K&M Gutsweine – Die Weinhandlung in Frankfurt –

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Archive for Februar 2010

Salon des Vins de Vignerons Independants Strasbourg Tag 3

Posted by Bernd Klingenbrunn - Montag, 15 Februar 2010

Am Sonntag war auf der Messe deutlich weniger los, als die Jahre zuvor. Ob es am kalten Wetter mit Schneefällen oder an den vielen Fassnachtsumzügen lag? 
 
 

Jedenfalls trafen gegen 11.30 Uhr @garrafeira aus Dortmund und der Rest der K&M Equipe samt besseren Hälften in Wacken am Stand von Nicolas Cheveau ein. Hier gab es wieder großartig-mineralische 2008er Chardonnay aus Macon und Pouilly-Fuisse zu probieren. Der Mann hat einfach ein Händchen. Ganz groß der Einzellagen Pouilly Fuisse „Aux Bouthieres“ Mineralische Finesse gepaart mit unbändiger Kraft, dass ganze spielerisch in dezenten Holznoten verpackt. Grandios! 

Direkt gegenüber dem Austernstand (12 Stück für 13 €, herrlich frisch und äußerst schmackhaft, Suchtfaktor) hatte Jean-Francois Merieau aus der Tourraine seine Zelte aufgeschlagen. Derzeit sind wir ja bei seinen Sauvignons und dem roten, frisch-fruchtigen, keinesfalls banalen Gamay „Le Bois Jacou“ komplett ausverkauft. Mitte März soll der 2009er Sauvignon „L´Arpent des Vaudons“ auf die Flasche kommen, wir warten voller Ungeduld auf diesen singulären Charakter des ungemein umtriebigen und auch in der Familienplanung nicht untätigen Winzers, denn das 2. Kind nach Sohn Jean ist unterwegs.

 

Fantastisch übrigens ist der aus 60 jährigen Gamayreben vinifizierte „BOA LE ROUGE“ Tiefdunkles, dichtes Rot. Herrlicher Duft von ultrareifen, himmlisch duftenden Himbeeren und saftig-dunklen Brombeeren, Ausbau im Barrique, seidig und nachhaltig über die Zunge rollend, hochelegant. Gamay, wie man ihn so noch nicht gesehen und getrunken hat, dazu tragen auch die tollen Etiketten bei. 

Immer eine Zwischenstop wert sind die herrlichen Weine der Domaine de la Casa Blanca aus dem Roussillon. Insbesondere der mächtige rote, trockene Collioure mit seinem herrlich tiefen Duft nach eingelegten Früchten, frischen Kirschen und Pflaumen, zart unterlegt von buttrigen Noten mit etwas Karamell und kühlen Noten. Viel, viel Kraft am Gaumen, spürbarer, teils kaffeeröstiger Holzeinsatz, saftig-reife Tannine, mit prächtigem Nachhall. Trotz aller Kraft herrlich trinkig. Seine fruchtsüßen, roten Banyuls strotzen vor fruchtiger Frische, die Süße ist merklich, aber niemals aufdringlich oder klebrig. Lecker!!

Bevor ich den Kollegen dann meine gestrigen Entdeckungen Chateau Planeres und Domaine Grand Arc vorstellte, probierten wir noch bei Herve Felix die beiden Saint-Bris und die hochmineralischen Chenin Blanc von Claude Papins Château Pierre-Bise, insbesondere der 2008er Savennieres „Clos de la Coulaine“ (10 €)  und der 2008er „Roche aux Moines“ (12,50 €) begeisterten ob ihrer komplexen Art, auf der einen Seite herrliche Noten von reifen Mirabellen mit druckvoller Struktur und Saftigkeit, auf der anderen Seite der hochmineralische Ausklang, noch Minuten später war dieses Wechselspiel der Aromen am Gaumen schmeckbar. Pierre-Bise ist der einzige Chenin Blanc Erzeuger, mit dem ich persönlich zu Recht komme, da stimmt an den Weinen einfach alles, auch der Preis.

Von der Loire ging es nun ins Luberon zur Domaine de Fontenille. Von Pierre Leveque gibt es eigentlich nichts neues zu berichten. Eigentlich, denn es ist fast schon beängstigend, mit welcher Konstanz er den über 100 jährigen Carignan- und über 50 jährigen Syrah- und Grenachereben derart komplexe Weine abringt. Seine „einfachen“ Côtes du Luberon  der Jahre 2005-2007 sind tiefdunkle, fruchtige Unikate, sehr traditionell vinifiziert ohne Effekthascherei und ohne laut auf die Pauke zu hauen. Wein pur, dunkle Beeren, rassiges Tannin, ein Maul voll Wein, Kräuter, Kühle, seidig und dicht trägt dieser rote Stoff immens lang die Aromen am Gaumen. Ohne zu übertreiben: sein „Vieilles Vignes“ aus 2005 ist ein kleiner Chateauneuf du Pape. Ach, wenn er denn auch noch ein wenig mehr Verkäufer und Marketingmensch wäre, könnte er deutlich mehr aus diesem Weingut rausholen und dem eher traditionellen Auftreten einen weiteren Schub verleihen.

2009 präsentierte das Weingut Mas de Cynanque aus dem Languedoc erstmals seine Weine auf der Strasbourger Messe. Beim Rundgang durch die Hallen fielen mir die geschmackvollen Etiketten auf und so probierte ich die Weine damals mit viel Genuß, auch weil sie meiner Meinung nach ein sehr gutes Preisgefüge haben. In der AOC Saint Chinian beheimatet, vinifiziert Xavier de Franssu auf 12 Hektar kräftige, extraktreiche Rotweine aus den Rebsorten Syrah, Grenache, Mourvèdre und Carignan. Immens ausladend und mächtig wirkende Weine, am schönsten gefiel uns der 2007er Acutum, eine Cuvee aus alten Reben von 50% Syrah, 30% Mourvèdre, 10% Grenache und 10% Carignan. Manuelle Lese, 20hl / ha Ertrag, Ausbau im Barrique. Der eleganteste Wein und mit 12 € grandios eingepreist. Konzentriert und mächtig,  hat was“australisches“, ohne überreif zu wirken, am Gaumen dann viel Frucht, etwas pfeffrig, etwas warme Aromatik, dennoch auch am Ende sehr elegant und mit guter Länge. Kann reifen, sollte reifen!

Nun war Zeit für eine kleine Stärkung angesagt, der eine ging an den Baguettestand und lies sich ein riesiges Schinkenbaguette mit Butter munden, der Großteil jedoch genoss frische Austern mit Champagner Non-Dose. Schade, dass man sich beim Genuss dieser Delikatessen so bremsen muss, ich habe es erst vor 2 Jahren gewagt Austern zu probieren und bin seither einfach nur begeistert von diesem puristischen Geschmack. Anschließend war Flaschen einsammeln angesagt und ein Teil musste sich auch schon wieder gen Frankfurt verabschieden.

Weiter ging es am Montag mit den gespritteten roten Maury von Mas Amiel…Bericht folgt

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Salon des Vins de Vignerons Independants Strasbourg Tag 2

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 13 Februar 2010

Heute hatten wir uns kein festes Thema vorgenommen, wir haben uns von Stand zu Stand begeben, uns die Flaschen und Etiketten angeschaut, (das Auge trinkt ja mit) die Preisliste grob überflogen, und nach Gutdünken probiert. Diese Decouvertes (= Entdeckungen) sind dabei herausgekommen

 

2007 Madiran „Clos Baste“
Domaine Clos Baste

 

Winzer Philippe Mur hatte insgesamt 4 Weine dabei, der reinsortige Tannat 2007 Madiran Clos Baste überzeugte am meisten. Der Wein wurde je zur Hälfte in neuen und gebrauchten Barriques ausgebaut, besitzt einen herrlichen Duft nach dunklen Beeren und edlem Holz, am Gaumen sehr saftig, viel reifes Tannin, die Frucht bleibt dominant. Gute Länge, mit 13 € allerdings auch gut bepreist. Hat sicher noch  gutes Reifepotential, wo die Reise hingehen kann, sah man dann am 2002er Clos Baste. In der Nase deutlich reifere Aromen von Pflaumen, etwas Kirsche, gespickt mit Gewürzen, dazu ein noch recht kantiges Tannin bei wiederum guter Länge.

 

2007 Saint Joseph rouge  „Cuvée Lucie“
Domaine Gilles Flacher
earl-flacher@orange.fr

 

100iger Syrah, am Gaumen sehr intensive Aromatik von dunklen Beeren mit einem Hauch von schwarzer Oliventapenade, dabei ungemein feinsinnig und elegant auf der Zunge, der Wein bleibt sehr, sehr lange präsent am Gaumen, auch das Traubenmaterial strahlt eine hohe Reife aus, ohne ins Alkoholische oder Marmeladige zu driften. Sehr schöner, fast sinnlicher Wein für 24 €

 

Folgende beide Weingüter waren DIE Entdeckungen der Messe für mich, von beiden hatte ich bis dato noch nie etwas gehört.

 

Domaine du Grand Arc
11350 Cucugnan (Corbieres)

Fabienne und Bruno Schenks Domaine befindet sich im Herzen der Hautes Corbieres. In der Weinherstellung gehen die beiden recht traditionelle Wege, der Verzicht auf Herbizide und sonstigen chemischem Mittelchen ist selbstverständlich. 5 Rotweine werden hergestellt, in der Hierarchie der zweitniedrigste ist der:
2007er Reserve Grand Arc
Cuvée aus 55% Carignan, 30% Grenache Noir und 15% Mourvedre. Für 6 € hat man hier ein Schnäppchen besonderer Art. Für diese Preisklasse mit enormer Dicht ausgestattet, viel frische dunkle Beerenfrucht, leicht rustikales, aber reifes Tannin, ungemein fest und nachhaltig im Mund, klingt lange aus. Solche Weine zu entdecken, macht einfach Spaß.

 

Eine gewaltige Schippe drauf legt dann der 2. höchste Wein der Domaine.
2007er En sol Majeur
Cuvee aus Grenache Noir und Syrah. Mit 10,80 € ebenfalls als Schnäppchen zu betrachten. Kraftvoll und immens dicht am Gaumen, fast schwarz in der Farbe, Noten von frischen dunklen Beeren wie Brombeeren, frische, eher helle Kirschen, dazu Massen von Kräutern und Gewürzen, mit mineralischen Noten und Aromen vom 6-monatigen Barriqueausbau unterlegt, die aber nicht dominant wirken, dazu hochelegante, feine Tannine. Der Wein macht jetzt schon viel Spaß, kann aber sicher noch mindestens 5 Jahre reifen. Ein sehr individueller Wein. So schmeckt der Süden Frankreichs!

 

Château Planeres V
ignoble Jaubert et Noury 66300 Saint Jean Lasseille

Hier hatte für mich eindeutig der 2007er Côtes du Roussillon „Prestige“ die Nase im Sortiment vorne, was Preis/Leistung betrifft. Die Cuvée aus Syrah, Carignan, Mourvedre und Castellana besticht durch ihre recht würzige Ausprägung, dazu Noten von schwarzen Beeren und einem Hauch Kirschen. Die Frucht ist wunderbar reif und mürbe, viel Schmelz am Gaumen, Hauch Schokolade, reifes Tannin, kraftvolle Art. Preis: 6,50 €.
Zwar gibt es noch einen sicher hochwertigeren Wein aus der AOC Les Aspres, der aber mit 15 € nicht doppel besser ist, nur vielleicht etwas feiner und eleganter ausgeprägt.

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Salon des Vins de Vignerons Independants Strasbourg Tag 1

Posted by Bernd Klingenbrunn - Freitag, 12 Februar 2010

Es ist wieder angerichtet. Die unabhängigen Winzer Frankreichs machen wie immer zu dieser Jahreszeit Station in Strasbourg, ganz in der Nähe des Europaparlaments im Ortsteil Wacken. Ca. 650 Winzer aus der ganzen französischen Republik werden wieder 4 Tage einer großen Anzahl französischen und immer mehr deutschen Weinfreunden ihre Gewächse zur Verkostung anbieten. Für mich ist es etwa die 7 oder 8te Teilnahme. Anfangs irrte man noch orientierungslos durch die Halle, probierte hier und dort und machte manchmal so auch eine Entdeckung, mittlerweile geht man etwas strukturierter und als Deutscher natürlich vorbereitet auf die Messe. So habe ich heute ab 15.30 alle Winzer und Weine aus dem Chablis probiert. Meine beiden Favoriten waren folgende Winzer: 

Domaine Alain Gautheron
Alle Chablis kennzeichnert eine Direktheit, die Frucht ist eher unterschwellig warnehmbar, der Focus steht auf Mineralität und rasssiger Säure. Im 1er Cru Bereich überzeugte der 2008er 1er Cru „MONT DE MILIEU“ (12 €)  mit den genannten Attributen, dazu von reicher Konzentration an Aromen und toller Balance sowie langem Nachhall gekennzeichnet, viel Druck ausübend von feiner, eleganter Länge. Überzeugend auch der 2007er 1er Cru „Vaucoupin“ (11 €), der neben rassiger Mineralität auch eine wunderbare Cremigkeit aufwies.

Domaine La Meuliere
Im Vergleich zu Gautheron steht hier die Frucht etwas mehr im Vordergrund ohne es jedoch an Rasse, Frische und Mineralität vermissen zu lassen. Die Weine sind alle sehr gut durchstrukturiert und vermitteln viel Trinkspaß bei etwas höheren Preisen im Vergleich zu Gautheron.
An der Spitze des Sortiments stehen die beiden 08er Chablis aus der 1er Cru-Lage „MONT DE MILIEU“.(13,50 €) Der „normale“ betört mit Mineralität und Aromen von weißen Früchten, herrlicher Konzentration am Gaumen und einer reifen Säure. Eine Schippe drauf legt dann der 08er 1er Cru „MONT DE MILIEU“ Vieilles Vignes Les Gougueys“ (16,50 €). Verschwenderische Aromen von Haselnüssen, frischer Butter, Brioche und etwas Honig. Herrlich lang am Gaumen.

Wie immer gibt es im Fahrwasser der großen, bekannten Appellation Gebiete, die beim Weinfreund weniger bekannt sind. Oder kennt jemand Saint-Bris? Er liegt im französischen Burgund westlich von Chablis und umfasst rund 100 Hektar Rebfläche im Département Yonne in den Gemeinden Chitry, Irancy, Quenne, Saint-Bris-le-Vineux und Vincelottes. Der Weißwein wird aus den für das Burgund unüblichen Sorten Sorten Sauvignon Blanc und Sauvignon Gris gekeltert.

Die Domaine Felix produziert da zwei wunderbare, äußerst preisWERTE weiße Saint-Bris. Der einfache zu 6 € mit reifen Citrus – und Stachelbeernoten, sehr klar und reine Aromatik, der andere, ein 2008er Saint Bris Cuvée Ste-Claire mit etwas mehr Dichte und Schmelz, beide mit bestem Preis-Genußverhältnis.

Fortsetzung folgt am Samstag abend….

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2007 Chablis Premier Cru Fourchome Domaine Vrignaud

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 7 Februar 2010

Bereits seit 2 Tagen geöffnet, zeigt sich der Wein heute von seiner schönsten Seite.

2007 Chablis Premier Cru „Fourchaume“ 13% Alk.
Domaine Vrignaud
89800 Fontenay-Prés-Chablis 

Hier gibts vorbildliche Infos zum Wein ab Winzer
http://www.domaine-vrignaud.com/uk-chablis-fourchaume-domaine-vrignaud-vins-chablis-bourgogne.html

Fiche technique Chablis 1er cru fourchaume

Der Fourchaume stammt von einem etwas 4 Hektar großen Gebiet in Vaupoulent. Klassiche Chablis-Nase nach Salzwasser, leicht grünen Früchten, auch würzige und florale Eindrücke. Am Gaumen geprägt von einer gewissen Strenge, straffe Säure, trocken, es blitzt immer wieder eher Feuerstein-Mineralität durch, dazu wecken Noten von Zitronen Erinnerungen an meine Kindheit, als wir Lutscher gleichen Geschmackes beim Bäcker unseres Vertrauens kauften. Daneben hat der Wein ein sehr abwechslungsreiches Spektrum an Früchten, immer mal wieder bltzen reife Mirabellen durch. Mittlere Kraft, durchaus mit guter Balance, Hat sicher noch Potential, ich würde 89/100 Punkte vergeben. Potential bzw. Trinkvergnügen 2010-2012+

Preis: Fehlanzeige, laut Google kein Händler in Deutschland. Woher meine Flasche stammt, muss ich auch erstmal recherchieren;-)

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Coup de Coeur 2010 – Chablis 2007 Dom. Fevre

Posted by Bernd Klingenbrunn - Mittwoch, 3 Februar 2010

Heute abend im Glas: 

2007 Chablis AOC von Nathalie & Gilles Fevre, ein Wein, der in Frankreichs wichtigstem Weinführer „Guide Hachette 2010“ als „Coup de Coeur“ (Lieblingswein der Verkoster) ausgezeichnet wurde. Die Flasche stand schon einige Wochen auf unserem Verkostungstisch, während der Vorweihnachtszeit hatten wir für eine dem Wein gerechte Verkostung nicht die Zeit, aber nachdem nun Tauwetter eingesetzt hat und die Temperaturen sich wieder im Plusbereich bewegen (der Frühling also quasi vor der Tür steht) hatte ich einfach Lust auf einen erfrischenden Weisswein. Chablis wird mich in den nächsten 8 Wochen öfters beschäftigen, denn immer wieder kommt von unseren Kunden die Nachfrage nach dem Klassiker aus den Winzerkellern Burgunds, so dass ich auf meiner Reise im März zu den Verkostungen der „Grand Jour de Bourgogne 2010“ auch einige Weingüter besuchen werde. Einige Weine, z.B. von Alain Gautheron oder der Domaine Felix konnte ich in den letzten 2-3 Jahren immer wieder mal probieren, deren Stilistik hatte mir sehr gut gefallen. Auch der heutige Chablis reiht sich nahtlos in diese Favoritenliste ein.

2007 Chablis AOC
Domaine Nathalie & Gilles Fevre
100% Chardonnay; 12,5% Alk.
ROUTE DE CHABLIS89800 FONTENAYPRESCHABLISTEL : (+33) 3 86 18 94 47
EMAIL : fevregilles@wanadoo.fr

Dieser Chablis stammt aus Parzellen des Dorfes Fontenay-Près-Chablis. Die Reben stehen auf Kimmeridge-Kalk und sind im Schnitt erst 15-20 Jahre jung.

Degustation vom 3.2.2010:
Die Farbe ist ein nicht allzu kräftiges Gelb mit leicht goldenen Reflexen. Am Gaumen ein schöner, recht dichter Auftakt, schmelzig, dann jedoch übernehmen reife Säure, Zitrus und dezent gelbe Früchte mit einem Hauch Exotik und weißen Früchten den Takt. Im Hintergrund deutliche Kalk-Mineralität, die den Wein auch in eine gutes, mittellanges Finale trägt. Insgesamt ein Wein der frischen, saftigen Art, der für einen Basiswein eine schönen Auftakt darstellt. Kann man sehr gut alleine trinken, macht aber sicher auch zu Gerichten mit Meeresfrüchten, Geflügel oder Kalbfleisch eine gute Figur.  

Punkte: 85/100 (guter Wein) 

Dafür würde ich ausgeben wollen: max. 10-12 € inkl. MWST

Preisspanne von Anbieter, die nach Deutschland liefern (Google-Recherche):
11 € – 16 € (2 Anbieter gefunden)

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