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Dirk Würtz, Stuart Pigott und die bezahlbaren Bordeaux von Château Segonzac

Posted by Bernd Klingenbrunn - Montag, 22 August 2011

Bordeaux für Jedermann! (von Dirk Würtz)
Originalbericht hier

Wie bereits angekündigt, habe ich mich auf die Suche nach gutem und bezahlbarem Bordeaux gemacht. Und man glaubt es kaum, es war einfacher als gedacht…
Die Vorgeschichte ist schnell erzählt und den treuen Lesern hier ja auch bekannt: Bordeaux ist im wahrsten Sinne des Wortes in “aller Munde”. Ein Rekordpreis jagt den nächsten, für einen Normalsterblichen sind die großen Weine nicht mehr erschwinglich. Meiner Meinung nach leidet unter dieser Entwicklung das Image der gesamten Region. Einige Weintrinker wenden sich ab, oder erst gar nicht hin, da sie glauben Bordeaux = zu teuer. Das ist natürlich Quatsch, aber so läuft das eben gerne. In einem Gebiet mit 100.000 Hektar Rebfläche MUSS es ja aber auch Alternativen geben. Solche die schmecken und eben bezahlbar sind. Einige davon habe ich jetzt gefunden, weitere folgen. Ich bedanke mich schon einmal vorab, für die tolle Unterstützung einiger Händler und Verbände.

Es ging gleich gut los, bei der gestrigen Verkostung. 2006 Clos du Jaugueyron, Haut-Médoc. Ein zugegeben schwer auszusprechender Name, wenn man kein Franzose ist, aber ein grandioser Wein. Ein echter Klassiker, so wie ich mir einen Bordeaux vorstelle. Zuerst ein wenig ruppig – man sollte ihn unbedingt dekantieren – und dann einfach nur noch gute. Lang, ein Maul voll Wein, eine warme Frucht, viel Paprika und einen mächtigen Zug. Kann man jetzt bereits mit viel Spaß trinken, darf aber auch noch ein wenig im Keller liegen bleiben. 16,50 Euro ist ein absolut fairer Preis. Zu beziehen bei “Aux Fines Gourmets”

Quartett 09er Château Segonzac & Le Reysse 2009

Quartett 09er Château Segonzac & Le Reysse 2009

Wer es etwas moderner mag, der ist bei Château Segonzac extrem gut aufgehoben. Da gibt es einen Einstiegswein, der heißt “Tradition”, kostet schlappe 7,90 Euro und ist der Inbegriff des “Saufweins”. Kommt aus dem Jahrgang 2009 und macht einfach nur Spaß! Ein annähernd unschlagbares Preis-Genuss-Verhältnis!

Die nächste Stufe ist der 2009 “Vieilles Vignes”. Wie der Name schon sagt, kommt dieser Wein aus sehr alten Rebstöcken und ist extrem knackig. Er knistert sogar ein wenig. 11,40 Euro sind dafür fast schon zu wenig. Das Flagschiff des Hauses heißt “Heritage” und ist ein dickes Fettes Teil mit 100 Prozent neuem Holz. Wer jetzt glaubt, das Holz würde den Wein erschlagen, der täuscht sich. Es fällt fast gar nicht auf und ist perfekt eingebunden. Ein wirklich großartiger Wein, der lang und länger schmeckt und der mit 14,50 Euro mehr als fair bepreist ist.

Mein persönlicher Favorit ist allerdings ein ganz anderer – der “2009 Heritage Petit Verdot”. 15 Prozent Alkohol, 15 Euro. 100 Prozent Petit Verdot – eher ungewöhnlich – 100 Prozent Trinkspaß. Extrem reif und saftig, in keiner Weise unangenehm wegen des doch sehr hohen Alkoholgehaltes und ganz extrem süffig. Ich hätte mich reinlegen können! Mehr Infos und die Bestellmöglichkeit gibt es hier bei K&M Gutsweine. Ausprobieren, es lohnt sich wirklich!

Zu den obigen Weinen kann ich nur eines sagen: LECKER!

 

 

 

Stuart Pigott entdeckt K&M 2009 und lobt: K&M ist meine persönliche Weinhändlerentdeckung

Stuart Pigott entdeckt K&M 2009 und lobt: K&M ist meine persönliche Weinhändlerentdeckung

Folgender Text stammt aus der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 21.08.2011, Nr. 33 / Seite 46

REINER WEIN
Neues aus der Bordeaux-Welt
von stuart pigott

Die Rotweine des Bordeaux sind zugleich für ihre Kraft und Eleganz bekannt – Eigenschaften, die primär auf ihre herben Gerbstoffe zurückzuführen sind. Wenn sie früher enttäuschten, dann am häufigsten durch einen zu mageren Körper und unreife gemüsige Aromen wie grüne Paprika. Die Klimaerwärmung jedoch hat die Situation radikal verändert. Bis vor wenigen Jahren war ein Alkoholgehalt von über 14 Prozent bei einem roten Bordeaux eine Seltenheit, während ein solcher für 2009 und 2010 eher als normal gelten muss und manche berühmten Gewächse 15 Prozent und mehr aufzuweisen haben.

Die ersten Rotweine des Jahrgangs 2009 sind bereits auf dem Markt und bieten eine verblüffende Einführung in diese neue Geschmackswelt. Ihre Art wurde maßgeblich von einer sehr langen heißen Phase im Sommer geprägt, während derer der Zuckergehalt in den Trauben nach oben schoss und ihr Säuregehalt absackte. Das führte zu Weinen, die süßlich wirken, selbst wenn sie keinen unvergorenen Zucker enthalten, weil das Hauptgärprodukt Alkohol und das Gärnebenprodukt Glyzerin beide süßlich schmecken. Schon in einem „kleinen“ Wein wie dem 2009er „Tradition“ von Château Ségonzac in Blaye (7,90 Euro von K&M Gutsweine, 0 69/71 71 34 30) ist dieser neue Typus deutlich zu erkennen. Seine reife Brombeernote und der recht satte Körper sind keinesfalls traditionell für ein solch bescheidenes Gewächs. Der Alkoholgehalt von 13,5 Prozent wird halbwegs durch die recht herben Gerbstoffe ausbalanciert; trotzdem erinnert er auch geschmacklich eher an einen kalifornischen Rotwein als an einen klassischen Bordeaux. Dieser Wein wirkt klarer, wenn man ihn dekantiert, ihn also vor dem Konsum in eine Karaffe oder einen Krug umgießt, am besten ein paar Stunden davor (solange der Wein unter 20° Celsius bleibt).

Aber das hilft nicht bei jedem roten Bordeaux von 2009. Frisch geöffnet ist der 2009er „Vieilles Vignes“ von Château Ségonzac (11,40 Euro von K&M) noch gut erkennbar als Vertreter seiner Herkunft, trotz sehr reifer Brombeer- und Maulbeernoten, weil daneben etwas Frisches zu erahnen ist. Nach mehreren Stunden an der Luft entwickelt sich eine Note, die an jungen Portwein erinnert, die Gerbstoffe werden heftiger und der Körper ausladender. Ob man das mag, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks, aber außer Frage steht, dass dies Lichtjahre von dem entfernt liegt, was bis vor wenigen Jahren von dem Wort „Bordeaux“ auf dem Etikett im Glas realistisch zu erwarten war. Ségonzac ist kein Top-Château, aber ein sehr professionell geführtes Haus mit hohem Qualitätsniveau für seine Preisklasse; es darf als beispielhaft gelten.

Alle Weine von Château Segonzac bei K&M finden Sie hier, seinen ersten Cremant aus 2010 („Ist das ein Champagner“, so die Frage von unseren Moselwinzern Olaf Schneider & Thorsten Melsheimer anläßlich der „Best of Mosel-RendezVino am 19.8.11 bei K&M im Nordend) wird es ab Ende Oktober im Rhein-Main-Gebiet exklusiv nur bei uns geben.

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„Machen Sie weiter so, Thomas Herter“

Posted by Bernd Klingenbrunn - Freitag, 14 November 2008

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so Stuart Pigott (im Bild bei der Arbeit) nach einem langen K&M RendezVino After-Work-Weinabend am 6.11.2008 zu unserem Bordelaiser Winzer Thomas Herter (rechts im Bild) von Château Segonzac.

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Es war ein Lob, dass Thomas mit großem Stolz und enormer Freude entgegegen genommen hat und er und wir wissen, dass dieses Lob auch seinem Kellermeister Gilles Thomas gebürt.
Es war kein leichter Weg dahin, 2004 war in Deutschland Jammern und „Geiz ist Geil“ angesagt, dennoch wagte sich einer in die Selbstständigkeit und schickte ein Fax gen Bordeaux, darauf eine Weinbestellung. Keine Bestellung „ins Blaue“, die Weine haben wir mehrfach auf Messen in Hamburg, München etc. verkostet und jedesmal wurden Emotionen geweckt, das berühmte Bauchgefühl war immer Begleiter. Was gibt es Schöneres beim Wein!

Thomas schrieb damals sinngemäß (das Thermopapier ist verblasst) zurück: „Schön, dass jemand in solch schwierigen Zeiten den Schritt in die Selbstständiglkeit wagt.“ Es war harte Arbeit, die Weine in Deutschland bekannt zumachen, gerade die Seitenappellationen in Bordeaux haben es sehr schwer, sie sind fast in Vergessenheit geraten, dabei muss dem Weinfreund doch klar sein, dass man hier Bordeaux-Weine mit genau so viel Wissen und Enthusiasmus lebt und vinifiziert, wie die renommierten, aber auch deutlich teureren Prestigegüter, diese aber zu besten Konditionen erhalten kann.

Einhergehend mit der Suche nach unbekannten Winzer-Juwelen gibt es auch Journalisten, die sich diesen Weinen nicht verweigern, sondern genau diesen Gewächsen Aufmerksamkeit schenken. Seit dem 8.11.08 (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung-Kolumne) kennt nun auch Deutschland die Weine, als der renommierte Journalist Stuart Pigott die Weine entdeckte und sie zu den besten 2005ern in der Preisklasse bis 15 EUR kürte.

Aktuell stehen die 2006er Weine von Château Segonzac bei K&M im Regal. Diesesmal sind es wieder Segonzac-typischere Weine, (2005 waren Jahrgangsweine, enorm konzentriert, schwer in der Jugend zu Trinken, zur Lagerung bestens geeignet) aber dies ist nicht primär die Philosophie von Segonzac, die Weine sollen schon in der Jugend Spaß bereiten, getrunken werden und das unterstreichen sie mit den 2006ern enorm.

Aktuell gibt´s den Top-Wein des Hauses „Heritage“ als Monatswein; statt 13,90 € im November nur 12,90 €.

Alle Weine finden Sie hier:

Vom 2006er Vieilles Vignes haben wir auch Magnums und Doppelmagnums in limitierter Stückzahl vorrätig.
Fragen Sie nach: info@gutsweine.com oder 069-7171-3430 Mo-Fr.:11-19 Uhr, Sa: 10-16 Uhr oder http://www.gutsweine.com

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Chateau Segonzac – Lumiére de Noel

Posted by Bernd Klingenbrunn - Montag, 24 Dezember 2007

Impressionen von Chateau Segonzac Weihnachten 2007

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Château Segonzac – Impressionen Januar 2007

Posted by Bernd Klingenbrunn - Montag, 29 Januar 2007

Château Segonzac im Januar 2007

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