K&M Gutsweine – Die Weinhandlung in Frankfurt –

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Archive for März 2008

BORUSSIA DORTMUND vs. MARKUS MILLER

Posted by Bernd Klingenbrunn - Montag, 24 März 2008

es waren nur noch Sekunden zu spielen in der 2 minütigen Nachspielzeit, als das Spiel fast einen anderen Helden geboren hätte. Verteidiger Christian Wörns stocherte nach einem Eckball von Mladen Petric den Ball aus 2 Metern ins KSC Gehäuse und im Stadion entlud sich ein ohrenbetäubender Jubel der 70.000 Borussen-Fans, selbst Christian Wörns salutierte bereits vor der mit 25.000 Fans vollbesetzten Südtribüne. Doch ein Mann hatte etwas dagegen. Linienrichter Dirk Margenberg: einsam stand er da und hielt sein Fähnchen in die Höhe. Abseits ?? Foul ??. Noch Minuten danach im Stadion vor den Premiere-Fernsehbildern und bis zur Aufklärung in der „guten, alten Sportschau“ später diskutierten die Menschen, was er da wohl gesehen haben mochte? Nun, es war abseits, und man muss dem Mann an der Linie nachträglich ein Riesenkompliment machen, denn diese besondere Regelanwendung kommt ja nicht jede Woche vor, dazu noch Gelb-Schwarz im Rücken…

In der Zwischenzeit jedoch wurde der wahre Held des Tages vor dem KSC-Fanblock und seinen Mitspielern gefeiert.

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TORHÜTER MARKUS MILLER: ihm alleine war es zu verdanken, dass der KSC wenigstens einen Punkt aus dem Signal-Iduna-Park entführte, denn alleine er entschärfte 8 hochkarätige Chancen der Dortmunder Borussen, die in der ersten Halbzeit gegen einen lustlosen, extrem passiven und in allen Belangen unterlegenen KSC dominierten. Einzig Markus Miller stemmte sich gegen eine „Packung“. Höhepunkt dieser Lustlosigkeit seiner Mitspieler war das Verhalten beim Stellen der Mauer zum 1:0 in der 24. Minute. Da wir direkt hinter dem Tor unsere Plätze hatten, konnten wir die verzweifelten Versuche des Torhüters mitverfolgen, seine Mitspieler zum Stellen einer 4 Mann- Mauer zu motivieren, doch außer Gottfried Adoube und Andreas Görlitz fühlte sich keiner angesprochen. Freie Bahn also für Petric, der dieses Geschenk dankbar annahm und den Ball in der kurzen Mauerecke versenkte.

Ansonsten war die erste Halbzeit des KSC eine weitere Steigerung ins Negative nach dem schon unsäglichen Gekicke gegen die Frankfurter Eintracht. Null Aggressivität, schwaches Zweikampfverhalten, kein Wille, viele Fehlpässe. Es war mit das Schlechteste, was ich seit 2 Jahren vom KSC gesehen habe. Entsprechend laut muss es wohl in der Kabine gewesen sein, denn in Hälfte 2 traten die „Blauen“ deutlich engagierter auf, und es entwickelte sich bis zum Ausgleich ein druckvolleres Spiel des KSC, die logische Konsequenz war der Ausgleich durch Sebatian Freis 5. Saisontreffer, hervorragend vorbereitet durch den guten Edmond Kapllani und den läuferisch starken aber ansonsten unauffälligen Tamas Hajnal. In der Folge entwickelte sich ein spannendes Spiel, es ging rauf und runter, wobei sich die Borussen wieder ein deutlicheres Übergewicht erarbeiteten und die zahlreichen Großchancen dank eines überragenden Markus Miller nicht verwerten konnten, der sich nun wohl auch berechtigte Chancen auf einen Platz in der Nationalmannschaft machen kann, allerdings wohl erst nach der EM und dann wohl im Zweikampf mit seinen Kontrahenten Manuel Neuer von Schalke 04 und Rene Adler von Bayer Leverkusen.

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Abseits des Spielgeschehens: ein beeindruckendes Stadion. Wohnzimmeratmosphäre, tolle Stimmung vor und während des Spiels. Während man in Frankfurt bei 50.000, in Karlsruhe bei 30.000 auf dem Weg zur Straßenbahn erstmal 20 Minuten benötigt um überhaupt aus dem Stadion herauszukommen, ist dort bei 75.000 Zuschauern ein völlig entspanntes aus dem Stadion gehen möglich. Toll auch, dass sich Dortmunder und Karlsruher Fans gemischt bewegen konnten und es zu keinerlei Gehässigkeiten im Stadion kam. Eine weniger rühmliche Ausnahme muss es natürlich auch geben: das höchst aggressive Auftreten einiger in Polizeischutz laufenden Gruppe in komplett dunkler Montur. Nur provozierend unterwegs, vor dem alten Stadion Rote Erde gab es dann auch einige Handgreiflichkeiten und fliegende Bierbecher, aber die Polizei war sofort zur Stelle. Diese Gruppierung KSC-Fans zu nennen, wäre hier falsch am Platz, der Blick in die Gesichter, die Sprüche sowie das gesamte Auftreten erinnerte mich eher an längst vergangene Zeiten.

Die Blau-Weißen rangieren mit nun 37 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz. Am kommenden Wochenende trifft die Becker-Elf mit dem FC Schalke 04 erneut auf einen Verein aus dem Ruhrgebiet, diesmal allerdings im heimischen Wildparkstadion. Anpfiff ist am Samstag um 15.30 Uhr. Nicht dabei sein werden Michael Mutzel und Godfried Aduobe. Beide sahen in Dortmund die fünfte gelbe Karte.

Stenogramm:

Borussia Dortmund – Karlsruher SC 1:1 (1:0)

Borussia Dortmund:
Ziegler – Rukavina, Hummels, Wörns, de Deus Santos – Kringe (71. Klimowicz), Kehl, Federico (58. Kruska), Tinga (46. Buckley) – Valdez, Petric – Trainer: Thomas Doll
Bank: Bade, Amedick, Frei, Kovac

Karlsruher SC:
Miller – Görlitz, Eggimann, Franz, Eichner – Mutzel, Aduobe, Freis (87. Buck), Hajnal (76. Timm), Iashvili (46. Carnell) – Kapllani – Trainer: Edmund Becker
Bank: Kornetzky, Staffeldt, Stoll, Stindl

Tore:
1:0 – Petric (25.)
1:1 – Freis (63.)

Gelbe Karten:
Mutzel, Aduobe, Eggimann

Zuschauer: 74.300

Schiedsrichter: Michael Weiner (Giessen)
Assistenten: Norbert Grudzinski, Dirk Margenberg, Walter Hofmann

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KSC – BVB: Trendwende beim DFB-Pokalfinalisten?

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 22 März 2008

Wohin führt der Weg des KSC in den restlichen 10. Spielen. Der aktuelle Trend zeigt im Moment nach unten. Macht sich nun der enorm läuferische Aufwand bemerkbar und die Spieler gehen auf dem Zahnfleisch? Dass war zumindest mein Eindruck im Heimspiel vergangene Woche gegen die Frankfurter Eintracht, dass mit 0:1 verdient verloren ging und in dieser Höhe noch eher schmeichelhaft ausgefallen ist.

Der heutige Samstag wird im mit fast 80.000 Zuschauern ausverkauften Signal-Iduna Park richtungsweisend sein. Kann der KSC es ausnutzen, dass alle Borussen nur an das Finale in Berlin gegen die Bayern denken? Wer ist mehr motiviert: Hajnal, der es seinem kommenden Verein beweisen will, oder Giovanni Federico, der beim BVB über die Rolle eines Mitläüfers leider nicht hinausgekommen ist und sich gegen seinen Ex-Club besonders in Szene setzen will? Oder wird gar Edmond Kapllani (KSC-Null-Tore-Stürmer) zum Matchwiner?

Schaun mer mal! Bilder und mehr nach meiner Rückkehr

Ich bin gespannt, werde auf der Nordtribüne, Block 62, Reihe 18, Sitz 9 mitfiebern und meinen persönlichen Zuschauerrekord feiern. (96 beim Pokalfinale in Berlin waren es „nur“ 75.800 Zuschauer)

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Rhein-Main Weinrunde – next Generation Vol. 02 – 20 Jahre Chateauneuf du Pape

Posted by Bernd Klingenbrunn - Donnerstag, 20 März 2008

Liebe Weinfreunde,

am 07.03.08 gab es ein weiteres Stelldichein der Rhein-Main-Weinrunde bei K&M Gutsweine. 20 Jahre Chateauneuf du Pape war das favorisierte Thema.

Armin hat schon bei Talk about Wine etwas geschrieben:

Am 07. März trafen wir uns in unserem Laden in Frankfurt in der Hamburger Allee zum 2. RheinMain Weinstammtisch. Das Thema war Chateauneuf du Pape. Ich hatte beim Bayerntalk schon einmal etwas vorgeprobt.

Der erste Wein war ein Weißwein:
1998 Domaines du Caillou blanc
Dezentes Holz, leicht würzig in der Nase, eher zurückhaltend, Kräuter wie Thymian, Orangenzesten und Bienenwachs, auch im Mund merkte man dem Wein schon eine gewisse Reife an, was dann auch ein wenig zu Diskussionen Anlaß gab ob der Wein so noch gut oder doch schon eher auf dem absteigenden Ast sei. Für mich war das noch stimmig, gleichwohl ein wenig mehr Frische hätte im schon gut getan. für mich noch 89P

Dan kamen die Roten:
1988 Raymond Usseglio
Ganz leichter Stinker in der Nase, dann Holunderbeeren und rote Waldbeeren (Walderdbeere), leicht süßliche Frucht (Grenache). Nach einigen Minuten hatte man den Eindruck der Wein fängt an zu verlieren. Im Mund kam er mir etwas scharf vor, wirkte auch schon etwas gezehrt, dezenter Portton. Keine Benotung mehr. Man hätte den Wein doch schon etwas eher seiner Bestimmung zuführen sollen.

1995 Chateau La Nerthe
Schöne klare Farbe, Granatrot. Wieder nur ein dezenter Stinker, etwas likörige Noten, Kakaopulver, auch ein wenig strenge Noten in der Nase. Im Mund kam er recht kernig rüber, fast noch verschlossen wirkend, Holunder aber auch Schlehe erkannte ich erst danach euch rote Beeren. Insgesamt etwas streng und nicht wirklich trinkanimierend. Deshalb 87+

1996 Clos de Papes
Etwas heller in der Farbe, leicht animalische Noten, dazu kommen frische, kühle Noten, auch in der Nase mineralische Noten, vielschichtig. Erinnerte einige an Steinstaub. Nach dem Schwenken wird die Frucht etwas deutlicher, treten die mineralischen und kühlen Noten etwas zurück. Im Mund schöner Erdbeerton, leicht süße Beerenfrucht, leider im Abgang etwas scharef Noten, wobei es weniger eine Alkoholschärfe zu sein scheint, auch leicht bitter. Durch das Ende leider nicht ganz überzeugend. Noch 87P

1998 Chapoutier „La Bernadine“
Leichter Orangestich am Rand, in der Nase sehr kirschfruchtig, eher üppig und weich, rund, samtig. Im Mund kommt Räucherspeck, würzig-rauchige Noten. Sehr rund und trinkanimierend, hedonistischer Wein. Vielleicht etwas zu rund? 89-90P

1998 Domaine de la Janasse „Cuvee Chaupin“
Granatrot im Glas, in der Nase eher dunkelbeerig, auch Schwarzkirsche. Etwas Likör. Wirkt süß im Mund, sehr konzentriert, dicht, wobei er immer gerade am überkonzentrierten oder gar marmeladigen vorbeischrammt. Irgendwie am Rande des noch Guten, trotzdem man kann da nicht mehr ganz von Trinkanimation sprechen. Schöner Kaminwein für kalte Winterabende. 91P

1998 Domaine Pegau
Stinker, sehr animalisch, trübe Farbe, Gewürzbrot, Patschuli, im Mund scharfe Säure, ganz leichtes „Bizzeln“, war wohl ein Flaschenfehler, was bei diesem Weingut wohl schon häufiger vorkam. keine Wertung

1998 Pierre Andre
Ein Bioerzeuger und diese Assoziation kam mir auch sofort in der Nase. Irgendwie haben viele biodynamische aber auch Bioweine so eine leicht morbide Nase scheint mir in letzter Zeit, ich meine das häufig zuordnen zu können. Eine fast überreife Frucht in der Nase. Im Mund geht dann aber die Post ab, enorm fokussiert, dicht und doch elegant, enorm präsent, wunderbar straff, sehnig, kein Fett aber viel Kraft. Die Frucht ganz frisch, eher helle, rote Frucht, perfekt reif. Für mich in diesem Moment ganz großes Kino. Soll man da ganz in die vollen gehen, naja ich halte mich etwas zurück und sage 96P

2000 Domaine Pegau Cuvee Reserve
Wirkt sehr jung, ganz feinkörniges Tannin, ein Kollege schreibt da gerne „Trinkseide“ hier passt es auch wegen der leicht kühlen, ätherischen Noten. Etwas Mon Cherie aber nicht unangenehm. Sehr mundauskleidentes Tannin, wirkt aber trotzdem im Moment eher noch schlank, auch verschlossen. Noch ganz am Anfang aber schon sehr gut. 93++P

2003 Benedetti
recht trüb im Glas, wirkt sehr frisch und kühl. Im Mund Stilansatz von Erdbeere, etwas grün. Wenig Nachdruck, konnte mich nicht wirklich überzeugen 84P

2003 Domaine Roger Sabon Cuvee Reserve
Recht streng, dunkelbeerig, Schehe, im Mund irendwie leer – Korkschleicher? ohne Bewertung

2004 Domaine Roger Sabon Cuvee Reserve
wunderschöner Stinker, amn kannn es nicht anders sagen , Holunder und Schlehe, sehr dichtes, festes Tannin, durch das man den Wein nur bedingt wahrnimmt. Doch noch sehr jung, dadurch auch irgendwie schlank. Macht so noch keine wirklichen Spaß eine echte Trendwertung kann ich aber auch nur sehr schwer abgeben, so sage ich 89++P (das kann noch ganz hoch gehen, mir fehlt hier aber die Erfahrung)

2005 Domaine de la Barroche „Fiancee“
sehr dunkle Frucht, mächtig, ganz dicht, sehr konzentriert, Heidelbeere, Blaubeere aber auch etwas Veilchen schwingt mit. Natürlich auch hier viel zu jung, aber irgendwie macht das doch auch Spaß in dieser Konzentration und Dichte. Powerwein 93++P

2005 Domaine de la Barroche „Pure“
Hier muss ich gestehen, ich habe keine Notizen mehr Aber die Flasche war am Ende leer, schlecht kann er nicht gewesen sein.

So eine Ch9dP-Probe fordert doch ihren Tribut.

Wie immer meine Punkte mit Vorsicht zu genießen, ich mach das ja nicht ganz so gern und auch noch nicht so oft.

Der absolute Sieger für mich an diesem Abend der 1996er Pierre Andre, was für ein schöner Wein, im nachhinein hätte er vielleicht sogar noch ein paar „hedonistische Trinkvergnügen auf hohem Niveau Punkte“ mehr verdient.

Alles in allem manchmal schon anstrengend Angesichts des Alkohols aber auch wieder großartige Weine dabei. Es hat wieder viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf RheinMain 3 im April, mit Bordeaux-Blends aus aller Welt.

Auch unser „Hausfotograf“ Düsenschrieb.de alias Roland hat in die Tasten gegriffen:

Bilder und seine Eindrücke findet ihr hier:

Das nächste Mal stehen Bordeaux-Blends auf dem Programm, wir werden wieder berichten!

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Die Winzer kommen nach Köln: Degustationsmenü am 16.03.08 mit Arndt Köbelin

Posted by Bernd Klingenbrunn - Montag, 3 März 2008

K&M und das Restaurant „Die Zeit der Kirschen“ präsentieren:

Frühlingserwachen mit dem Winzer Arndt Köbelin / Kaiserstuhl.

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Wo:
Restaurant Die Zeit der Kirschen
Venloer Str. 399
50825 Köln

Am Sonntag abend, den 16.03.2008 ab 19:00 Uhr wird Ihnen unsere Entdeckung vom Mai 2006, der Kaiserstühler Winzer Arndt Köbelin das Geheimnis seines kometenhaften Aufstieges in flüssiger Form und persönlich präsentieren.

Aperitif:
2007 Muskateller trocken
Die Rebsorte Muskateller kennt man bei uns eher von edelsüßen Varianten, dieser Kabinett von Arndt Köbelin ist dagegen herrlich knackig und erfrischend, gleichzeitig begeistert seine Duftigkeit, seine animierende Frucht. Allein die Nase mit Ihrer reifen Traubenfrucht lädt sofort zum ersten Schluck ein. Im Mund dann viel Eleganz, eine „crispy“ Säure, die dem Wein seine anregende Frische gibt, dazu eine Leichtigkeit, die beschwingt. Ein fröhlicher Tropfen, der niemals banal wirkt, ein perfekter Aperitif oder Frühlings- und Sommerwein. Badische Eleganz und Fröhlichkeit.

1. Gang: Champignonmousse auf Parmaschinken, mariniert mit feinstem Olivenöl und Zitrone
2007 Grauburgunder Kabinett trocken
Ein wundervoller Kaiserstühler Grauburgunder, schmelzig und dezent nussig am Gaumen. Die Frucht eher zurückhaltend, wir erkennen feine Noten von gelbem Apfel und reifer Birne. Wie wenige andere Winzer versteht es Arndt Köbelin, bei seinen Weinen die Kraft des Kaiserstuhls mit höchstmöglicher Eleganz zu verbinden.

2. Gang: „Risotto“ von Risoninudeln mit Safran, Calamaretti und Ruccola, Pesto von sonnengetrockneten Tomaten
2007 Rivaner Kabinett trocken
Im letzten Jahr der absolute Renner unseres Programms, animierend frisch, fruchtig, trinkig. Die Frucht erinnert an Citrusfrüchte und grünen Apfel. Ein wunderbar schöner Terrassenwein und unkomplizierter Essensbegleiter, der aber durchaus Charakter zeigt.

3. Gang: Roulade von der Entenkeule mit Backpflaumenfüllung, Wirsinggemüse und Honigkuchen-Semmelknödel
2006 Spätburgunder Rotwein *** trocken
Der Toprotwein, ausgebaut im kleinen Holzfass. Wunderbar feste Struktur, perfektes Tanningerüst, eingebunden in eine saftige, reife Frucht, Waldhimbeere und rote Kirschen. Enorm nachhaltig, schwingt am Gaumen sehr lang nach. Ein großer Pinot Noir.

4. Gang (Dessert): Mousse von roter Paprika, weisser Schokolade & Orange
2007 Gewürztraminer Weißwein Spätlese edelsüß
Feiner Rosenduft, würzige Noten und Süße harmonieren sehr schön. Ungemein nachhaltig, lang.

Kostenbeitrag: 49,- EUR inkl. Weinen. Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltungen direkt im Restaurant „Die Zeit der Kirschen“ an. (Tel. 0221- 9541906)

Weitere Kontaktdaten des Restaurants, eine Wegbeschreibung und eine Anfahrtsskizze finden Sie hier.

Falls Sie sich dieses Menü ausdrucken möchten, bitte hier klicken, Sie benötigen zum Öfnnen den Adobe Acrobate Reader für pdf-Dateien.

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Die Winzer kommen nach Köln: Degustationsmenü am 15.03.08 mit Erwin Tinhof

Posted by Bernd Klingenbrunn - Montag, 3 März 2008

K&M und das Restaurant „Die Zeit der Kirschen“ präsentieren:

Frühlingserwachen mit dem Winzer Erwin Tinhof/Burgenland.

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Wo:
Restaurant Die Zeit der Kirschen
Venloer Str. 399
50825 Köln

Am Samstag abend, den 15.03.2008 ab 19:00 Uhr wird´s fesch: mit seinem berühmten Schmäh wird Ihnen Erwin Tinhof seine authentischen, ungekünstelten Weine ausschließlich aus einheimischen Reben persönlich vorstellen.

Aperitif:
2006 Muskat trocken
wunderbar traubig, duftiger, eleganter Weißwein, intensives Bouquet, etwas Muskat, ein Strauß Wiesenblüten und Gewürze, saftig – verspielt, als Aperitif oder zur sommerlich-leichten Küche. „Einfach, pardon, saulecker!“

1. Gang: Champignonmousse auf Parmaschinken, mariniert mit feinstem Olivenöl und Zitrone
2006 Neuburger Weißwein trocken
Autochthone Sorte Österreichs, gehört zu den Burgundersorten. Gelbgrün strahlend, Aromen von Citrus und Ananas, zeigt Biss am Gaumen, im Abgang leicht erdig-würzige Noten. Toller Wein zum Essen!

2. Gang: „Risotto“ von Risoninudeln mit Safran, Calamaretti und Ruccola, Pesto von sonnengetrockneten Tomaten
2005 Leithaberg weiß, Cuvee von Weißburgunder und Neuburger
ausgebaut im kleinen Holzfass, enorm nachhaltig, verbindet Kraft, Eleganz und Fruchtigkeit. Großer Weißwein mit Potential! Der Premierenjahrgang 2004 hat auf Anhieb die Burgundertrophy des renommierten österreichischen Weinmagazins Falstaff gewonnen!

3. Gang: Roulade von der Entenkeule mit Backpflaumenfüllung, Wirsinggemüse und Honigkuchen-Semmelknödel
2004 Feuersteig (Rotwein) Cuvee vom Berg
Die besten Trauben vom Berg. Der „neue“ Feuersteig ist nun stärker vom St. Laurent geprägt (60%), dazu Zweigelt (30%) und Blaufränkisch (10%). In der Nase feine Noten von Marzipan, Mandeln, am Gaumen Fruchtsüße, Extrakt und perfekte Tanninstruktur. Ausbau für 13 Monate im kleinen Barrique (30% neues Holz). Kann reifen.

4. Gang (Dessert): Mousse von roter Paprika, weisser Schokolade & Orange
2001 Traminer Weißwein Beerenauslese
Eine Granate von Süßwein, sehr fest und dicht gewirkt, perfekte Balance von Kraft und Süße, schmelzig im Mund, schier unendlich!

Kostenbeitrag: 49,- EUR inkl. Weinen. Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltungen direkt im Restaurant „Die Zeit der Kirschen“ an. (Tel. 0221- 9541906)

Weitere Kontaktdaten des Restaurants, eine Wegbeschreibung und eine Anfahrtsskizze finden Sie hier.

Falls Sie sich dieses Menü ausdrucken möchten bitte hier klicken, Sie benötigen zum Öfnnen den Adobe Acrobate Reader für pdf-Dateien.

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