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Archive for Juni 2008

Forscher: Wirkung von Absinth ein Märchen – „Grüne Fee“ entzaubert

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 28 Juni 2008

Um den Absinth, dem Kultgetränk der Intellektuellen des 19. Jahrhunderts, ragen sich viele Mythen. Angeblich verändert das grüne Gebräu das Bewusstsein und regt zu Höchstleistungen an. Von wegen…

Geheimnisvolles Getränk – Absinth
Hieß es bislang, das Nervengift Thujon sei für die legendäre Wirkung des Trunks verantwortlich, so wies ein Wissenschaftler aus Karlsruhe mit seinen Kollegen nun nach, dass allein hochkonzentrierter Alkohol den Absinth so wirkungsvoll macht. „Die psychoaktive Wirkung ist ein Märchen gewesen“, meinte Dirk Lachenmeier am Dienstag. Bislang sei die Wissenschaft davon ausgegangen, dass Absinth viel Thujon besitze. „Das stimmt aber nicht“, betont der Experte des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts (CVUA) Karlsruhe, der mit Kollegen aus den USA und Großbritannien zu diesem Ergebnis kam.

Die „grüne Fee“ ist profaner Schnaps

Absinth, wegen seiner Farbe auch bekannt als „grüne Fee“, wird aus destillierten Kräutern oder Kräuterextrakten hergestellt. Dazu gehören echter Wermut und grüner Anis, der für den märchenhaften Beinamen verantwortlich ist. Absinth sei jedoch weder ein verbotenes Betäubungsmittel, noch zeige der Schnaps ähnliche Wirkungen wie illegale Rauschdrogen, sagte Lachenmeier. Dem heute wieder in Mode gekommenen Absinth war auch lange nachgesagt worden, er enthalte ein starkes Gift, das Halluzinationen oder epileptische Anfälle auslöse und unter anderem den Maler Vincent van Gogh dazu gebracht habe, sein Ohr abzuschneiden.

Die Forscher analysierten erstmals in historischen Flaschen aus der Zeit vor 1915 den Gehalt von Thujon. „Die Ergebnisse zeigen schlüssig, dass dessen Konzentration bisher erheblich überschätzt wurde“, erklärt Lachenmeier auch in einem Beitrag im „Journal of Agricultural and Food Chemistry“. In früheren Studien aus den 80er und 90er Jahren seien Gehalte bis zu 260 Milligramm pro Liter auf rein theoretischer Basis und ohne chemische Analyse ermittelt worden.

Keine „feierliche Färbung“ des Lebens

Das Team um Lachenmeier hat dagegen sowohl in neuen Versuchen mit historischen Rezepturen als auch in 13 alten versiegelten Flaschen wesentlich weniger Thujon entdeckt. Das Ergebnis: Im Schnitt enthielten die Proben nur 25,4 Milligramm Thujon je Liter.

Absinth, oft mit Wasser verdünnt getrunken, war unter anderem von Künstlern wie dem Schriftsteller Oscar Wilde und den Malern Paul Gauguin und Henri de Toulouse-Lautrec in rauen Mengen getrunken worden. Deshalb hatte sich die Legende gehalten, der Schnaps stimuliere zu Höchstleistungen und verändere das Bewusstsein. Absinth gebe „dem Leben eine feierliche Färbung“ und helle „seine dunklen Tiefen auf“, schrieb zum Beispiel der Dichter Charles Baudelaire.

Verbot ist eigentlich unbegründet

Wegen der angeblichen Folgen übermäßigen Konsums war Absinth 1915 in Frankreich verboten worden, Deutschland folgte 1923. Seit 1998 wird in vielen europäischen Staaten wieder Absinth verkauft, der laut EU-Richtlinie maximal 35 Milligramm Thujon je Liter enthalten darf. Als Modegetränk feiert er eine Renaissance in deutschen Bars und im Internethandel. oder hier: K&M Gutsweine

Martin Oversohl (dpa )

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Realität oder Freud´scher Verschreiber?

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 28 Juni 2008

Wochenübersicht der Sendung ARD – Buffet vom 30.06. bis 04.07.2008

Moderation: Bernadette Schoog

Montag, 30.06.2008

Live-Schalte nach Wien:
Die deutsche Nationalmannschaft fliegt wieder nach Hause

Lokalseiten:
Eine Sammlung voller Erinnerungen

Guten Appetit:
Karlheinz Hauser bereitet Spanferkelsülze mit Schnittlauchsauce zu.

Hallo Buffet:
Rente ? die ideale Vorsorge!
Ihre Fragen werden von Wilhelm Schmid von der deutschen Rentenversuchungsanstalt in Main beantwortet.

Live-Schalte nach Berlin:
Die deutschen Fans erwarten die deutsche Nationalelf

Die gute Idee mit Martina Lammel: Bunter Tisch für die Gartenparty

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Impressionen: Maria Castro & Jorge Borges zu Gast bei K&M

Posted by Bernd Klingenbrunn - Donnerstag, 19 Juni 2008

Am 31.05.08 besuchten uns zwei der besten Winzer Portugals in unserem Weinladen in der Hamburger Allee 37 in Frankfurt-Bockenheim.

Jorge Borges, „Macher“ der Quinta do Passadouro. Zusammen mit seiner Frau Sandra Tavares betreibt er auch das Privatprojekt Wine & Soul am Douro.

Maria Castro, Tochter des charismatischen Alvaro Castro, führender Winzer im Dao Gebiet, deren 2005er Dao „PAPE“ reisenden Absatz fand.

Jorge Borges
Jorge Borges war höchst interessiert an unserem Sortiment

Maria Castro ging sofort in die Offensive:
Maria Castro
und erklärte alles ganz genau und mit viel Spaß.

Manchmal auch sehr temperamentvoll


Zum Abschluß Gruppenbild mit Dame

Es war für alle Beteiligten ein wunderbarer Nachmittag, insbesondere geht unser besonders großer Dank an die beiden sympathischen Winzer, die sich enorm viel Zeit für unsere Kunden genommen haben und denen es sichtlich Spaß bereitete, ihre Philosophie einem so fachkundigen Publikum zu erklären.

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