K&M Gutsweine – Die Weinhandlung in Frankfurt –

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Archive for Juni 2010

La Gazzetta del Vino zum Chianti Colli Senesi von Pacina

Posted by Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 1 Juni 2010

Copyright bei Philipp Breitenfeld

Der Direttore von La Gazetta del Vino beschreibt unseren 2005er Chianti Clli Senesi von der in der Nähe von Siena gelegenen Az.Agr. Pacina. Der Jahrgang ist leider schon ausverkauft, der  noch bessere 2006er liegt bereits zum gleichen Preis in unseren. Regalen.

Die Beschreibung:
Heute im Glas ein 2005er Chianti von der Azienda Agricola Pacina! Dieser Bio-Corleone ist eine Empfehlung von Weinfreund Bernd Klingenbrunn, K&M Gutsweine. Alles im Zeichen der Biodynamie. Grundsätzlich möchte ich vorweg sagen, dass mich die Qualität vieler Chiantis zwischen 2002 und 2005 wirklich enttäuscht hatte. Immer mehr seelenlose Massenware springt einem regelrecht ins Glas. Die goldenen Neunziger sind vorbei. Soweit der subjektive Eindruck dieser temporären Spanne. 2006, soweit ich manche Chiantis schon im Glas hatte, weiß wieder mehr zu überzeugen. Umso mehr war ich gespannt auf diesen 2005er eines kleinen Bio Weinguts in der Toskana bzw. in der Nähe von Castelnuovo Berardenga. Im unfiltrierten, trüben Dunkelrot präsentiert sich dieser Etruske im Glas. Animierendes, würziges Bukett aus schwarzem Pfeffer, Thymian und Salbei. Kräftige Waldfrüchte, vor allem Johannisbeere und Brombeere. Süßlicher Ausklang nach Karamell. Am Gaumen sehr dicht und bissig. Nuancen von Granatäpfeln und leicht bitteren Mandeltönen. Harmonisches Säuregerüst und moderater Alkoholgehalt. Volles und trockenes Finish. Ein sehr rustikaler Vertreter seiner Zunft. Alle positiven Eigenschaften der Sangiovese Traube. Mehr Chianti geht nicht fürs Geld! Hatte ihn als Begleiter zum fränkischen Sauerbraten. Passt!

Link zum Original-Artikel

Zum Wein im K&M Shop

K&M sagt herzlichen Dank an den Direttore und vielleicht mache ich ihn mit folgendem Wein aus der Toskana  neugierig, denn den gibt es äußerst selten. Ganze 132 Flaschen haben wir zugeteilt bekommen und Mr.Parker hat ihn noch nicht entdeckt

2008 Pugnitello del Piaggione

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Aubergine in Wien

Posted by Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 1 Juni 2010

Wien

Selbst Einheimischen Bekannten (und die kennen fast jeden Laden in Wien) ist dieses Restaurant fast unbekannt. Wir waren mit unserem Winzer dort eingeladen und beim Eintreffen sofort verliebt in das einfache, aber geschmackvolle Ambiente. Zu Beginn des Abends gab es an der Bar erstmal nach einem anstrengenden Tag einen Erfischung in Form eines Bieres (Weinprofis verstehen diesen Satz) Anschließend nahmen wir an den wenigen Tischen Platz. Wir hatten ein wunderbares, handwerklich perfekt zubereites 8-Gang Menü um die 80 €, keine Riesenportionen sondern in dem Maße, das man beim Rausgehen um Mitternacht auch noch den Weg zu Fuß heim schafft und man wohlig einschläft. Grandios der perekt niedertemperaturgegarte Maibock, Klasse der Fourme d´Ambert (von Bernard Antony aus dem Elsaß) mit Quittenkompott, sensationell die hauchdünn gebratenen Gänsestopfleber. Dazu eine sensationell kalkulierte Weinkarte, auch mit deutschen Toptropfen (Künstler, Dönnhof, van Volxem etc.) Urig und höchst kompetent im Servive: Michael Wiesinger, könnte sofort in jedem Fil in und über Wien als Wirt eingesetzt werden . Herrlich!

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Figlmüller in Wien

Posted by Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 1 Juni 2010

Man liest viel über Figlmüller und folglich muss man wohl hin. Aber bei mir war es das erste und letzte Mal. „Reserviert“ Schilder auf den Tischen, aber wir bekommen einen. Kaum sitzt man, wird einem die Karte gereicht, kaum hat man die erste Seite aufgeschlagen, wird gefragt was man gerne hätte. Natürlich nimmt man das XXXL Schnitzel, machen ja alle, nach 5 Minuten steht das Teil links und rechts über den Teller lappend auf dem selbigen. Das es KEIN KALBSSCHNITZEL ist, wird nicht erwähnt, aber jeder einigermassen informierte Mensch sollte dank Lafer, Lichter, Lanz und Sass wissen, dass eben nur ein aus Kalbfleisch paniertes Schnitzel als Wiener Schnitzel bezeichnet werden darf, Fantasiebezeichnungen wie Figlmüller-Schnitzel ist halt nun mal aus Schwein. Das Essen war gut gemacht, dennoch werde ich beim nächsten Besuch echtes Wiener Schnitzel essen, empfehlungen von Wienern hab ich genug. P.S. Der Service macht die Arbeit wie am Fliesband und auch so lustlos. Und über den Wein hülle ich lieber den Mantel des Schweigens, wir saßen direkt am Tresen.

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