbesheim

Posted by Bernd Klingenbrunn - Montag, 26 Juli 2010

 Am gestrigen Sonntag war es wieder soweit. Im südpfälzischen Ilbesheim wurde wieder der Weißburgunder-Preis vergeben. Eine 16 köpfige Fachjury aus Sommeliers, Weinhändlern, Weinkennern und Journalisten hat am 14.07. in Ilbesheim insgesamt 175 Pfälzer Weißburgunder verkostet und die Finalweine und den Sieger des Fachjurypreises gewählt. Üblicherweise kommen jährlich acht Weine ins Finale um den Publikumspreis. Da aber in diesem Jahr der achte und neunte Platz in der Fachjuryprobe, die als Auswahl für die Publikumsprobe dient, punktgleich waren, gibt es ausnahmsweise neun Finalisten.  

Am Abend zuvor konnten die Besucher des schönsten Weinfestes der Pfalz ihren Favoriten wählen, alle neun Weine der Finalisten konnte man im Dorfmittelpunkt probieren. In die Endrunde wurden von einer Fachjury folgende Weißburunder gewählt, die Reihenfolge entspricht der Probenfolge für die Besucher des Festes: 

Probenfolge 1 – Weingut Schwab, Maikammer

Probenfolge 2 – Weingut Gies-Düppel, 09 WB trocken Birkweiler Mandelgarten

Probenfolge 3 – Weingut Schreieck, Maikammer

Probenfolge 4 – Weingut Karl Pfaffmann

Probenfolge 5 – Weingut Hauck

Probenfolge 6 – Weingut Sauer, Böchingen

Probenfolge 7 – Weingut Kleinmann, 09er Birkweiler Mandelgarten WB SL tr.

Probenfolge 8 – Weingut Dengler-Syler 09 WB Spätlese trocken

Probenfolge 9 – Weingut Kranz, Ilbesheim – 09 WB trocken Ilbesheimer Kalmit

Die Sieger:

Platz 1 der Fachjury: Weingut Dengler-Seyler, 09 WB Spätlese trocken

Platz 1 des Publikums: Weingut Karl Pfaffmann (Markus Pfaffmann), 09 WB Spätlese trocken

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Wer lebt denn hier über seine Verhältnisse?

Posted by Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 20 Juli 2010

Diesen offenen Brief sandte ARD-Korrespondent Stephan Ueberbach an die Bundeskanzlerin.

Von Stephan Ueberbach, SWR, ARD-Hauptstadtstudio

Liebe Bundesregierung, sehr geehrte Frau Merkel, wen meinen Sie eigentlich, wenn Sie sagen, wir hätten jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt? Ich jedenfalls habe das nämlich ganz sicher nicht getan. Ich ggebe nur das Geld aus, das ich habe. Ich zahle Steuern, bin gesetzlich krankenversichert und sorge privat für das Alter vor. Ich habe mich durch Ihre Abwrackprämie nicht dazu verlocken lassen, einen überflüssigen Neuwagen zu kaufen, ich bin kein Hotelier und kein Milchbauer. Und „Freibier für alle“ habe ich auch noch nie verlangt. Wer war wirklich maßlos? Meinen Sie vielleicht die Arbeitslosen und Hartz IV-Bezieher, bei denen jetzt gekürzt werden soll? Meinen Sie die Zeit- und Leiharbeiter, die nicht wissen, wie lange sie ihren Job noch haben? Oder meinen Sie die Normalverdiener, denen immer weniger netto vom brutto übrigbleibt? Haben die etwa alle „über ihre Verhältnisse“ gelebt? Nein, maßlos waren und sind ganz andere: Zum Beispiel die Banken, die erst mit hochriskanten Geschäften Kasse machen, dann Milliarden in den Sand setzen, sich vom Steuerzahler retten lassen und nun einfach weiterzocken als ob nichts gewesen wäre.

Mehr Beispiele gefällig?

Zum Beispiel ein beleidigter Bundespräsident, der es sich leisten kann Knall auf Fall seinen Posten einfach hinzuwerfen – sein Gehalt läuft ja bis zum Lebensende weiter, Dienstwagen, Büro und Sekretärin inklusive. Zum Beispiel die Politik, die unfassbare Schuldenberge aufhäuft und dann in Sonntagsreden über „Generationengerechtigkeit“ schwadroniert. Die von millionenteuren Stadtschlössern träumt und zulässt, dass es in Schulen und Kindergärten reinregnet. Die in guten Zeiten Geld verpulvert und in der Krise dann den Gürtel plötzlich enger schnallen will, aber immer nur bei den anderen und nie bei sich selbst.

Liebe Frau Bundeskanzlerin, nicht die Menschen, sondern der Staat hat dank Ihrer tätigen Mithilfe möglicherweise über seine Verhältnisse gelebt. Ganz sicher aber wird er unter seinen Möglichkeiten regiert.

Mit – verhältnismäßig – freundlichen Grüßen,
Ihr Stephan Ueberbach

Quelle: http://www.tagesschau.de/kommentar/kommentar460.html

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Mr. Chablis (Erwin Tinhof) meets Hendrik Thoma

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 18 Juli 2010

Schön zu sehen, dass sich jahrelange Arbeit und der Glauben an einen Winzer irgendwann doch lohnt…..

Seit 2005 importieren wir die wunderbaren Weiß- und Rotweine von Erwin Tinhof aus der burgenländischen Hauptstadt Eisenstadt. Erwins Weine liefen uns eher zufällig über den Weg, auch wenn wir damals extra zu einer Veranstaltung nach Köln fuhren, wo Weinfachfrau Christina Fischer (bekannt aus dem VOX-Kochduell) den Alpengipfel österreichischer Top-Winzer in den Kölner Vulkanhallen organisierte. Natürlich waren wir bei allen bekannten Größen, nach getaner Arbeit streiften wir noch an den Tischen vorbei, um uns für den Abend auf dem Hotelzimmer noch eine „anständige“ Flasche Wein zu sichern, denn was da so in den Minibars sein Dasein fristet, tut schon manchmal in der Weinseeele weh. 

 TINHOF prngte da in einfacher, aber prägnanter Aufmachung auf dem schlichten und nur mit den notwendigsten Informationen ausgestatteten Etikett. Vielleicht war es eben diese Schlichtheit, die mir signalisierte: PROBIEREN! St. Laurent und Blaufränkisch bereiteten trotz vorangegangener, anstrengender Verkostung einen wunderbaren Trinkspaß.  Nach vielen sehr konzentrierten Rotweinen strahlten diese Weine eine enorme Aromenfülle bei gleichzeitiger Frische aus, dazu begeisterte mich auch diese feinsinnige, ja fast schon feminie Art der Weine. Nichts gewolltes, nicht unnatürliches, unspektakulär, aber unheimlich gut. Also schnappte ich mir die CUVÈE FEUERSTEIG für den Hotelabend.

Selten hat mich eine Flasche Wein dann so gefesselt, wie diese. Leider war sie viel zu schnell leer (von wieviel Weinen kann man das noch erwarten) aber  für mich stand dann tags darauf fest, Erwin auf der ProWein in Düsseldorf zu besuchen und sein ganzes Sortiment zu probieren und ihm natürlich meine Begeisterung mitzuteilen. Nun, ein paar Wochen später rollte der erste LKW mit der ersten Lieferung auf den Hof….

Hendrik Thoma  darf als einer von zwei Sommeliers in Deutschland den Titel „Master-Sommelier“ führen. Hendrik ist wie ich ausgebildeter Koch und war viele Jahre lang Chef-Sommelier des einzigartigen Hamburger Hotels „Louis C. Jacob“ und ebenfalls im Vox-Kochduell tätig. Derzeit ist er sehr stark im Web 2.0 unterwegs und man hat das Gefühl, dass er dort seine Passion gefunden hat. Ich hatte bisher leider nur einmal das Glück, ihn kennenzulernen, Hendrik bleibt mir als sehr umgänglicher und freundlicher zeitgenosse in Erinnerung.

Anfang Juli führte er in Hamburg mit Erwin Tinhof ein informatives, lockeres Gespräch für TVino.

Erwin Tinhof bei Master Sommelier Hendrik Thoma 

Alle Weine (derzeit 18 Stück) finden Sie hier:
http://www.gutsweine.com/gutsweine/p10100.php?s_land=Österreich&s_idweingut=26

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So schmeckt Boogie – Woogie aus dem Rheingau

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 18 Juli 2010


Wein der Woche des Hamburger Abendblattes – So schmeckt Boogie-Woogie aus dem Rheingau.

Der Name stimmt skeptisch, macht aber auch neugierig: Wieso heißt dieser Wein Boogie (Foto: Altenkirch), was soll die Nähe zu Pianomusik und Tanz?

Rein mit dem Riechkolben ins Glas, und danach gibt der erste Schluck Aufschluss: Ein quicklebendiges Getränk ist da im Rheingau entstanden, verspielt temperamentvoll, sommerlich frisch. Zitrustöne, grüner Apfel, ein wenig Pfirsich und schöne mineralische Noten dominieren.

Und doch ist es diesmal kein reinsortiger Riesling, den die japanische Önologin Tomoko Kuriyama für das Gut Altenkirch an den Start gebracht hat, sondern eine flotte, sehr preiswerte Cuvée, in der sich Weißburgunder, Sauvignon Blanc und Traminer ganz trefflich ergänzen.

Das geht richtig gut zu allerlei Grillgut – so gut, dass gleich ein schönes Rezept (Gegrillter Oktopus mit Mojo) von Sternekoch Frank Rosin mitgeliefert wird. Noch mehr kann man für sechs Euro wirklich nicht erwarten. (jöm)

2009 Boogie von Altenkirch (Lorch, Rheingau), im Internet bei www.gutsweine.com für 6,- plus Versand.

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Glanzzeiten des Karlsruher Fussballs

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 18 Juli 2010

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So schmeckt der Sommer: Das Sommerweinpaket der Zeitschrift BRIGITTE bei K&M Gutsweine

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 11 Juli 2010

Von Natalie Lumpp, Brigitte vom 14.7.10.

„Mit diesem Sommerweinpaket haben Sie den Sommer ganz sicher auf Ihrer Seite! Jung, spritzig, fruchtig, frisch – sind die Weine allemal, aber diese drei ausgesuchten Sommerweine bieten irgendwie noch viel mehr. Es sind sehr innovative junge Leute am Werk, die schon lange auch über den Tellerrand schauen – und vor allem sich auch austauschen. Letzteres kann man gar nicht oft genug preisen, geht man doch gemeinsam mit viel größeren Schritten voran. 

Absolut begeistert bin ich zur Zeit vom Weingut Eva Vollmer in Mainz – Ebersheim! 2007 war der erste eigene Weinjahrgang der super sympathischen, hübschen und selbstbewussten Winzerin. Sie ist für mich das beste Beispiel einer neuen Generation von Winzerinnen. Sie hat das Weingut von sich aus aufgebaut, und ihren zukünftigen Mann überzeugt ebenfalls in den Weinbau zu gehen. Ihre Weine sind durch die Bank großartig, und neben ihrer spielerischen Art vor allem auch sehr „terroir“ betont. Nach ihrem Studium in Geisenheim arbeitet sie jetzt an ihrem Doktor – wir werden also noch viel von ihr hören. 

Ihr 2009er Weißburgunder trocken (ab Weingut ausverkauft, Anm. K&M) leuchtet in hellem Gold und zeigt einen wunderbaren herzhaften, kernigen Charakter, der auch etwas Würziges, wie an Curry und Liebstöckel erinnernd mitbringt. Im Gaumen super sauber, das Terroir deutlich schmeckbar, mineralisch und lange im Nachhall. Okay ich gebe zu: es ist schon ein anspruchsvollerer Sommerwein. 

Ebenfalls von einer jungen Frau ausgebaut ist der 2009er Boogie vom Weingut Altenkirch in Lorch – eine Weißweincuvée aus Riesling, Sauvignon Blanc, Weissburgunder und Traminer. Mit dem fetzigem Namen wirkt dieser Wein schon etwas internationaler und schmeckt wirklich wie Sommer pur! Sein Aroma erinnert an Melonen, Zitrusfrüchte und Zitronenmelisse. Super frisch und lecker ist er zu trinken. Im alteingessenen Weingut haben sie es wirklich verstanden, es jung und dynamisch zu gestalten. So ist seit 2007 im Keller die Japanerin Tomoka Kuriyama für den Ausbau der Weine zuständig. Sie hat wie Eva Vollmer ihren Diplomingenieur für Weinbau in Geisenheim gemacht. 

Der dritte Sommerwein stammt vom Weingut Arndt Köbelin in Eichstetten. 2004er hat der Kaiserstühler das elterliche Weingut übernommen. Mir imponiert immer wieder, wie durchdacht er seine Weine macht. Wenn möglich vergärt er sie spontan oder macht aus jüngeren Rebanlagen einen herrlich frischen Sekt. Sein 2009er Rivaner trocken ist wirklich die moderne gelungene Version des Müller-Thurgaus. Früher gelesen behält der Wein mehr Frische und seine feine Säure. Der Wein zeigt sich eher blassfarben mit grünen Reflexen und wirkt super kernig. Erinnert an grüne Äpfele und frische Kräuter und schmeckt herzhaft frisch und wirkt sehr ehrlich. Man könnte ihn auch als Gaumenputzer bezeichnen – aber bitte positiv zu sehen!

Das Dreierpaket können Sie zum Preis von 23,80 €, bzw. ein Sechserpaket zu 42,20 € inkl. Porto und Verpackung beziehen bei K & M Gutsweine, Telefon 069 – 71713430, Fax 069 – 71713431 oder info@gutsweine.com 

Bestellung 3er Paket für 23,80 € (je 1 Fl.)
Bestellung 6er Paket für 42,20 € (je 2 Fl.)
Bestellung 12er Paket für 79,00 € (je 4 Fl.)
Bestellung 18er Paket für 115,80 € (je 6 Fl.) 

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