K&M Gutsweine – Die Weinhandlung in Frankfurt –

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Archive for 15. Januar 2009

K&M Degu-Notiz aus Portugal Vol II

Posted by Bernd Klingenbrunn - Donnerstag, 15 Januar 2009

Teil 2 mit zwei weiteren Weinen des Weingutes Heredade das Servas aus der portugiesischen Estremadura.

2005 Vinha Regional Estremadura tinto „Vinhas Velhas“ (Alte Reben)
15% Alk; Naturkork
Cuvée aus 40% Touriga Nacional und je 30% Alicante Bouschet und Syrah. Vergärung im Stahltank, anschließen Reifung in neuen Barriques, zu 80% aus französischer und 20% amerikanischer Eiche.

Undurchsichtiges schwarz-rot. Im sehr intensiven Duft kräftige Noten von Holz und dunkeln Beeren. Sehr modern, Holz ohne Ende, kaum Substanz, trocknendes Tannin. Prachtexemplar eines Weines, der sicher den ein oder anderen Weinfreund aufgrund der Farbe und der Neuholzennoten begeistert, doch die Musik spielt hinter dem Vorhang! Gut gemacht, aber nicht mein Fall. 87/100 Pkt.

Die Meinung von Armin: Für mich im Moment nur sehr schwer einschätzbar, da der Wein komplett vom Holz dominiert wird, ehrlichgesagt glaube ich nicht ganz dass sich das jemals wirklich einbindet. Andreas März sagt da gerne Bieberwein, wer gerne auf Eiche kaut wird sich freuen, alle anderen eher nicht. So für mich max. 85/100P

2006 Vinha Regional Estremadura tinto Escolha „Monte das Servas“
14% Alk; Naturkork
Cuvée aus Aragonez, Touriga Nacional, Alicante Bouschet und Cabernet Sauvignon
Transparentes Rot; Duftspektrum von roten Früchten und Kräutern, gewisse Saftigkeit, daneben aber auch eine

Die Meinung von Armin: Hier dominiert für mich zusehr eine künstliche, dropsige Frucht, bietet mir nur eingeschränkten Trinkgenuss, deshalb für mich schwächer als der kleinste Wein des Weinguts, der Vinhas das Servas.

Leider wiederum kein überzeugender Auftritt für unser Sortiment.

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Schieferbruch-Riesling 2006 Weingut Alfred Cuy

Posted by Bernd Klingenbrunn - Donnerstag, 15 Januar 2009

Viele unserer Kunden haben ja nun auch ganz bestimmte Vorlieben beim Wein. Der eine kauft nur Spätburgunder (ham wir ja nun auch ein paar und nicht vom schlechtesten), der andere kauft sich zum Feierabend fast immer den gleichen Wein, schon fast 3,5 Jahre! Anderen wiederum reicht der Gang zum WdV (= Weinhändler des Vertrauens) nicht. Er sucht den Kontakt beim Winzer! Und immer öfter profitieren wir davon, denn wir erhalten ein Mitbringsel. Und eines dieser Exemplare haben wir von Frank H. aus FFM erhalten und stammt von einem, der scheinbar im Verborgenen arbeitet. Auf keiner Messe bisher angetroffen haben wir Alfred Cuy vom gleichnamigen Weingut aus Zell-Merl an der Mosel, gerademal 2 ha hat er im Ertrag. Ist dieser Winzer einer der sogenannten Geheinmipps???? „Schaun mer mal“, wie die einst balltretende Lichtgestalt zu sagen pflegt.

2006 Riesling Spätlese „Schieferbruch“
Öko-Weingut Alfred Cuy / Zell-Merl / Mosel / 11,5%

Vorne weg: nach den beiden Muschel-Weinen eine Wohltat! Ohne in die Details zu gehen hat der Wein ein wunderbares, finessenreiches Spiel von Frucht, Säure, feinherber Süße (ca. 20g Restzucker) Frische und schiefriger Mineralität (hätte ich auch ohne Aufdruck auf dem Etikett geschrieben). Einfach TSG (Trinkig, saftig, gei…) Sehr sauber vinifiziert, die kühlen, steinigen Schiefernoten herrlich vordergründig (jawoll), dazu feinherbe Süße mit natürlich wirkender Pfirsichfrucht, nach hinten heraus hat man fast dass Gefühl, die steinige Mineralität setzt sich mit dem Hauch von feinstem Fleur de Sel fort. Alles in sehr natürlichen Bahnen gewirkt. Macht viel, viel Spaß!

Besten Dank für dieses schöne Exemplar an Frank H. aus FFM und natürlich Alfred Cuy, der genußfreundliche 7,50 € dafür aufruft

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