K&M Gutsweine – Die Weinhandlung in Frankfurt –

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Archive for November 2010

Das 91 Punkte K&M Gutsweine Weihnachts-Schnäppchen aus dem Piemont

Posted by Bernd Klingenbrunn - Freitag, 26 November 2010


Knapp 5,5 Hektar der 14 Hektar großen Tenuta sind mit Reben bepflanzt. Die Nebbiolo Reben aus unterschiedlichen Klonen sind in perfekt in süd-südwestlicher Ausrichtung gepflanzt. Nach der händischen Ernte erfolgt ein knapp 2-jähriger Ausbau in großen Eichenfässern, knapp 30.000 Flaschen beträgt die kleine Jahresproduktion.
Serradenari heißt der höchstgelegene Weinberg des Piemont und erstreckt sich auf extremen Steillagen zwischen 450 und 530 m Höhe bei La Morra. Für Giovanni Negri, den Besitzer der Tenuta Serradenari eine klare Sache der Ehre, dass aus dieser einzigartigen Lage kein langweiliger Mainstream kommen kann, was vielleicht der für einen Barolo unglaublich günstige Preis vermuten ließe. Nein der Serradenari überrascht durch seine geniale Mariage einer samtweichen, femininen Stilistik mit einem kraftvollen, muskulösen Körper.

Wir schmecken: Attraktive reife Frucht mit dem feinen Schmelz edler Milchschokolade dazu ein Hauch Zedernholz und der Duft getrockneter Steinpilze. Aromen von Veilchen, Waldbeeren und Trüffel reflektieren den einzigartigen Charakter des Terroirs und der Nebbiolo-Traube. Voller, muskulöser Körper mit anschmiegsamen Tanninen und einem beerig, schokoladigen Nachklang. Ein wahrer Hochgenuss auch für den geschulten und verwöhnten Gaumen.“ Eine großartige Entdeckung in der attraktiven und repräsentativen Original – 6er Holzkiste und das zu einem eigentlich unmöglichen Preis. Dieser edle Barolo wurde bereits in den beiden Vorjahren vom WineSpectator mit hervorragenden 91/100 Punkten bewertet.
Lagerpotential bis ca. 2018.

Wine-Spectator 91:Attractive ripe fruit, showing milk chocolate, cedar and dried mushroom character. Full-bodied and luscious, with chewy tannins and a berry, chocolate aftertaste. Not imported into the U.S. Best after 2010. 300 cases made. –JS (zum 20005er Barolo)

Wine Enthusiast (2005er Barolo)With fruit from the highest vineyard in Barolo, Serradenari offers a surprisingly plush and modern wine with well-integrated notes of licorice, tar, vanilla, dried violets and ginger. Its a beautiful Barolo with feminine softness and tonic luminosity. Its firm and compact in the mouth with a tight tannic close.

Ein klassischer Saft so schreibt Manfred Klimek alias Captain Kork in seinem Winzerporträt. In der Tat hat dieser klassische Nebbiolo nichts gemein mit den ultrakonzentrierten, fruchtgeladenen und von Neuholz geschwängerten Powerweinen zu tun.

Schon der Duft ist ungemein verführerisch. Noten von reifen, roten Beeren, Kirschen, leicht nussige Noten, Unterholz, erdiger Charakter.

Am Gaumen von jenem schmeichlerischen Charakter geprägt, was diese Rebsorte – bei gekonnter Vinifizierung – so einzigartig erscheinen läßt. Von wunderbarer Eleganz geprägt, man schmeckt förmlich die Reife der Traube, enorm saftiger Charakter, Kirschen, gelbfleischige, frisch und rechtzeitig geerntete, keine überreife Pflaumen, Tabakwürze.

Im Nachhall von guter Stabilität, die Aromen korrespondieren wunderbar, ein noch leicht unruhiges Tannin zieht den Wein mit der Frucht und der angenehmen Säure in ein langes Finale, ein Barolo, der zugleich feminin erscheint, aber auch viel Druck und Länge aufbaut.

Einzelflasche a 0,75l jetzt nur € 17,90/Fl.

Holzkiste (6 Fl.) jetzt nur € 107,40/Fl.

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Kolumne von Stuart Pigott in der FAS vom 21.11.2010 über das Weingut von Racknitz

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 21 November 2010

Vergesst 2009 nicht!
von stuart pigott

Gerade wegen der umfangreichen Medienberichterstattung ist es beim Wein manchmal schwierig, sich zu orientieren. Ziemlich groß und verwirrend waren die Schlagzeilen über die gerade abgeschlossene Weinlese in Deutschland. Von geringer Menge und geringer Qualität war zu lesen und zu hören; manche Journalisten haben das Urteil „schlechter Jahrgang“ gewagt. Das beschreibt aber nur eine Seite der Wahrheit, nämlich die erste Hälfte der Lese, als vorwiegend frühreife Traubensorten wie Müller-Thurgau gelesen wurden. Aus der heutigen Perspektive wird deutlich, dass 2010 in Deutschland ein zwiespältiger Jahrgang ist, der aber ganz klar auch eine positive Seite hat: Die zweite Hälfte der Lese mit den spätreifenden Traubensorten wie Riesling verlief ganz anders.

Bei alledem wird gern vergessen, dass manche Weingüter wie von Racknitz in Odernheim/Nahe erst jetzt ihre 2009er Weine auf den Markt bringen. Seit über 250 Jahren gehört das Gut der Familie von Racknitz; seit 2003 wird es von Luise Freifrau von Racknitz-Adams, die Weinbau in Geisenheim/Rheingau studiert hat, und ihrem Mann Matthias Adams geführt, der vorher ein hohes Tier bei KPMG und Infineon war. Eine ungewöhnliche Kombination, doch die kreative Chemie zwischen beiden scheint zu stimmen. Von Jahrgang zu Jahrgang werden die Von-Racknitz-Weine besser und weisen eine ganz eigene Prägung auf. Inzwischen gehören sie zu den eigenständigsten Weinen an der Nahe. Bereits der normale 2009er Riesling trocken (7,50 Euro ab Hof und bei K&M, 069-71713430) hat einen wunderbaren Pfirsichton und viel Charakter für den Preis. Wie bei allen 2009er Weinen des Guts riecht man noch eine kleine, hefige Note von der langen Lagerung auf der Gärhefe, aber die hilft auch, die typisch rassige Säure der Nahe-Rieslinge zu bändigen und balancieren.

So stark dieser Wein in seiner Kategorie ist, in der mineralischen Kraft wird er vom 2009er Traiser Rotenfels Riesling trocken des Guts (20 Euro ab Hof) um Dimensionen übertroffen. Viel Fülle und satte Reife bilden eine imposante Einheit; ein großartiger 2009er Riesling. Er stammt aus einer Parzelle mit fast 80-jährigen Reben, die von Matthias Adams mühsam wieder aufgepäppelt wurden, dazu kommen ein sehr niedriger Ertrag und sehr späte Lese. Wie stark die verschiedenen Lagen diese Weine prägen, zeigt der deutlich schlankere und rassigere 2009er Odernheimer Disibodenberg Riesling trocken (16 Euro ab Hof), der viel Würze zeigt. Das passt zum Hausberg des Klosters Disibodenberg, wo Hildegard von Bingen Anfang des 12. Jahrhunderts lebte.

Wie langlebig die Racknitz-Weine sind, beweisen die etwas leichteren 2008er Weine des Gutes, die jetzt langsam zu ihrer besten Form finden. Sie vermitteln eine Vorstellung davon, wie sich die 2009er Rieslinge entwickeln werden, wenn man Geduld hat. Mit der Zeit kommt jede Wahrheit ans Licht – auch die über den Jahrgang 2010.

Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 21.11.2010, Nr. 46 / Seite 64

Alle Weine vom Weingut von Racknitz gibt es zu den Original-Winzer-Ab-Hof-Preisen bei K&M Gutsweine finden Sie hier

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Gault Millau Weinguide 2011 – die Gewinner

Posted by Bernd Klingenbrunn - Mittwoch, 17 November 2010

Quelle: Blog Vinum.ch

Neuer WeinGuide: Leitz ist Winzer des Jahres

Heute ist der neue Gault Millau WeinGuide Deutschland in Mainz präsentiert worden. Bei Protesten: Kommentiert ruhig hier – als Redaktionsmitglied des WeinGuides (seit 2002 bin ich für die Nahe zuständig), nehme ich gerne (naja, das kommt auf die Kommentare an…) zu Allem Stellung.

Winzer des Jahres:
Johannes Leitz (Rheingau)

Kollektion des Jahres:
Gerd Aldinger (Württemberg)

Aufsteiger des Jahres:
Philipp Kuhn (Pfalz)

Entdeckung des Jahres:
Arno Augustin (Franken)

Sommelier des Jahres:
Gunnar Tietz (first floor, Berlin)

Weinkarte des Jahres:
Schloss Monaise (Mosel)

Sekt des Jahres:
Raumland (Rheinhessen): 1997 Dalsheimer Bürgel Pinot Brut Prestige

Weisser Burgunder des Jahres:
Martin Wassmer (Baden): Dottinger Castellberg Chardonnay Spätlese »GC«

Spätburgunder des Jahres:
Bernhard Huber (Baden): Schlossberg »Großes Gewächs«

Riesling trocken des Jahres:
Klaus Peter Keller (Rheinhessen): Abtserde »Großes Gewächs«

Riesling halbtrocken des Jahres:
Johannes Leitz (Rheingau): Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels feinherb Alte Reben

Riesling Kabinett des Jahres:
Carl von Schubert (Ruwer): Maximin Grünhaus Herrenberg – 12

Riesling Spätlese des Jahres:
Robert Weil (Rheingau): Kiedricher Gräfenberg

Riesling Auslese des Jahres:
Willi Schaefer (Mosel): Graacher Domprobst Goldkapsel – 7 –

Riesling Edelsüss des Jahres:
Robert Weil (Rheingau): Kiedricher Gräfenberg Trockenbeerenauslese (100 Punkte!!!)

Quelle: Blog Vinum.ch

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Stuart Pigott´s Empfehlung aus der FAZ von heute gibt es auch bei K&M Gutsweine / Frankfurt

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 7 November 2010

Chardonnay global
Von Stuart Pigott

Die Weißweine Burgunds gelten vielen älteren Weinfreunden nach wie vor als qualitative Spitze des trockenen Weißweins – und das nicht ohne Grund. Wenn der Vigneron – also der Winzer – in Weinberg und Keller alles richtig hinbekommt, kann die Chardonnay-Traube Weine ergeben, die zugleich körperreich und elegant sind, kraftvoll und vielschichtig. Deshalb – aber auch weil der Chardonnay resistent gegen Hitze und trockene Böden ist – wurde er quasi überall auf „Planet Wein“ gepflanzt, so dass er sich zum Inbegriff des globalisierten Weißweins entwickelt hat. Den Erfolg der Weine aus seiner Heimat hat dies nur gesteigert.
Die Preise sind in die Höhe geschossen. Dabei entspricht die Qualität leider nicht immer dem Potential, und selbst schwache Weine finden ihre Abnehmer. Kein Wunder, dass jüngere Kenner Burgund nur selten als Quelle weltbester Weißweine nennen. Sie rühmen vielmehr die deutschen „Großen Gewächse“, die Wachauer „Smaragde“ und ähnlich konzentrierte Gewächse aus Weinbaugebieten Niederösterreichs – und auch das nicht ohne Grund. Diese vergleichsweise neuen Kategorien für trockene Spitzenweine aus dem deutschsprachigen Raum sind für die Weißweinerzeuger Burgunds seit Jahren eine ernsthafte Konkurrenz.

Es stellt sich die Frage, ob es aus Burgund überhaupt noch sehr gute trockene Weißweine gibt, die weder zu teuer sind noch zu sehr vom Eichenton dominiert – ein weiteres häufiges Problem. Glücklicherweise räumen Winzer wie Nicolas Cheveau in Solutré-Pouilly im Côte Mâconnais solche Zweifel aus. Seit langem gilt das Mâconnais als Quelle für ansprechende Alternativen zu den gesetzlich höher eingestuften Weinen aus den Premier-Cru- und Grand-Cru-Lagen der Côte d’Or. Allerdings schmecken die Weine von Nicolas Cheveau nicht im Geringsten wie Alternativen zu irgendetwas anderem, sondern sind allesamt stark und eigenständig. Auch wenn die Weinberge hier bis fast 400 Meter über den Meeresspiegel reichen, herrscht ein recht freundliches Klima. Zusammen mit den kalkhaltigen Böden führt dies oft zu ziemlich fülligen Weinen.

Trotz seiner Kraft besticht Cheveaus 2009er Mâcon Solutré-Pouilly „Sur le Mont“ (10,90 Euro bei uns, 11,50 Euro beim Mitbewerber) durch Frische und einen lebhaften Birnenton, der die Geschmeidigkeit nur zart andeutet. Mit seiner ausgeprägten Note von frischen Kräutern ist der 2008er Saint-Véran „Terroir Davate“ (nicht bei K&M) noch filigraner mit lang anhaltendem mineralischen Finale. Auch bei Cheveaus Spitzenwein, dem Pouilly-Fuissé „Les Vieilles Vignes“, ist der Eichenton vom Holzfassausbau vorbildlich dezent und fein. Der Jahrgang 2007 (21 Euro beim Mitbewerber, der 2008er bei K&M 18,40 €) wirkt cremig und geschmeidig, aber keinesfalls ausladend und außerdem eindeutig herb, mit subtilen Noten von getrockneter Birne, Zitronat und frischen Kräutern. Noch üppiger, mit einer Blütenhonignote, ist der Jahrgang 2006 (bei K&M schon lange ausverkauft, beim Mitbewerber 21 Euro) bereits auf seinem Höhepunkt – ein prächtiger Wein, der zeigt, warum Burgund, wenn denn alles stimmt, immer noch einen besonderen Ruf für trockene Weißweine verdient.

Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 07.11.2010, Nr. 44 / Seite 60

Alle Weine von Nicolas Cheveau finden Sie in Frankfurt bei K&M Gutsweine

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