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Archive for Februar 2009

Der Margarethenhof in Ayl – der Elbling-Winzer auf n-tv

Posted by Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 10 Februar 2009

Das Fernsehen in Form von n-tv hat unserem Winzer Jürgen Weber einen Besuch abgestattet.

Margarethenhof- Weingut Weber

Margarethenhof- Weingut Weber

Hier der Bericht von Weinexperte Michael Liebert

Michael Liebert begleitete das Margarethenhof Team auch bei der Weinlese. Hier sein Bericht inkl. Video.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Jürgen Weber auf der ProWein und spätestens an Pfingsten 2009, wenn der KSC oder der 1.FCN keine Relegation für den Aufstieg in die 1. Fußballliga spielen müssen.

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Dramatisches Ende in Karlsruhe: KSC siegt in der 92.Minute gegen den HSV mit 3:2

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 7 Februar 2009

Welch ein dramatatisches Finale im einem Tollhaus gleichenden Karlsruher Wildpark.

Endlich, endlich, endlich! Nach 12 sieglosen Spielen wieder mal ein wichtiger Dreier für den KSC, auch wenn man nach 48 Minuten klar mit 0:2 zurücklag und die Dinge ihren Lauf zu nehmen schienen. Aber das Glück ist wieder zurück beim KSC. Mit dem Querschläger des dänischen HSV-Neuzgangs Michael Graavgard nahm das Spiel nach 49 Minuten eine Wende zu Gunsten des KSC, Sebstian Freis schloß im 16er kompromisslos ab. Keine 4 Minuten später schloß Heimkehrer Giovanni Federico mit einem Drehschuß aus 16 Metern, leicht abgefälscht von Graavgard, ins linke Eck den Angriff zum 2:2 ab. Ein Punkt wäre eigentlich zu wenig gewesen für den KSC, aber mit der letzten Aktion nach 92 Minuten, einem von Michael Graavgard an der eigenen Eckfahne verschuldeten, dummen Foulspiel und der anschließenden Freistoßhereingabe vom glänzend aufgelegten Lars Stindl netzte Sebastian Freis in der 92. Minute zum glücklichen, aber dank unermüdlichem Engagement verdienten 3:2 Siegtreffer ein. Nicht nur der Wildpark bebte förmlich, nein, auch im Hause Klingenbrunn zu Maintal wurden lautstarke Freudentänze aufgeführt.

Bleibt zu hoffen, dass, analog zum Hinrundenspiel bei der Frankurter Eintracht, wo der KSC in der Nachspielzeit das 2:1 und die Mannschaft wohl einen psychischen Knacks abbekommen hat, nun das Pendel in die andere Richtung ausschlägt, ein Anfang ist zumindest gemacht.

Stenogramm

Karlsruher SC – Hamburger SV 3:2 (0:1)

Karlsruher SC:
Miller – Görlitz, Sebastian, Drpic, Celozzi – Timm (77. Saglik), Engelhardt, da Silva (89. Porcello), Stindl, Federico (85. Staffeldt) – Freis
Trainer: Edmund Becker
Bank: Kornetzky, Kapllani, Buck, Eichner

Hamburger SV:
Rost – Demel, Mathijsen, Gravgaard, Jansen – Benjamin, Jarolim, Pitoipa, Trochowski – Petric, Guerrero (62. Streit)
Trainer: Martin Jol
Bank: Hesl, Silva, Boateng, Ndjeng, Tavares, Aogo

Tore:
0:1 – Guerrero (7.)
0:2 – Benjamin (48.)
1:2 – Freis (49.)
2:2 – Federico (53.)
3:2 – Freis (90.+2)

Gelbe Karten:
Trochowski, da Silva, Jansen, Drpic, Engelhardt
Gelb-Rote Karten:
Engehardt (82.)
Rote Karten:
Petric (76.)

Zuschauer: 28368

Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)
Assistenten: Detlef Scheppe, Christian Fischer, Florian Steuer

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Weltwein: 2006 Winninger Uhlen Rothlay – Heymann-Löwenstein

Posted by Armin Maurer - Freitag, 6 Februar 2009

Diese Woche machte uns Reinhard Löwenstein im P.S. einer Email auf den 2006er Rothlay aufmerksam. Er schrieb folgendes:

Hast du in der letzten Zeit mal den 2006 Roth Lay probiert.? Ich hatte grad gestern wieder eine Flasche – 1 h Karaffe – und bin absolut begeistert. Das ist genau die Textur von der ich die ganze Zeit getrümt habe.

Man sollte wissen, dass der 2006er Rothlay der erste Lagenwein von ihm war der erst im zweiten Frühjahr nach der Ernte (also Ende März 2008 ) gefüllt wurde, bis dahin auf der Hefe im Fass reifen durfte.

Na das wollten wir dann aber auch nachvollziehen und so gab es nach den Lembergern und Blaufränkischen aus dem Artikel davor noch ein Fläschchen Rothlay, ca 3 Std. in der Karaffe, auf dem Fensterbrett gekühlt.

2006 Winninger Uhlen Rothlay

2006 Winninger Uhlen Rothlay

Zuerst zeigte sich der Wein fast ein wenig zurückhaltend, eher unspektakulär, aber ganz klar als Rothlay und HL-Wein zu erkennen, das würzige, die eher dunkle Schiefermineralität. Vor fast einem Jahr zeigte sich der Wein noch recht üppig, mit deutlicher Süße, fast schon ein wenig barock. Davon hat er sich jetzt schon verabschiedet, die Süße mag noch spürbar sein, gleichwohl als restsüß möchte ich den Wein schon jetzt nicht mehr beschreiben. Natürlich merkt man, dass der Wein auch von Botritis geprägt ist, diese gibt dem Wein aber Würze und keine Bitternis.

Zeigt sich jetzt schon sehr elegant, harmonisch, perfekt integrierte Säure, trägt über die ganze Länge und endet lang. Die Frucht helle Beeren, getrocknete Aprikose, aber nur sehr fein. Den Mundraum füllend und von seidiger Textur, da konnte man die Aussage von Reinhard Löwenstein von der jetzt noch besseren Textur schon nachvollziehen. 93+P

Vielleicht war die Probe nach den Rotweinen und nicht mehr ganz nüchtern nicht unbedingt ideal für diesen im besten Sinne aristokratischen Wein, aber es war ein wunderbares, vinophiles Highlight des Abends und ein großer Genuss.

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Lemberger vs. Blaufränkisch

Posted by Armin Maurer - Freitag, 6 Februar 2009

Die Rotweine aus der Blaufränkisch-Rebe haben es in Österreich zu höchsten Ehren gebracht, auch international hat sich die Rebsorte zur österreichischen Paraderebsorte entwickelt, analog zum Grünen Veltliner bei den Weißweinen.

Auch in Deutschland gibt es diese Rebsorte, hier durfte sie aber lange nicht den österreichischen Namen tragen, sondern musste als Lemberger bezeichnet werden. Vor ein paar Jahren konnte ein fränkischer Winzer aber auch die Bezeichnung Blaufränkisch für deutsche Weine durchsetzen. Für einen fränkischen Winzer ja naheliegend. Als Lemberger findet die Rebsorte die größte Verbreitung in Würtemberg.

Bei uns sollte es aber nun weder um fränkische noch um schwäbische Rotweine gehen, nei wir haben uns Lemberger aus Baden angesehen und wollten diese einmal mit Referenzweinen aus dem österreichischen Burgenland vergleichen. Es traten zwei Weingüter aus Baden an, Zalwander mit dem schlicht Lemberger gennanten Wein, die Jahrgänge 2005, 2006 und 2007, und Alexander Laible aus Durbach mit seinem 2007er Thymos.

Auf österreichischer Seite standen der 2006er Oberer Wald Blaufränkisch von Ernst Triebaumer, der 2006er Neckenmarkter von Moric und der 2002er (zwotwo) BF1 von Karl Bajano zur Verkostung bereit. Kein Wein wurde dekantiert, da wir aber nur zu Fünft waren konnten alle Weine mehrfach probiert und verglichen werden.

Lemberger und Blaufränkische

Lemberger und Blaufränkische

Als erster Wein stieg der 2007er Lemberger von Zalwander in den Ring, eine Fassprobe.
Im ersten Moment wirkte der Wein noch sehr verschlossen, wie so häufig bei den Zalwanderweinen war auch das Holz noch recht präsent, dabei aber nicht durch parfümierte Aromen unangenehm auffallend, nein eher ist es die Würze des Holzes, die den Wein zu Beginn noch im Griff hat. Die Frucht zeigt sich auch noch sehr herb, erinnert hauptsächliche an Schlehe, insgesamt doch recht astringierend, ohne einen Anflug von Unreife oder grünen Aromen. Wir waren uns einig, diesen Wein sollten wir mit etwas Luft noch einmal anschauen. 88P++

Der nächste war der 2006er
Dieser wirkte frisch geöffnet schon deutlich offener, zeigte eine gute Mischung von würzigen und kräutrigen Aromen und Frucht, in der Nase eher Richtung Himbeere gehend, entwickelte sich im Mund eine enorm saftige und natürliche Kirschfrucht. Wirkte schon gut balanciert, Schöne Länge.91P+

Und zu letzt dann der 2005er
Dieser zeigte die Harmonie, die die jüngeren Zalwander wohl noch durch Reife erreichen müssen, aber wohl auch werden. Dieser Wein machte ungemein viel Spaß, feines, festes Tannin, würzig. Dazu eine wunderbar chargierende Frucht, zwischen dunklen Beeren, Brombeeren und Schwarzkirsche. Wunderbar saftig. Auch hier zeigte sich aber schon nach relativ kurzer Zeit im Glas, dass auch dem 2005er Luft gut tut.90P

2007 Lemberger Thymos – Alexander Laible
Wirkte auf mich irgendwie „deutscher“ leichte vanillige Süße, vielleicht etwas weniger fest, strukturiert wie die Zalwanders, schöne Kirschfrucht, trinkig. Trotzdem hätte ich mir einfach ein wenig mehr „Wein“ gewünscht. Auf seine Art aber nicht unangenehm, aber halt auch ein wenig unspektakulär.86P

Die Zalwanders 2005 bis 2007

Die Zalwanders 2005 bis 2007

Jetzt wollten wir aber wissen, was die Östereicher dem entgegen setzen würden.

2006 Oberer Wald – Ernst Triebaumer
Im ersten Moment „Uffh“, was ein Tannin, viel Holz. Daneben stand aber auch eine üppige Primärfrucht, Johannisbeere und Schwarzkirsche, sehr saftig. Von Harmonie kann aber hier keine Rede sein, dieser Wein ist wirklich noch sehr verschlossen und viel zu jung. Wird sich das viele Holz aber wirklich einbinden? Unser Österreichexperte Ricco Etzensberger meinte ja, nach seiner Meinung sind die Triebaumer Weine eben in der Jugend immer unzugänglich, da geht der Winzer kompromißlos seinen Weg. Für mich der erste Schluck schon beeindruckend, diese Kraft, aber trinken mag ich den Wein einfach im Moment noch nicht, so macht der keinen großen Spaß. Ein wenig ließ sich der Wein mit einem jungen Bordeaux aus dem Medoc vergleichen. Für mich ganz schwer zu beurteilen, so machte er eigentlich keinen Spaß, aber er hat schon enorme Anlagen, mit der Einschätzung des Experten Ricco sage ich 88++

2006 Neckenmarkter – Moric
Mit dem Moric kam nun ein ganz anderer Stil ins Glas, viel feiner, im großen Holz ausgebaut zeigte er eher sogar mineralische Noten. Dann die Frucht einfach lecker, eine solch expressive Kirschfrucht bekommt man selten in den Mund, da müssen sich selbst Wildkirschen anstrengen, dass sie da mithalten können ;-).
Bernd meinte, der Wein hat zu seiner Klasse auch noch einen wunderbar trinkanimierenden Charakter, sozusagen Saufwein auf höchstem Niveau. Klasse Stoff!
Verschweigen wollen wir aber auch nicht, dass einer der Mittrinkenden mit dem Wein wenig anfangen konnte, er bemängelte die zu zurückhaltende Nase und die zu kräftige Säure im Mund. Mit seiner Meinung zu dem Wein blieb er aber allein.90P

Laible, Triebaumer und Moric

Laible, Triebaumer und Moric

Am Schluss gab es noch einen schon leicht gereiften Österreicher
2002 (zwozwo) BF1 – Karl Bajano
Dieser zeigte sich mit einer schon leicht morbiden würzig gereiften Frucht, eher dunkle Beeren, auch ein wenig Schattenmorellen. Das hatte schon etwas aber so ganz wollte da der Funken bei mir nicht überspringen. Freunde von gereiften Chiantis könnte dieser Ton aber sehr gut gefallen, daran erinnerte er ein wenig. Sicher kein schlechter Wein aber die ganz große Freude kam bei mir halt auch nicht auf. 87P

Danach haben wir noch ein wenig hin und herprobiert, einzelne Weine noch einmal nebeneinander verkostet. Dabei zeigte sich, dass die Zalwanderweine mal wieder am stärksten von der Luft profitierten, selbst der 2007er, der am Anfang sehr verschlossen war machte immer mehr auf, entwickelte eine ausdrucksstarke Frucht, Brombeere. Interessant auch, dass sich der 2006er Zalwander durchaus gegen die Tanninbombe Triebaumer durchsetzen konnte.

    Fazit:

Während Laible vielleicht doch noch ein wenig hinter den Referenzweinen aus Österreich ins Ziel kam, sicher aber auch keine Schande für den ersten Jahrgang, zeigte Zalwander, dass man in der Klasse um 20,00 EUR durchaus mit den besten Erzeugern Österreichs mithalten kann. Vom Stil her vielleicht ein wenig zwischen dem Kraftprotz Oberer Wald und dem eleganten, burgundischen Neckenmarkter angesiedelt. Gerade wenn man dem Wein Luft gibt, entwickelt er sich enorm, schüttelt den ersten Holzeindruck souverän ab und gewinnt von Schluck zu Schluck an Schönheit. Im Moment ist dabei der 2005er sicher der zugänglichste und die Trinkempfehlung, wir denken aber dass der 2006er insgesamt aber etwas mehr an Struktur und Tiefe zeigt, braucht aber definitiv noch, ganz so schlecht scheint 2006 halt doch nicht als Jahrgang zu sein. Und 2007 ist sicher noch ein Baby, liegt ja noch im Fass, aber wir denken er kann sogar noch ein wenig über dem 2006er landen.

Mein persönlichen hedonistischen Favoriten: 2005er Zalwander und 2006er Moric.

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K&M RendezVino: Bio-dynamisch: zu Gast Az. Agr. Pacina und Domaine Philippe Gilbert

Posted by Bernd Klingenbrunn - Mittwoch, 4 Februar 2009

Mittwoch, 18.02.2009, 17:00 Uhr-21:00 Uhr (mindestens)
RendezVino: BIO-DYNAMISCH

Ort: K&M Gutsweine, Hamburger Allee 37, 60486 Frankfurt
Kosten: € 5,00 – ohne Anmeldung –

Seit ein paar Jahren stellen immer mehr Winzer die Arbeitsweise in ihrem Weinberg als auch im Keller auf naturnahe, biologische oder im konsequentesten Falle auf biodynamischen Weinbau um. Zwei dieser Winzer werden uns am Mittwoch, den 18.2.2009 besuchen und Ihnen sehr gerne diese Arbeitsweise näher bringen. Der eine, Philippe Gilbert, Winzer aus der Loire-Region Menetou-Salon, erntet seit ein paar Monaten in der französischen Fachpresse die Früchte dieser Umstellung. „Bester Wein“ seiner Appellation wurde der 2006er Les Renardieres rouge, ein Wein, der wehmütige Erinnerungen an einst große Weine aus dem Burgund wach werden läßt. Aber auch seine Einstiegsweine Menetou-Salon blanc (Sauvignon Blanc) und Menetou-Salon rouge (Pinot Noir) zeichnen sich durch eine wundervolle Sortentypizität und Mineralik am Gaumen aus. Man schmeckt förmlich die Nachbarschaft zum wohl bekannteren „großen Bruder“ Sancerre, der sich leider in den letzten Jahren durch wenig Qualität bei steigenden Preisen selbst ins Abseits gestellt hat.

Unser zweiter, biodynamischer Bertieb, tritt gleich in voller Mannschaftsstärke an. Giovanna Tiezzi und Stefano Borsa nennen einen der schönsten, romantischten und kulinarisch wertvollsten Landstriche ihr zu Hause: Die Toskana; ganz im Süden, in der Nähe zu Siena, nur durch den Fluß Malena vom Chianti Classico Gebiet getrennt, entstehen auf der Az. Agr. Pacina, in einem über 1000 Jahre alten, ehemaligen Kloster jene Weine, die man heute in der Toskana wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen suchen muß. Heimatweine: Weine, die mit größter Sorgfalt im Weinberg, mit Respekt vor der Natur von Stefano, ehemals Betriebsleiter im hoch über Radda trohnenden Castello di Volpaia, vinifiziert werden. Sein 2005er Chianti Colli Senesi (nahezu 100% Sangiovese) hat ganze 2 Jahre im minimalistisch ausgestatteten Keller Zeit gehabt, seine Persönlichkeit zu entwickeln. Top-Riserva Qualität für 12,60 €. Dieses PLV sucht man im Chianti Classico vergebens. Während viele seiner Kollegen „mit der Mode gehen“ und die von Haus aus spröde Sangiovese mit Merlot, Cabernet und anderen internationalen „Heilsbringern“ dopen, sind Giovanna und Stefano sich immer selbst treu geblieben. Bio ist bei den beiden eine gelebte Philosophie. Das Gemüse wird selbst angebaut, auch zahlreiches Gefieder hat seinen Platz auf den ehemaligen Aussiedlerhöfen gefunden.

Wir freuen uns sehr, dass sich Giovanna und Stefano auf die gut 1000 km auf den Weg nach Frankfurt machen.

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Jacobsmuschel, Ananas, & Wein, das schmeckt fein!

Posted by Bernd Klingenbrunn - Mittwoch, 4 Februar 2009

Immer wieder hört man, Ananas und Wein gingen nicht, die Literatur, zumindest die in meiner Küche vorhandene, sieht das auch so und in dem ein oder anderen versierten Internetforum wird zwar nicht gerade davor gewarnt, aber meist wird einem abgeraten, es auszuprobieren, ähnlich wie bei Grünkohl und Pinkel, wo angeblich nur ein Bier passt. Nun, letztere Kombination konnte ich bisher noch nicht ausprobieren, denn laut Aussage eines Kunden bekommt man den besten Grünkohl nur nördlich von Hannover. Angesichts der zu erwartenden Kilmaveränderungen wird sich das wohl auch nicht in naher Zukunft nach Süden verschieben.

Aber zurück zum Ananas. Nach 7-tägiger Lagerung in der Küche war ich der Meinung: der muß weg! Aber was machen. Ananas alleine, wenig lustvoll, zumindest war sie nach dem Putzen geschmacklich vollreif und saftig-süß, Dessert, nee. Vage erinnerte ich mich an ein Rezept von Harald Wohlfahrt im Feinschmecker. Da hat er eine vollreife Ananas auf einer Aufschnittmaschine in hauchdünne Scheiben geschnitten und mit Vanillestange und irgendwas, an das ich mich nicht mehr erinnere, ergänzt.

Jacobsmuscheln schoß es mir durch den Kopf, bei meinem Besuch beim Jamie Oliver Dinner hier in Frankfurt gabs die ja mariniert! Genau, dass soll es ein. Jetzt fehlte nur noch das bindende, die Marinade: Sojasauce, Honig, Ingwer, Chili, Limonensaft. Das könnte passen!

Die Muscheln hab ich dann ganz kurz von beiden Seiten scharf angebraten und etwas „ruhiggestellt“, dann einen Teller mit einem hauchdünnen Film von BESTEM OLIVENÖL DOLCIOLIO VON GIACHI eingepinselt, die Ananasscheiben nett drappiert, mit etwas Vanillezucker aromatisiert und mit dem Bunsenbrenner leicht karamellisiert, dann die in hauchdünne Scheiben geschnittenen Jacobsmuscheln nett angerichtet und mit der Marinade beträufelt. Frische Pfeffermühle und ganz wenig crispy Flor de Sal oben drauf und fertig war das Gericht.

Als Wein wurde ein ein 2007er Grauburgunder ** trocken von Alexander Laible ausgesucht und er passte wunderbar, auch dank seiner Kraft, vorallem aber durch seiner innere Harmonie und den leicht karamelligen Tönen vom Holzeinsatz.

Es geht also doch!

Gerne nehme ich Tipps entgegen, wo man in Frankfurt gscheiten Grünkohl und gute Pinkelwurst bekommt, dann teste ich das auch mal. Und Labskaus, wäre doch gelacht, wenn es auf unserem Globus nicht einen Wein gibt, der es mit dieser Hamburger Spezialität aufnimmt!

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Der Fußballgott reagiert: Saglik stürmt für den KSC

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 1 Februar 2009

Der Karlsruher SC, seit der 0:2-Niederlage am Sonntagabend beim VfL Bochum auf den Relegationsplatz abgerutscht, hat kurz vor Toreschluss nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Die Badener leihen den türkischen Angreifer Mahir Saglik vom VfL Wolfsburg bis zum Saisonende aus.

Wolfsburg verpflichtete den 26-jährigen Saglik vor der Saison vom damaligen Regional- und heutigen Drittligisten Wuppertaler SV Borussia und stattete ihn mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2011 aus. Unter Trainer Felix Magath kam der Türke aber nicht über die Rolle des „Jokers“ hinaus. Saglik wurde in der laufenden Bundesligasaison achtmal eingewechselt, erzielte hierbei ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer direkt vor.

Mahir SaglikSeine enorme Torgefährlichkeit bewies der 1,77 Meter große und 76 Kilogramm schwere Stürmer zuvor in der Regionalliga Nord. Saglik erzielte in 34 Punktspielen 27 Tore. Zudem erwies er sich als besonders nervenstark. Er verwandelte alle fünf Strafstöße, zu denen er antrat. Nun soll er den Karlsruher SC mit Toren vor dem Gang in die Zweite Liga bewahren.

Saglik ist nach den beiden Rückkehrern Marco Engelhardt (1. FC Nürnberg) und Giovanni Federico (Borussia Dortmund) sowie Dino Drpic von Dinamo Zagreb bereits der vierte Neuzugang in der Wintertransferperiode für den KSC.
Quelle: kicker.de

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Alles beim Alten: Fußballgott, schick uns einen Torschützen!

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 1 Februar 2009

Mangelnden Einsatz kann man den Akteuren im KSC Trikot nicht vorwerfen, zeitweise lief der Ball in Halbzeit eins ganz gut und man drängte den VFL Bochum in die eigene Hälfte, aber dafür wurden in der gesamten Fußball-Historie noch nie Punkte vergeben.

Wieder einmal versagen den Akteuren – auch dem Torwart – in den entscheidenden Momenten, den Big Point zu setzen, die Nerven. Zum einsamen Spitzenreiter entwickelt sich in dieser Kategorie tragischerweise Sebastian Freis, das Karlsuher Eigengewächs. Er ackert, rackert, rennt und schuftet, aber sobald sich das Aluminiumgestell ins Blickfeld schiebt, ist´s mit der Herrlichkeit vorbei.

Aber diese Niederlage kann man nicht an ihm aufhängen, insgesamt ist die Harmlosigkeit im Sturm beängstigend. Kein Knipser, kein Kopfballungeheuer, keine „Drecksau“ im Kader, null Körpersprache.

Hoffen wir auf ein Wunder am Samstag im Wildpark gegen den HSV!

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