K&M Gutsweine – Die Weinhandlung in Frankfurt –

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Archive for August 2014

Große Gewächs Präsentation 2014 in Wiesbaden – Berichte der Verkoster vor Ort

Posted by Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 26 August 2014

Seit Montag laufen die Verkostungen der Großen Gewächse des VDP. Bei den Weißweinen steht der 2013er auf dem Prüfstand, bei den Rotweinen 2012.

Hier fasse ich laufend atualisiert die Kommentare anderer Blogs zusammen, da von K&M keiner vor Ort ist. Wir gehen unserem Geschäft in unseren Läden nach. K&M wird sich am Mittwoch, den 27.8.14 in Mainz mit den GG aus Rheinhessen sowie am 8.9.2014 in Berlin mit allen GGs aus Deutschland beschäftigen und auch berichten.

Dirk Würtz – Alles über Wein und den Rest der Welt…
VDP Große Gewächse Teil 1
VDP Große Gewächse Teil 2

Nico Rechenbach -Gourmetwelten

Weinreporter Mario Scheuermann
VDP GG 2012 Ahr
VDP GG 2012 Lemberger
VDP GG 2013 Silvaner
VDP GG 2013 Württemberg
VDP GG 2013 Nahe
VDP GG 2013 Mittelrhein
VDP GG 2013 Baden

VDP GG 2013 Rheinhessen

Christian Schiller – Schiller-Wine

Felix Bodtmann (Der Schnutentunker)
Teil 1: Mittelrhein, Rheinhessen, Nahe, Rheingau
Teil 2: Riesling aus dem Rest der Republik
Teil 3: Spätburgunder

Oliver Bock (Rheingauer Weinschmecker)

Paul Truszkowski (Drunkenmonday)
Mittelrhein & Rheingau

Markus Vahlefeld
Teil 1 Rheingau

Teil 2 Mosel – Nahe
Teil 3 Rheinhessen

Sascha Speicher: (Meininger Verlag)
Noch eine Ergänzung zum Rheingau. Dort ist der Aufschwung wirklich bemerkenswert. Es wird experimentiert, wie bei den GGs von Spreitzer zu schmecken. Das hat zum Teil funktioniert, ging aber auch bei zwei Weinen etwas daneben. Egal. Der Mut ist großartig. Die Überraschung des Jahres waren die Weine von Achim von Oetinger. Wobei: so richtig überraschend kam das gar nicht. Nur vielleicht in der Breite mit drei Topweinen nicht ganz zu erwarten. Leitz erstmals dabei und gleich ganz weit vorne. Und dann die beiden großen Namen, Schloss Johannisberg und Robert Weil, mit zwei klasse GGs. Schloss Johannisberg für mich der beste Rheingauer.

Christoph Raffelt – Originalverkorkt

Hier geht es zu den Notizen Rheinhessen & Pfalz

Hier geht es zu den Notizen Rheingau & Nahe

Hier geht es zu den Notizen Mosel, Mittelrhein, Franken, Baden & Württemberg

Hier geht es zur Erläuterung, was ein Großes Gewächs überhaupt ist

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Klassiker: Restaurant Weinschänke Schloß Groensteyn

Posted by Bernd Klingenbrunn - Montag, 25 August 2014

Immer eine Reise in den Rheingau wert ist das Restaurant Weinschänke Schloß Groensteyn in Kiedrich. Unser gestriges Weinschmecker-Menü lies keine Wünsche offen, das 4-Gang-Menü zu 40 € ohne Weine. Dazu gab es einen 2009er Westhofener Kirchspiel Riesling Großes Gewächs vom Weingut Keller, welches sich in einer sehr guten Verfassung zeigte. Viel reife, gelbe Frucht, frische Säure, guter Körper, trinkfreudig. Auf der bestens sortierten und sehr fair kalkulierten Weinkarte wird man mit fast allen lokalen Größen verwöhnt, die weitere Auswahl lässt insbesondere Bordeaux-Liebhaber aufhorchen, gibt es doch auch auf der Raritätenkarte einige tolle Schnäppchen machen. Zum Hauptgang wählten wir einen taufrischen 1998er Pauillac Grand Puy-Lacoste, ungemein harmonisch, bestes Tannin, kaum Adstringenz, gute, knackige Säure, viel dunkle Beerenfrucht, Hauch Orangenzeste, guter, druckvoller Körper. Hat sicherlich noch mindestens 5 Jahre Zeit.

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Stern Weinschule Bordeaux – Château Le Reysse 2010

Posted by Bernd Klingenbrunn - Freitag, 22 August 2014

Von Dirk Würtz

Rund 60 Kilometer nördlich von Bordeaux befindet sich die Region Médoc. Dort hat der Deutsche Stefan Paeffgen eine neue Heimat gefunden – und macht Wein, der sogar die Franzosen beeindruckt. 

zu Beziehen bei K&M Gutsweine in Frankfurt

2010 Château Le Reysse / Medoc / Bordeaux

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Sven Klundt: die Weinentdeckung aus der Südpfalz

Posted by Bernd Klingenbrunn - Freitag, 22 August 2014

Huffington Post / Markus Vahlefeld vom 22.8.2014

In wenigen Tagen endet der jährliche Riesling-Marathon mit der Vorstellung der besten trockenen Weine Deutschlands. Diese „Grosse Gewächse“ genannten Weine dürfen nach den Statuten des Verbands deutscher Prädikatsweingüter (VDP) nicht vor dem 1. September in den Handel gebracht werden.

Natürlich scharren alle – Winzer, Händler und Schreiberlinge – bereits mit den Hufen, endlich den letzten und entscheidenden Einblick in den Jahrgang 2013 zu erhalten. Dass der Jahrgang etwas kühl geraten war und dementsprechend die Säure in den Weinen eher hoch, dazu brauchte es keine Hellseher-Glaskugel. Die entscheidende Frage jedoch ist immer noch: Wie ist die Elite der deutschen Spitzenwinzer mit dem Jahrgang umgegangen? Und bis die Top-Weine auf dem Markt sind, lässt sich diese Frage nicht beantworten. Nächste Woche dazu mehr.

250pxSven_ProfilbildkleinEiner der Winzer, die mit dem Jahrgang 2013 richtig gut umgegangen sind, ist Sven Klundt aus der Südpfalz. Seit einigen Jahren ist der inzwischen 30jährige Winzer für das elterliche Weingut verantwortlich. Aufgefallen waren mir seine Weine zum ersten Mal, als einer seiner Rieslinge inmitten einer Blindprobe der besten trockenen Rieslinge Deutschlands ganz vorne landete. Das war mit dem Jahrgang 2012. Dazu muss man wissen, dass Sven Klundt nicht zum elitären Club der VDP-Winzer gehört. Deswegen stehen seine Weine nicht im medialen Rampenlicht, kosten dafür aber auch nur die Hälfte. Wenn überhaupt.

Ein gelungener Jahrgang macht bekanntlich noch keinen Sommer. Umso gespannter durfte man sein, was das Weingut Klundt mit einem etwas komplizierteren Jahrgang wie dem aus 2013 auf die Flasche bringt. So viel vorweg: Was Sven Klundt mit dem Jahrgang 2012 zeigte, setzt er mit dem 2013er Jahrgang nahtlos fort. Diesmal haben es mir seine Weißburgunder angetan. Da ist der Obsession Weißburgunder aus 2013, der frisch und klar daherkommt, die Säure aber gut vom Körper gepuffert wird. Etwas reifer und voller dagegen ist sein Weißburgunder aus der Einzellage Wacholderberg. Was beide Weine verbindet: sie haben nicht in Holzfässern gelegen und lassen die Traubensorte sehr eindringlich in den Vordergrund treten.

Weißburgunder steht etwas im Schatten seines bekannteren Bruders, dem Grauburgunder, der in Deutschland in Form des italienischen Pinot Grigio traurige Berühmtheit erlangt hat. Jeder kennt Pinot Grigio, aber die wenigsten kennen den Pinot Blanc oder Weißburgunder. Dabei ist Weißburgunder die bei weitem interessantere und spannendere Rebsorte. Denn sie hat auch ohne Restzucker und kellertechnische Maßnahmen im Wein einen ausgeprägten Fruchtcharakter, dem ein restlos trockener Körper sehr gut steht. Während der Grauburgunder einen Hang zur Neutralität besitzt und deswegen mit fast jedem Essen harmoniert, ist der Weißburgunder wählerischer. Wenn er dann aber passt, ist es ein Erlebnis.

WB_Obsession_shopWacholderbergProbieren Sie den Klundtschen Weißburgunder Obsession zu einem hellen Fisch in Sahnesauce. Fügen Sie der Sauce ein paar Kapern dazu, und um es einfach zu halten, dünsten Sie ein wenig Broccoli und bestreuen ihn mit gerösteten Mandelsplittern. Die Fruchtnoten des Weins nach Birne und etwas weißem Pfirsich setzen den spannenden Kontrapunkt zu der eher sämigen Sauce, während der fein-würzige Nusston des Weißburgunders mit den dunkleren Mandelsplittern im Broccoli harmoniert. Verfeinern Sie das Gericht auf jede erdenkliche Art, denn der Klundtsche Weißburgunder passt auch durchaus zu kulinarisch ambitionierterem Essen. Er ist so gut, dass er sich selbst zu festlichen Anlässen nicht verstecken muss. Die haben dann jedoch den Weißburgunder aus dem Wacholderberg verdient. Und beide zu einem unschlagbaren Preis!

Meine Empfehlung: Weingut Klundt Weißburgunder Obsession 2013 zu 8,50 Euro und Weißburgunder Wacholderberg 2013 zu 11 Euro, zu beziehen über: K&M Gutsweine www.gutsweine.com

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