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Archive for Mai 2009

6. Abstieg: KSC gewinnt gegen Hertha BSC 4:0 und steigt ab

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 23 Mai 2009

KSC-Hertha BSC

KSC-Hertha BSC

 
trotz eines beeindruckenden 4:0 Sieges über den Titelaspiranten Hertha BSC geht es nach 2 Jahrenen Eliteliga für den KSC wieder eine Klasse tiefer. Künftig heißen die Gegner wieder Fürth, MSV Duisburg oder Mitabsteiger Arminia Bielefeld, der sich nun gemeinsam mit dem 1.FC Nürnberg Rekordabsteiger titulieren darf.

Energie Cottbus rettete sich mit einem 3:0 gegen eine charakterlose Mannschaft Truppe aus Leverkusen zumindest in die Relegation gegen den 2. Liga Dritten, der aller Vorraussicht nach 1.FC Nürnberg heißen wird.

Schade für den KSC, aber nie war es so einfach, nicht abzusteigen. Bleibt zu hoffen, dass den Verantwortlichen ein Neuaufbau gelingt und ich nicht wieder 10 Jahre auf 1. Liga Fussball warten muss.

Ach ja, bevor ich es vergesse. Der VFL Wolfsburg ist erstmals Deutscher Fußballmeister, verdientermaßen, die Bayern sind, um mit dem Tenor der Verantwortlichen zu reden, mit dem Erreichen des zweiten Platzes nur ganz knapp dem Abstieg entronnen.

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Knockout für den KSC

Posted by Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 12 Mai 2009

Spielbericht: Karlsruher SC – Hannover 96 2:3 (2:2)

Was für ein kurioses Spiel! Hannover 96 schien beim Tabellenletzten Karlsruher SC nach Treffern von Alexander Iashvili (11.) und Lars Stindl (32.) bereits mausetot, um die Partie dann wie aus dem Nichts zu drehen und am Ende glücklich mit 3:2 zu triumphieren.

Ein Doppelschlag durch Sergio Pinto (42.) und Mikael Forssell (45.) brachte noch vor der Pause den Ausgleich. Hanno Balitsch entschied die Partie dann in der 64. Minute nach tollem doppelten Doppelpass.

Die Roten aus Hannover traten mit der exakt gleichen Startaufstellung wie beim 1:1 gegen Frankfurt beim Tabellenletzten an, auch da weiterhin wichtige Leistungsträger passen mussten. Der wieder genesene Stajner nahm zunächst auf der Bank Platz, Schlaudraff erhielt eine neue Chance, wichtige Spielpraxis zu sammeln. Beim Gastgeber ersetzte gegenüber dem 0:4 in Dortmund Stindl den verletzten Federico.

Für den KSC zählte angesichts der Tabellensituation nur eines: Die Becker-Elf musste unbedingt gewinnen, um die Hoffnung auf ein weiteres Jahr 1. Liga aufrechterhalten zu können. Dementsprechend couragiert begannen die Badener gegen schläfrige 96er. Engelhardt servierte bei nassem Geläuf – das Spiel stand wegen eines Gewitters mit sinflutartigen Regenfällen und Hagel auf der Kippe – einen Freistoß ans rechte Außennetz (5.). Einen ersten vielversprechenden Konter der Niedersachsen schloss Krzynówek aus zwölf Metern über die Querlatte (7.).
Wenig später wurde aber das entschlossene Engagement der Gastgeber belohnt: Pinto, der im Laufe der Partie eine Schlüsselrolle einnehmen sollte, köpfte eine Flanke von Andreas Görlitz direkt vor die Füße Alexander Iashvilis, gegen dessen Direktschuss aus 13 Metern 96-Keeper Robert Enke keine Chance hatte (11.). Im direkten Gegenzug scheiterte eben Pinto (defensiv mit großen Schwächen, offensiv stark) per Flachschuss an Miller. Gerade als die Hecking-Elf sich zu fangen und sich vom starken KSC-Druck zu befreien schien – Krzynówek hatte mit einem Freistoß knapp über die Querlatte ein weiteres Zeichen gesetzt – schlugen die Gastgeber in für sie ungewohnter Effizienz erneut zu: Pinto leistete sich einen Aussetzer an der linken Eckfahne und überließ Kennedy das Leder, der Eichner einsetzte. Der KSC-Linksverteidiger spielte klug in den Rücken der Abwehr, wo Lars Stindl aus 14 Metern abzog. Der von Christian Schulz noch abgefälschte Ball schlug zum 0:2 ein (32.). Dieter Hecking reagierte mit der Debüt-Einwechslung von Nachwuchskraft Patrick Herrmann für den indisponierten Schlaudraff – auch zur defensiven Entlastung Pintos, der nun ins Mittelfeld vorrücken konnte.
Wie aus dem Nichts dann plötzlich der Anschluss der Niedersachsen, ausgerechnet durch Sergio Pinto: Der Deutsch-Portugiese zog aus 22 Metern einfach mal ab und zwang so Markus Miller zu einem Faux Pas. Der KSC-Schlussmann ließ den eigentlich harmlosen Ball am Knie vorbei passieren (42.). Doch es sollte noch schlimmer kommen für den bis dahin aufopferungsvoll kämpfenden und spielenden Abstiegskandidaten. Pinto initiierte den schmeichelhaften 96-Ausgleich mit einem wunderbaren Pass in die Gasse zu Krzynówek und der Pole blieb ganz cool. Er umkurvte zunächst Miller, um dann von der linken Grundlinie butterweich ins Zentrum zu flanken, wo Mikael Forssell nur noch ins leere Gehäuse eindrücken musste (45.).

Nach Wiederanpfiff schienen die Badener den Schock bereits wieder verdaut zu haben und spielten erneut nach vorne. Hannover konnte sich bei Robert Enke bedanken, nicht schnell erneut in Rückstand zu geraten – der 96-Kapitän rettete mit klasse Reflex gegen Freis (52.). Dann jedoch bekamen die Roten das Spiel langsam besser in den Griff und schlugen mit einer sensationellen Kombination eiskalt zurück: Hanno Balitsch spielte doppelten Doppelpass mit Pinto und Bruggink und stand plötzlich mutterseelenallein vor Miller. Der 96-Mittelfeldabräumer zeigte keine Nerven und schob locker zum 2:3 ein (64.). Der Widerstand der Karlsruher wurde endgültig in der 69. Minute gebrochen, als Schiedsrichter Gräfe dem vermeintlichen Ausgleich durch Iashvili die Anerkennung verweigerte. Der Georgier hatte einen abgerutschten Schussversuch von Görlitz am linken Pfosten in die Maschen befördert, doch der im passiven Abseits stehende Kennedy hatte Enke irritiert und somit ins Spiel eingegriffen. Bitter für den KSC, jedoch durchaus vertretbar! So konnten die Roten den knappen Vorsprung schlussendlich über die Zeit retten.

Der KSC muss durch die unglückliche Niederlage nun wohl endgültig für die zweite Liga planen. STATISTIK

Karlsruher SC: Miller, Görlitzl, Franz, Drpic, Eichner – Engelhardt (77. Kapllani), Adouobe, Stindl – Freis, Kennedy, Iashvili

Hannover 96: Enke – Pinto (85. Stajner), Eggimann, C. Schulz, Rausch – Balitsch, B. Schulz (57. Fahrenhorst), Schlaudraff (33. Herrmann), Bruggink, Krzynówek – Forssell

Tore: 1:0 Iashvili (11.), 2:0 Stindl (32..) 2:1 Pinto (42.), 2:2 Forssell (45.), 2:3 Balitsch (64.)

Gelbe Karten: Görlitz (5.), Drpic (5.), Franz / Pinto

Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)

Zuschauer: 25.000

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