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2013 Riesling trocken „Edition K&M“ by Achim von Oetinger

Posted by Bernd Klingenbrunn - Donnerstag, 4 September 2014

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Achim von Oetinger bei der „Übergabe“ der ersten Flasche Edition K&M

„Achim von Oettinger, nicht nur ein großartiger Pfundskerl, sondern auch der leise Revoluzer des Rheingaus. Was er in diesem Jahrgang 2013 an Eigenständigkeit, Charakter und trotzdem klarer Rheingau-Herkunft auf die Flaschen bringt, insbesondere bei seinen Großen Gewächsen, sucht seinesgleichen“, so beschreibt es der Weinblog drunkenmonday. Zur Fassprobe im April 2014 (ja, so spät, denn Achim lässt seinen Weinen viel Zeit für ihre Entwicklung) waren wir von einem Fass Riesling derart begeistert, das wir den Winzer baten: „bitte, ändere nichts mehr an diesem Wein, drehe keine großen Schrauben mehr, lass ihn so, wie er sich jetzt präsentiert, so natürlich, so saftig, so trinkig, so ausgewogen“. Schon der Duft des Weines beeindruckte uns mächtig: herrliche reife Fruchtaromen, Pfirsich, ein Hauch Mango, aber niemals penetrant plakativ, sondern sehr reduziert und natürlich, dazu eine steinige Mineralität. Der Wein trat mit einer solch natürlichen Selbstverständlichkeit auf, was in diesem Stadium recht ungewöhnlich ist. Kein banaler Alltagssaufwein, sondern seriöses Winzerhandwerk.

Achim von Oetinger hat sich während des Ausbaus selbst in den Wein verliebt, über 100mal hat er den Most probiert und jedes Mal dachte er an den enormen Aufwand, den er für dieses Fass betrieben hat, aber das Resultat machte ihm selbst enorme Freude, zauberte ihm ein Lächeln ins Gesicht und bescherte ihm eine innere Zufriedenheit in seiner Seele. Alles richtig gemacht im Weinberg, viel Handarbeit, viel selektive Lese, viel Beobachten, das Entscheidende zur richtigen Zeit machen, behutsam lenken. Herausgekommen ist ein – für uns – perfekter Riesling, der uns und Ihnen enormen Trinkspaß auf hohem Niveau zum – gemessen am betriebenen Aufwand – kleinen Preis beschert.
Und weil wir diesen Wein sehr besonders empfinden und er uns so begeistert – und hoffentlich auch Sie – bekommt er von uns das Siegel K&M Edition. 900 Flaschen hat uns Achim abgefüllt, mehr wird es nicht geben, greifen Sie also zu, wir versprechen Ihnen große Trinkfreude, wer Riesling mag, wird sich in diesen Wein verlieben!

2013 Riesling trocken „Edition K&M“:
45 Jahre alte Riesling-Reben aus der Großen Gewächs-Lage Erbacher Hohenrain, gelesen von Hand nach 3-facher Selektion im Weinberg am 24.10.2013. Die Beeren wurden entrappt, nach der schonenden Pressung verblieb der Most 18 Stunden luftdicht abgedeckt mit Klarsichtfolie auf der Maische und begann anschließend seine Gärung mit den Weinbergs, – und kellereigenen Hefen. Während den nächsten 4 Monaten Bâtonnage. (Bâtonnage beschreibt das regelmäßige Aufrühren der Weinhefe überwiegend bei Weißwein, die sich nach der Gärung am Boden des Fasses oder des Tanks abgesetzt hat. Dies bringt dem Wein mehr Fülle und Cremigkeit am Gaumen sowie eine bessere Lagerfähigkeit.) Der Most wurde nicht entsäuert, vor der Füllung wurde er auch nur leicht filtriert um den vollen Geschmack der reifen Beeren zu erhalten.

Herrlicher Duft nach reifem, gelbem Stein- und Kernobst. Am Gaumen fällt einem nach dem ersten Schluck sofort die wunderbare Balance von Frucht und Säure auf, das der Wein recht trocken ausgebaut ist, fällt nicht auf, sondern das fügt sich perfekt ins harmonische Gesamtbild ein. Sobald der erste Schluck aus dem Glas Geschichte ist, fordert die Zunge per Speichelfluß sofort den nächsten Schluck. Ein untrügliches Zeichen für Trinkfluß! Da ist nichts unreifes, grünes oder unharmonisches. Man spürt am Gaumen die von der Maischestandzeit herrührende leichte Phenolik, dazu bleibt die reife Säure und die saftige Art den Wein enorm lang am Gaumen und trägt den Wein sehr lange.

Einzelflasche € 11,90, wir empfehlen Ihnen aber das in Deutschland (ohne Inseln) versandkostenfreie 6er Paket zu € 65,40.

Das meinen unsere Kunden zu dem Wein

Das meinen Kunden und/oder Bloggerkollegen aus dem Social Media:
Peter Jakob: Zur Einstimmung auf den heutigen Fußballabend. Die Edition K&M von Achim von Oetinger. Mich hatten schon seine GGs in Wiesbaden begeistert. Richtig gut ist ein Winzer aber erst, wenn auch die Gutsweine überzeugen. Und dieser tut dies voll und ganz. Jetzt muss heute Abend nur noch der BVB ähnlich überzeugend sein.

Christoph Raffelt auf seinem Blogg „Originalverkorkt“

Als kürzlich das diesjährige Vinocamp stattfand, hat ein Teil des Rahmenprogramms, nämlich das Get-Together in der Gutsschänke der Ritter und Edlen von Oetinger stattgefunden. Das hört sich adliger an als es heute ist. Achim von Oetinger ist ein handfester Kerl und einer, der in den letzten Jahren ziemlich viel verändert hat, um zu einer neuen Qualität im Weinberg und im Wein zu gelangen. Leider war ich zu spät beim Get-Together, um noch an der Kellerführung teilnehmen zu können. Dafür habe ich damals einige Weine probiert, die ich schon ziemlich bemerkenswert fand. Armin Busch und Bernd Klingenbrunn von K & M Gutsweine in Frankfurt haben mir nun, bildlich gesprochen, eine Sonderedition auf den Tisch gestellt („Hey, probier mal, wir sind gespannt, was du davon hältst.“) und ich dachte mir, bevor ich jetzt morgen zum VDP nach Wiesbaden fahre, um mich dort in Ruhe den ganzen Großen Gewächsen zu widmen, trinke ich in Ruhe noch mal einen Schluck Riesling aus diesem Rheingauer VDP-Betrieb.

Copyright by Christoph Raffelt

Copyright by Christoph Raffelt

In der Nase finden sich rauchige Noten, gelbe Früchte und steinige Würze. Es duftet verhalten, aber dieses Verhaltene hat einen Drang, den man spürt. Der Wein wirkt ein wenig gefesselt, noch unentschlossen aber kraftvoll. Am Gaumen findet sich diese Kraft viel deutlicher als in der Nase. Hier findet sich reife, aber keineswegs überreife Frucht, gepaart mit ordentlicher, knackiger Säure, die den Riesling trägt und die er braucht, denn der Wein hat Stoff, hat Phenole, hat Würze. Steinobstfrucht und Kernfrucht ist in diesem Rieslingtypus gar nicht mehr entscheidend, hier geht es um Stoffigkeit mit Balance, um Kraft die durch eine längere Maischestandzeit erzeugt wird. Dies ist ein Wein, der in einer gewissen Weise streng ist und kühl und den man trotzdem Schluck für Schluck genießt. Dies ist kein Gutswein im eigentlichen Sinne, das ist deutlich mehr. Das schmeckt man und das wird auch klar, wenn man liest, welcher Aufwand betrieben wurde. Dass Armin Busch und Bernd Klingenbrunn begeistert sind, kann ich da voll und ganz verstehen. Allerdings würde ich dem Wein ein bisschen weitere Reifezeit im Keller gönnen, um sich noch ein wenig weiter zu entwickeln. Das dürfte dem Jungspund nicht schaden.

Den Wein gibt es bei K & M Gutsweine. Eine der 900 Flaschen kostet € 11.90. Sechs gibt es für € 65.40.

Pressestimmen zu den 2013er GG´s
2013 Marcobrunn GG
2013 Siegelsberg GG
2013 Hohenrain GG

Stuart Pigott:
Stuart Pigott @PigottRiesling: discovery! Congrats to Achim von Oetinger(Erbach/Rheingau) for 3 delicious dry #Riesling GGs. Prinz, Weil + Kuenstler also top!

Dirk Würtz:
Den Preis für absolute Kompromisslosigkeit gewinnt in diesem Jahr, wieder einmal, Achim von Oetinger – kurz “Ö” genannt. Der “Marcobrunn” steht wie ein Bunker. Fest, kantig und uneinnehmbar. Wer so etwas mag, wird es lieben. Ich mag das sehr! Gleiches gilt für den “Siegelsberg”, der noch einmal mit seiner fantastischen Phenolstruktur auftrumpft. “Ö” gehört für mich zu den Besten!

Paul Truszkowski-drunkenmonday:
Achim von Oetinger, nicht nur ein großartiger Pfundskerl, sondern auch der leise Revoluzer des Rheingaus. Was er in diesem Jahrgang an Eigenständigkeit, Charakter und trotzdem klarer Rheingau-Herkunft auf die Flaschen bringt sucht seinesgleichen. Der Hohenrain verbindet Charakter und Eigenständigkeit, ist aber trotzdem ganz klar als Rheingauer zu erkennen. Noch nicht ganz beieinander, aber hat ja auch noch Zeit. Gerne würde ich ihn in zehn Jahren probieren. Der Siegelsberg ist frisch & klar wie ein Gebirgsbach (Stichwort: “Frische Sommerluft nach Regenguß”). Dagegen ist der Marcobrunn ein Mann von Wein: Griffige Phenolik, Spannung am Gaumen und eine Struktur zum Kauen. Saugut.

Felix Bodmann – der Schnutentunker:
Es ist langweilig, aber Robert Weil fliegt mal wieder am höchsten. Der Wein ist kräftiger als frühere Jahrgänge aber immer noch sehr elegant. Neu für mich ist, dass Weil sich die Flughöhe teilen muss. Kesseler hat einen Schlossberg, der leichter aber genau so gut ist, Ritter und Edler von Oetinger kommt mit dem Siegelsberg ganz nah und hat gleich noch zwei weitere Flieger am Himmel; Hohenrain und Marcobrunn müsste ich aber in größeren Mengen im Glas haben um ein finales Urteil zu fällen.
Wer von Oetinger ignoriert, ist selber schuld. Er ist der Aufsteiger des Jahres, denn zwei so starke Auftritte hintereinander haben nichts mit Glück zu tun.
„Herrje, der Rheingau! Robert Weil dieses Jahr etwas dicker aber großartig. Kesselers Schlossberg schlanker und fast genau so großartig. Den Eindruck von letztem Jahr bestätigt und ganz vorne dabei: von Oetinger.

Christoph Raffelt | originalverkorkt.de:
……und in diesem Jahr vor allem bei Achim von Oetinger. Achim von Oetinger hat wohl von allen am meisten Gas gegeben, denn er trat mit dem Marcobrunn, dem Siegelsberg und dem Hohenrain an und alle drei Weine sind Knaller. Alle haben von allem viel – viel Saft, viel Reife, viel Säure, viel Phenole, viel Würze. Aber da ist nirgendwo zu viel und es ist alles balanciert. Der Wein erinnerte mich spontan an den Auftakt zu Film Planet der Affen 2001: Odyssee im Weltraum. Im Hintergrund beginnt Strauss‘ Also sprach Zarathustra, die Sonne geht auf und der Blick fällt aus der Froschperspektive auf einen großen Monolithen. Nur, dass das in diesem Fall der Marcobrunn von Oetinger war – in der Jeroboam, um im Bild zu bleiben. Ein kantiger Monolith, der noch viel Zeit braucht.

Nikolas Rechenberg | nikos-weinwelten.de:
Auch der Rheingau ist wieder im Kommen, erlebt einen schönen Aufbruch – die Weine sind sehr dicht und animierend, eine geschlossene Reihe ohne viele Ausreißer. Im Rheingau überzeugten der Jesuitengarten und Rothenberg von Geheimrat J. Wegeler und die Weine von Ress, Künstler, Kesseler und Weil, aber auch Barth, Achim von Oetinger, Prinz, August Eser und Baron Knyphausen sorgten für echte Überraschungen.

Sascha Speicher:
„Noch eine Ergänzung zum Rheingau. Dort ist der Aufschwung wirklich bemerkenswert. Es wird experimentiert, wie bei den GGs von Spreitzer zu schmecken. Das hat zum Teil funktioniert, ging aber auch bei zwei Weinen etwas daneben. Egal. Der Mut ist großartig. Die Überraschung des Jahres waren die Weine von Achim von Oetinger. Wobei: so richtig überraschend kam das gar nicht. Nur vielleicht in der Breite mit drei Topweinen nicht ganz zu erwarten.

Christian Schiller:
Rheingau – 56 wines, unchanged from last year.
There was less Rheingau bashing this year than in previous years.Some people were talking about a Rheingau turn-around.
In that context, a name that came up again and again was that of Achim von Oetinger, the charming winemaker and owner of Weingut Achim von Oetinger. He presented 3 wines: Marcobrunn, Siegelsberg and Hohenrain. I liked in particular the Marcobrunn: superb balance of fruit and acid, with some minerality and a very long finish.

Dirk Würtz: … wieder einmal, Achim von Oetinger … gehört für mich zu den Besten!

Unfortunately, the wines of Achim von Oetinger are not available in the US. Achim says, he is too small for exporting to the US. We have to convince him of the opposite. He can do it!

Mario Scheuermann | weinreporter.de:
„Im Rheingau war meine Ausbeute an grossen Weinen am reichsten. Hier meine fünf Favoriten des heutigen Tages. Stilistische Vielfalt und Terroirausprägung auf hohem Niveau: ……2013 Marcobrunn GG

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Große Gewächs Präsentation 2014 in Wiesbaden – Berichte der Verkoster vor Ort

Posted by Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 26 August 2014

Seit Montag laufen die Verkostungen der Großen Gewächse des VDP. Bei den Weißweinen steht der 2013er auf dem Prüfstand, bei den Rotweinen 2012.

Hier fasse ich laufend atualisiert die Kommentare anderer Blogs zusammen, da von K&M keiner vor Ort ist. Wir gehen unserem Geschäft in unseren Läden nach. K&M wird sich am Mittwoch, den 27.8.14 in Mainz mit den GG aus Rheinhessen sowie am 8.9.2014 in Berlin mit allen GGs aus Deutschland beschäftigen und auch berichten.

Dirk Würtz – Alles über Wein und den Rest der Welt…
VDP Große Gewächse Teil 1
VDP Große Gewächse Teil 2

Nico Rechenbach -Gourmetwelten

Weinreporter Mario Scheuermann
VDP GG 2012 Ahr
VDP GG 2012 Lemberger
VDP GG 2013 Silvaner
VDP GG 2013 Württemberg
VDP GG 2013 Nahe
VDP GG 2013 Mittelrhein
VDP GG 2013 Baden

VDP GG 2013 Rheinhessen

Christian Schiller – Schiller-Wine

Felix Bodtmann (Der Schnutentunker)
Teil 1: Mittelrhein, Rheinhessen, Nahe, Rheingau
Teil 2: Riesling aus dem Rest der Republik
Teil 3: Spätburgunder

Oliver Bock (Rheingauer Weinschmecker)

Paul Truszkowski (Drunkenmonday)
Mittelrhein & Rheingau

Markus Vahlefeld
Teil 1 Rheingau

Teil 2 Mosel – Nahe
Teil 3 Rheinhessen

Sascha Speicher: (Meininger Verlag)
Noch eine Ergänzung zum Rheingau. Dort ist der Aufschwung wirklich bemerkenswert. Es wird experimentiert, wie bei den GGs von Spreitzer zu schmecken. Das hat zum Teil funktioniert, ging aber auch bei zwei Weinen etwas daneben. Egal. Der Mut ist großartig. Die Überraschung des Jahres waren die Weine von Achim von Oetinger. Wobei: so richtig überraschend kam das gar nicht. Nur vielleicht in der Breite mit drei Topweinen nicht ganz zu erwarten. Leitz erstmals dabei und gleich ganz weit vorne. Und dann die beiden großen Namen, Schloss Johannisberg und Robert Weil, mit zwei klasse GGs. Schloss Johannisberg für mich der beste Rheingauer.

Christoph Raffelt – Originalverkorkt

Hier geht es zu den Notizen Rheinhessen & Pfalz

Hier geht es zu den Notizen Rheingau & Nahe

Hier geht es zu den Notizen Mosel, Mittelrhein, Franken, Baden & Württemberg

Hier geht es zur Erläuterung, was ein Großes Gewächs überhaupt ist

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Sven Klundt: die Weinentdeckung aus der Südpfalz

Posted by Bernd Klingenbrunn - Freitag, 22 August 2014

Huffington Post / Markus Vahlefeld vom 22.8.2014

In wenigen Tagen endet der jährliche Riesling-Marathon mit der Vorstellung der besten trockenen Weine Deutschlands. Diese „Grosse Gewächse“ genannten Weine dürfen nach den Statuten des Verbands deutscher Prädikatsweingüter (VDP) nicht vor dem 1. September in den Handel gebracht werden.

Natürlich scharren alle – Winzer, Händler und Schreiberlinge – bereits mit den Hufen, endlich den letzten und entscheidenden Einblick in den Jahrgang 2013 zu erhalten. Dass der Jahrgang etwas kühl geraten war und dementsprechend die Säure in den Weinen eher hoch, dazu brauchte es keine Hellseher-Glaskugel. Die entscheidende Frage jedoch ist immer noch: Wie ist die Elite der deutschen Spitzenwinzer mit dem Jahrgang umgegangen? Und bis die Top-Weine auf dem Markt sind, lässt sich diese Frage nicht beantworten. Nächste Woche dazu mehr.

250pxSven_ProfilbildkleinEiner der Winzer, die mit dem Jahrgang 2013 richtig gut umgegangen sind, ist Sven Klundt aus der Südpfalz. Seit einigen Jahren ist der inzwischen 30jährige Winzer für das elterliche Weingut verantwortlich. Aufgefallen waren mir seine Weine zum ersten Mal, als einer seiner Rieslinge inmitten einer Blindprobe der besten trockenen Rieslinge Deutschlands ganz vorne landete. Das war mit dem Jahrgang 2012. Dazu muss man wissen, dass Sven Klundt nicht zum elitären Club der VDP-Winzer gehört. Deswegen stehen seine Weine nicht im medialen Rampenlicht, kosten dafür aber auch nur die Hälfte. Wenn überhaupt.

Ein gelungener Jahrgang macht bekanntlich noch keinen Sommer. Umso gespannter durfte man sein, was das Weingut Klundt mit einem etwas komplizierteren Jahrgang wie dem aus 2013 auf die Flasche bringt. So viel vorweg: Was Sven Klundt mit dem Jahrgang 2012 zeigte, setzt er mit dem 2013er Jahrgang nahtlos fort. Diesmal haben es mir seine Weißburgunder angetan. Da ist der Obsession Weißburgunder aus 2013, der frisch und klar daherkommt, die Säure aber gut vom Körper gepuffert wird. Etwas reifer und voller dagegen ist sein Weißburgunder aus der Einzellage Wacholderberg. Was beide Weine verbindet: sie haben nicht in Holzfässern gelegen und lassen die Traubensorte sehr eindringlich in den Vordergrund treten.

Weißburgunder steht etwas im Schatten seines bekannteren Bruders, dem Grauburgunder, der in Deutschland in Form des italienischen Pinot Grigio traurige Berühmtheit erlangt hat. Jeder kennt Pinot Grigio, aber die wenigsten kennen den Pinot Blanc oder Weißburgunder. Dabei ist Weißburgunder die bei weitem interessantere und spannendere Rebsorte. Denn sie hat auch ohne Restzucker und kellertechnische Maßnahmen im Wein einen ausgeprägten Fruchtcharakter, dem ein restlos trockener Körper sehr gut steht. Während der Grauburgunder einen Hang zur Neutralität besitzt und deswegen mit fast jedem Essen harmoniert, ist der Weißburgunder wählerischer. Wenn er dann aber passt, ist es ein Erlebnis.

WB_Obsession_shopWacholderbergProbieren Sie den Klundtschen Weißburgunder Obsession zu einem hellen Fisch in Sahnesauce. Fügen Sie der Sauce ein paar Kapern dazu, und um es einfach zu halten, dünsten Sie ein wenig Broccoli und bestreuen ihn mit gerösteten Mandelsplittern. Die Fruchtnoten des Weins nach Birne und etwas weißem Pfirsich setzen den spannenden Kontrapunkt zu der eher sämigen Sauce, während der fein-würzige Nusston des Weißburgunders mit den dunkleren Mandelsplittern im Broccoli harmoniert. Verfeinern Sie das Gericht auf jede erdenkliche Art, denn der Klundtsche Weißburgunder passt auch durchaus zu kulinarisch ambitionierterem Essen. Er ist so gut, dass er sich selbst zu festlichen Anlässen nicht verstecken muss. Die haben dann jedoch den Weißburgunder aus dem Wacholderberg verdient. Und beide zu einem unschlagbaren Preis!

Meine Empfehlung: Weingut Klundt Weißburgunder Obsession 2013 zu 8,50 Euro und Weißburgunder Wacholderberg 2013 zu 11 Euro, zu beziehen über: K&M Gutsweine www.gutsweine.com

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(Nord) – Baden´s Neue Schätze: Weingut Sven Nieger / Varnhalt

Posted by Bernd Klingenbrunn - Mittwoch, 18 September 2013

Besuch bei Weingut Sven Nieger – Baden /Ortenau/Varnhalt

Wenn man in der letzten Zeit eine gewisse Aufbruchstimmung im Rheingau verspürt, so hat man im nördlichen Anbaugebiet Badens, der Ortenau, im Besonderen im Baden-Sven NiegerBadener Rebland nicht unbedingt das Gefühl, das sich dort etwas tut, wenn man sich in der Weinszene in den bekannten Medien bewegt. Der Landstrich ist nach wie vor von Winzergenossenschaften dominiert, wenn auch hier in letzter Zeit die ein oder andere geschlossen bzw. vom größeren Mitbewerber geschluckt oder fusioniert wurde. Neben WG´s gibt es noch das bekannte Schloss Neuweier, wo mittlerweile einen neue Mannschaft am Start ist, da bleibt abzuwarten, wie sich das Weingut in der Zukunft ausrichtet.
Die wenigen selbstständigen, schon länger bekannten guten, erfolgreich und individuell arbeitenden Winzer der Region Rebland aber kennt man (Alex Laible, Holger Dütsch, Johannes Kopp , eventuell noch Schloss Eberstein etc.). Ab und an entdeckt man dann auch selbst einen neuen Winzer, so wie vor 2 Jahren auf der Badischen Weinmesse in Offenburg das Weingut Fröhlich-Leonetti aus Neuweier oder an anderer Stelle Maier aus Baden-Baden-Haueneberstein. Wenn man dann aber als gebürtiger und der Region verbundener Gernsbacher (bei Baden-Baden) von einem neuen Winzer aus der Region liest, von dem man aber noch nie etwas gehört hat und dieser gleichzeitig sehr hohe, auf Top-Großen Gewächse-Niveau stehende Bewertungen der Zeitschrift Falstaff erhält, wird man hellhörig und natürlich auch neugierig. Und da sowieso der Besuch der Heimat anlässlich des Gernsbacher Altstadtfestes anstand, machten wir am Samstagvormittag einen Ausflug ins Baden-Badener Rebland nach Varnhalt, um Sven Nieger einen Besuch abzustatten.

Schon die Fahrt von Baden-Baden über das Hofgut Fremersberg macht trotz des schlechten Wetters (leichter Nieselregen) zumindest optisch Spaß. Am Varnhalter Feigenwäldchen öffnet sich rechter Hand diese wunderbare, fast Amphitheater angelegte Lage und bietet einen tollen Anblick. Kurz vor Varnhalt dann ein herrlich Blick über die gesamte Region mit den imposanten Weinbergen rund um den Varnhalter Klosterbergfelsen, wo Sven Nieger im Kernstück der Ur-Lage beste Parzellen gepachtet hat, wie er uns später bei einer Rundfahrt durch die Weinberge Varnhalts und Neuweiers schildert.  Auch die Riesling- und Pinottrauben am Stock sind sehr lockerbeerig und nicht gerade in riesiger Anzahl vorhanden, wenn man das mal mit den Trauben der Nachbarparzellen vergleicht. Derzeit macht ihm das Wetter etwas Sorgen (regnerisch, etwas schwül, feucht, vereinzelte Fäulnisnester wurden gesichtet) aber alles in allem schaut es noch gut aus, die langfristige Wetterprognose sagt zumindest trockenes Wetter voraus.

Sven Niegers Weingut (ca 3,0 ha Rebfläche, steigend) existiert erst seit knapp 2 Jahren, der 31 jährige hat die 2012er Kollektion noch neben seiner Anstellung bei Schloss Neuweier im Nebenerwerb vinifiziert. Ein abgeschlossenes Studium in Geisenheim (übrigens mit unserer Winzerin Eva Vollmer) sowie Praktika und Stationen beim Pfälzer Weingut Siener und eine kurze Stippvisite bei Schloss Neuweier stehen in seinem Lebenslauf. Auslandserfahrung sammelte er beim Weingut Salomon-Undhof (Kremstal) sowie in Marlborough/Neuseeland beim Weingut Framingham. Seit 5 Monaten (am 8. Mai wurde das Weingut offiziell eingeweiht) ist er nun nicht nur stolzer Papa, sondern im Vollerwerb als Winzer tätig. Und man merkt ihm die Freude bei der Rundfahrt an, er zeigt uns brachliegende Flächen, die er demnächst pachten bzw. kaufen will, alles Steillagen, die nur manuell zu bewirtschaften sind und die keiner mehr bewirtschaften will, zum Teil werden auch noch Flächen mit altem Rebbestand dazugekauft, mit zum Teil 50-60 jährigen Rieslingreben bestockt. Wo andere Winzer Flächen haben veröden lassen, pachtet oder kauft er diese, um dieser Region mit seinen „Neuen Badischen Schätzen“ wieder etwas mehr Schwung zu verleihen. „Alles ist etwas eingerostet in dieser Region“, kein oder nur eine verschwindend geringe Anzahl an Winzernachwuchs ist da, der die Region wieder ins Bewusstsein des Weinfreundes zurückführt. Auch das gemeinsame Vermarkten der Region sei hier ein Problem, er wünscht sich mehr
gemeinsame Aktionen, sei es Winzerfeste oder ähnliches in der und für die Region. Etwas neidisch blickt er da über den Berg Richtung Süd-Pfalz, wo es so schöne Feste gibt wie den Birkweiler Weinfrühling oder das Ilbesheimer Kalmitfest, wo es die Winzer exzellent verstehen, Kulinarik und Wein für Jung und Alt auf ganz einfache Weise zu zelebrieren. „So etwas fehlt hier“. Aber auch daran will er etwas ändern…

Apropos Kulinarik. Die Weine sind schon in einigen Toprestaurants der Region vertreten. Hotel Dollenberg in Bad Peterstal, Sackmann und Bareiss in Baierbronn, die Traube in-Tonbach hat auch schon angeklopft.
Ingesamt gibt es derzeit 4 Weine aus den Lagen Varnhalter Klosterbergfelsen, Neuweierer Mauerberg, Umweger Stich den Buben, sowie einen trockenen Gutswein, allesamt Rieslinge, alle normal mit Reinzuchthefen vergoren, alle aus dem Stahltank, sehr niedrige Erträge, minimal fitriert, alles in allem wird so wenig wie möglich im Keller eingegriffen. Dort schlummert übrigens noch in einem Taransaud-Fass ein Pinot Noir.
Probenotizen
2012er Rieslinge von Sven Nieger2012 Riesling trocken 12% Alk.
Sven Niegers „Gutswein“. Zart gelbes Steinobst, auch helle Früchte im Duft. Am Gaumen feine Säure, sehr saftige, unaufdringliche Frucht, zart-würzige Noten, etwas Tabak, gut austariert, entwickelt eine gute Länge und auch Druck. Tolle Qualität für einen „einfachen Gutswein“, dabei sehr natürliche, sehr selbstverständliche Art. Macht Spaß, sehr trinkig, auch ohne Essen. 88/100 Pkt.

2012 Riesling Stich den Buben
Sehr feinduftig, nichts aufdringliches, kein Primärfruchtbomber, man schmeckt die etwas höhere Reife zum Vorwein (diesen hätte er gerne eine Woche später gelesen) ; zeigt eine feine Kräuternote, wirkt kühl, gut im Gleichgewicht von Frucht, Säure und Restzucker, analytisch an der Grenze zu halbtrocken mit 8,5g RZ; aber der Wein ist so harmonisch in sich, dass der Wert eher nebensächlich ist. Spricht sicher auch den „Ich will nur trockenen Riesling-Trinker“ an. 87/100 Pkt.

2012 Riesling Klosterberg trocken 13% Alk.
Wiederum sehr unaufdringliche Frucht, etwas Exotik (Sternfrucht), etwas Aprikose, Kräuter, Citrus, mineralisches Fundament. Am Gaumen ungemein vielschichtig und gleichzeitig spielerisch, wirkt einerseits schlank, sehr klar und auf den Punkt fokussiert, zeigt sich sehr harmonisch, aber niemals langweilig. Feiner Säurebogen, ungemein vielschichtig, drückt und schiebt am Gaumen und im Nachhall, sehr elegant, im Finish enorme Länge, trocken ausgebaut, 1g Restzucker.  93/100 Pkt.

2012 Riesling Neuweier Mauerberg trocken 13% Alk.
Bei diesem Wein schleicht sich etwas Rotfruchtiges ein, wie ich es eher vom Roten Hang oder vom Kastanienbusch aus Birkweiler kenne. Dazu aber auch ein feiner Fruchtmix von reifem, gelben Stein- und Kernobst (Quitte, Marille, gelber Apfel). Am Gaumen von großer Dichte, mundfüllend, reife Frucht, salzige Mineralik, schiebt und drückt ohne Ende, große Länge, komplett trockenes Finish, ein Athlet ohne ein Gramm Fett. Großes Potential! 94/100 Pkt.

Ich muss schon lange zurückdenken, wann mich Weine aus meiner Heimat derart beeindruckt haben. Daher ist es mir auch ein dringendes Bedürfnis, diese Eindrücke zu Papier zu bringen, denn die Weine und der Winzer haben es sicherlich verdient. Ich hoffe inständig, dass es Sven Nieger schafft, seine Vision und Idee zu stemmen, noch ist er ein Einzelkämpfer in der Region, aber sollte er es schaffen, dann sollte es doch dieser wunderschönen Region und einigen jungen Winzern Mut geben, es auch zu probieren. Und das er auch noch glühender KSC-Fan ist, macht ihn noch sympathischer 😉

Sven Nieger auf Facebook, Homepage
Aktuelle Falstaff-Bewertungen

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Ein Genuss mit Laible und Seele – Menüabend mit Alexander Laible

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 15 September 2013

Foto-Copyright by R. Müller

Blogger „Düsenschrieb“ hat den Menübend mit Alexander Laible am 23 August 2013 genussvoll beschrieben

Zugegeben, der 23. August ist schon ein bisserl her. Aber aus vielerlei Gründen ist er mir in schmackhafter Erinnerung geblieben. An jenem Freitag haben wir uns nämlich nach spontaner Anmeldung in den Räumen unserer bevorzugten Weinhandlung in Frankfurt, K&M Gutsweine in der Hamburger Allee 37, zu einem ‘Badischen Menü mit Alexander Laible’ eingefunden – bestehend aus 5 Gängen und 8 Weinen.

Hier bitte weiterlesen.

http://www.duesenschrieb.de/2013/09/03/ein-genuss-mit-laible-und-seele/#more-2745

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Burgund ganz in Weiss – Die Weinkolumne der WAMS & CaptainCork über Romaric Chavy/Burgund

Posted by Bernd Klingenbrunn - Donnerstag, 26 Juli 2012

Günstiges Burgund: Ganz in Weiß

Der Captain berichtet aus einer seiner Lieblingsregionen über seine Lieblingsreligion: Fetten Chardonnay aus der Burgund. Dort hat er ein neues Weingut entdeckt, dass so gut wie die besten ist. Aber (noch) nicht so teuer.
Hier weiterlesen.

Zur Einführung gibt es auf die beiden Top-Weine St. Aubin und Puligny-Montrachet einen 10 %igen Einführungsrabatt.

WAMS Kolumne

Domaine Huber & Romaric Chavy-Chouet  (Burgund)

Romaric Chavy

NEU BEI K&M!

Eine Entdeckung der Fachmesse „Grand Jour de Bourgogne 2012“

Das Weingut entstand durch den Zusammenschluss zweier Weingüter in Puligny-Montrachet und Meursault, heute bewirtschaften Vater Hubert und Sohn Romaric Chavy in 6. und 7. Generation 13ha Reben in besten 1er Cru Lagen von Meursault, Puligny Montrachet, St. Aubin, Volnay und Pommard. Der Schwerpunkt der Weingärten befindet sich in den besten Parzellen von Puligny und Meursault. Es werden hauptsächlich Weißweine aus der Rebsorte Chardonnay erzeugt, dazu rote Burgunder in Pommard und Volnay aus der edlen Pinot Noir Rebe.

Auf der Domaine Chavy-Chouet geht man eher pragmatisch an die Weinerzeugung. Obwohl man sowohl im Weinberg als auch im Keller auf größtmögliche Natürlichkeit der Produktion achtet, will man sich nicht kategorisch auf organische oder gar biodynaische Erzeugung festlegen, sondern lieber entsprechend den Wetterverhältnissen eines Jahres reagieren können. Denn im Zentrum allen Handelns der Familie Chavy steht die Gesundheit und Reife der Trauben und folglich die Qualität des Weins in der Flasche. So wurde z.B. im Hitzejahr 2003 darauf geachtet, dass möglichst alle Trauben durch Laub beschattet blieben, während man in regnerischen Jahren konsequent die Traubenzone entblättert hat, die Trauben teilweise halbiert wurden um sie möglichst lockerbeerig zu halten, gleichzeitig hat man die Laubwand um 30 – 50 cm höher wachsen lassen um genug Blätter für eine ausreichende Photosynthese zu erhalten.

Auch beim Thema traditioneller Kellerausbau oder nutzen moderner Technik lassen sich Vater und Sohn Chavy nicht auf ein entweder oder ein, lieber suchen sie sich das aus, was aus ihrer Sicht das Beste für die Qualität ihrer Weine ist. Und diese gibt den beiden in höchstem Maße Recht! Ihre Weine spiegeln auf das feinste das jeweilige Terroir wieder, von dem sie stammen, schon jung begeistern sie mit einer großartigen Struktur, fester Mineralik und animierend frischer Frucht, die ganze Klasse zeigt sich aber fast immer erst nach einigen Jahren Reife, dann erfährt man hier die ganze Klasse der edlen weißen Burgunderweine.

Bourgogne Aujourd´hui (6.6.2012)

Das französische Weinfachmagazin Bourgogne Aujourd´hui (Ausgabe Juni/Juli 2012) feiert Romaric Chavy als Entdeckung an der Cotes des Beaune, Bereiche St. Aubin, Mersault, Chassagne-Montrachet, Puligny-Montrachet vom Village Wein bis zum Grand Cru. Die Bewertungen beziehen sich auf den Jahrgang 2011. Wir haben aus 2011 den „Femelottes“. 2010 gilt im Burgund als sehr großes Jahr mit enorm lagerfähigen Weinen, selbst viele Winzer ziehen 2010 dem 2009er vor, lezterer erbrachte doch recht mollige, schwere Weine hervor, während 2010 sich durch eine großartige Balance von Reife, Säure, Extrakt auszeichnet. Einfach ein perfekter Jahrgang! Romaric ist mit dem 2010er ab Hof komplett ausverkauft, die 2011er 1er Crus kommen im September in den Verkauf.

Unser Sortiment beinhaltet 3 Wein(e) vom Erzeuger
>>Chavy-Chouet<<

DIREKT zu den Weinen des Winzers.

Verkostung der Weine am 9.8.12 // 18-21 h Laden Nordend
Verkostung der Weine am 10.8.12 // 17-21 h Laden Bockenheim

P.S. Die Weine von Michel Martin / Cote d´Or und Cheveau / Pouilly-Fuissé sollten Sie nicht versäumen, auch hier gab es schon einige Empfehlungen seitens kundiger Weinjournalisten!!

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Genialer Stoff von der Kleinen Kalmit – 2011er Weissburgunder von Jürgen Pfirmann

Posted by Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 10 Juli 2012

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Nicolas Cheveau white Burgundy from Pouilly Fuisse recommended on Jancis Robinson web site

Posted by Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 1 November 2011

We were thrilled to read the following revue by Tamlyn Currin on Jancis Robinson’s web site http://www.jancisrobinson.com

Nicolas Cheveau

„I don’t often go back twice, no, three times, during a tasting to the same wine. It’s even more rare that it’s a white Burgundy under £15 that has thrilled me so much. Of course, the price is probably everything to do with the fact that it hails from the sunny Mâconnais and doesn’t have the illustrious postcodes of its northern neighbours. But that doesn’t detract from the fact that this bottle of sunny Chardonnay is a serious summer bargain.

Domaine Cheveau is run by Nicolas Cheveau, who has 14 ha across the Mâcon, with a small underground winery in Pouilly. It was started by his grandfather André in 1950, and Nicolas has now taken over from his father Michel. As is not entirely unusual, all the grapes are picked by hand and he doesn’t use fertilisers, but he must be doing something special because the purity and clarity of his wines really sing out. The other delightful thing about this particular wine is that it needs no patience; it is absolutely deliciously ready to drink right now. Although, judging by comments from others on the 2009 vintage, it will certainly keep well for a couple of years.

This particular wine is from a small parcel of relatively young vines (16 years) grown on a clay-limestone hillside. There is no oak used – all stainless steel – but the wine is kept on fine lees for eight months. It clocks in at a civilised 13.5% alcohol.

My scribbled notes read, ‘An inviting nose with a hint of creaminess, hazelnuts and juicy yellow peach. Gentle roundness and weight, apricot tang and crisp apple. This really opens up and spreads across the mouth. Backbone of minerality. Real intensity. Tense acidity. Long. Superb. VVGV!’

Cheveau also makes a gorgeous Bourgogne Blanc and a much more serious Pouilly-Fuissé called Les Trois Terroirs, both of which are being sold in the UK at Caviste (along with the Sur Le Mont) for £13.95 and £18.95 respectively. The 2009 vintage, which Jancis recommended in 75 sure-fire whites, is available too.“

Derzeit verfügbare Weine bei K&M:

2009 Domaine Cheveau Macon Solutré-Pouilly (ausverkauft)
2010 Domaine Cheveau Macon Solutré-Pouilly @ € 10,90 € pro Flasche
2010 Domaine Cheveau Bourgogne Blanc @ £13.95 per Bt
2009 Domaine Cheveau Pouilly Fuisse ‘Trois Terroir’ @ € 14.40 pro Flasche

Weitere Weine und Auszeichnungen finden Sie auf unserer Webseite http://www.gutsweine.com, direkt zu Nicolas Weine bitte hier klicken.

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Riesling 2010 – Laible & Pfirmann erfolgreich

Posted by Bernd Klingenbrunn - Freitag, 12 August 2011

Zwei unserer jungen Winzergarde, Alexander Laible aus dem badischen Durbach (Ortenau) wie auch Jürgen Pfirmann aus Landau – Wollmesheim (Pfalz-Südliche Weinstrasse) haben wieder einmal bewiesen, dass sie auch in schwierigen Jahrgängen wie 2010 gute bis heraussragende Weine produzieren können. Zu diesem Ergebnis kommen die Verkoster der Weinzeitschrift „Weinwelt“ in ihrem aktuellen Heft 5 (August/September 2011)

Jürgen Pfirmann´s 2010er Riesling Kalkmergel zählt zu den Top 10 Weinen im Preisbereich 5,- € – 8,- € unter 1106 verkosteten Rieslingen des Jahrgang 2010.

„Frisch gepflückte Trauben, Weinbergspfirsich und zarte Zitrusnoten in der Nase, mineralisch-würzig, top Struktur. 87/100 Pkt.“ meinen die Verkoster der Weinwelt.

In der gestrigen Fachjuryverkostung für den Pfälzer Weissburgunderpreis in Ilbesheim, in der auch Bernd von K&M neben Hans-Günther Schwarz, Jürgen Matthaes, Richard Grosche und weiteren Weinfreunden wertete, erreichte sein 2010er Weissburgunder „Kalmit“ die Runde der letzten 36 Weine und scheiterte nur knapp, um in den Olymp der 8 besten Finalweine zu kommen, die am 30.7.11 anläßlich des schönsten Weinfestes Deutschlands an der Ilbesheimer Kalmit vom Publikum verkostet werden. Den Bericht von der Juryprobe und weitere Infos gibts es hier auf dem Blog.

Alle Weine von Jürgen Pfirmann bei K&M

 

Alexander Laible schaffte es mit seinem  2010er Riesling Spätlese Alte Reben *** trocken auf das Siegertreppchen. (92/100 Pkt. Platz 2, bei K&M leider schon restlos ausverkauft).

Damit aber nicht genug. Sein 2010er Riesling Alte Reben SG trocken *** (bei K&M noch erhältlich) erreichte gemeinsam mit 5 weiteren Weinen (90/100 Punkten) den vierten Platz.

Wir gratulieren Alexander ganz herzlich. Schon zur Prowein haben wir seine Weine als sehr gut empfunden, sie sind erwachsener geworden und wirken durch die schöne, reife Säure auch insgesamt trockener.

 
Alle Weine von Alexander Laible bei K&M

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Die Sieger des 10.Weißburgunderpreis von Ilbesheim / Pfalz

Posted by Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 9 August 2011

Der Weißburgunderpreis der Ilbesheimer Vereinigung Gast und Wein wurde in diesem Jahr zum 10. Mal durchgeführt. Während des Kalmitweinfestes konnte das interessierte Publikum am Samstag, 30. Juli 2011 von 18:00 bis 22:00 Uhr im Dorfmittelpunkt verkosten. 8 Finalisten standen in verdeckter Probe bereit, um sich dem Votum der Verbraucher zu stellen. Nachdem die Fachjury die 8 Finalisten und ihren Gewinner, und den sogar in einer Stichwahl, ermittelte, fiel die Wahl beim Publikumspreis viel „eindeutiger“ aus. Bisher nahmen an dieser Wahl rund 200 „Publikumswähler“ teil, in diesem Jubiläumsjahr waren es sage und schreibe 340 Personen, die an der Probe teilgenommen haben.

Die Wahl des Publikums fiel auf die Nummer 1 in der Publikums-Probe (C8 in der Fachjury-Verkostung) und damit auf das Weingut Valentin Ziegler Sohn, Weyher.

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Fachjurypreis gewann das Weingut Schäfer aus Neustadt-Mußbach, in der Publikums-Probe die Nummer 6, in der Fachjuryverkostung die Nr. D 31 und somit in meiner Gruppe.
Damit blieben für die weiteren 6 Finalisten nur die Teilnahmeurkunde, aber dies ist als großer Erfolg zu
werten, wenn man aus der eingereichten Zahl von 144 Weinen die Finalrunde erreicht, darauf können die
beteiligten Weingüter stolz sein.

Für die Teilnehmer am Publikumspreis die Auflösung welches Weingut sich hinter welcher Nummer verbarg:

Nr. 1: Weingut Ziegler, Weyher,
Nr. 2 Weingut Wilker, Pleisweiler-Oberhofen,
Nr. 3: Weingut Schreieck, Maikammer,
Nr. 4: Weingut Hauck, Maikammer,
Nr. 5: Weingut Gies-Düppel, Birkweiler,
Nr. 6: Weingut Schäfer, Neustadt-Mußbach,
Nr. 7: Weingut Aloisiushof, St. Martin,
Nr. 8: Weingut Meyer, Heuchelheim-Klingen.

Zur Preisverleihung am Sonntag, 31. Juli 2011, 18:00 Uhr waren zahlreiche interessierte Weinfestbesucher gekommen, was wieder beweist welchen Stellenwert dieser Preis auch und gerade beim Verbraucher mittlerweile genießt.

Nach einer Begrüßung durch die Vorsitzende der Vereinigung Gast und Wein, Silke Schunck, wurde durch die Vertreter der Politik, Nicolai Schenk, Thorsten Blank und Peter Hieb, ein kurzes Grußwort gesprochen. Anschließend wurden die Urkunden an die 6 Finalisten überreicht. Die pfälzische Weinkönigin Karen Storck und der 1. Kreisbeigeordnete Nicolai Schenk überreichten den Fachjurypreis an Frank Schäfer, der für das Weingut Schäfer aus Neustadt-Mußbach den Preis entgegen nehmen konnte.

Anschließend übergaben Sophie Rebholz, Weinprinzessin der Ferienregion Landau-Land gemeinsam mit dem 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Thorsten Blank, den Publikumspreis an Georg Meyer, den Vertreter des Weingutes Valentin Ziegler Sohn aus Weyher.

Beide Weingüter erhielten die Wanderpokale, die vom Pfälzer Künstler Stefan Müller gestaltet wurden. Die aus Kalksteinen der Kleinen Kalmit gestalteten Skulpturen zeigen jeweils die Arbeit im Weinberg und im Weinkeller. Jedes Jahr wenn die Pokale am Kalmitfest zusammenkommen, bilden sie eine Einheit und zeigen, dass ein perfekter Wein nur unter Achtung der Natur und mit größtem Sachverstand in Weinberg und Keller entstehen kann. Ein Jahr lang werden die Kunstwerke bei den Gewinnerweingütern verbleiben und treffen wieder zusammen zum nächsten Weißburgunderpreis am Ilbesheimer Kalmitwingert.

von links nach rechts, hintere Reihe: Jürgen Wilker, Bürgermeister Peter Hieb, 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Landau-Land Thorsten Blank, Gerhard Hauck, Bernhard Kiefer (Aloisiushof) Andreas Meyer, Volker Gies-Düppel, Volker Schreieck, Georg Meyer (Weingut Valentin Ziegler Sohn), 1. Kreisbeigeordneter Nicolai Schenk.
Vordere Reihe: Silke Schunck (Gast und Wein), Frank Schäfer, Karen Storck.

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