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2013 Riesling trocken „Edition K&M“ by Achim von Oetinger

Posted by Bernd Klingenbrunn - Donnerstag, 4 September 2014

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Achim von Oetinger bei der „Übergabe“ der ersten Flasche Edition K&M

„Achim von Oettinger, nicht nur ein großartiger Pfundskerl, sondern auch der leise Revoluzer des Rheingaus. Was er in diesem Jahrgang 2013 an Eigenständigkeit, Charakter und trotzdem klarer Rheingau-Herkunft auf die Flaschen bringt, insbesondere bei seinen Großen Gewächsen, sucht seinesgleichen“, so beschreibt es der Weinblog drunkenmonday. Zur Fassprobe im April 2014 (ja, so spät, denn Achim lässt seinen Weinen viel Zeit für ihre Entwicklung) waren wir von einem Fass Riesling derart begeistert, das wir den Winzer baten: „bitte, ändere nichts mehr an diesem Wein, drehe keine großen Schrauben mehr, lass ihn so, wie er sich jetzt präsentiert, so natürlich, so saftig, so trinkig, so ausgewogen“. Schon der Duft des Weines beeindruckte uns mächtig: herrliche reife Fruchtaromen, Pfirsich, ein Hauch Mango, aber niemals penetrant plakativ, sondern sehr reduziert und natürlich, dazu eine steinige Mineralität. Der Wein trat mit einer solch natürlichen Selbstverständlichkeit auf, was in diesem Stadium recht ungewöhnlich ist. Kein banaler Alltagssaufwein, sondern seriöses Winzerhandwerk.

Achim von Oetinger hat sich während des Ausbaus selbst in den Wein verliebt, über 100mal hat er den Most probiert und jedes Mal dachte er an den enormen Aufwand, den er für dieses Fass betrieben hat, aber das Resultat machte ihm selbst enorme Freude, zauberte ihm ein Lächeln ins Gesicht und bescherte ihm eine innere Zufriedenheit in seiner Seele. Alles richtig gemacht im Weinberg, viel Handarbeit, viel selektive Lese, viel Beobachten, das Entscheidende zur richtigen Zeit machen, behutsam lenken. Herausgekommen ist ein – für uns – perfekter Riesling, der uns und Ihnen enormen Trinkspaß auf hohem Niveau zum – gemessen am betriebenen Aufwand – kleinen Preis beschert.
Und weil wir diesen Wein sehr besonders empfinden und er uns so begeistert – und hoffentlich auch Sie – bekommt er von uns das Siegel K&M Edition. 900 Flaschen hat uns Achim abgefüllt, mehr wird es nicht geben, greifen Sie also zu, wir versprechen Ihnen große Trinkfreude, wer Riesling mag, wird sich in diesen Wein verlieben!

2013 Riesling trocken „Edition K&M“:
45 Jahre alte Riesling-Reben aus der Großen Gewächs-Lage Erbacher Hohenrain, gelesen von Hand nach 3-facher Selektion im Weinberg am 24.10.2013. Die Beeren wurden entrappt, nach der schonenden Pressung verblieb der Most 18 Stunden luftdicht abgedeckt mit Klarsichtfolie auf der Maische und begann anschließend seine Gärung mit den Weinbergs, – und kellereigenen Hefen. Während den nächsten 4 Monaten Bâtonnage. (Bâtonnage beschreibt das regelmäßige Aufrühren der Weinhefe überwiegend bei Weißwein, die sich nach der Gärung am Boden des Fasses oder des Tanks abgesetzt hat. Dies bringt dem Wein mehr Fülle und Cremigkeit am Gaumen sowie eine bessere Lagerfähigkeit.) Der Most wurde nicht entsäuert, vor der Füllung wurde er auch nur leicht filtriert um den vollen Geschmack der reifen Beeren zu erhalten.

Herrlicher Duft nach reifem, gelbem Stein- und Kernobst. Am Gaumen fällt einem nach dem ersten Schluck sofort die wunderbare Balance von Frucht und Säure auf, das der Wein recht trocken ausgebaut ist, fällt nicht auf, sondern das fügt sich perfekt ins harmonische Gesamtbild ein. Sobald der erste Schluck aus dem Glas Geschichte ist, fordert die Zunge per Speichelfluß sofort den nächsten Schluck. Ein untrügliches Zeichen für Trinkfluß! Da ist nichts unreifes, grünes oder unharmonisches. Man spürt am Gaumen die von der Maischestandzeit herrührende leichte Phenolik, dazu bleibt die reife Säure und die saftige Art den Wein enorm lang am Gaumen und trägt den Wein sehr lange.

Einzelflasche € 11,90, wir empfehlen Ihnen aber das in Deutschland (ohne Inseln) versandkostenfreie 6er Paket zu € 65,40.

Das meinen unsere Kunden zu dem Wein

Das meinen Kunden und/oder Bloggerkollegen aus dem Social Media:
Peter Jakob: Zur Einstimmung auf den heutigen Fußballabend. Die Edition K&M von Achim von Oetinger. Mich hatten schon seine GGs in Wiesbaden begeistert. Richtig gut ist ein Winzer aber erst, wenn auch die Gutsweine überzeugen. Und dieser tut dies voll und ganz. Jetzt muss heute Abend nur noch der BVB ähnlich überzeugend sein.

Christoph Raffelt auf seinem Blogg „Originalverkorkt“

Als kürzlich das diesjährige Vinocamp stattfand, hat ein Teil des Rahmenprogramms, nämlich das Get-Together in der Gutsschänke der Ritter und Edlen von Oetinger stattgefunden. Das hört sich adliger an als es heute ist. Achim von Oetinger ist ein handfester Kerl und einer, der in den letzten Jahren ziemlich viel verändert hat, um zu einer neuen Qualität im Weinberg und im Wein zu gelangen. Leider war ich zu spät beim Get-Together, um noch an der Kellerführung teilnehmen zu können. Dafür habe ich damals einige Weine probiert, die ich schon ziemlich bemerkenswert fand. Armin Busch und Bernd Klingenbrunn von K & M Gutsweine in Frankfurt haben mir nun, bildlich gesprochen, eine Sonderedition auf den Tisch gestellt („Hey, probier mal, wir sind gespannt, was du davon hältst.“) und ich dachte mir, bevor ich jetzt morgen zum VDP nach Wiesbaden fahre, um mich dort in Ruhe den ganzen Großen Gewächsen zu widmen, trinke ich in Ruhe noch mal einen Schluck Riesling aus diesem Rheingauer VDP-Betrieb.

Copyright by Christoph Raffelt

Copyright by Christoph Raffelt

In der Nase finden sich rauchige Noten, gelbe Früchte und steinige Würze. Es duftet verhalten, aber dieses Verhaltene hat einen Drang, den man spürt. Der Wein wirkt ein wenig gefesselt, noch unentschlossen aber kraftvoll. Am Gaumen findet sich diese Kraft viel deutlicher als in der Nase. Hier findet sich reife, aber keineswegs überreife Frucht, gepaart mit ordentlicher, knackiger Säure, die den Riesling trägt und die er braucht, denn der Wein hat Stoff, hat Phenole, hat Würze. Steinobstfrucht und Kernfrucht ist in diesem Rieslingtypus gar nicht mehr entscheidend, hier geht es um Stoffigkeit mit Balance, um Kraft die durch eine längere Maischestandzeit erzeugt wird. Dies ist ein Wein, der in einer gewissen Weise streng ist und kühl und den man trotzdem Schluck für Schluck genießt. Dies ist kein Gutswein im eigentlichen Sinne, das ist deutlich mehr. Das schmeckt man und das wird auch klar, wenn man liest, welcher Aufwand betrieben wurde. Dass Armin Busch und Bernd Klingenbrunn begeistert sind, kann ich da voll und ganz verstehen. Allerdings würde ich dem Wein ein bisschen weitere Reifezeit im Keller gönnen, um sich noch ein wenig weiter zu entwickeln. Das dürfte dem Jungspund nicht schaden.

Den Wein gibt es bei K & M Gutsweine. Eine der 900 Flaschen kostet € 11.90. Sechs gibt es für € 65.40.

Pressestimmen zu den 2013er GG´s
2013 Marcobrunn GG
2013 Siegelsberg GG
2013 Hohenrain GG

Stuart Pigott:
Stuart Pigott @PigottRiesling: discovery! Congrats to Achim von Oetinger(Erbach/Rheingau) for 3 delicious dry #Riesling GGs. Prinz, Weil + Kuenstler also top!

Dirk Würtz:
Den Preis für absolute Kompromisslosigkeit gewinnt in diesem Jahr, wieder einmal, Achim von Oetinger – kurz “Ö” genannt. Der “Marcobrunn” steht wie ein Bunker. Fest, kantig und uneinnehmbar. Wer so etwas mag, wird es lieben. Ich mag das sehr! Gleiches gilt für den “Siegelsberg”, der noch einmal mit seiner fantastischen Phenolstruktur auftrumpft. “Ö” gehört für mich zu den Besten!

Paul Truszkowski-drunkenmonday:
Achim von Oetinger, nicht nur ein großartiger Pfundskerl, sondern auch der leise Revoluzer des Rheingaus. Was er in diesem Jahrgang an Eigenständigkeit, Charakter und trotzdem klarer Rheingau-Herkunft auf die Flaschen bringt sucht seinesgleichen. Der Hohenrain verbindet Charakter und Eigenständigkeit, ist aber trotzdem ganz klar als Rheingauer zu erkennen. Noch nicht ganz beieinander, aber hat ja auch noch Zeit. Gerne würde ich ihn in zehn Jahren probieren. Der Siegelsberg ist frisch & klar wie ein Gebirgsbach (Stichwort: “Frische Sommerluft nach Regenguß”). Dagegen ist der Marcobrunn ein Mann von Wein: Griffige Phenolik, Spannung am Gaumen und eine Struktur zum Kauen. Saugut.

Felix Bodmann – der Schnutentunker:
Es ist langweilig, aber Robert Weil fliegt mal wieder am höchsten. Der Wein ist kräftiger als frühere Jahrgänge aber immer noch sehr elegant. Neu für mich ist, dass Weil sich die Flughöhe teilen muss. Kesseler hat einen Schlossberg, der leichter aber genau so gut ist, Ritter und Edler von Oetinger kommt mit dem Siegelsberg ganz nah und hat gleich noch zwei weitere Flieger am Himmel; Hohenrain und Marcobrunn müsste ich aber in größeren Mengen im Glas haben um ein finales Urteil zu fällen.
Wer von Oetinger ignoriert, ist selber schuld. Er ist der Aufsteiger des Jahres, denn zwei so starke Auftritte hintereinander haben nichts mit Glück zu tun.
„Herrje, der Rheingau! Robert Weil dieses Jahr etwas dicker aber großartig. Kesselers Schlossberg schlanker und fast genau so großartig. Den Eindruck von letztem Jahr bestätigt und ganz vorne dabei: von Oetinger.

Christoph Raffelt | originalverkorkt.de:
……und in diesem Jahr vor allem bei Achim von Oetinger. Achim von Oetinger hat wohl von allen am meisten Gas gegeben, denn er trat mit dem Marcobrunn, dem Siegelsberg und dem Hohenrain an und alle drei Weine sind Knaller. Alle haben von allem viel – viel Saft, viel Reife, viel Säure, viel Phenole, viel Würze. Aber da ist nirgendwo zu viel und es ist alles balanciert. Der Wein erinnerte mich spontan an den Auftakt zu Film Planet der Affen 2001: Odyssee im Weltraum. Im Hintergrund beginnt Strauss‘ Also sprach Zarathustra, die Sonne geht auf und der Blick fällt aus der Froschperspektive auf einen großen Monolithen. Nur, dass das in diesem Fall der Marcobrunn von Oetinger war – in der Jeroboam, um im Bild zu bleiben. Ein kantiger Monolith, der noch viel Zeit braucht.

Nikolas Rechenberg | nikos-weinwelten.de:
Auch der Rheingau ist wieder im Kommen, erlebt einen schönen Aufbruch – die Weine sind sehr dicht und animierend, eine geschlossene Reihe ohne viele Ausreißer. Im Rheingau überzeugten der Jesuitengarten und Rothenberg von Geheimrat J. Wegeler und die Weine von Ress, Künstler, Kesseler und Weil, aber auch Barth, Achim von Oetinger, Prinz, August Eser und Baron Knyphausen sorgten für echte Überraschungen.

Sascha Speicher:
„Noch eine Ergänzung zum Rheingau. Dort ist der Aufschwung wirklich bemerkenswert. Es wird experimentiert, wie bei den GGs von Spreitzer zu schmecken. Das hat zum Teil funktioniert, ging aber auch bei zwei Weinen etwas daneben. Egal. Der Mut ist großartig. Die Überraschung des Jahres waren die Weine von Achim von Oetinger. Wobei: so richtig überraschend kam das gar nicht. Nur vielleicht in der Breite mit drei Topweinen nicht ganz zu erwarten.

Christian Schiller:
Rheingau – 56 wines, unchanged from last year.
There was less Rheingau bashing this year than in previous years.Some people were talking about a Rheingau turn-around.
In that context, a name that came up again and again was that of Achim von Oetinger, the charming winemaker and owner of Weingut Achim von Oetinger. He presented 3 wines: Marcobrunn, Siegelsberg and Hohenrain. I liked in particular the Marcobrunn: superb balance of fruit and acid, with some minerality and a very long finish.

Dirk Würtz: … wieder einmal, Achim von Oetinger … gehört für mich zu den Besten!

Unfortunately, the wines of Achim von Oetinger are not available in the US. Achim says, he is too small for exporting to the US. We have to convince him of the opposite. He can do it!

Mario Scheuermann | weinreporter.de:
„Im Rheingau war meine Ausbeute an grossen Weinen am reichsten. Hier meine fünf Favoriten des heutigen Tages. Stilistische Vielfalt und Terroirausprägung auf hohem Niveau: ……2013 Marcobrunn GG

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