K&M Gutsweine – Die Weinhandlung in Frankfurt –

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Archive for 24. Januar 2009

Deutscher Wein im Trend

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 24 Januar 2009

Die Deutschen haben 2008 mehr Geld für Wein ausgegeben als im Jahr davor – und mehr heimische Ware eingekauft.

Weine aus deutschen Regionen sind offenbar zunehmend beliebt. Wie das Deutschen Weininstitut (DWI) mitteilt, stammte im ver­gangenen Jahr nahezu jede zweite hierzulande eingekaufte Weinflasche (49,4 Prozent) aus deutscher Erzeugung. Mit einem Absatzplus von 4 Prozent entwickelten sich die heimischen Weine deutlich besser als der Gesamtmarkt, der im ver­gangenen Jahr mit einem Absatzrückgang von 1,3 Prozent leicht rückläufig war.

Die Verbraucher gaben 2008 jedoch mehr Geld für Wein aus als im Vorjahr. Der Weinumsatz in Deutschland stieg im letzten Jahr insgesamt um 2,2 Prozent – die Weine deutscher Her­kunft legten im Umsatz überdurchschnittlich um 7,4 Prozent zu, an zweiter Position lagen Weine aus Frankreich, die einen umsatzmäßigen Anteil von 13,6 Prozent haben, gefolgt von Italien mit 12,7 sowie Spanien mit 5,9 Prozent.

Der Durchschnittspreis für die im Lebensmittelhandel inklusive Discount eingekauften Weine ist 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 11 Cent auf 2,49 ? pro Liter gestiegen. Den deutschen Weinen brachten die Verbraucher eine höhere Wertschätzung entgegen. Für sie zahlten sie pro Liter durch­schnittlich 2,67 ? und damit 31 Cent mehr als für Weine ausländische Herkunft. (Wolfgang Fassbender/Pressemitteilung DWI)

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2006 Weissburgunder LÜGLE Hanspeter Ziereisen

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 24 Januar 2009

Mario Scheuermann, Buchauthor und Journalist in Sachen Kulinarik und Wein vergibt in seinen aktuellen Weinnewsletter „Weinreporters Deustationsnotizen“ eindrucksvolle 92/100 Punkte für Hanspeters Weissburgunder LÜGLE aus dem Jahr 2006!

THEMA: Weine, die aus der Reihe tanzen.

In Laufe der vergangenen Wochen hatte ich das grosse Vergnügen sieben sehr unterschiedlichen Weinen zu begegnen, die in keine Schublade passen. Sie stammen aus Deutschland, der Schweiz und Spanien und ich möchte meinen Lesern jeden einzelnen von Ihnen ganz besonders ans Herz legen. Es sind Weine, die zwar aus der Reihe tanzen, aber die man dennoch unbedingt kennen sollte; denn sie zeichnet eine Eigenschaft aus, die zwar heute von vielen Winzern für ihre Weine reklamiert wird, von der dann aber im Glas selten genug etwas zu spüren ist. Ganz anders bei diesen Weinen. Sie sind wirklich das, was man authentisch nennt. Vor jedem der vier Erzeuger ziehe ich den Hut für den Mut, die Risikobereitschaft und die Inspiration, die diese Weine möglich gemacht haben.

Deutscher Tafelwein Oberrhein. In einer Korbpresse gepresst und spontan im grossen Holzfass vergoren. Nach 20 Monaten Ausbau ohne Filtration gefüllt. 12,5 % Vol. Alkohol. Naturkork. Preis: 20 Euro (bei K&M zum Original-Abhofpreis für 18,- €, ab 150 € frei Haus, daruter 5 € Versandkosten)

Sattes, kräftiges goldgelb. Wunderbare Nase: Würze, reife Frucht, Mineralität, Holz, Hefe – alles verbunden zu einer dichten, komplexen Aromenkomposition, die grosse Weine auszeichnet. Etwas Quitte und Ananas, kleine Kräuterhonignote. Am Gaumen eine ausgewogene reife Frucht etwas Ananas. Langer Abgang. Da muss man auf der Welt lange suchen bis man einen solchen Pinot blanc findet. Das ist schon absolute Championsleague für diese Rebsorte. Braucht viel Luft, Zeit und ein ganz grosses Glas. 92/100

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KSC – 1.FC Nürnberg 3:2 (1:1)

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 24 Januar 2009

Testspielsieg für den KSC im heimischen Wildpark gegen den 1.FC Nürnberg. Auch wenn das SWR-Fernsehen lieber die StadionArenaeinweihung der ruhmreichen TSG Hoppenheim überträgt, das wahre Fußballherz schlug an diesem Samstag bei K&M in der Hamburger Allee. Im Zeitalter der medialen Sportübersättigung mußten wir jedoch auf einen russischen Liveticker zurückgreifen, um auf dem Stand zu bleiben. Auch der BR (= Bayern-Rundfunk) war nicht fähig, einen Stecker in die Stadionkamera zu stecken und das Signal in die heimischen Wohnzimmer zu leiten.

Karlsruher SC – 1. FC Nürnberg

6′ {0:1} Mike Frantz
35′ Christian Timm {1:1}
61′ Giovanni Federico {2:1}
67′ Lars Stindl {3:1}
82′ {3:2} Marcel Risse

Bericht von Uli Digmayer (Nürnberger Zeitung)
Im letzten Testspiel vor dem Start in die Rückrunde der 2. Fußball-Bundesliga hat es auch den 1. FC Nürnberg erwischt: Beim Karlsruher SC musste sich der in der Vorbereitung bislang ungeschlagene Club am Samstag mit 2:3 (1:1) geschlagen geben.

Mike Frantz hatte das Team von Trainer Michael Oenning vor 2000 Zuschauern im Wildparkstadion bereits nach sechs Minuten mit einem Kopfball in Führung gebracht. Der Ex-Fürther Christian Timm sorgte allerdings noch vor der Pause für den Ausgleich (35.). Nach dem Wechsel zog der stärker werdende Bundesligist durch Tore von Giovanni Federico (61.) und Lars Stindl (67.) auf 3:1 davon. Dem eingewechselten Neuzugang Marcel Risse gelang in der 80. Minute mit einem frechen Schuss ins kurze Eck nur noch der Anschlusstreffer zum 2:3.

Trainer Michael Oenning war trotz der vom Ergebnis her verpatzten Generalprobe «unter dem Strich zufrieden. Es ist uns heute sicher nicht alles gelungen, aber insgesamt haben wir nicht enttäuscht.» Sportdirektor Martin Bader zog aus der ersten Niederlage sogar ein positives Fazit: «Unsere junge Mannschaft hat gesehen, dass in der Bundesliga der ein oder andere Fehler sofort bestraft wird. Wichtig war, dass wir erkennen, dass wir noch nichts erreicht haben, aber mithalten können.»

Von David Ruf (KSC.de)
KSC-Trainer Ede Becker ließ sein Team wie bereits gegen Aalen in einer 4-2-3-1-Formation auflaufen. Verzichten musste neben Godfried Adoube und Antonio da Silva (beide Magen-Darm-Virus) auch auf Sebastian Langkamp (Sprunggelenksverletzung) und Maik Franz, dem sein Fersenödem weiterhin zu schaffen macht.

Gegen die in der Anfangsphase aggresiv auftretenden Gäste fand der KSC zunächst kein adäquates Mittel und musste zudem nach nur 6 Minuten das 0:1 hinnehmen. Markus Miller konnte einen Kopfball von Mike Frantz nach einem Freistoß der Franken zunächst noch gegen den Pfosten lenken, im Nachsetzen brachte Frantz den Ball dann jedoch hinter die Linie. Die erste Chance für die Gastgeber ergab sich erst nach 23 Minuten: Christian Timm hatte nach einer Mutzel-Flanke allerdings Pech und köpfte die Kugel nur gegen den Pfosten. Der KSC wurde im Anschluss etwas besser und nutzte die sich bietenden Räume. Nachdem FCN-Keeper Raphael Schäfer einen Schuss von Lars Stindl nur abprallen ließ, schoss Christian Timm den Ball zum 1:1-Halbzeitstand in die Maschen (35.).

Zur Halbzeit brachte Becker dann mit Christian Eichner, Sebastian Freis und Andreas Görlitz drei frische Kräfte, der KSC kam zudem immer besser ins Spiel und durch Giovanni Federicos Treffer in der 61. Minute auch zur Führung. Für den Höhepunkt des Tages sorgte kurz darauf Stindl, als er eine Flanke von Timm direkt abnahm und zum 3:1 ins Tor hämmerte (64.). Die Franken kamen in der gesamten zweiten Hälfte nur einmal vor das Tor der KSC, wobei Marcel Risse den 3:2-Endstand erzielte.

„Es war zwar insgesamt gut, dass wir gewonnen haben, einige Dinge im Spiel meiner Mannschaft haben mir aber nicht so gut gefallen. Wir waren teilweise einfach zu zaghaft und zu zaudernd“, sagte KSC-Trainer Becker nach dem Abpfiff. Wichtig war der Sieg auch für Rechtsverteidiger Christian Eichner: „Das Ergebnis war gut um weiter Selbstvertrauen zu gewinnen und natürlich war auch die Spielpraxis wichtig.“

Bevor am Sonntag der kommenden Woche mit dem Spiel beim VfL Bochum die Rückrunde in der Fußball-Bundesliga beginnt, trifft der KSC am Mittwoch (20.30 Uhr, Wildparkstadion) im Achtelfinale des DFB-Pokals auf den Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden. Karten für diese Partie sind noch an den bekannten Vorverkaufstellen, auf der KSC-Geschäftsstelle oder an der Abendkasse zu haben.

KSC: Miller – Celozzi (46. Görlitz), Sebastian (71. Stoll), Buck, Carnell (46. Eichner) – Mutzel (76. Porcello), Engelhardt (60. Staffeldt) – Timm (71. Kapllani), Federico, Stindl (76. Iashvili) – Kennedy (46. Freis)

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