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Archive for the ‘DIE Blauen – KSC (Bernd)’ Category

Seit 1979 ist Bernd (in der Nähe von Karlsruhe geboren) ein „Blauer“. Zweit-Ligazeiten waren da der graue Alltag, bis ein gewisser Winni Schäfer in den 90ern mit dem legendären 7:0 gegen den CF Valencia sein Meisterstück ablieferte. Leider träumte man dann zu stark von höheren Weihen und versank dank Missmanagement bis in die 3. Liga. Nach mehr als 10 Jahren gelang den Männern um Ede Becker der Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse. Bernd wird das ein oder andere Auswärtsspiel besuchen und seine Eindrücke schildern.

Dramatisches Ende in Karlsruhe: KSC siegt in der 92.Minute gegen den HSV mit 3:2

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 7 Februar 2009

Welch ein dramatatisches Finale im einem Tollhaus gleichenden Karlsruher Wildpark.

Endlich, endlich, endlich! Nach 12 sieglosen Spielen wieder mal ein wichtiger Dreier für den KSC, auch wenn man nach 48 Minuten klar mit 0:2 zurücklag und die Dinge ihren Lauf zu nehmen schienen. Aber das Glück ist wieder zurück beim KSC. Mit dem Querschläger des dänischen HSV-Neuzgangs Michael Graavgard nahm das Spiel nach 49 Minuten eine Wende zu Gunsten des KSC, Sebstian Freis schloß im 16er kompromisslos ab. Keine 4 Minuten später schloß Heimkehrer Giovanni Federico mit einem Drehschuß aus 16 Metern, leicht abgefälscht von Graavgard, ins linke Eck den Angriff zum 2:2 ab. Ein Punkt wäre eigentlich zu wenig gewesen für den KSC, aber mit der letzten Aktion nach 92 Minuten, einem von Michael Graavgard an der eigenen Eckfahne verschuldeten, dummen Foulspiel und der anschließenden Freistoßhereingabe vom glänzend aufgelegten Lars Stindl netzte Sebastian Freis in der 92. Minute zum glücklichen, aber dank unermüdlichem Engagement verdienten 3:2 Siegtreffer ein. Nicht nur der Wildpark bebte förmlich, nein, auch im Hause Klingenbrunn zu Maintal wurden lautstarke Freudentänze aufgeführt.

Bleibt zu hoffen, dass, analog zum Hinrundenspiel bei der Frankurter Eintracht, wo der KSC in der Nachspielzeit das 2:1 und die Mannschaft wohl einen psychischen Knacks abbekommen hat, nun das Pendel in die andere Richtung ausschlägt, ein Anfang ist zumindest gemacht.

Stenogramm

Karlsruher SC – Hamburger SV 3:2 (0:1)

Karlsruher SC:
Miller – Görlitz, Sebastian, Drpic, Celozzi – Timm (77. Saglik), Engelhardt, da Silva (89. Porcello), Stindl, Federico (85. Staffeldt) – Freis
Trainer: Edmund Becker
Bank: Kornetzky, Kapllani, Buck, Eichner

Hamburger SV:
Rost – Demel, Mathijsen, Gravgaard, Jansen – Benjamin, Jarolim, Pitoipa, Trochowski – Petric, Guerrero (62. Streit)
Trainer: Martin Jol
Bank: Hesl, Silva, Boateng, Ndjeng, Tavares, Aogo

Tore:
0:1 – Guerrero (7.)
0:2 – Benjamin (48.)
1:2 – Freis (49.)
2:2 – Federico (53.)
3:2 – Freis (90.+2)

Gelbe Karten:
Trochowski, da Silva, Jansen, Drpic, Engelhardt
Gelb-Rote Karten:
Engehardt (82.)
Rote Karten:
Petric (76.)

Zuschauer: 28368

Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)
Assistenten: Detlef Scheppe, Christian Fischer, Florian Steuer

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Der Fußballgott reagiert: Saglik stürmt für den KSC

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 1 Februar 2009

Der Karlsruher SC, seit der 0:2-Niederlage am Sonntagabend beim VfL Bochum auf den Relegationsplatz abgerutscht, hat kurz vor Toreschluss nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Die Badener leihen den türkischen Angreifer Mahir Saglik vom VfL Wolfsburg bis zum Saisonende aus.

Wolfsburg verpflichtete den 26-jährigen Saglik vor der Saison vom damaligen Regional- und heutigen Drittligisten Wuppertaler SV Borussia und stattete ihn mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2011 aus. Unter Trainer Felix Magath kam der Türke aber nicht über die Rolle des „Jokers“ hinaus. Saglik wurde in der laufenden Bundesligasaison achtmal eingewechselt, erzielte hierbei ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer direkt vor.

Mahir SaglikSeine enorme Torgefährlichkeit bewies der 1,77 Meter große und 76 Kilogramm schwere Stürmer zuvor in der Regionalliga Nord. Saglik erzielte in 34 Punktspielen 27 Tore. Zudem erwies er sich als besonders nervenstark. Er verwandelte alle fünf Strafstöße, zu denen er antrat. Nun soll er den Karlsruher SC mit Toren vor dem Gang in die Zweite Liga bewahren.

Saglik ist nach den beiden Rückkehrern Marco Engelhardt (1. FC Nürnberg) und Giovanni Federico (Borussia Dortmund) sowie Dino Drpic von Dinamo Zagreb bereits der vierte Neuzugang in der Wintertransferperiode für den KSC.
Quelle: kicker.de

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Alles beim Alten: Fußballgott, schick uns einen Torschützen!

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 1 Februar 2009

Mangelnden Einsatz kann man den Akteuren im KSC Trikot nicht vorwerfen, zeitweise lief der Ball in Halbzeit eins ganz gut und man drängte den VFL Bochum in die eigene Hälfte, aber dafür wurden in der gesamten Fußball-Historie noch nie Punkte vergeben.

Wieder einmal versagen den Akteuren – auch dem Torwart – in den entscheidenden Momenten, den Big Point zu setzen, die Nerven. Zum einsamen Spitzenreiter entwickelt sich in dieser Kategorie tragischerweise Sebastian Freis, das Karlsuher Eigengewächs. Er ackert, rackert, rennt und schuftet, aber sobald sich das Aluminiumgestell ins Blickfeld schiebt, ist´s mit der Herrlichkeit vorbei.

Aber diese Niederlage kann man nicht an ihm aufhängen, insgesamt ist die Harmlosigkeit im Sturm beängstigend. Kein Knipser, kein Kopfballungeheuer, keine „Drecksau“ im Kader, null Körpersprache.

Hoffen wir auf ein Wunder am Samstag im Wildpark gegen den HSV!

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DFB-Pokal: KSC-SV Wehen 0:1

Posted by Bernd Klingenbrunn - Mittwoch, 28 Januar 2009

es reicht nicht mal mehr beim KSC gegen den abstiegsbedrohten Tabellenvorletzten der 2. Liga für ein Tor. Wer solche Chancen nicht verwertet und dies nun schon über die komplette Saison, hat in der nächsten Runde nichts zu suchen. Traurig, traurig, aber jetzt kann man sich ganz auf den Abstiegskampf konzentrieren, wenn da nicht ein gewaltiger Ruck durch die Mannschaft geht und ich sehe da kein Aufbäumen, zählt DIESE Mannschaft zum klaren Abstiegsaspiranten.

Und ein Ede Becker ist nicht mehr unantastbar, er selbst sieht mit dieser Leistung keinen Verbleib in Liga 1. Wenn schon der Trainer nicht mehr an seine Spieler glaubt….

P.S. Huub Stevens wäre frei, der tritt dem Haufen wenigsten mal in den Allerwertesten!
P.P.S. Ob da eine Neuverpflichtung in der Abwehr den KSC weiterbringt. Selbst mit Maik Franz wars ein Torso, und ob ein Dino Drpic so schnell Stabilität reinbringt, wage ich zu bezweifeln.

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KSC – 1.FC Nürnberg 3:2 (1:1)

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 24 Januar 2009

Testspielsieg für den KSC im heimischen Wildpark gegen den 1.FC Nürnberg. Auch wenn das SWR-Fernsehen lieber die StadionArenaeinweihung der ruhmreichen TSG Hoppenheim überträgt, das wahre Fußballherz schlug an diesem Samstag bei K&M in der Hamburger Allee. Im Zeitalter der medialen Sportübersättigung mußten wir jedoch auf einen russischen Liveticker zurückgreifen, um auf dem Stand zu bleiben. Auch der BR (= Bayern-Rundfunk) war nicht fähig, einen Stecker in die Stadionkamera zu stecken und das Signal in die heimischen Wohnzimmer zu leiten.

Karlsruher SC – 1. FC Nürnberg

6′ {0:1} Mike Frantz
35′ Christian Timm {1:1}
61′ Giovanni Federico {2:1}
67′ Lars Stindl {3:1}
82′ {3:2} Marcel Risse

Bericht von Uli Digmayer (Nürnberger Zeitung)
Im letzten Testspiel vor dem Start in die Rückrunde der 2. Fußball-Bundesliga hat es auch den 1. FC Nürnberg erwischt: Beim Karlsruher SC musste sich der in der Vorbereitung bislang ungeschlagene Club am Samstag mit 2:3 (1:1) geschlagen geben.

Mike Frantz hatte das Team von Trainer Michael Oenning vor 2000 Zuschauern im Wildparkstadion bereits nach sechs Minuten mit einem Kopfball in Führung gebracht. Der Ex-Fürther Christian Timm sorgte allerdings noch vor der Pause für den Ausgleich (35.). Nach dem Wechsel zog der stärker werdende Bundesligist durch Tore von Giovanni Federico (61.) und Lars Stindl (67.) auf 3:1 davon. Dem eingewechselten Neuzugang Marcel Risse gelang in der 80. Minute mit einem frechen Schuss ins kurze Eck nur noch der Anschlusstreffer zum 2:3.

Trainer Michael Oenning war trotz der vom Ergebnis her verpatzten Generalprobe «unter dem Strich zufrieden. Es ist uns heute sicher nicht alles gelungen, aber insgesamt haben wir nicht enttäuscht.» Sportdirektor Martin Bader zog aus der ersten Niederlage sogar ein positives Fazit: «Unsere junge Mannschaft hat gesehen, dass in der Bundesliga der ein oder andere Fehler sofort bestraft wird. Wichtig war, dass wir erkennen, dass wir noch nichts erreicht haben, aber mithalten können.»

Von David Ruf (KSC.de)
KSC-Trainer Ede Becker ließ sein Team wie bereits gegen Aalen in einer 4-2-3-1-Formation auflaufen. Verzichten musste neben Godfried Adoube und Antonio da Silva (beide Magen-Darm-Virus) auch auf Sebastian Langkamp (Sprunggelenksverletzung) und Maik Franz, dem sein Fersenödem weiterhin zu schaffen macht.

Gegen die in der Anfangsphase aggresiv auftretenden Gäste fand der KSC zunächst kein adäquates Mittel und musste zudem nach nur 6 Minuten das 0:1 hinnehmen. Markus Miller konnte einen Kopfball von Mike Frantz nach einem Freistoß der Franken zunächst noch gegen den Pfosten lenken, im Nachsetzen brachte Frantz den Ball dann jedoch hinter die Linie. Die erste Chance für die Gastgeber ergab sich erst nach 23 Minuten: Christian Timm hatte nach einer Mutzel-Flanke allerdings Pech und köpfte die Kugel nur gegen den Pfosten. Der KSC wurde im Anschluss etwas besser und nutzte die sich bietenden Räume. Nachdem FCN-Keeper Raphael Schäfer einen Schuss von Lars Stindl nur abprallen ließ, schoss Christian Timm den Ball zum 1:1-Halbzeitstand in die Maschen (35.).

Zur Halbzeit brachte Becker dann mit Christian Eichner, Sebastian Freis und Andreas Görlitz drei frische Kräfte, der KSC kam zudem immer besser ins Spiel und durch Giovanni Federicos Treffer in der 61. Minute auch zur Führung. Für den Höhepunkt des Tages sorgte kurz darauf Stindl, als er eine Flanke von Timm direkt abnahm und zum 3:1 ins Tor hämmerte (64.). Die Franken kamen in der gesamten zweiten Hälfte nur einmal vor das Tor der KSC, wobei Marcel Risse den 3:2-Endstand erzielte.

„Es war zwar insgesamt gut, dass wir gewonnen haben, einige Dinge im Spiel meiner Mannschaft haben mir aber nicht so gut gefallen. Wir waren teilweise einfach zu zaghaft und zu zaudernd“, sagte KSC-Trainer Becker nach dem Abpfiff. Wichtig war der Sieg auch für Rechtsverteidiger Christian Eichner: „Das Ergebnis war gut um weiter Selbstvertrauen zu gewinnen und natürlich war auch die Spielpraxis wichtig.“

Bevor am Sonntag der kommenden Woche mit dem Spiel beim VfL Bochum die Rückrunde in der Fußball-Bundesliga beginnt, trifft der KSC am Mittwoch (20.30 Uhr, Wildparkstadion) im Achtelfinale des DFB-Pokals auf den Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden. Karten für diese Partie sind noch an den bekannten Vorverkaufstellen, auf der KSC-Geschäftsstelle oder an der Abendkasse zu haben.

KSC: Miller – Celozzi (46. Görlitz), Sebastian (71. Stoll), Buck, Carnell (46. Eichner) – Mutzel (76. Porcello), Engelhardt (60. Staffeldt) – Timm (71. Kapllani), Federico, Stindl (76. Iashvili) – Kennedy (46. Freis)

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Weihnachten im Wildpark: Leverkusen schenkt KSC einen (wichtigen) Punkt

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 8 November 2008

Karlsruher SC – Bayer Leverkusen 3:3 (1:3)

„Über den Kampf zum Spiel“, selten war eine Fußballfloskel gerechtfertigter, dahingeschrieben zu werden, als nach diesem Spiel. War der KSC in Halbzeit eins in keiner Weise auf dem Platz anwesend – man war mausetot, ein Debakel drohte, denn man lag nach 30 Minuten bereits mit 0:3 gegen den Tabellenzweiten aus Leverkusen zurück – umso beeindruckender der Sturmlauf in Halbzeit zwei, als man auf das „Heimtor“ spielte und die vielen technischen und spielerischen Mängel mit Kampf und Willen wettmachte. Bei konsequenter Chancenausnutzung wäre ein Sieg möglich gewesen, aber nach 5 Niederlagen in Serie und diesem Spielbeginn ist man schon mit einem Punkt zufrieden.

Patrick Helmes (1.), Stefan Kießling (17.) und Michal Kadlec (24.) trafen für Bayer. Der KSC wurde für seine tolle Moral durch die Tore von Antonio da Silva (37.), Tim Sebastian (60.) sowie Alexander Iaschwili (76.) per Kopf(!!!!!!) belohnt. Beste Spieler auf Seiten der Leverkusener waren Kapitän Simon Rolfes und der Schweizer Tranquillo Barnetta. Bei den Gastgebern konnten vor allem Außenverteidiger Stefano Celozzi – warum saß der eigentlich 2 Spiele auf der Bank, Herr Becker! – und der zuletzt nicht mehr unumstrittene Spielmacher da Silva überzeugen. Jetzt gilt es, gerade in Cottbus nachzulegen.

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KSC von S04 gnadenlos vorgeführt: 0:3 (0:2)

Posted by Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 28 Oktober 2008

die erhofften Kehrtwendung beim KSC ist nicht eingetroffen, im Gegenteil: die heutige klare, hochverdiente und deutlich zu knapp ausgefallenen 0:3 Niederlage gegen Schalke 04 eröffnet weitere Baustellen im Wildpark.

Den Spielern des KSC fehlt jegliches Selbstvertrauen, was sich in vielen technischen Mängeln bei Ballannahme oder Flanken dokumentiert. Schon nach 15 Minuten hätte S04 4:0 führen müssen, einzig Markus Miller erreichte Normalform und verhinderte ein Debakel. Aber Tore zählen nun mal, und da hat man nicht erst seit 4 Spielen enorme Probleme.

Schon vergangens Jahr war das Stürmerproblem eklatant: in 34 Spielen 38 Törchen, mangels Alternativen spielen eh immer die gleichen, Kennedy müht sich, aber gemessen wird er an Toren und die macht er seit 15 Spielen nicht. Freis trifft aufgrund des Laufpensums und dadurch fehlender Kraft und/oder Konzentration das Tor aus 3 Metern nicht, Kapllani ist nicht erstligatauglich, Timm zu schwankend und eher Vorbereiter.

Im Mittelfeld fehlt deutlich ein Lenker. Antonio da Silva kann dem Spiel keine Impulse geben, zu selten ist er in der Position, Pässe in die Spitze zu spielen, die von vorhandenen Stürmern verwertet werden, zudem wirkt er sehr zweikampfschwach und nicht austrainiert.

Auch einige Leistungsträger der letzten Saison zeigen deutlich, dass sie damals am obersten Limit und über ihre Verhältnisse spielten. Christian Eichner Vorstöße über links sind Mangelware geworden, wenn sie doch vorkommen, sind die Flanken häufig fehlerhaft, meist immer zu flach, so dass sie schon von der ersten Abwehrreihe locker abgefangen werden können.

Nicht verständlich, die heutige Entscheidung, den besten Spieler der letzten Wochen, Stefano Celozzi auf der Bank zu belassen und dem erfahrenen Görlitz den Vorzug zu geben. Wo hat er sie denn heute eingesetzt???

Maik Franz hat seinem Image als „Bad Boy“ der Liga wieder ein Puzzle-Teil zugefügt. Edmund Becker sollte mit seinem Kapitän ein ernstes Wort sprechen, Aggressivität ja, aber dann bitte ohne vermeintliche Versuche, gegnerische Spieler vorsätzlich zu verletzen. Die gelb-rote Karte hat er ja förmlich erbettelt!

Alle nicht erwähnten Spieler sollten sich nicht als Sieger fühlen, sondern sind derzeit leider nur brave Mitläufer, deren Qualitäten, nun da die Führungsspieler der vergangenen Saison (Hajnal, Eggimann) weg sind, gnadenlos aufgezeigt werden.

Ausnahmen bestätigen die Regel: Markus Miller scheint derzeit als einziger 1. Liga-Format zu haben.

By the way: Schalke hat übrigens richtig stark gespielt!

Dem KSC stehen schwere Wochen bevor, zunächst am Samstag im badischen Derby in Hoffenheim, dann beim heute in Bremen siegreichen TSV Bayer Leverkusen.

Wenn nach diesen Spielen die Hütte nicht mal lichterloh brennt, die Hoffnung stirbt aber zuletzt!

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KSC erstmals seit 8 Jahren wieder in Runde 3 im DFB Pokal: OFC-KSC 0:2

Posted by Bernd Klingenbrunn - Mittwoch, 24 September 2008

vs.

DFB-Pokal Fußball

Kickers Offenbach – Karlsruher SC 0:2 (0:1)

Der Karlsruher SC hat seine sportliche Talfahrt beendet und ist zum ersten Mal seit acht Jahren wieder ins Achtelfinale (Auslosung der Partien am 5.10.2008 ab 17 Uhr im Rahmen der ZDF Sportreportage, Spieldatum Dienstag/Mittwoch, den 27/28.01.2009) des DFB-Pokal eingezogen. Die Partie am Bieberer Berg nahm seinen erwarteten Gang. Erstligist Karlsruhe dominierte über weite Strecken das Geschehen und der Drittligist aus Offenbach wehrte sich mit viel Kampf und Leidenschaft gegen die scheinbare Übermacht. Lange befand sich der Außenseiter auf Augenhöhe, musste jedoch kurz vor der Pause den ersten Gegentreffer hinnehmen. Danach spielte der KSC die Begegnung souverän mit einem weiteren Treffer zu Ende.

Der KSC war von Anfang an um Spielkontrolle bemüht, war optisch auch die überlegene Mannschaft und kam durch Freis zur besten Möglichkeit (5.). Danach fingen sich die Hausherren aber und sobald das Leder in Richtung OFC-Gehäuse gespielt wurde, attackierte der Außenseiter aggressiv und erzwang so viele Fehler bei den Gästen. Der Drittligist spielte sehr geschickt. Dicht gestaffelt in der eigenen Hälfte schaltete er nach Balleroberung blitzschnell um und erarbeitete sich in der Anfangsphase die gefährlicheren Chancen durch Tosunoglu (12./ 13.).

Nach gut 20 Minuten wurden die Gäste aus Baden-Württemberg immer spielbestimmender, jedoch konnten sie sich kaum nennenswerte Torchancen erspielen. Zum einen agierte die Becker-Elf im entscheidenden Moment meist zu ungenau, zum anderen standen die Hessen tief und gut organisiert in der eigenen Hälfte, um dann den KSC auskontern zu können. Dieses Vorhaben klappte aber immer seltener, da man zu langsam und behäbig nachrutschte und den Stürmern keine Unterstützung bieten konnte.

Die Schlussphase der ersten Hälfte hatte noch spannende Szenen zu bieten. Zuerst konnte Offenbachs Keeper Wulnikowski einen Schuss von Freis mit einem Reflex aus dem kurzen Eck klären, und die anschließende Ecke kratzte Tosunoglu noch von der Torlinie (32.). Im direkten Gegenzug bewahrte Miller die Nerven und fischte im Eins-Gegen-Eins dem jungen Baier das Leder von den Füßen (33.). Aber der Favorit schlug eiskalt zu: Nach einem schönen Doppelpass am Strafraum jagte Iashvili das Spielgerät mit links aus zehn Metern halblinker Position in die Maschen. Wulnikowski kam nicht mehr an den Ball (45.).
Der zweite Durchgang begann deutlich verhaltener. Der KSC ließ ruhig den Ball in den eigenen Reihen laufen und bot dem OFC nur noch Torschüsse aus der Distanz an. Und im Stile eines haushohen Favoriten sorgten die Gäste für die Vorentscheidung: Huber vertändelte das Leder auf der linken Seite. Die Flanke von Eichner konnte Porcello am Fünf-Meter-Raum annehmen und zum 2:0 mit links einschieben (58.).

Die Fans am Bieberer Berg feuerten ihre Mannschaft trotz des 0:2-Rückstandes stimmgewaltig an, und die OFC-Akteure enttäuschten sie nicht. Die Hessen hatten sich nicht aufgegeben und kämpften trotz der aussichtslosen Situation weiter. Abgesehen von einer guten Chance durch Haas (70.) kamen die Kickers aber nicht mehr gefährlich vor den Kasten von Miller. Am Ende brachte der KSC den Sieg verdientermaßen nach Hause.

Für beide Teams geht es am Sonntag mit dem Ligabetrieb weiter. Offenbach muss hierbei nach Aalen reisen und der KSC empfängt den VfL Wolfsburg.

K.Offenbach – Karlsruher SC . 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 Iashvili (45.), 0:2 Porcello (58.)

Offenbach: Wulnikowski – Huber, Banouas, Hysky, Goldschmitt (71.Malura) – Haas (70.Fröhlich), Kokocinski – Baier (59.Zinnow), Tosunoglu, Morys – Mesic

Karlsruhe: Miller – Staffeldt, Sebastian, Franz (46.Stoll), Eichner – Mutzel, Porcello – Freis, da Silva
(75.Timm), Iashvili – Kennedy (89.Buck)

Schiedsrichter: Marc Seemann (Essen)
Stadion: Bieberer Berg, Zuschauer: 8200

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Madonna, die Eintracht, der KSC und die Flachdenker der Liga

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 13 September 2008

Eben erhielt ich einen Hinweis von Pivu und seinem lesenwerten Blog six to nine mit einem auf den Punkt gebrachten Artikel zur Spielabsage der für den gestrigen Freitag-Abend geplanten Fußball-Bundeliga-Partie zwischen der Frankfurter Eintracht und dem Karlsruher SC. Die Partie wurde 8 Stunden vor Beginn abgesagt, was auch Trainer Edmund Becker vom KSC eine Riesen-Sauerei fand.

SPIELABSAGE: Quittung für Ignoranz

Von Klaus Veit

Es hat in der Geschichte der Fußball-Bundesliga aus verschiedenen Gründen, meistens war es das Wetter, schon mehr als 300 Spielabsagen gegeben. Dass gestern die Partie zwischen Frankfurt und Karlsruhe nach einem Madonna-Konzert nicht stattfinden konnte, weil der Rasen unbespielbar war, ist jedoch ein Novum. Ein sehr peinliches.

Geldgier und Ignoranz haben dazu geführt, dass fast 50 000 Menschen Karten für eine Veranstaltung besitzen, von der sie nun nicht wissen, ob sie am noch zu bestimmenden neuen Termin Zeit haben. Immerhin hat sich die Frankfurter Eintracht bereit erklärt, die Tickets zurückzunehmen. Mehr konnte sie nicht tun.

Von Geldgier getrieben hatte die Betreiber-Gesellschaft der Frankfurter WM-Arena Anfang des Jahres ein Madonna-Konzert auf den vergangenen Dienstag gelegt, wohl wissend, dass die Bundesliga-Saison zu diesem Zeitpunkt läuft und sie damit rechnen musste, dass wenige Tage später eine Eintracht-Partie stattfindet.

Zugegeben, damals war nicht zu erwarten, dass der FSV Frankfurt den Sprung in die Zweite Liga schaffen würde und entsprechend ein zweiter Dauer-Mieter die Lage verschärft. Doch warum wurde nicht versucht, Madonna eine Woche früher an den Main zu holen? Durch die längst bekannte Länderspielpause hätte der Rasen so eine ausreichende Erholungszeit erhalten. Die Düsseldorfer Organisatoren waren klüger, dort war die Pop-Ikone in der Vorwoche aufgetreten.

In Frankfurt hatte man auf die Deutsche Fußball-Liga (DFL) gehofft. Dass diese wenigstens ein Sonntagsspiel in den Spielplan aufnehmen würden. Die Flachdenker der Liga (abgekürzt DFL) ignorierten jedoch die Frankfurter Probleme hochnäsig, sind sich nicht mal im Nachhinein einer Schuld bewusst. Peinlich.

Was hätte dagegen gesprochen, als Freitagspiel Bochum gegen Bielefeld zu terminieren? Zumal in den Reihen beider Vereine kaum Nationalspieler stehen, die noch am Mittwoch aktiv waren.

Der Dumme ist nun der Fan, der extra Urlaub genommen hat, der zum Zeitpunkt der Absage schon auf dem Weg nach Frankfurt war, der das Bahnticket bereits gekauft oder sich einfach auf einen schönen Sport-Abend gefreut hatte.

Zu den Dummen gehört aber auch Eintracht Frankfurt. Drei Auswärtsspiele hintereinander hat sie durch die Absage zu absolvieren. Das wird erst einmal einen Abstiegsplatz und damit zusätzlichen Stress bedeuten.

Trotzdem war die Absage richtig. Es war die Notbremse, um die Gesundheit der Spieler nicht übermäßig zu gefährden.

Klaus.Veit@fsd.de

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Nebensache Fußball: KSC vs. 1.FC Köln 0:2

Posted by Bernd Klingenbrunn - Freitag, 29 August 2008

Das Ergebnis der Bundesliga-Partie Karlsruher SC gegen den 1. FC Köln geriet zur Nebensache: Kölns Kapitän Ümit Özat sackte beim 2:0 (0:0)-Sieg beim Karlsruher SC in der 27. Minute ohne Fremdeinwirkung plötzlich zu Boden und war mehrere Minuten bewusstlos. Die Tore von Milivoje Novakovic (72.) und Sergiu Radu (84.) sowie Kölns erster Sieg in dieser Spielzeit gerieten so zur Nebensache.
Schiedsrichter Florian Meyer unterbrach die Partie für knapp fünf Minuten. Spieler, Trainer und die 29.308 Zuschauer im Wildparkstadion reagierten geschockt. Gäste-Keeper Faryd Mondragon weinte hemmungslos und auch FC-Coach Christoph Daum konnte seine Tränen nicht verbergen.

Nach Absprache mit den beiden Teams wurde das Speil fortgesetzt, dennoch merkte man allen Beteilgten an, dass sich diese Szene in den Köpfen und Beinen festgesetzt hatte, dass jedoch soll für das schlechte, fehlpassbehaftete Spiel des KSC nicht als Argument herhalten, denn schon vor dieser Szene entwickelte man kein druckvolles Spiel, um die Domstädter ernsthaft zu gefärden.

Nach der ersten Entwarnung noch aus dem Stadion und der folgenden Fortsetzung des Spiels gibt es nun weitere Neuigkeiten.

Özat befand sich zu ausführlichen Untersuchungen in der Medizinischen Hochschule in Hannover. Dort wurde eine Herzmuskelentzündung diagnostiziert. Eine solche Entzündung kann zwar geheilt werden, dennoch ist eine Pause von mindestens drei Monaten unvermeidbar. Frühestens zur Rückrunde wird also der Außenverteidiger wieder das Trikot des 1. FC Köln tragen. Bleibt die Frage nach einem Ersatz.
Das Transferfenster ist bereits geschlossen, es muss also eine interne Lösung gefunden werden.

Beim KSC muss man nun auf einen Punkt in Frankfurt hoffen, dass Team von Edmund Becker trifft zum Auftakt des 4. Spieltages am Freitag, den 12.09.2008 in der Mainmetropole an.

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