K&M Gutsweine – Die Weinhandlung in Frankfurt –

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Archive for Oktober 2007

Südliches Chianti (Classico) – Teil 2 Besuch AZ. AG. PACINA – beeindruckend!!!

Posted by Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 7 Oktober 2007

Armin, mein Kompagnon bei K&M, schwärmte mir nach seiner Rückkehr von der VINITALY Anfang April von diesem Weingut aus der Toskana vor. Zwischenzeitlich verkostete Probeflaschen gerieten etwas in Vergessenheit, aber bei der Reiseplanung wollten wir unbedingt dort vorbeischauen. Was uns dann bei unserem Besuch auf dem Weingut an Herzlichkeit, Lebensfreude, Gastfreundschaft, Enthusiasmus entgegengebracht wurde, blieb bis heute unvergesslich und muss als Höhepunkt unserer Toskanareise bezeichnet werden.

Dieser Besuch hinterlies einen immensen Eindruck, gerade durch die beiden Seelen des Hauses, Giovanna Tiezzi und Stefano Borsa, insbesondere ihre Liebe zu ihrer Heimat, aber auch, wie die beiden arbeiten und welch mühsames Brot es ist, Wein unter das Volk zu bringen. Angesichts dieser fantastischen Qualitäten kann man es eigentlich nicht begreifen, dass diese Unikate toskanischer, handwerklicher Winzerkunst in unseren Breiten nicht stärker bekannt sind, denn qualitativ gehören die Weine, der CHIANTI COLLI SENESI sowie der SYRAH „LA MALENA“ – wenn auch nur in begrenzter Stückzahl vorhandenen – zu den besten toskanischen Weinen.

Um 17:00 Uhr sind wir auf dem Bioweingut PACINA bei Castelnuovo Berardenga verabredet. Das Weingut von Giovanna Tiezzi und Stefano Borsa liegt genau an der Grenze zum Chianti Classico Gebiet. Der berühmte Weinführer „Gambero Rosso“ schreibt dem Chianti Colli Senesi aus dieser Ecke trotzdem alle Charakteristika eines „Classicos“ zu.

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Schon das Entrè des Weingutes verzaubert. Wir passieren eine lange, alte Zypressenallee, von allen Seiten begrüßen uns Blumen und wohin man auch blickt, scheint sich Goethes Toskana zu präsentieren. Das Areal war früher ein Kloster, die Mauern des Gutsgebäudes könnten eine 1000 jährige Geschichte erzählen, im Kontext wirkt es wie eine Mischung aus Dorf, Kloster und Fabrikgebäude.

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Als wir dort eintreffen, sind eine Menge Menschen damit beschäftigt, Trauben zu verarbeiten. Ein Mann mit ziemlich feuchten und komplett rotgefärbten Armen streckt uns seine nasse Hand entgegen : Hallo, ich bin Stefano (Borsa), wir sind gerade dabei, den Syrah abzubeeren und zu pressen. Sobald ich etwas Zeit habe, komme ich nach“ und ruft schnurstracks nach Giovanna.

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Nach einem kurzem Blick aus einem der vielen Fenster des Klostergebäudes begrüßt auch Sie uns sehr herzlich mit einem bezaubernden, offenen Lächeln:

Hallo, ich bin Giovannina, die «kleine Giovanna», meinte sie fast entschuldigend, habt ihr Lust auf eine kleine Wanderung in die Weinberge? Haben wir und da die Reben alle um das Gutsgebäude liegen, wird es eher ein gemütlicher Spaziergang, den auch Hund „gusgus“ zum Herumtollen nutzt.

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Giovannas Familie lebt seit 5 Generationen auf dem Weingut und Stefano ist mit seinem beendeten Landwirtschafts-Studium die ideale Ergänzung. Man merkt den beiden die Liebe zum Land und der Arbeit mit dem Boden und Reben an – sie erzählen so bildhaft und mit Stolz von ihrer Arbeit.

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Das Weingut wird vollkommen biodynamisch bewirtschaftet und hat außer 10 ha außergewöhnlicher Reblagen in verkannten Grenzlagen auch noch Olivenbäume, Kornfelder, Gemüse und Wald. Die gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche liegt bei 50 ha. Olivenöl wird ca. 2.000 Liter pro Jahr produziert.

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„Leben vom Ertrag der 2000 Olivenbäume und dem Ertrag der zehn Hektaren Reben?“ „Nein, das können sie nicht.“

Doch damit kommen die beiden ganz gut klar. Zusätzlich zu der Verarbeitung eigenen Weines, Giovannas Pflichten als Mutter, Winzerin und Herrin über 50 Hektaren Busch- Wein- und Weizenland, betreiben Sie einen «Agriturismo». «Wichtig ist, das Erbe meiner Väter halten zu können» meint sie und die Antwort kommt fröhlich und mit einer überzeugenden Selbstverständlichkeit.

Inzwischen war auch Stefano dazugestoßen. Lange Jahre war er als Manager auf einem der renommiertesten Chianti Classico Weingüter der Toskana angestellt, dem Castello di Volpaia in Radda, heute arbeitet er neben seinem Winzerdasein zusätzlich auch noch als beratender Önologe für verschiedene Weingüter.

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60% der Rebenernte wird als Flaschenwein Chianti Colli Senesi abgefüllt (dazu überredet hat sie übrigens Giovanna Morganti, ebenfalls Winzerin von der Podere Le Boncie und gute Freundin) der Rest wird offen oder als Secondo verkauft.

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Der Rebbestand besteht teilweise aus 40-Jahre alten Anlagen, es sind auch 20-jahrige und 10-jährige Anlagen dabei, darunter auch eine alte Sangiovese Art (Ciliegiolo). Wir sehen die gesündesten und kompaktesten Trauben der gesamten Reise. Auch die Blätter weisen nicht wie bei vielen anderen gesehenen Rebstöcken Trockenschäden auf.

Die Trauben werden ausschließlich hochreif und immer nur von Hand gelesen. Jeder Weinberg wird bei der Lese mehrmals selektiert und gelesen. Bei der Entrappung wird darauf geachtet, dass weder die Traubenhaut noch die Stängel beschädigt werden. Die Maischestandzeit beträgt ca. 4-6 Wochen – vergärt wird nur mit eigenen Hefen und ohne Temperatur-Kontrolle.

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Natürliche Verhältnisse im Keller – eine Eidechse

Der puristische Keller ist aus Naturstein, so dass optimales Klima und immer gleichbleibendeTemperatur vorherrscht. Nach der Maischestandzeit kommt der Wein in große Holzfässer (er gärt teilweise noch bis Mai des Folgejahres)

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und nach einem Jahr in kleine, mehrfach belegte Barrique. In der Zwischenzeit wird er nicht bewegt, nach der Abfüllung bleibt er 6 Monate auf der Flasche, bis er in den Verkauf kommt. Das heißt von der Lese bis zum Verkauf vergehen ca. 3 Jahre.

Wir probieren den 2004er Chianti Colli Senesi und sind begeistert –unglaubliche Frische und Saftigkeit, ein perfektes Gleichgewicht aus Temperament und Kraft. Terroirausdruck (die Sangiovese-Trauben reifen auf tiefgründigen, sandigen Lehmböden), dank natürlich reduzierter Erträge und naturnahem Weinbau besitzen die Weine eine ausgesprochene Eigenständigkeit. Wir können behaupten, einen der schönsten, eigenständigsten, süffigsten, dynamischsten Weine der Toskana – ein Stück heile Natur im Glas -getrunken zu haben.

Es wird auch ein kleiner Teil Vin Santo produziert –und zwar trocken, also eher Sherry-artig. Die letzte Produktion waren gerademal 600 Flaschen, die auch ruckzuck ausverkauft waren und sind.

Zusätzlich zum Sangiovese stehen auch ein paar Hektar Syrah im Ertrag, der hier tatsächlich ausgezeichnete Resultate einbringt. Zwar werden davon nur ein paar tausend Flaschen produziert, doch gehört die Malena (LA MALENA) mit zu den besten Interpretationen dieser Sorte. Wer einmal die wunderbare Cuvée «Syrah Leone» von Marlène Soria (Domaine de Peyre Rose in den Coteaux du Languedoc) verkostet hat, kann unsere Freude verstehen, als wir diesen Wein bei einer anschließenden Probe im Gutshaus probieren konnten.

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Zum Schluss zeigt uns Stefano noch seinen Gemüsegarten – den man übrigens als Ferienwohnungsmieter nutzen kann –und auch die Ferienwohnungen. 3 Wohnungen mit insgesamt 8 Betten in den ehemaligen Halbpachthäusern. Die Zimmer sind alle belegt – aber wir sehen den Aufenthaltsraum, den Holzofen (noch warm vom gestrigen Brotbacken), die Küche, den gemeinsamen Speisesaal und das Schwimmbad (im Winter geheizt). Die Terrasse der Wohnungen liegt zum Olivenhain –einfach traumhaft!

Nach über 4 Stunden war dieser Besuch zu Ende, leider. Was diese beiden unglaublich sympathischen Menschen hier vorleben und produzieren, ist erfrischend originell und eigenständig und hat Klasse. Wir können nur hoffen, dass sie sich etwas von dieser Natürlichkeit bewahren, die sie heute so sympathisch macht. Wir haben uns jedenfalls unglaublich wohl gefühlt an diesem Ort der Ruhe und Zeit und freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit Stefano am 11.11.07 in München!

Am Ende dieses wahrlich gelungenen Tages noch eine Restaurantempfehlung, wo man auch noch um 22:00 Uhr etwas anständiges zu essen bekommt, obwohl gerade die Squadra Azzurra ein EM-Qualispiel in der Ukraine absolvierte und es mit einem 2:1 Erfolg abschloß.

Um 21:00 Uhr verlassen wir erst das Weingut – und beschließen, in der kleinen Enoteca Bengodi in Castelnuovo Berardenga noch einen Happen zu essen:

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Bengodi – Enoteca e Cucina –
Via della Società Operaia 11-
53019 Castelnuovo Berardenga (SI)
Tel. 0577355116
Vinothek durchgehend von 11-24 Uhr geöffnet, Montags geschlossen.

Pappardelle con sugo di carne
Pici Agliona (schmackhafte Tomatensauce mit Knoblauch)
….
Stuffato in Chianti (Rinderschmorstück mit Gemüse)
Peposo – Schweingulasch mit Paprika und Tomatensoße

Wir trinken dazu glasweise – wie könnte es anders sein – einen 2003er Chianti Colli Senesi der Az. Agr. Pacina und sind rundum satt und zufrieden.

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Südliches Chianti (Classico) – Teil 1 Besuch Fattoria di Felsina

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 6 Oktober 2007

Der heutige Tag war dem Süden des Chianti Classico Gebietes gewidmet. Bevor wir aber zu unserer Arbeit schritten, wollten wir noch in die Gassen Siena´s eintauchen. Hier kann man es im Gegensatz zum überlaufenen Florenz noch aushalten, auch wenn der CAMPO als Liegewiese benutzt wurde.

Mittwoch ist Markttag in Siena – und wie immer sind wir zu spät um an den bekannten Plätzen einen Parkplatz zu bekommen, also suchen wir und reihen uns immer wieder in die Autoschlangen ein – vergeblich. Am Ende finden wir ein bisschen weiter weg vom Markt, an einem der anderen Stadttore ein Plätzchen – und das sogar im Schatten. Der Markt ist der größte der Gegend und man findet alles! Vom Topf über Jeanshosen und irgendwo sicher auch Blumen, Obst, Gemüse und Fleisch. Aber soweit kommen wir nicht, wir wollen auch ein bisschen durch die Gässchen bummeln und auch auf den Piazza del Campo…..natürlich.

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Um die Mittagszeit kommen wir nicht umhin, bei Nannini verschiedene Dolci und einen Espresso im Stehen an der Bar zu genießen – um dann ein paar Schritte weiter ebenfalls bei Nannini in deren Eisdiele den Eisberg abzubauen.

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Anders kann man es nicht bezeichnen: drei Sorten Eis im kleinen Becher für zweifuffzig schwindelerregend aufgetürmt! Wir brauchten einen Platz im Schatten und nahmen uns 20 Minuten Zeit, das Eis zu essen und die Leute zu beobachten.

Nach einer weiteren Siesta machten wir uns auf den Weg nach Castelnuovo Berardenga zur bekannten Fattoria di Félsina. Félsina (Betonung auf dem E) zählt seit Jahren zu den Top-Adressen im Chianti Classico und auch in meinem Keller liegen noch einige älterer Jahrgänge des FONTALLORO, dem Flagschiff des Hauses. Die Weine haben ein sehr gutes Alterungspotential und sind auch nach 10 Jahren mit Hochgenuß zu trinken. Catherine Leiner erwartete uns schon und nach einem kurzen Small Talk fuhren wir wohl zur bekanntesten Weinbergslage RANCIA, dort befindet sich noch ein altes Klosterhaus (die Ursprünge stammen aus dem Mittelalter). Von dieser 400m hohen Anhöhe hat den wohl besten Überblick auf Felsina und das Umland und man sieht auch, dass am Ende des Weinbergs die Straße die Grenze zwischen Chianti Classico und Chianti Colli Senesi zieht.

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Die Trauben von diesem über 400 Meter hoch liegenden Weinberg werden separat vinifiziert (und abgefüllt). Die vollkommen, wenn auch an der äußersten Gebietsgrenze im Chianti Classico befindliche Lage, beinhaltet die klimatischen und bodentechnischen Merkmale eines Landstrichs, der in das weite Hinterland Sienas, der Crete Sense hineinreicht und eine nicht nur gewünschte Verbindung zu den Gebieten Montalcino, Montepulciano und Maremma herstellt. Bereits 1958 gepflanzt, aber erst 1983 erzeugt, bringt dieser reinsortige, höchst elegante Sangiovese-Wein das “Terroir” der Lage Rancia nach 20 Monaten Barrique-Reifung eindrucksvoll zum Ausdruck.

Ebenfalls beeindruckend sind die direkt unter dem Weingut liegenden Kellergewölbe, die teilweise im Mittelalter entstanden sind.

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Das gesamte Weingut Félsina wurde 1956 gekauft. Der Eigentümer, eine Industriellen-Familie aus dem emillianischen Modena möchte weitestgehend die Landschaft und die Ursprünglichkeit erhalten, sodass das alte Haus auf Rancia –trotz der traumhaften Lage – nicht wieder hergestellt, renoviert und für Ferienwohnungen genutzt werden wird, sondern irgendwann wieder denen eine Heimat bieten soll, die auf Félsina arbeiten. Das hat aber im Moment keine Priorität, so Frau Leiner.

Anschließend schritten wir zur Probe einiger Weine:
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2005 Sauvignon Blanc „Castello di Farnetella“
Vom Schwesterweingut in den Colli Senesi; angenehmer Duft, sehr saftig mit angenehmer, nervig-animierender Art, Kräuternoten, eher schlanker, statt exotischer Stil. EVP ab Hof 15,- EUR

2005 Chianti Classico Felsina Berardenga
100% Sangiovese
klare, sehr saubere Frucht mit schönen Beerennoten und gewisser Würze am Gaumen, sehr saftige Art, gute Trinkanimation mit angenehmer Länge. Zwei zuvor in D verkostete Exemplare hatte leider massive Beeinträchtigungen durch Kork. EVP ab Hof 12,50 EUR, in diversen Enotheken für 11,- EUR gesichtet.

2004 Lucilla „Castello di Farnetella“ IGT Toskana
70% Sangiovese, je 15% Merlot & Cabernet Sauvignon
rund und weich, tut nicht weh, angenehm zu trinken, aber wenig „toskanisch“ EVP ab Hof 9,- EUR

2005 Chianti Colli Senesi DOCG „Castello di Farnetella“
92% Sangiovese & 8% Merlot
sehr schöne, klare Kirschfrucht, sehr straff und trinkig, dunkle Beeren, gute Länge, auch als Solowein sehr gut. EVP ab Hof 9,- EUR

Fazit: alles wirkt hier sehr professionell und ein wenig abgeklärt. Die Weine haben wieder einen guten, nein sehr guten Eindruck hinterlassen. Einzig das Preisniveau dürfte sich als ein klein wenig problematisch darstellen, denn hier wären wir im VK Bereich in Deutschland für einen Basis Chianti Classico bei 15,- EUR. Ne Menge Holz!! Schaun mer mal!

Anschließend fuhren wir dann zum den beeindruckensten Weinguts-Besuch der gesamten Reise: Az. Ag. PACINA

to be continued….

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KSC weiter im Höhenflug: 2:0 Sieg auf SCHALKE !

Posted by Bernd Klingenbrunn - Samstag, 6 Oktober 2007

Sensationserfolg auf Schalke. KSC siegt in beeindruckender Manier mit 2:0 dank zweier Treffer des ehemaligen Dortmunders Christian Timm.

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Bildquelle: Focus Online

Auch im 5. Auswärtsspiel die bewährte Taktik; hinten nichts zulassen (und wenn was passiert, gibt´s ja noch den Schiri-Assi an der Linie, vielen Dank!) und vorne wird per Konter der Sack zugemacht.

In weiten Zügen erinnerte die 2. Halbzeit an jene bei der Frankfurter Eintracht vor 10 Tagen, als der Eintracht wenig gegen die wunderbar organisierte Defensive des KSC gelang. Aber Schalke gelang eigentlich noch weniger, denn Chancen ließ man erst nach dem 0:2 durch Bordon zu.

Jetzt noch ein Sieg der Clubberer gegen den Vorort aus Unterhachíng und es sind nur noch 2 Punkte…… als Bayern“WILDFÄNGER“;-)

Freuen wir uns über 18 Punkte gegen den Abstieg!

Blau-weiße Grüße

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Giachi – Olio Extra Vergine di Toscana – nur das Beste bei K&M Gutsweine

Posted by Bernd Klingenbrunn - Mittwoch, 3 Oktober 2007

Die Italiener scheinen niemals zu sterben… sie essen den ganzen Tag Olivenöl… und das ist wohl der Grund! (W. Kennedy)

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Unter den Kennern gilt das toskanische Olivenöl als das beste. Aber auch in diesem faszinierenden Landstrich gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede. Nicht nur im bezaubernden Chianti, sondern in großen Teilen des toskanischen Hügellandes findet der Olivenbaum beste Voraussetzungen, um qualitativ hochwertiges Öl zu erzeugen. So auch im Familienbetrieb GIACHI.

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Francesco Giachi mit Sohn Matteo, der sich schon sehr für alles interessierte, die nächste Generation steht also bereit.

Bereits seit 1958 setzt die Familie Giachi auf die Erzeugung qualitativ hochwertiger Olivenöle Extra Vergine. Von Anfang an wurde Olivenöl nicht selbst hergestellt, sondern wird von Vertrags-Ölbauern der Region unter hohem Qualitätsanspruch gekauft und dann zu verschiedenen Güteklassen zusammengestellt. So wurde im Jahr 1985, als der große Frost viele Olivenbäume erfrieren ließ, kein Öl gekauft und auch bis 1988 waren die Mengen sehr gering, da es aus der Region keine entsprechenden Qualitäten gab.

Alle Oliven werden von Hand geerntet und binnen 24-36 Stunden verarbeitet, anschließend lagert es bis zur Abfüllung im Stahltank, wo es durch ein spezielles Gas komplett Sauerstoff-Versiegelt ist. Erst mit der Abfüllung in die Flasche oder Kanister beginnt das Haltbarkeitsdatum (plus 18 Monate). Die Abfüllung erfolgt nach Bedarf, so dass immer frisches Olivenöl vorrätig ist.

Insgesamt werden mittlerweile 80.000 Liter Primolio und Dolicolio hergestellt. Außerdem gibt es Öl von entkernten Oliven – Snocciolio – das besonders fein aromatisch ist (3.000 Liter Jahresproduktion).

Wir hatten unseren Besuch angekündigt und freundlicherweise wurde uns dieser auch auf deutsch bestätigt. Wir treffen bei Giachi Angiolino Amato, gebürtiger Italiener und lange Jahre Sommelier in der Villa Leonhardi im Frankfurter Palmengarten, nun betreut er Giachi und verschiedene Weingüter in Italien und hilft beiden Seiten mit seinen deutsch-italienischen Sprachkenntnissen. Er lädt uns für Donnerstag zum Lunch nach Cecina ein, da wir an diesem Tag in der Nähe ein Weingut besuchen – vielleicht hat er ja auch ein paar Tipps für uns. Wir sagen an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank, auch für die Einladung 2 Tage später!

Schöner kann man es nicht darstellen, so übernehmen wir folgenden Text der GIACHI´S:
Wir pflegen eine seriöse und konstante Betriebsphilosophie, die mit zahlreichen Auszeichnungen prämiert wurde. Die Markterfolge sind uns nie zu Kopf gestiegen, da wir als vornehmlichstes Ziel ein hochwertiges Produkt anstreben, das, fachgerecht gepresst und gelagert, die Typizität des Sortencharakters der Olivenfrüchte voll zum Ausdruck bringt. Ein Familienbetrieb, in dem sich alle mit leidenschaftlichem Einsatz diesem wunderbaren Produkt unserer Tradition widmen, dessen Verwendung in der Küche jedoch immer noch voll aufzuwerten ist: Qualitativ hochwertiges Olivenöl ist gesund, leicht verdaulich und verleiht den Speisen ein facettenreiches Geschmacksbild.

Wir haben uns für zwei geschmacklich unterschiedliche Selektions-Öle entschieden, beide in der 0,5l Flasche für je 9,60 EUR bei uns im Laden erhältlich, auch im Versand.

PRIMOLIO Natives Olivenöl Extra Vergine
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Aus in der ersten Novemberdekade von der Hand gepflückten Oliven der Sorten Frantoio (60-70%), Moraiolo (15-20%), sowie Leccino, Maurino und Pendolino gewonnen, die unmittelbar kalt gepresst werden, um die frischen Nuancen der nicht völlig ausgereiften Früchte zu bewahren. Dieses Olivenöl mit äußerst niedrigem Säuregehalt und einem ausgezeichneten Geschmacksbild wird kühl gelagert und vor der Vermarktung durch Baumwollwatte filtriert, um das natürliche Depot des Fruchtwassers zu vermeiden, das mit der Zeit die ursprüngliche Qualität des Öls beeinflussen würde. Dieses Öl repräsentiert eine Besonderheit des Betriebs, für das es weltweite Anerkennungen erhielt, denn wie heißt es in Gourmetkreisen: Wenn man sich einmal an ein feines Öl gewöhnt hat ….

DOLCIOLIO Natives Olivenöl Extra Vergine
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Die Oliven (50-60% Moraiolo, 15-20% Frantoio, sowie Leccino, Pendolino und Maurino) werden ausschließlich von der Hand gepflückt, eine Teilpartie davon erst im Monat Dezember. Der höhere Reifegrad der Früchte gewährleistet die Gewinnung eines Olivenöl mit ausgeprägt weichen und delikaten Charakteristiken, umso mehr, als der Gesundheit der Oliven höchste Aufmerksam geschenkt wird, da die Qualität des Endprodukts zweifelsohne von Boden, Klimaverlauf und Sortencharakter, zudem aber auch von einer sorgfältigen, manuellen Ernte abhängt, in deren Verlauf die leicht verletzlichen Früchte intakt bewahrt und danach so früh als möglich, jedenfalls innerhalb 24-36 Stunden, gemahlen und gepresst werden, so dass sich keine Gärungserreger entwickeln können. Die Oliven werden kalt gepresst, um die ursprünglichen Eigenschaften des Öls zu bewahren. Das Öl wird in kühlen Räumen (10 – 12 °C) aufbewahrt und zur Vermeidung des natürlichen Trubstoffdepots, das im Verlauf der Zeit die Qualität mindern würde, unmittelbar vor der Abfüllung und Vermarktung durch Baumwollwatte filtriert.

Bei Interesse einfach kontaktieren unter info@gutsweine.com

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Weingut Val di Suga in Montalcino & unser Lieblingsrestaurant Albergaccio di Castellina

Posted by Bernd Klingenbrunn - Mittwoch, 3 Oktober 2007

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Das Weingut VAL DI SUGA

Nach dem beeindruckenden Besuch beim familiär geführten Weingut Pian dell´Orino stand mit Val di Suga ein etwas größeres Weingut auf dem Programm. 120 Hektar groß ist der Besitztum, 55 Hektar Reben stehen im Ertrag, darunter auch diverse Einzellagen wie der 300m hoch gelegene VIGNA SPUNTALI.

Zunächst aber wurden wir von der Marketingrepräsentantin Barbara empfangen und es wurden uns bei einem Rundgang durch das Gebäude sämtliche Produktionsstätten gezeigt, darunter natürlich das Prunkstück, der klimatisierte Barrique-Keller.

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Hier reift ausschließlich der Brunello di Montalcino aus der Einzellage VIGNA SPUNTALI, die in etwa 20 Autominuten auf der süd-westlichen Seite Montalcino liegt.

Man merkt natürlich schon, dass man es hier mit einem etwas anders dimensionierten Betrieb zu tun hat. Auch die anschließende Probe mit herrlichem Blick auf den VIGNA DEL LAGO

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wurde sehr herzlich und perfekt vorbereitet.

Wir konnten folgende Weine probieren:

2005 Rosso di Montalcino DOC (ab Mitte Oktober 2007 im Verkauf)
100% Sangiovese Grosso aus Kordon (Spalier)-Erziehung, aus ca. 30 jährigen Reben, Ausbau über 14 Tage in temperaturkontrollierten 100 hl Stahltanks, um viel frische Frucht zu erhalten, anschließend Reifung für 14 Monate in großen Holzfässern aus slawonischer Eiche sowie in gebrauchten 300l Barriques, den berühmten französischen „Zigarren“ (siehe Bild)

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Sehr offener Duft nach roten Beeren, ein Hauch frischer Meerettich, viel Frucht, Teernoten, Säure spürbar, wirkt noch sehr unruhig und sollte sich in den nächsten Jahren auf der Flasche noch etwas verfeinern.

Der Gambero Rosso nennt den Brunello aus der Einzellage SPUNTALI ein Kabinettstück, eine der brillantesten Interpretationen des Brunello. Wer den bei uns im Laden befindlichen 2000er verpasst hat, sollte dies schleunigst nachholen. Unglaublich intensiver und tiefgründiger Brunello mit herrlichen Aromen von reifen, saftigen Kirschen, roten, reifen Beeren mit perfekt integrierten Nuancen edelster Hölzer. Immense Dichte, kein vordergründiger „Blender“, sondern mit einer unendlichen Tiefe ausgestattet. Brunello auf höchstem Niveau!

2001 Brunello di Montalcino DOCG „VIGNA DI SPUNTALI“ 14% Alk.
(ab September 2007 im Verkauf)
100% Sangiovese Grosso; Fermentation in 100 hl Stahltanks. 20 tägige, temperaturkontrollierte Gärung bei ca. 30 Grad Celsius, anschließend Reifung für 24 Monaten in den 300l Zigarren-Fässern aus französischer Eiche, weitere 24 Monate Flaschenreifung, bevor der Wein in den Verkauf kommt.
Intensives, sehr dichtes Rubinrot. Im noch verhaltenen, nicht so offenen Duft Noten von Johannisbeergelee und Kirsche sowie Holz. Spürbare Konzentration, viel Extrakt und Druck, Teernote, reifes, edles Tannine, steckt noch in den Kinderschuhen und benötigt sicher noch 5 Jahre, um in die geschmackliche Bandbreite zu kommen, in der der 2000er jetzt steckt. Die Anlagen, in diese Fußstapfen zu treten, sind jedenfalls deutlich vorhanden. In D um die 42,- EUR

Für den internationalen, sprich amerikanischen Markt (während unseres Besuches kamen viele englisch sprechenden Gäste) wird auch ein 100%iger Cabernet Sauvignon vinifiziert.

2004 Motuproprio Rosso Toscano IGT
Die Trauben stammen aus zwei Zonen der Toskana, aus Montalcino selbst sowie vom eigenen Weingut Sanleonino in Castellina im Herzen des Chianti Classico Gebietes. Ausbau in 100 hl Stahltanks, Gärung über 20 Tage bei ca. 30 Grad Celsius, Reifung in neuen 225 Liter Barriques aus französischer Eiche über 18 Monate. Im Glas ein ziemlich dunkler Wein, sehr weicher, aber würzig-kräutriger Auftakt mit Konfitürennoten. Kühl, bestens balanciert, es fehlt etwas der Druck, moderner Schokoton. Gut gemacht, aber wenig toskanische Charakteristik.

Als Abschluss dann gewissermaßen eine Rarität:

1998 Brunello di Montalcino DOCG „VIGNA DEL LAGO“
Direkt auf der anderen Seite der Kellerei liegt der kleine See, nach der die daneben liegende Weinbergsparzelle benannt wurde. Rarität deswegen, weil die komplette Anlage 2006 neu bepflanzt wurde und somit nach den Disziplinarien des Consorzio Vino Brunello erst wieder nach 12 Jahren ein Brunello aus dieser Lage auf dem Markt erscheinen darf.
Die Farbe deutet auf einen gereiften Wein hin. Im Duft edles Holz, ausgeprägt würzige Noten wie Kardamon, Anis. Daneben rote Beeren und viel reife Pflaume. Weicher, aber sehr saftiger Auftakt am Gaumen, Hauch Orangenzeste, cremige Textur, reife, präsente, sehr angenehme Säure, reifes Tannin, sehr tiefe Aromatik nach Tabak und Leder, lange anhaltend. Kann sich sicher noch 5 Jahre auf dem Niveau halten. Kein günstiges Vergnügen, den ab Hof ruft man knappe 60,- EUR auf.

Wie vielleicht teilweise auf den Bildern zu sehen ist, sah es an diesem Tag sehr düster aus, zum Teil kam auch viel Wasser von oben runter, die Wetterprognosen aber versprachen weiter sehr schönes, warmes und sonniges Wetter. Viel gefürchtetet sei da der Hagel…

Abschließend besuchten wir dann noch die Lage „SPUNTALI“ auf der anderen Seite Montalcinos. Dort steht auch noch ein altes Haus, dass man über kurz oder lang zu einem Feriendomizil ausbauen möchte.

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Nach einer gemütlichen Rückfahrt freuten wir uns wieder auf ein Wiedersehen mit Sonia Visman und Francesco Cacciatori im Ristorante Albergaccio di Castellina, das genau schräg gegenüber unsere Unterkunft Villa Cristina lag.

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Als wir im Oktober 1992 das erste Mal in der Toskana urlaubten, waren uns die Gepflogenheiten des späten Essens (viele Italiener essen erst ab 21:00 Uhr) nicht bekannt und so standen wir damals am ersten Abend unseres Urlaubs also um 19.30 vor der Tür und das auch noch ohne Reservierung. Dennoch wurden wir nicht abgewiesen, sondern man bat uns, etwas im Vorraum zu warten, keine 10 Minuten später wurden wir dann ins Restaurant gebeten, dass damals noch im 1. Stock lag. Wir hatten zu unserer großen Überraschung auch noch einen Platz direkt am lodernden Kamin bekommen, was uns natürlich sehr gefiel. Kurzum, wir wurden so herzlich empfangen, die Küche war einfach und dabei auch genial, der Service war sehr freundlich und erklärte uns auch die Gerichte. (unser italienisch war damals nicht sehr ausgeprägt, heute zwar auch nicht, aber zumindest verstehe ich, was auf der Speisekarte steht).

Über die nächsten Jahre haben wir dort mehrfach die Woche gegessen, es war immer ein Hochgenuß. Auch die Weinkarte war und ist nachwievor unglaublich fair kalkuliert und es macht einfach Spaß, etwas selbst zu wählen oder sich von

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Francesco

beraten zu lassen. Auf die Nase sind wir damit noch nie gefallen. In den Anfangsjahren haben wir dem sehr engagierten Gastronomen auch immer mit deutschen Rieslingen versorgt, ein Robert Weil oder ein Speicher-Schuth aus dem Rheingau freuten ihn immer besonders. Vielleicht haben ihn die Weine so begeistert, dass er nun auch einen deutschen Riesling von Dönnhoff/Nahe auf der Karte stehen hat……

Jedenfalls wollten wir einen einheimischen Wein und so entschieden wir uns nach langem Studium der Weinkarte für einen 2004er Chianti Classico von San Guisto a Rentenanno. In der Jugend immer ein recht kräftiger, harter Klopfer, trank sich dieser sehr schön und mit 18 EUR auch sehr gut bezahlbar, so dass man sich auch ein Glas Spumante zur Begrüßung leisten konnte.

Es gab als Amuse bouche:

Tatar vom Cinta-Schwein auf Dinkelbrot mit Portulak-Salat-Bett

Als Vorspeise wählten wir:

Gemischter Vorspeisenteller mit Lammkrokette, Crostini mit Geflügelleberterrine + Feige, gebackene Auberginenrolle mit Brot-Rosinen-Pinien-Füllung, Zucchiniblüte mit Karottenfüllung

Der Nudelgang bestand aus:

Gnocchi mit Stockfisch, Zwiebel, Birnen und Nusbutter – sehr überraschend und sehr gut, das Spiel von salzigem Stockfisch mit der frischen Birnenfrucht und der nussigen Butterkomponente war einfach zum Niederknien!

Taglierini mit Lampredotto-Sauce
….….….

Als Hauptgang:

Wildentenbrust und Keule mit Traubensoße und Paprikasalat
Ausgelöster Lammrücken mit Lammkotelette auf Zwiebelconfit und Bohnen-Safran-Soße

Vordessert:
Ricottacreme mit Vinsanto, Erdbeeren und Blätterteigecken

Hauptdessert:

Feigenmousse, Walnusseis, Apfelschnitze, dazu einen Vin Santo der Tenuta Lilliano
Creme Brulée von grünem Tee und seinem Eis mit Schokomantel, dazu einen edelsüßen 2003er Castello della Sala “ Muffata della Sala“ von Antinori

Zum Entspannen gabs dann noch hausgemachte Petit Fours und einen schönen, kräftigen Espresso. Natürlich bin ich auch diesmal nicht ohne deutschen Wein gekommen. Ich hoffe mal, der 2005er Spätburgunder unserer Entdeckung 2007, Arnd Köbelin hat ihm gefallen.

Weitere Infos über das Albergaccio:
hier
Der wahre Geschmack – Bei der Suche nach der echten toskanischen Küche kommt man an dem Restaurant Albergaccio di Castellina im Herzen des Chiantigebietes nicht vorbei.
Etwas außerhalb des berühmten Weindorfes lernt man die hohen Weihen authentischer Landesküche kennen, bei denen die Qualität der Naturprodukte und die Liebe zum Metier triumphieren. „Il sapore, quello vero“ (der wahre Geschmack), beschreiben Sonia Visman und Francesco Cacciatori bescheiden, aber sehr treffend die Küchenphilosophie ihres Restaurants, das auf der Hitliste der kulinarischen Highlights einer Toskana-Reise ganz oben steht.

Hier kommen nur absolute Top-Waren zum Einsatz, die zum größten Teil von kleinen Biobauern speziell für sie angebaut oder gezüchtet werden. Die Suche nach den besten Produkten ist im Laufe der Jahre fast zur Manie geworden. Eine Manie, die angefangen beim selbst gebackenen Brot bis hin zu den verführerischen dolci sich auszahlt und die natürlich bei der Wahl der Weine noch lange nicht endet. Über 280 Positionen stehen auf der Weinkarte, wobei den Flaschen aus der Toskana der größte Platz vorbehalten ist. Nur Weine, die Fransesco Cacciatori selbst probiert und für gut befunden hat, kommen zu der Ehre, die exquisiten Zubereitungen der Küche begleiten zu dürfen.

Sonia Vismans Kreationen sind so perfekt wie die „Geburt der Venus“ von Sandro Botticelli, die jedes Jahr Tausende in die Uffizien von Florenz lockt. Schon die Antipasti erweist sich als kulinarische Offenbarung: vielleicht ein Teller mit Grüßen der Saison mit einer Krokette vom Lamm auf einer erfrischenden Zitronensauce; ein supermilder Ziegenkäse auf einer würzigen Sauce aus getrockneten Tomaten; eine Wildschweinleber mit kandierter Feige; butterzarte Schweinefleischstreifen mit Bohnenmus; frittierte Polenta mit ganz jungem Lauch im Teig frittierter Spinat mit Ricotta.

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