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Das Leiden geht weiter …

Posted by Armin Maurer - Dienstag, 26 August 2008

Der Club verliert sein erstes Auswärtsspiel 2:1 auf dem Betzenberg beim FCK

Am Montagabend kam es zum „Topspiel“ der 2. Liga, die beiden Traditionsvereine 1. FCN und FCK trafen aufeinander. Gilt Nürnberg als Topverein der 2. Liga und einziger echter Favorit auf den Aufstieg, gilt es bei Kaiserslautern die Horrorsaison mit dem Fastabstieg aus der 2. Liga und den Fastbankrott zu verarbeiten. Sicher der Betzenberg hat immer noch einen gewissen Ruf als Heimstadion, aber die großen Zeiten als man dort selbst Topmannschaften wie die Bayern aus München regelmäßig überrannte sind lange, lange vorbei. Als Clubberer dachte man, das sollte doch eigentlich ein ganz dankbarer Gegener für das erste Heimspiel sein. In Nürnberg sieht man den Abstieg ja immer noch als „Betriebsunfall“.

Andererseits holte sich der FCK in Mainz Selbstbewußtsein, als man einen 3:0 Rückstand noch ausgleichen konnte, dagegen zeigte sichNürnberg am ersten Spieltag, zuhause gegen Augsburg, im bayrischen Derby noch nicht sehr souverän.

Kaiserslautern zeigte gleich, dass man auf dem Betzenberg wieder die alten Tugenden entdeckt hat, die da lauten Kämpfen, Laufen, aggresives Spiel. Eigentlich war damit auch zu rechnen, wenn man das erste Spiel gesehen hat und wenn man weiß wofür der Trainer Sasic und der neue Vorstand Stefan Kunz stehen. Beim Club schienen einige aber sehr überrascht. Sicher der Ausfall von Wolf hat ein Loch gerissen, gerade was das kämpferische Moment betrifft, trotzdem, wie sich der Club in Kaiserslautern präsentiert hat, so darf sich ein selbst ernannter Aufstiegskandidat niemals zeigen. Kein Einsatz, keine Laufbereitschaft, Spiel ohne Ball Fehlanzeige, hohe Fehlpassquote … Es ließe sich noch einiges mehr sagen. Schluß endlich, kein Spieler konnte sein Leistungsvermögen abrufen und ein Mannschaftsspiel fand nicht statt. Wenn man ehrlich ist, der Club spielt wieder so wie schon in der letzten Saison, wie ein Abstiegskandidat!

Damit wird es für den bei vielen Fans sowieso schon sehr unbeliebten Trainer noch schwieriger. Thomas von Heesen (TvH) haben viele Fans schon kaum die Nachfolge des hoch verehrten Pokalsieger-Trainers Hans Meyer verziehen. Dass er den Abstieg nicht verhindern konnte, machte es für den eher spröden Norddeutschen nicht einfacher beim Clubanhang. Jetzt bläst ihm, auch medial, der Gegenwind schon recht kräftig ins Gesicht. Dabei werden die nächsten Aufgaben nicht leichter, Heimspiel gegen Aachen, dann zwei Auswärtsspiele in Wiesbaden und Mainz und dann das Pokalspiel in der Arroganz-Arena bei den Bayern. Wobei der Verein bei einer Niederlage gegen Aachen zuhause schon versucht sein könnte, die dann folgende Länderspielpause für einen Trainerwechsel zu nutzen?

Spätestens aber nach dem Auswärtsspiel in Ahlen beim Ex-Clubberer Wück, wird sich aber die Zukunft des Trainers TvH in Nürnberg entscheiden. Entweder es gelingt ihm der Mannschaft eine neue Einstellung und ein funktionierendes System zu geben oder seine Zeit wird abgelaufen sein.

Der Clubtrainer ist mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden

Aus dem Kicker: Der Clubtrainer ist mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden

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