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Riesling, Riesling, Riesling!

Posted by Bernd Klingenbrunn - Donnerstag, 26 August 2010

Riesling, Riesling, Riesling!

Riesling, ja ich gebe zu: ich bin Riesling-versaut. Umso schöner, wenn man dann eine Menge an Probeflaschen angesammelt hat, um sie miteinander zu vergleichen. Das haben wir dann gestern Abend in unserer Frankfurter Nordendfiliale gemacht, allerdings in ganz kleiner Runde.

Los ging es mit einer Neuentdeckung aus Nierstein an der Rheinfront

Das Weingut Raddeck war bis dato nicht auf meinem Weinbildschirm vertreten und würde der Bruder des Winzers nicht in der Bankenmetropole arbeiten, wäre es dies wohl auch noch heute.  So aber stand er plötzlich im Laden und bot uns eine Probe am Weingut an, der sind wir dann am 7.August bei herrlichem Wetter gefolgt. Das Weingut hatte seinen Standort bis vor kurzem noch im Ortskern von Nierstein, mittlerweile ist das Weingut ausgesiedelt an den Hummelberg, mit imposantem Gebäude und phantastischem Blick über den Rhein und Nierstein.

Die Weine haben uns in ihrer sauberen, klaren und präzisen Art sehr gut gefallen. Vom einfachsten Riesling in der Literflasche bis zu den Prmeiumweinen, die hier „S“ heißen. Mehr zum Weingut dann, wenn die Flaschen bei uns zum Verkauf im Regal stehen.

Los ging es mit:

2009er Riesling Liter Qba (Drehverschluss) 12,5% Alk.
Weingut Raddeck / Rheinhessen / BIO
à demnächst bei K&M
Ein angenehmer, nicht zu säurebetonter Vertreter seiner Zunft. Gewisse Leichtigkeit, zarte Würze, süffig, ohne banal zu wirken.

2009 Rieslng Melsheimer Qba trocken (Drehverschluss) 11,5% Alk
Weingut Melsheimer / Mosel / BIO
 
Thorstens Einstieg, deutlich ambitionierter, wirkt „erwachsener“, Säure rescher, präsenter, hat mehr Biss am Gaumen, tiefgründiger. Kostet aber auch das doppelte, ist aber angesichts dieser Einstiegsqualität angemessen.

WAS kommt nach Gunter Künstler? Erst mal nichts und dann viele kleine, ambitionierte gute Winzer. (Schäfer, Himmel, Schreiber etc.). Aber keiner, der dem verdienten Platzhirschen ernsthaft Paroli bieten könnte. Einem, dem ich es zutraue ist Fabian Schmidt. Nicht nur, weil sein Weingut im ehemaligen Künstler-Domizil nebst einem schönen Restaurant beheimatet ist.

2009 Hochheimer Riesling Kabinett trocken (Drehverschluss) 12% Alk.
Weingut Im Weinegg / Hochheim / Rheingau
In der Nase zunächst ein fruchtgeladener Auftakt, „voll der Pfirsich“, am Gaumen dann etwas weicher als die Weine zuvor, hat vermutlich auch ein wenig mehr Restzucker, ein guter, vielleicht etwas gefälliger Wein, der aber für 5,50 € zu haben ist.

2009 Hochheimer Riesling Kabinett trocken ² (Drehverschluss) 12% Alk.
Weingut Im Weinegg / Hochheim / Rheingau
In der Nase noch deutlich von hefigen Noten geprägt. Der Unterschied zum vorherigen Wein ist mir trotz gleicher Bezeichnung nicht bekannt, die Hoch2 sind nur ein handschriftlicher Vermerk des Winzers, auf jeden Fall ist der Wein deutlich komplexer, am Gaumen auch mit einer größeren Vielschichtigkeit, es wechseln sich die Eindrücke von Frucht und Würze, dunkler Mineralität, hat auch deutlich mehr Kraft und Substanz, ist vom Stil etwas „wärmer“. Könnte mir vorstellen, dass der Wein ein Sponti ist und eventuell im Holz war. Werde mich aber mal beim Winzer erkundigen.

2009 Riesling vom Vulkangestein trocken (Drehverschluss)  ?? %Alk.
Weingut von Racknitz / Nahe – (demnächst bei K&M)
Im Duft eher knappe Frucht, dafür Hefe pur! Ca. 3 Wochen auf der Flasche. Wirkt deutlich kräftiger als sein Jahrgangsvorgänger, der sich im Moment wunderbar auf der Zunge mit Noten von Thymian und Zitrusfrüchten präsentiert. Ist auch viel verspielter, der 09er hat mehr „Grundbums“, wir lassen den jetzt mal 2 –3 Tage offen im Kühlschrank „ziehen“, mal schauen, was da passiert. Strukturell und vom Mundgefühl einer der spannendsten Wein bis dato, für Riesling-Puristen und eher schwierig für Limotrinker 😉

 

2009 Riesling QbA trocken „Edition S“(Premiumlinie) (Naturkork) 13,5% Alk
Weingut Raddeck / Rheinhessen / BIO 

Recht molliger Typ, Fruchtbowle mit Erdbeeren und Wodka, extrem breitschultrig, sattmachend, fett, Restzuckerl. Säure da, aber durch die Wucht nur ganz weit hinten erahnbar. Für uns von allem etwas zuviel.

 

2009 Hochheimer Hofmeister Riesling Spätlese trocken Alte Reben (Naturkork) 12% Alk.
Weingut Im Weinegg / Hochheim / Rheingau
Wieder etwas klarer und leichter in seinem Auftreten als der Wein zuvor. Wirkt leicht bonbonhaft, ganz dezente Bitternote, feine Säure. Überzeugt eher durch seine Filigranität als durch Power und lautes Rumgekreische. Etwas mehr Druck stünde ihm gut. Verfolgenswert.

 

2009 Hochheimer Hölle Riesling Spätlese trocken Alte Reben (Naturkork) 12% Alk.
Weingut Im Weinegg / Hochheim / Rheingau
Erstmals im Juli beim Public-Viewing zum Spiel um Platz 3 getrunken. Für schlappe 8,50 € ab Weingut. Auch hier eher wieder filigran am Anfang, zitronige Noten, macht derzeit keine gute Figur. Was ihn im Juli auszeichnete, Schmelz, Kraft, Länge, Trinkvergnügen, von diesen Attributen ist er im Moment etwas deutlich entfernt. Verschlussphase? Ich fürchte ja.

 

2008 Riesling Spätlese trocken „Berghauptener Schützenberg“ (Naturkork)
Weingut von und zu Franckenstein / Baden
KORK

 

2009 Riesling Spätlese trocken „Westhofen Morstein“ (Naturkork) 13,5% Alk.
Weingut Winzerfamilie Flick / Rheinhessen
Eine sogenannte „Bürgerjury“ erkor diesen Wein vor etwa 4 Wochen zum Sieger der Twitter Wine Awards 2010, im Twitterfachchargon kurz #TWA genannt. Und womit: mit Recht! Auch hier 13,5 % Alk. Wie bei Raddeck´s Edition S, aber deutlich besser integriert. Faszinierendes Nasenspektrum: Rauch, Orangenzesten, dazwischen kühle Kalknoten. Am Gaumen kraftvoll, entwickelt Spannung und Druck im Mund, hat immens Kraft, leichtes Zuckerl, dass aber gegen Ende von der Mischung aus Mineralität, Kraft und reifen Früchten wunderbar eingefangen wird. Da muss ich der Bürgerjury ein großes Kompliment machen. Für mich 90 Punkte und auch mit konsumentenfreundlichem Preis um die 10 € , glaub ich zumindest. Macht neugierig auf den noch vorhandenen Silvaner und Weissburgunder.

Zum Abschluss gab es dann noch etwas besonderes, einen deutschen Riesling aus Rheinhessen, von dem exakt kosmosweit 18 Flaschen existieren. (Jetzt nur noch 17 😉 )Den gibt’s natürlich nicht im Verkauf, den gibt es nur für besonders fleißige Weinhändler. Die Beschreibung gibt’s dann aber erst morgen.

Würde uns freuen, wenn ihr dann wieder einschaltet 😉

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Das kritische Prost

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 22 August 2010

In der heutigen Ausgabe der BamS bespricht Martin S. Lambeck folgenden, bei uns erhältlichen Wein.

2009 Riesling trocken Kalkmergel
Weingut Pfirmann, Deutschland, 0.75 ltr.

7.90 Euro
Euro/ltr. 10.53

Top- Wein von Martin S. Lambeck in der BamS vom 22.08.2010:
Die Kalkböden der Pfalz sorgen für besondere Rieslinge. Sie sind von massiver Bodenständigkeit, strahlen zugleich die helle Härte des Bodens aus. Das gilt auch für den 2009er Riesling Kalkmergel trocken von Pfirmann in Landau. Unter den Aromen finden wir Nüsse, etwas Stachelbeere, Limette. In der Nase grüßen Nuß und gesalzene Butter. Außerdem atmet dieser für seine Qualität ausgesprochen preiswerte Riesling bei aller Frische einen Hauch von Frühherbst. Und weil ich den mehr schätze als den Sommer, serviere ich dazu schon mal abgebräunten Saumagen.

Dieser Riesling von unserem Pfälzer Jungwinzer Jürgen Pfirmann – von dem auch Hanspeter Ziereisen meinte, man müsse ihn stark beachten – wurde ausschließlich per Hand aus gesundem, von 18 jährigen Reben geerntet. Nach 18-stündigen Maischestandzeit wurde er kontrolliert gekühlt bei 17 Grad über 30 Tage im Edelstahl vergoren, Lange Lagerung auf der Grobhefe bis Februar 2009, einmalige, schonende Filtration.

Boden:
Muschelkalk und Buntsandstein

Degustation:
Schon der intensiv fruchtige und kühlmineralische Duft nach Limonen verrät, wo der Wein seine Wurzeln hat. Jürgen Pfirmann hat exzeptionell die von Kalk geprägten Böden in wunderschöner Art auf die Flasche gebracht. Sehr straff gewirkt, kalkige, kühle Mineralik, dezent im Hintergrund schmeckbare gelbe Steinobstaromen (Mirabelle) sowie ein dezenter Hauch von rotem Weinbergspfirsich, sehr trinkanimierend. Ein sehr guter Riesling zu einem mehr als fairen Preiß für diese tolle Qualität!

Erhätlich bei
K&M Gutsweine  in Frankfurt
Hamburger Allee 37
60486 Frankfurt
Tel: 069-7171 3430
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Verkostungsnotizen der 2009er Weissweine von Alexander Laible

Posted by Bernd Klingenbrunn - Montag, 5 April 2010

Vergangenen Sonntag machte ich auf der Rückreise von der Messe „Grand Jour de Bourgogne“ Halt bei Alexander Laible in seinem schmucken Weingut in Durbach-Ebersweier. Vielen Dank an Alexander, dass er sich auch an diesem Sonntag über 2 Stunden für uns Zeit genommen hatte. Sein Weingut hat seit unserem letzten Besuch im Januar 2009 nun auch einen Anstrich bekommen. Man hat das Gefühl, auf einem Weingut im Süden Europas vorzufahren.

 


Alexander Laible, trotz großartiger nationaler Erfolge ein bodenständiger und sympathischer Winzer


2008 Chardonnay Sekt brut

Liegt mit 17g Restzucker analytisch eher im feinherben Bereich, die 7g Säure puffern diese aber sehr schön ab. Aromen von reifer Banane, dazu am Gaumen von feiner Creme, trinkig. 86/100 Pkt.


2009 Weißer Burgunder trocken **

Weicher Ansatz, dann Noten von gelben Früchten, würzige und kräuterige Noten, Hauch Quitte, guter Trinkfluß, am Ende feiner Schmelz und wieder Kräuternoten. 87/100 Pkt

 

2009 Weißer Burgunder trocken SL ***

Im Antrunk geschmeidig und weich, wirkt und ist etwas fülliger und kompakter. Viel gelbe Früchte wie Mirabellen, Quitten und etwas Pfirsichen am Gaumen. Die leicht höhere Säure lässt den Wein im weiteren Verlauf straffer wirken. Sehr klare und saubere Aromen, entwickelt schöne Saftigkeit, macht Spaß. 90/100 Pkt

 

2009 Weißer Burgunder trocken CHARA ***

Noch von würzig-hefigen Noten begleitet, dennoch mit sehr klarer gelbfleischiger Frucht und einem Hauch exotischer Noten (Papaya, Passionsfrucht) unterlegter Wein. Klare, sehr aromatische Länge, klingt ungemein lange nach. Toller Wein. 90+/100 Pkt

 

2009 Grauer Burgunder trocken **

Aromen von Birnen und Melonen, am Gaumen mit herrlichem Spiel von salziger Mineralität, Frucht und leichter Spontinote. Wunderbarer Schmelz am Gaumen, sehr schöner Grauburgunder, der folgende gefiel uns aber noch besser. 88+/100 Pkt

 

2009 Grauer Burgunder trocken SL ***

Unheimlicher intensiver, fast schon fülliger Auftritt. Viel Ausdruck am Gaumen: gelber Apfel, Pfirsich und Mirabellennoten, viel Druck am Gaumen, ungemein konzentriert, wirkt „erwachsener“ als der ** Grauburgunder. Großartiger Grauburgunder! 91/100 Pkt.

 

2009 Chardonnay trocken **

Würzig-hefige Note, zarter Schmelz. Im Ansatz etwas füllig, anschließend aber gut kompensiert mit einer schönen, frischen Art, etwas Mandarine und Limette, mit dezent kräuterigen Noten im schönen Finish. 87/100 Pkt

 

2009 Chardonnay trocken SL ***

Herrlicher fruchtiger Ansatz, kräftig und mineralisch zugleich (salzige Noten), herrlich ausgewogen und mit viel Kraft und Finesse ausgestattet. Bleibt sehr lange am Gaumen haften, trotz aller Kraft immens saftig und trinkig auf hohem Niveau. 92/100 Pkt.

 

2009 Chardonnay trocken CHARA ***

Wirkt straffer als die beiden Chardonnay zuvor, die Säure hat etwas mehr Einfluss, auch am Gaumen eher auf der straffen Art, nicht von zuviel Frucht dominierter Wein. Pfeffrige Noten, auch etwas gelbfruchtige Einflüsse 88+/100 Pkt

 2009 Spätburgunder Rosé trocken

Aus 85% Spätburgunder und 15% Lemberger. Im Duft schmeichlerische, natürliche Noten von roten Beeren, die wir auch am Gaumen wiederfinden. Himbeere, Kirschen und Erdbeeren, alles sehr natürlich wirkend, nichts kitschiges sondern ein handwerklich sehr seriöser Spaßwein, trocken ausgebaut. 85/100 Pkt

 

2009 Riesling trocken *

Saftiger, von reifer Säure geprägter Ansatz, pfeffrige Noten, klare Aromatik nach gelben Früchten , animierend, gute Länge und mit gutem Trinkfaktor 87/100 Pkt

 

2009 Riesling trocken Alte Reben ***

Frische Frucht, sehr klar und natürlich in seinen Aromen auftretend. Am Gaumen saftig, noch leicht hefige Noten, man merkt die Reife der Trauben förmlich auf der Zunge. 90/100 Pkt

 

2009 Riesling trocken SL ***

Sehr feiner und klarer Duft nach Birnen  und kleinen, gelben Pfirsichen, auch etwas Schale von rotem Apfel. Sehr fein und elegant am Gaumen, ungemein saftige Ader, feine Mineralität, herrlich lang am Gaumen. 92/100 Pkt.

 

2009 Riesling trocken Alte Reben SG ***

Stammt aus einer mit 55 Jahre alten Rieslingrebstöcken bepflnzten Parzelle namens Siegmatt in den Riesling-Lagen bei Sinzheim. (Baden-Baden). Ein großer Riesling. Schon der Duft ist betörend, man riecht immens reifes Lesematerial, es waren hochreife, kleine, ungemein aromatische Trauben, die Alexander für diesen Wein erntete. Immens druckvoll, großes Aromenreichtum, feine Mineralität, ein ständiges Wechselspiel der Aromen am Gaumen, mal gelbfleischig nach Mirabellen und Pfirsichen, mal rotschaliger Apfel und süße kleine Träubchen. Großartige Länge. 94/100 Pkt

 

2009 Riesling trocken CHARA ***
Wiederum eine klare und frische Aromatik, man merkt wiederum die hochreifen Trauben am Gaumen mit ihrer großen aromatischen Ausprägung, dazu gesellen sich rauchige Spontinoten, tolles Spiel am Gaumen, machen viel Spaß, wirkt frisch. 92/100 Pkt.

 

 

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Die Riesling-Expertin aus Tokio

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 27 März 2010

Tomoko Kuriyama: "Es waren zumeist Frauen, die mir nichts zugetraut haben." (Foto: Judith Michaelis)

Tomoko Kuriyama  ist die einzige japanische Kellermeisterin Deutschlands. Ihre Weine gewinnen international Preise.

Frankfurt. Vor zehn Jahren lebte Tomoko Kuriyama noch in Tokio und arbeitete in der Marketingabteilung eines Handyanbieters. Im Jahr 2000 zog sie mit ihrem deutschen Ehemann nach Frankfurt und entschied, sich beruflich zu verändern. Heute, mit 41 Jahren, ist die Japanerin Kellermeisterin beim traditionsreichen Weingut Altenkirch im Rheingau.

Frau Kuriyama, wie kam es, dass Sie sich mit 30 Jahren beruflich noch einmal völlig neu orientiert haben?

Kuriyama: Ich habe mich schon immer für Kulinarisches interessiert. Meine Oma hatte im japanischen Fernsehen eine Kochshow, und mein Großvater hat jeden Abend ein Glas französischen Rotwein getrunken. Da durfte ich dann oft probieren. Als ich nach Deutschland gekommen bin, habe ich erst angefangen, Volkswirtschaftslehre zu studieren. Aber dann habe ich gemerkt, dass mich die Arbeit im Marketing nicht mehr so recht inspiriert. Ich wollte etwas Handwerkliches machen, etwas, wo man hinterher ein Ergebnis in der Hand hält. Also bin ich einfach zum Weingut von Paul Fürst gegangen und habe mich vorgestellt. Der hat mich erst für verrückt erklärt, mich dann aber doch als Auszubildende eingestellt.

Kellermeister ist ja auch ein eher ungewöhnlicher Beruf für eine Frau. Wurden Sie manchmal unterschätzt?

Kuriyama: Hin und wieder schon. Als Frau, Ausländerin und Quereinsteigerin musste ich mich besonders anstrengen, um ernst genommen zu werden. Erstaunlicherweise waren es zumeist Frauen, die mir nichts zugetraut haben. Kolleginnen im Studium, die gedacht haben, ich könnte nicht mal einen Strohballen heben. Das hat mich sehr geärgert. Meine Chefs waren aber immer fair. Ich wurde behandelt wie alle anderen und musste auch die gleiche Arbeit machen. Und genau das wollte ich ja.

Was reizt Sie besonders an ihrem Beruf?

Kuriyama: Das Wunderbare an meinem Job ist, dass alle meine Sinne gefordert werden. Ich arbeite im Weinberg, wo ich die Reben kontrolliere und ernte. Dann muss ich den Wein abstimmen und abschmecken. Außerdem kümmere ich mich um die Abfüllung und die Etikettierung. Diese Vielseitigkeit gefällt mir. Man bewegt den Körper, arbeitet aber auch mit dem Kopf.

Mit Ihrem ersten Riesling-Jahrgang haben Sie gleich internationale Preise gewonnen. Erhöht das Ihre Erwartungen für die kommenden Jahre?

Kuriyama: Als ich im September 2007 zum Weingut Altenkirch kam, standen wir nur zwei Wochen vor der Weinlese. Ich kannte weder den Berg, noch die Kellerei, aber mein Team stand mir gut zur Seite. Dass die 2007er Weine so erfolgreich waren, lag auch an den guten Naturbedingungen dieser Saison. Darauf hat man ja leider wenig Einfluss. Für die Weine von 2008, die wir jetzt zur Bewertung eingereicht haben, habe ich keine Erwartungen.

Können Sie sich vorstellen, später einmal nach Japan zurückzukehren und dort Wein anzubauen?

Kuriyama: Nein, absolut nicht. Die Arbeit hier ist für mich viel reizvoller. Ich möchte das Potenzial des Weinbergs so richtig ausreizen. Und außerdem habe ich mich viel zu sehr in den Rheingau verliebt, um ihn zu verlassen.

Das Interview führte Stefanie Keisers
Quelle: WZ Newsline

 

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4. Twittertasting #twv 08 Riesling trocken „Grauschiefer“ Weingut Altenkirch / Lorch / Rheingau

Posted by Bernd Klingenbrunn - Montag, 11 Januar 2010

WeinSpion | Das Leben ist zu kurz für schlechten Wein

Uli, der Weinspion hat als erster Blogger einen Bericht unserer 4. Twitterweinverkostung /Teil 1,  online gestellt.

http://www.weinspion.de/2010/01/2008-riesling-q-b-a-grauschiefer-altenkirch/

Welcome on Gazzetta del Vino!

Der Direttore von La Gazetta de Vino meint:

http://lagazzettadelvino.blogspot.com/2010/01/4er-twv-2008-riesling-trocken.html

Und auch Peter alias marcodatini hat gebloggt:
http://marcodatini.posterous.com/twitterweinverkostung-41-nachtrag-32-twv

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Japanische Winzerin im Rheingau – Mit Hingabe für den deutschen Riesling

Posted by Bernd Klingenbrunn - Donnerstag, 22 Oktober 2009

Tomoko Kuriyama wird Ihre Weine bei der Neueröffnung unserer Filiale persönlich präsentieren:

K&M Gutsweine
Gluckstr. 20 / Ecke Glauburgstrasse
60318 Frankfurt

Freitag, den 06.11.09 15-22 Uhr

Von Oliver Bock

Tomoko Kuriyama

Tomoko Kuriyama, japanische Betriebsleiterin im Weingut Altenkirch

Wenn die Rede auf die Rebsorte Riesling kommt, beginnt Tomoko Kuriyama sofort zu schwärmen. „Einfach genial“ findet die 41 Jahre alte Japanerin diese Rebsorte, die den Rheingau prägt wie keine andere Weinregion der Welt. Sie lobt die daraus gekelterten Weine mit Charakter, die ihrer Ansicht nach überzeugende, vielschichtige Botschafter des jeweiligen Terroirs sein können. Und sie will mithelfen, dass diese Weine weltweit nicht länger unterbewertete Geheimtipps sind.

Die Gelegenheit dazu hat sie. Tomoko Kuriyama ist eine in Tokio geborene Japanerin, aber sie führt seit drei Jahren eines der aufstrebenden und ambitionierten Lorcher Traditionsweingüter. Mit Erfolg, denn ihre terroirbetonten, reintönigen, mineralischen Weine aus den schieferdurchsetzten Steillagen des unteren Rheingaus haben die Branche aufhorchen lassen.

Dass Tomoko Kuriyama nicht im amerikanischen Nappa Valley oder im französischen Burgund ihre Weine erzeugt, sondern im kleinen Rheingau und dort im entlegenen Lorch, hat viel mit den schicksalhaften Zufällen des Lebens zu tun – und mit einem ganz und gar ungewöhnlichen Lebenslauf. Wie also kommt eine in der Millionenmetropole Tokio gebürtige Japanerin an die Spitze eines Rheingauer Weinguts, zumal sie zunächst ganz andere berufliche Ziele hatte?

Nach Boston-Abstecher 1994 in Gelnhausen gelandet

Tomoko Kuriyama hätte sich nach der Schule gut eine interessante Aufgabe bei den Vereinten Nationen vorstellen können, als sie das Studium der Internationalen Beziehungen in Japans Hauptstadt aufnahm und nach drei Jahren mit einem Bachelor abschloss. Das angestrebte Aufbaustudium in den Vereinigten Staaten als Sprungbrett in die berufliche Karriere wollte sie sich anschließend mit einem Job beim Elektronikkonzern Motorola verdienen, doch dann kamen die Liebe und schließlich zwei Söhne dazwischen.

Kuriyama zog mit ihrem deutschen Mann, einem Banker und Unternehmensberater, zunächst für zwei Jahre nach Boston und landete 1994 schließlich in Gelnhausen, als ihr Mann in Frankfurt eine neue berufliche Herausforderung annahm. Kuriyama indes blieb nicht als Hausfrau zu Hause sitzen. Sie nahm in Frankfurt ein Studium der Betriebswirtschaftslehre auf. Nach dem Vordiplom allerdings sah sie darin keinen Sinn mehr. Es drängte sie vielmehr zu „einer bodenständigen, handwerklichen“ Aufgabe.

In Weingütern schon studienbegleitend engagiert

Von Gelnhausen ist es nicht weit nach Bürgstadt. Dort hat das fränkische Spitzenweingut Paul Fürst seinen Sitz, und hier begann Kuriyama im Jahr 2000 erst ein Praktikum und dann eine dreijährige Lehre. Aber weil sie unsicher war, ob ihr Lebensweg sie nicht vielleicht doch noch einmal ins Ausland führen würde, schloss sie dem Abschluss als Winzergehilfin das international anerkannte Weinbaustudium in Geisenheim an. Bei den verwandtschaftlich verbundenen Weingütern Breuer in Rüdesheim und Altenkirch in Lorch war sie schon studienbegleitend engagiert – und wurde ein Jahr vor dem Studienabschluss und unmittelbar vor Beginn der Weinlese 2007 überraschend zur Betriebsleiterin ernannt.

Sie hat dem 1826 gegründeten Weingut Altenkirch von Beginn an ihren Stempel aufgedrückt: beispielsweise im Streben nach höherer Weinqualität in den Weinbergen durch eine konsequente Vorlese vor der eigentlichen Traubenernte. Dabei wird all das Traubenmaterial entfernt, was einer reintönigen Brillanz der Wein entgegenstehen könnte. In diesen Tagen ist sie dabei, ihren dritten Jahrgang als Betriebsleiterin in den Keller einzubringen. Doch trotz ihrer schon vielfältigen weinbaulichen Erfahrungen sieht sie sich erst ganz am Anfang im Bestreben, den Weinbergen die bestmögliche Qualität abzuringen.

„Mineralische Tropfen müssen auch Kraft und Substanz haben“

„Es dauert fünf bis zehn Jahre, bis man weiß, was man erreichen kann“, sagt Kuriyama, die ihre vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten im Weingut Altenkirch schätzt. Sie will das Potential der Lorcher Lagen ausreizen und setzt sich deshalb intensiv mit den Weinbergsböden auseinander. Nach umfangreichen Analysen hat sie entschieden, die Bodenstruktur durch eine sukzessive Erhöhung des Humusanteils allmählich zu verbessern. Dabei hat sie stets die Qualität des Weins im Blick. „Mineralische Tropfen müssen auch Kraft und Substanz haben“, sagt sie mit Überzeugung.

Die intensive Hinwendung der Japanerin zum Rheingauer Terroir bekommen die Kunden von Altenkirch zu schmecken. Und sie müssen sich umgewöhnen: Statt wie in den meisten Weingütern zwischen hierarchisch aufsteigenden Qualitäten und damit zwischen Qualitätswein, Kabinett und Spätlese zu wählen, gilt es bei Altenkirch, sich zwischen Weinen mit Namen wie „Löss“, „Grauschiefer“ oder „Quarzschiefer“ und damit für den Wein eines bestimmten Bodentypus zu entscheiden. Oder gleich zu den betont mineralischen Tropfen zu greifen, die nur dann den Weinbergsnamen auf dem Etikett führen dürfen, wenn sie geschmacklich auch ein Zeugnis ihrer Herkunft ablegen.

Langweilig ist der Japanerin nicht im beschaulich-entlegenen Lorch, auch wenn sie zumindest einmal im Monat die Großstadtluft von Frankfurt und Wiesbaden schnuppern muss. Fast täglich ist sie im Weinberg. Den Rheingau findet sie spannend, und Lorch sei so erfreulich friedlich, „klein und schön“.

Text: F.A.S.
Bildmaterial: Wonge Bergmann

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Probe Große Gewächse Kloster Eberbach & Tafelrunde Winzer Bergrettung Traben-Trarbach

Posted by Bernd Klingenbrunn - Montag, 28 September 2009

Es hätte gestern so ein schöner Tag werden können: erst aktiv dafür sorgen, dass die “Perle der Uckermark“ nicht noch mal 4 Jahre regieren darf und am Nachmittag die besten deutschen Weißweine des Jahrgangs 2008 in den heiligen Hallen des Kloster Eberbachs probieren. Zumindest das Wetter war auf strahlenden Sonnenschein eingerichtet, es hielt auch am späten Nachmittag noch das, was es auf der Fahrt in den Rheingau versprach. Gegen 18:00 Uhr jedoch zogen gelb-blaue Wolken am Fernsehhorizont auf, ein staatsmännisch schauender Jüngling hat es der alten SPD Garde gezeigt und das genoss er in vollen Zügen. Ein wenig später zog eine rotbetuchte Grinsefrau von Kanal zu Kanal und verkündete: ich bin Kanzlerin aller Deutschen.

Da passte es ins Bild, dass ich nicht wirklich GROßE GEWÄCHSE probiert hatte, ein paar schöne Weine waren dabei, sicher, aber wirklich ganz Großes Geschmackskino war nicht dabei. Ich hatte schon im Laufe des Jahres auf diversen Veranstaltungen Gelegenheit, Weine aus diesem Jahrgang zu probieren, allerdings eben nur aus der Einstiegs- und Mittelklasse. sie alle haben – wenn man denn Säure im Wein mag – viel Trinkspaß bereitet, gerade die Kabinett-Rieslinge und Burgunder aus der Südpfalz. Und daher war ich gespannt, wie die Königsklasse mit diesen Säurewerten zurecht gekommen ist. Sehr gut sogar, da muss ich den Winzern ein großes Kompliment machen, wer den Mut hatte – und das waren einige -, nicht zu entsäuern, wurde mit guten Weinen belohnt. Bei vielen Weinen aber vermisste ich das Rückgrat, den Extrakt.

Hier meine persönlichen Favoriten aus 43 probierten Weinen:

2008 Riesling Felseneck Weingut Schäfer-Fröhlich / Nahe
Ein sehr kompakt wirkender Wein, sehr engmaschig und straff, Frucht vorhanden, nicht aufdringlich, Säure herrlich verpackt, dazu dicht und zugleich elegant, Druck ausübend, gute Länge, wunderbares Spiel von Rauch, Frucht, Mineralik. 92-94/100 BK-Punkte

2008 Riesling Niersten Pettenthal Weingut Kühling-Gillot / Rheinhessen
So langsam gefallen mir die Weine, nachdem ich bis vor 2-3 Jahren mit dieser m.M. nach eher sehr „kargen Aromatik“ wenig anfangen konnte. (Rot) Frucht ist nun vorhanden, wie ich sie früher bei den Gewächsen von Heyl zu Herrnsheim sehr mochte, dazu kommen aber ein kompakter Körper mit viel Nachhaltigkeit, samtig, ja fast ölig auf der Zunge tänzelnd, ein hauch Rosenduft, sehr fester, mineralischer Nachhall. 92/100 BK-Punkte

2008 Rieslng Morstein Weingut Wittmann
Tiefer, ungemein klarer Duft nach roten Früchten, am Gaumen druckvoll, sehr geschmeidig, nachhaltig, präzise am Gaumen, frisch, Druck. 92/100 BK-Punkte

2008 Riesling Marienburg Falkenlay Weingut Clemens Busch / Mosel
hochfarben, sehr klarer, frischer Auftakt, konzentrierte Gelbfrucht, salzig, fest am Gaumen, füllt den ganzen Mundraum aus. 91/100 BK-Punkte

2008 Riesling Birkweiler Kastanienbusch Weingut Rebholz / Pfalz
Dicht, konzentriert, finessereich und sehr mineralisch, viel Frucht, Hauch Exotik, auch dezent rauchige, kräutrige Noten. Tief. 91/100 BK-Punkte

2008 Riesling Berg Rottland Weingut Johannishof / Rheingau
Here I am: sehr offensiver Auftakt, mit lauter Frucht, dazu aber auch das Gerüst, guter Körper, nachhaltig, prickelnde Mineralität, man schmeckt förmlich die reifen Trauben, dazu ein Hauch geräuchertes. 90/100 BK-Punkte

2008 Riesling Gräfenberg Weingut Robert Weil / Rheingau
nur notiert: Druck. Kraftvoll, Würze, 90/100 BK-Punkte

2008 Riesling Frauenberg Weingut Battenfeld-Spanier / Rheinhessen
verhaltenen Nase, nasse Steine, rauchiger Aspekt. Am Gaumen fester, dichter Auftakt, im Hintergrund dezente Frucht, wieder Rauch, guter Extrakt. Schöner Wein; Kollege R.E. meinte: für Ihn die Riesling-Referenz. Von mir 90/100 BK-Punkte

2008 Riesling Ungeheuer Weingut Mosbacher / Pfalz
war klar der beste der 4 GG´s; sehr komplexer Wein, Rhabarbernote (das rote), Pfirsich, pricklende Mineralität, Rotfrucht, am Gaumen kraftvoll, Säure unterlegt den Körper, noch ein bischen eckig. 90/100 BK-Punkte

2008 Riesling Schlossberg Weingut Fürstlich Castell´sches Dömänenamt
saftige Säure, Körper, dicht und fest, macht schon verdammt viel Spaß auf hohem Niveau 90/100 BK-Punkte

Baden, Ahr Sachsen, Württemberg musste ich leider auslassen.

Eigentlich müsste ganz oben noch ein Wein stehen, der die 92 Punkte sicherlich mit 2-4 Punkten noch übertreffen würde, allerdings entspricht er nicht den Regulaarien der GG, für mich aber gehört er eindeutig in diese Kategorie, vielleicht sogar in die für mich wertvollere, private Kategorie „Gänsehautweine“

2008 Riesling 1.Lage Uhlen Laubach Weingut Heymann-Löwenstein / Mosel
Für mich das Highlight des gesamten Wochenendes. Reinhard präsentierte als Gastwinzer der Vereinigung „Klitzekleiner Ring“ seine Weine am Samstag abend in Traben-Trarbach dem zahlreich erschienenen Publikum in den Katakomben der Weinhandlung Der Wildbadwein.

Hochkonzentrierte Aromatik, sinnlich, ungemein kraftvoll, elegant, sehr straff und kompakt am Gaumen, puristisch, Noten von Speck, finessenreich am Gaumen, ständig eine andere Nuance wie Kräuter, Mineralik oder Frucht im Wechselspiel, dabei mit grandioser Länge. Im Moment sicher vielleicht schwierig zu trinken, da sollte man auf den Uhlen B setzen, der jetzt unglaublich trinkig ist, ebenso überzeugt hat uns der „vom blauen Schiefer“ den wir diese Jahr erstmals ins Sortiment nehmen werden, für den Uhlen L wird ich firmenintern ein Veto einlegen, der muss rein!

Überzeugend auch die Weine von Thorsten Melsheimer aus Reil und vom Weingut Andrzey Greszta aus Kröv, mit den Weinen von Martin Müllen (siehe Blogeintrag hier)  werde ich wohl in diesem Leben nicht mehr zurecht kommen. Bitternoten in jedem Wein, dazu zum Teil karge Aromatik, trotz recht niedrigen Alkoholwerten wirkten einige Weine alkoholisch und recht breit. Immer wieder höre ich hier, man solle die Weine reifen lassen, dann werden sie schon besser sein, ich würd´s ja gerne glauben, wer lädt mich zu einer Altwein-Verkostung ein??

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EnoWorldWine empfiehlt Jürgen Pfirmann´s 2008er Riesling Sonnenberg

Posted by Bernd Klingenbrunn - Montag, 14 September 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu den am meisten frequentierten und lesenswerten Internetportalen über die Welt des Weines gehört die Seite des Weinjournalisten Eckhard Supp von Eno-World-Wine. (enobooks.de)

In der Rubrik „Wein des Monats“ empfiehlt er dieses mal zu unserer großen Freude den großartigen 2008er Riesling trocken „SONNENBERG“ unseres jungen Winzers Jürgen Pfirmann aus Landau / Pfalz.

Pfirmann, Jürgen

 

Beschreibung: Bekannt geworden ist das Weingut Pfirmann eigentlich mit seinem Sauvignon blanc, aber auch der Riesling vom Sonnenberg, den wir jüngst kennenlernten, zeigt sehr gute Qualitäten: in der Farbe dichtes Grüngelb, sauber, aber noch sehr verhalten im Duft, am Gaumen feste Struktur mit typischer, kräftiger Säure, gute Balance und Potenzial zum Reifen.
Quelle

Unser Angebot:

6 Fl. zum Preis von 60 € zzgl. 5 € Versandkosten
12 Fl zum Preis von 120 €, versandkostenfrei per UPS geliefert

 

  

 

Hier können Sie direkt bestellen (im Shop werden bei der Bestellung von 12 Fl. Versandkosten angezeigt, diese berechnen wir Ihnen selbstverständlich nicht)

Herzliche Grüße aus Frankfurt
wünschen Ihnen Bernd Klingenbrunn & Armin Maurer

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Zu Besuch bei Eva Vollmer in Mainz

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 2 August 2009

Im Gespräch mit der Winzerin

Im Gespräch mit der Winzerin

Gestern und auch noch am heutigen Sonntag lädt Winzerin Eva Vollmer zu ihrem Hoffest. Wir konnten vorab den 2008er Silvaner ! trocken probieren und waren hellauf begeistert. Hier einige Impressionen vom gestrigen Samstag.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Wetter war herrlich sonnig und der ein und andere lies beim fantastischen Blick die Gedanken bei einem sehr guten Glas Wein kreisen.

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Neben den fantastischen Weinen gab es ein besonderes Schmuckstück zu bestaunen, einen noch fahrtüchtigen Citroen Baujahr 1929.

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Alexander Laible bester Nachwuchswinzer Europas – Präsentation von K&M Gutsweine in Frankfurt am 17.5.2009

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 25 April 2009

Der Durbacher Alexander Laible ist bester Nachwuchswinzer Europas.

Alexander Laible

Alexander Laible

Laible erhielt die baden-württembergische Auszeichnung ARTVINUM als bester europäischer Nachwuchswinzer. Verantwortlich für die Ehrung war die sogenannte Grand Jury Européen, die Laible vorgeschlagen hatte.

Alexander Laible ist der Sohn des Durbacher VDP-Winzers Andreas Laible und hatte bereits früher die Ehrung als bester Jungwinzer Deutschlands erhalten. In den Vorjahren hatten der Franzose Stéphane Derenoncourt und der Spanier Alvaro Palacios den Titel des „Nachwuchswinzers“ gewonnen. (WF)

K&M Gutsweine präsentiert am Sonntag, den 17.05.2009 die Weine des Winzers. Kostenfreie Probe!

Wo:
Sonntag, 17.05.2009, 10:00-17:00
KETAO and friends day in der KETAOKITCHEN

Ort: 60314 Frankfurt, Hanauer Landstrasse 186
Kosten: Eintritt frei

Freunde und Geschäftspartner präsentieren sich und Ihre Produkte. Von Schokolade zu Wein und natürlich Proben aus der KETAOKITCHEN ist alles dabei.

K&M Gutsweine präsentiert die Entdeckung des Jahres 2009 im Weinführer Gault Millau: Alexander Laible aus Durbach/Baden, der Winzer wird aller Vorraussicht nach selbst anwesend sein und seine Weine präsentieren.

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