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Restaurantipp Chambolle-Musigny: Le Chambolle #gjdb #GrandJour de Bourgogne

Posted by Bernd Klingenbrunn - Mittwoch, 24 März 2010

Am gestrigen Dienstag gingen wir das erste Mal Essen, nachdem wir uns Sonntag und Montag in der Ferienwohnung der Domaine Michel Martin selbst verpflegt hatten. Unsere Auswahl fiel auf ein Restaurant in Chambolle-Musigny, welches uns von Gästen der Fereinwohnung empfohlen wurde, denn es existiert so etwas wie eine stille Post von Visitenkarten von guten Restaurants.

Restaurant Le Chambolle

Das schmucke, kleine Restaurant liegt mitten im Ortskern dieses kleinen, verwinkelten Städtchens, dass für seine Weine in der ganzen Welt bei Weinfreunden bekannt ist. Wir hatten am bereits am Mittag einen Platz reserviert, wäre nicht notwendig gewesen, denn die Weinkarawane, die in den letzten beiden Tagen für eine ausgebuchtes Restaurant gesorgt hatten, war schon gen Beaune zur heutigen und den folgenden Veranstaltungen weitergezogen.

Wir hatten freie Platzwahl und entschieden uns für einen der beiden Tische, die im Raum auf einer kleinen Erhöhung direkt am Kamin stehen. Von da hatte man einen guten „Überblick“ über alle Gäste.

Die Menukarte ist auch immer aktuell im Internet abzurufen, so konnten wir uns schon ein wenig Appetit holen. Der Service ist sehr aufmerksam und herzlich, wir hatten alle Zeit der Welt, uns einen Wein auszusuchen und auch auf die Kuhmilchallergie wurde in der Küche bestens eingegangen.

Wir entschieden uns also für

Hasenterrine mit Haut Cote de Beaune Wein (La terrine de Lapereau aux Hautes Cote de Beaune)
Viele Terrinen kommen direkt aus dem Kühlschrank und schmecken daher einfach fad, da zu kalt. Diese hatte Küchentemperatur, war sehr aromatisch und von guter Konsistenz. Auch der Fleisch/Fettanteil war sehr gut 

Taubenschenkelchen confite mit einem Salat aus Puy-Linsen
Taube ist nicht so mein Ding, aber diese waren einfach Klasse. Butterzart fielen sie vom Knochen, waren sehr saftig und aromatisch mit leichtem Raucharoma, die Linsen gaben mit ihrer sauren Würzung einen wundebaren Kontrast und insgesamt war das Gericht sehr stimmig

Beim Hauptgang fiel meine Wahl auf

Gebratene Entenbrust mit Morcheln gefüllt, tourniertes Gemüse
Die Entenbrust war mir ein wenig zu roh, dennoch zart und aromatisch im Geschmack. Die Morcheln untermalten dezent das Aroma, das Gemüse war intensiv im Geschmack mit einem Stich Butter ansautiert

Entenkeule geschmort in bierre d´Orval (belgisches Bier) mit Wirsinggemüse
Der Knochen lies sich einfach so rausziehen, butterzart geschmort, ein Traum an Geschmack in Verbindung mit der leicht herb-würzigen Sauce und dem mit Speck gewürzten Wirsing.

  

Ins Glas floss ein 2005er Chambolle-Musigny „Vieilles Vignes“ von Frederic Magnien, dessen Weine mir am Nachmittag von Wolfgang empfohlen wurden. Immer noch mit einer enorm dichten, würzigen Frucht ausgestattet, intensive, ins dunkelbeerige gehende, subtile Frucht, zarz unterlegt von würzigen Noten, festes Tannin. Wirkte sehr jugendlich, deswegen haben wir nicht alles ausgetrunken und uns die Flasche samt Restinhalt einpacken lassen, zu gerne verfolge ich noch die Entwicklung des Weines über die nächsten Tage.

Ohne Wein haben wir mit einem Dessert und zwei Kaffee 60 € bezahlt, was ich als angemessen betrachte. Die Qualität der Waren ist gut und wird in der Küche handwerklich sauber zubereitet, der Service ist freundlich, nett und immer zu einem netten Gespräch aufgelegt.

 

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