K&M Gutsweine – Die Weinhandlung in Frankfurt -

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Mit ‘Weißwein’ getaggte Artikel

Nicolas Cheveau white Burgundy from Pouilly Fuisse recommended on Jancis Robinson web site

Geschrieben von Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 1 November 2011

We were thrilled to read the following revue by Tamlyn Currin on Jancis Robinson’s web site www.jancisrobinson.com

Nicolas Cheveau

“I don’t often go back twice, no, three times, during a tasting to the same wine. It’s even more rare that it’s a white Burgundy under £15 that has thrilled me so much. Of course, the price is probably everything to do with the fact that it hails from the sunny Mâconnais and doesn’t have the illustrious postcodes of its northern neighbours. But that doesn’t detract from the fact that this bottle of sunny Chardonnay is a serious summer bargain.

Domaine Cheveau is run by Nicolas Cheveau, who has 14 ha across the Mâcon, with a small underground winery in Pouilly. It was started by his grandfather André in 1950, and Nicolas has now taken over from his father Michel. As is not entirely unusual, all the grapes are picked by hand and he doesn’t use fertilisers, but he must be doing something special because the purity and clarity of his wines really sing out. The other delightful thing about this particular wine is that it needs no patience; it is absolutely deliciously ready to drink right now. Although, judging by comments from others on the 2009 vintage, it will certainly keep well for a couple of years.

This particular wine is from a small parcel of relatively young vines (16 years) grown on a clay-limestone hillside. There is no oak used – all stainless steel – but the wine is kept on fine lees for eight months. It clocks in at a civilised 13.5% alcohol.

My scribbled notes read, ‘An inviting nose with a hint of creaminess, hazelnuts and juicy yellow peach. Gentle roundness and weight, apricot tang and crisp apple. This really opens up and spreads across the mouth. Backbone of minerality. Real intensity. Tense acidity. Long. Superb. VVGV!’

Cheveau also makes a gorgeous Bourgogne Blanc and a much more serious Pouilly-Fuissé called Les Trois Terroirs, both of which are being sold in the UK at Caviste (along with the Sur Le Mont) for £13.95 and £18.95 respectively. The 2009 vintage, which Jancis recommended in 75 sure-fire whites, is available too.”

Derzeit verfügbare Weine bei K&M:

2009 Domaine Cheveau Macon Solutré-Pouilly (ausverkauft)
2010 Domaine Cheveau Macon Solutré-Pouilly @ € 10,90 € pro Flasche
2010 Domaine Cheveau Bourgogne Blanc @ £13.95 per Bt
2009 Domaine Cheveau Pouilly Fuisse ‘Trois Terroir’ @ € 14.40 pro Flasche

Weitere Weine und Auszeichnungen finden Sie auf unserer Webseite http://www.gutsweine.com, direkt zu Nicolas Weine bitte hier klicken.

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Riesling 2010 – Laible & Pfirmann erfolgreich

Geschrieben von Bernd Klingenbrunn - Freitag, 12 August 2011

Zwei unserer jungen Winzergarde, Alexander Laible aus dem badischen Durbach (Ortenau) wie auch Jürgen Pfirmann aus Landau – Wollmesheim (Pfalz-Südliche Weinstrasse) haben wieder einmal bewiesen, dass sie auch in schwierigen Jahrgängen wie 2010 gute bis heraussragende Weine produzieren können. Zu diesem Ergebnis kommen die Verkoster der Weinzeitschrift “Weinwelt” in ihrem aktuellen Heft 5 (August/September 2011)

Jürgen Pfirmann´s 2010er Riesling Kalkmergel zählt zu den Top 10 Weinen im Preisbereich 5,- € – 8,- € unter 1106 verkosteten Rieslingen des Jahrgang 2010.

“Frisch gepflückte Trauben, Weinbergspfirsich und zarte Zitrusnoten in der Nase, mineralisch-würzig, top Struktur. 87/100 Pkt.” meinen die Verkoster der Weinwelt.

In der gestrigen Fachjuryverkostung für den Pfälzer Weissburgunderpreis in Ilbesheim, in der auch Bernd von K&M neben Hans-Günther Schwarz, Jürgen Matthaes, Richard Grosche und weiteren Weinfreunden wertete, erreichte sein 2010er Weissburgunder “Kalmit” die Runde der letzten 36 Weine und scheiterte nur knapp, um in den Olymp der 8 besten Finalweine zu kommen, die am 30.7.11 anläßlich des schönsten Weinfestes Deutschlands an der Ilbesheimer Kalmit vom Publikum verkostet werden. Den Bericht von der Juryprobe und weitere Infos gibts es hier auf dem Blog.

Alle Weine von Jürgen Pfirmann bei K&M

 

Alexander Laible schaffte es mit seinem  2010er Riesling Spätlese Alte Reben *** trocken auf das Siegertreppchen. (92/100 Pkt. Platz 2, bei K&M leider schon restlos ausverkauft).

Damit aber nicht genug. Sein 2010er Riesling Alte Reben SG trocken *** (bei K&M noch erhältlich) erreichte gemeinsam mit 5 weiteren Weinen (90/100 Punkten) den vierten Platz.

Wir gratulieren Alexander ganz herzlich. Schon zur Prowein haben wir seine Weine als sehr gut empfunden, sie sind erwachsener geworden und wirken durch die schöne, reife Säure auch insgesamt trockener.

 
Alle Weine von Alexander Laible bei K&M

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Die Sieger des 10.Weißburgunderpreis von Ilbesheim / Pfalz

Geschrieben von Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 9 August 2011

Der Weißburgunderpreis der Ilbesheimer Vereinigung Gast und Wein wurde in diesem Jahr zum 10. Mal durchgeführt. Während des Kalmitweinfestes konnte das interessierte Publikum am Samstag, 30. Juli 2011 von 18:00 bis 22:00 Uhr im Dorfmittelpunkt verkosten. 8 Finalisten standen in verdeckter Probe bereit, um sich dem Votum der Verbraucher zu stellen. Nachdem die Fachjury die 8 Finalisten und ihren Gewinner, und den sogar in einer Stichwahl, ermittelte, fiel die Wahl beim Publikumspreis viel „eindeutiger“ aus. Bisher nahmen an dieser Wahl rund 200 „Publikumswähler“ teil, in diesem Jubiläumsjahr waren es sage und schreibe 340 Personen, die an der Probe teilgenommen haben.

Die Wahl des Publikums fiel auf die Nummer 1 in der Publikums-Probe (C8 in der Fachjury-Verkostung) und damit auf das Weingut Valentin Ziegler Sohn, Weyher.

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Fachjurypreis gewann das Weingut Schäfer aus Neustadt-Mußbach, in der Publikums-Probe die Nummer 6, in der Fachjuryverkostung die Nr. D 31 und somit in meiner Gruppe.
Damit blieben für die weiteren 6 Finalisten nur die Teilnahmeurkunde, aber dies ist als großer Erfolg zu
werten, wenn man aus der eingereichten Zahl von 144 Weinen die Finalrunde erreicht, darauf können die
beteiligten Weingüter stolz sein.

Für die Teilnehmer am Publikumspreis die Auflösung welches Weingut sich hinter welcher Nummer verbarg:

Nr. 1: Weingut Ziegler, Weyher,
Nr. 2 Weingut Wilker, Pleisweiler-Oberhofen,
Nr. 3: Weingut Schreieck, Maikammer,
Nr. 4: Weingut Hauck, Maikammer,
Nr. 5: Weingut Gies-Düppel, Birkweiler,
Nr. 6: Weingut Schäfer, Neustadt-Mußbach,
Nr. 7: Weingut Aloisiushof, St. Martin,
Nr. 8: Weingut Meyer, Heuchelheim-Klingen.

Zur Preisverleihung am Sonntag, 31. Juli 2011, 18:00 Uhr waren zahlreiche interessierte Weinfestbesucher gekommen, was wieder beweist welchen Stellenwert dieser Preis auch und gerade beim Verbraucher mittlerweile genießt.

Nach einer Begrüßung durch die Vorsitzende der Vereinigung Gast und Wein, Silke Schunck, wurde durch die Vertreter der Politik, Nicolai Schenk, Thorsten Blank und Peter Hieb, ein kurzes Grußwort gesprochen. Anschließend wurden die Urkunden an die 6 Finalisten überreicht. Die pfälzische Weinkönigin Karen Storck und der 1. Kreisbeigeordnete Nicolai Schenk überreichten den Fachjurypreis an Frank Schäfer, der für das Weingut Schäfer aus Neustadt-Mußbach den Preis entgegen nehmen konnte.

Anschließend übergaben Sophie Rebholz, Weinprinzessin der Ferienregion Landau-Land gemeinsam mit dem 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Thorsten Blank, den Publikumspreis an Georg Meyer, den Vertreter des Weingutes Valentin Ziegler Sohn aus Weyher.

Beide Weingüter erhielten die Wanderpokale, die vom Pfälzer Künstler Stefan Müller gestaltet wurden. Die aus Kalksteinen der Kleinen Kalmit gestalteten Skulpturen zeigen jeweils die Arbeit im Weinberg und im Weinkeller. Jedes Jahr wenn die Pokale am Kalmitfest zusammenkommen, bilden sie eine Einheit und zeigen, dass ein perfekter Wein nur unter Achtung der Natur und mit größtem Sachverstand in Weinberg und Keller entstehen kann. Ein Jahr lang werden die Kunstwerke bei den Gewinnerweingütern verbleiben und treffen wieder zusammen zum nächsten Weißburgunderpreis am Ilbesheimer Kalmitwingert.

von links nach rechts, hintere Reihe: Jürgen Wilker, Bürgermeister Peter Hieb, 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Landau-Land Thorsten Blank, Gerhard Hauck, Bernhard Kiefer (Aloisiushof) Andreas Meyer, Volker Gies-Düppel, Volker Schreieck, Georg Meyer (Weingut Valentin Ziegler Sohn), 1. Kreisbeigeordneter Nicolai Schenk.
Vordere Reihe: Silke Schunck (Gast und Wein), Frank Schäfer, Karen Storck.

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Bericht & Pressemitteilung Verkostung Weißburgunderpreis in Ilbesheim / Pfalz

Geschrieben von Bernd Klingenbrunn - Mittwoch, 20 Juli 2011

 „8 Finalisten stehen nach  der  Fachjuryverkostung fest“, so heißt es auch im 10. Jahr beim Weißburgunderpreis in Ilbesheim. Kaum zu glauben, aber der Ilbesheimer Weißburgunderwettstreit ist mittlerweile schon so alt!  Die Ilbesheimer pflegen eine lange Tradition mit der Rebsorte Weißburgunder. Lange bevor diese Sorte so nachgefragt war wie heutzutage, hatte die in Neustadt ansässige Lehr- und Versuchsanstalt für Weinbau an der Kleinen Kalmit eine Parzelle mit Weißburgunderreben zu Versuchszwecken bestockt. Man entdeckte  schnell, welches  Potential diese Rebsorte auf dieser Lage in sich barg. Gerade deshalb war es für die  Ilbesheimer naheliegend, nicht nur die Historische Weinbergsanlage Kalmitwingert mit Weißburgunderreben zu bestocken, sondern auch den Weißburgunderpreis vor zehn Jahren ins Leben zu rufen. Nach  zögerlicher Beteiligung in den Anfangsjahren ist der Wettbewerb mittlerweile etabliert in der Weinwelt. In  diesem Jahr konnten 144 Weine von 108  Pfälzer Weingütern verkostet werden. Von den eingereichten Weinen waren mehr als 50 % QbA-Weine, in leichte Kabinettweine und Spätlesen teilte  sich  fast paritätisch die restliche Hälfte auf.

Eine ausgesuchte Fachjury bestehend aus vierzehn Personen, (u.a. Hans-Günther Schwarz, Jürgen Matthaes, Richard Grosche, von K&M Bernd Klingenbrunn u.v.a.) die sehr viel Zeit mit Wein und dem Genuss dieses edlen Getränkes verbringen, sei es als Oenologen, Weinhändler, Journalisten oder Weinkenner, bewerteten die Weine blind nach dem 100 Punkte Schema. Nach einem sensorisch harten Vormittag mit 144 Weinen, wurden am Nachmittag 36 “Vorfinalisten“ nochmals verkostet. Die Vorfinalisten setzten sich zusammen aus den jeweils 8 Besten aus vier Verkostungsgruppen. Bei Punktgleichheit wurden auch mehr in die Vorfinalistengruppe aufgenommen (deshalb 36). Aus diesem Pool von Weinen wurden dann die 8 Finalisten für die Publikumsverkostung ermittelt. Den  Fachjurypreis erhält der Wein,  der aus diesen 8 die höchste Punktzahl bei der Verkostung erzielt. In diesem Jahr wurde diese Vorgabe zu einem regelrechten Krimi, denn 2 der 8 Weine erhielten, die identisch gleiche Punktzahl. Bei einer nochmaligen Verkostung hatte dann einer der Weine knapp die Nase vorn.

Bei der Publikumsverkostung am Samstag, 30. Juli 2011, ab 18.00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr, anlässlich des Ilbesheimer Kalmitfestes stehen diese 8 Besten im Dorfmittelpunkt öffentlich zur Verkostung bereit. Das Publikum kann aus diesen Finalisten seinen Favoriten wählen. Der Sieger des Publikumspreises und der bereits  ermittelte Sieger des Fachjurypreises werden am Sonntag, 31. Juli 2011, um 18.00 Uhr am Kalmitwingert, während des Kalmitweinfestes bekannt gegeben.

Diese Betriebe schafften den Sprung ins Finale:

Weingut Aloisiushof – St. Martin

Weingut Gies-Düppel – Birkweiler

Weingut Hauck – Maikammer

Weingut Meyer – Heuchelheim-Klingen

Weingut Schäfer – Neustadt

Weingut Schreieck – Maikammer

Weingut Wilker – Pleisweiler-Oberhofen

Weingut Ziegler – Weyher

Am Sonntag, 31. Juli 2011 um 18.00 Uhr findet dann an der  Historischen Weinbergsanlage  Kalmitwingert, im Rahmen des Kalmitweinfestes die Ehrung der beiden Gewinner statt.  

Vom Pfälzer Künstler Stefan Müller wurden zwei Kunstwerke gestaltet, die als Wanderpokale überreicht werden. Die aus Kalksteinen der Kleinen Kalmit gestalteten Skulpturen zeigen jeweils die Arbeit im Weinberg und im Weinkeller. Jedes Jahr wenn die Pokale am Kalmitfest zusammenkommen, bilden sie eine Einheit und zeigen, dass ein perfekter Wein nur unter Achtung der Natur und mit größtem Sachverstand in Weinberg und Keller entstehen kann.

Wer Lust hat bei der öffentlichen Verkostung dabei zu sein, ist herzlich eingeladen, nähere Informationen dazu, und zum Kalmitfest, unter: www.ilbesheim.de 

Fotos: S. Schunck

Anmerkung von K&M:
2010 ist für den Weissburgunder wohl ein recht schwieriger Jahrgang, wie ich, aber auch einige andere nach der Vorprobe untereinander feststellen konnten. Viele der Weine wirkten recht säurelastig, teils recht spitz in ihrer Art, manche schmeckten regelrecht unreif, andere zeigten Sauvignon Blanc Aromen. Nein, Hochstimmung kam in unserer Gruppe nicht auf, es war daher recht schwierig, aus 36 Weinen 8 Weine zu ermitteln, die sich deutlich von den restlichen absetzten, mir persönlich gefielen lediglich 2 Weine sehr gut, die ich aber mit maximal 86 Punkten (D9) wertete. Der Rest krebste irgendwo zwischen 79-83 Punkten herum.

In der Finalprobe zeigte sich jedoch ein etwas homogeneres Bild, einige der sonst immer etwas zugunsten der “Wuchtbrummen-Weissburgunder” auf den Plätzen landenden Kabinett-Weine schafften den Einzug ins Finale der besten acht, darunter mit Gies-Düppel auch einer meiner Favoriten, daneben gefiel mit ein Weissburgunder (der D9) aber auch sehr gut, gemacht von einem mir bis dato völlig unbekannten Weingut aus der Nordpfalz, bei dessen Aufdeckung ich zunächst dachte, die Kommission hätte einen Österreicher als Pirat eingeschleust, Name und rot-weiß-rote Aufmachung erinnerten stark daran und wie ich anschließend beim Besuch auf der Webseite feststellte, hat dies auf Grund österreichischer Wurzeln auch einen Grund. Aber das ist wieder ein anderer Bericht…

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Spitzen-Winzer helfen Fukushima (G-Max 2009 KP Keller)

Geschrieben von Bernd Klingenbrunn - Montag, 16 Mai 2011

Tomoko Kuriyama, Kellermeisterin beim Weingut Altenkirch im Rheingau, hatte ein schlechtes Gewissen. Die Japanerin, die seit Jahren in Deutschland lebt, stand den 55 Atomkraftwerken in ihrer Heimat schon immer skeptisch gegenüber. „Aber ich habe nie etwas dagegen unternommen“, sagt sie. Nach der Katastrophe von Fukushima wollte sie zumindest einen kleinen Beitrag leisten und organisierte zur Unterstützung von Kindern in der Erdbebenregion eine Benefizveranstaltung. Die hatte natürlich, wie es sich für die engagierte Winzerin gehört, mit Wein zu tun.

Fabian Lange, Weinjournalist und Buchautor, stellte die Räume seiner „Genießerakademie“ in Bockenheim zur Verfügung, Winzer und Weinhändler spendeten edle Tropfen, die zunächst verkostet und dann versteigert wurden.

Die Spitze der deutschen Winzerszene war vertreten: Paul Fürst aus Franken, Werner Näkel von der Ahr oder Reinhard Löwenstein von der Mosel zeigten sich großzügig.

Die Frankfurter Weinhändler Bernd Klingenbrunn und Armin Maurer (K&M Gutsweine) brachten Champagner mit, Star-Winzer Klaus-Peter Keller aus Rheinhessen spendierte gar sechs Flaschen seines Kultweins 2009 G-Max, des teuersten trockenen Rieslings in Deutschland. Für 150 Euro pro Flasche kam der edle Tropfen unter den Hammer. Fabian Lange trieb bei seiner Premiere als Auktionator die Preise geschickt in die Höhe, so dass am Ende mehrere tausend Euro für die Organisation „Atomfree-Eastwest“ in der Kasse waren. Und für Tomoko Kuriyama war’s ein schöner Abschluss ihrer Zeit in Deutschland, bevor sie sich neuen Aufgaben im Burgund zuwendet.

Hier einige “erlegte” Exemplare in Bildform, der Dank gilt auch dem Kollegen Martin Kössler von K&U, der ebenfalls einige sehr schöne Flaschen Wein zur Verfügung stellte, eine (die 07er REDS Doppelmagnum) hat Einzug in den privaten Keller gefunden und ist als Weihnachtswein geplant, es wollen einige Mäuler gefüllt werden.

 

 

2009 Riesling G-Max / Klaus-Peter Keller

Quelle: Frankfurter Neue Presse / Text: mu / Bilder: K&M Gutsweine

Eine kleine private Anmerkung noch: Tomoko wird das Weingut Altenkirch in Lorch demnächst verlasssen und zurück ins Burgund gehen, wir finden es sehr schade, solch eine tolle Winzerin zu verlieren. Wir wünschen ihrem Nachfolger, Jasper Bruysten, ein gutes Händchen und Tomoko eine schöne Zeit im Burgund. Spätestens 2012 zur Grand Jour de Bourgogne gibt es ein Wiedersehen.

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Kolumne von Stuart Pigott in der FAS vom 21.11.2010 über das Weingut von Racknitz

Geschrieben von Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 21 November 2010

Vergesst 2009 nicht!
von stuart pigott

Gerade wegen der umfangreichen Medienberichterstattung ist es beim Wein manchmal schwierig, sich zu orientieren. Ziemlich groß und verwirrend waren die Schlagzeilen über die gerade abgeschlossene Weinlese in Deutschland. Von geringer Menge und geringer Qualität war zu lesen und zu hören; manche Journalisten haben das Urteil “schlechter Jahrgang” gewagt. Das beschreibt aber nur eine Seite der Wahrheit, nämlich die erste Hälfte der Lese, als vorwiegend frühreife Traubensorten wie Müller-Thurgau gelesen wurden. Aus der heutigen Perspektive wird deutlich, dass 2010 in Deutschland ein zwiespältiger Jahrgang ist, der aber ganz klar auch eine positive Seite hat: Die zweite Hälfte der Lese mit den spätreifenden Traubensorten wie Riesling verlief ganz anders.

Bei alledem wird gern vergessen, dass manche Weingüter wie von Racknitz in Odernheim/Nahe erst jetzt ihre 2009er Weine auf den Markt bringen. Seit über 250 Jahren gehört das Gut der Familie von Racknitz; seit 2003 wird es von Luise Freifrau von Racknitz-Adams, die Weinbau in Geisenheim/Rheingau studiert hat, und ihrem Mann Matthias Adams geführt, der vorher ein hohes Tier bei KPMG und Infineon war. Eine ungewöhnliche Kombination, doch die kreative Chemie zwischen beiden scheint zu stimmen. Von Jahrgang zu Jahrgang werden die Von-Racknitz-Weine besser und weisen eine ganz eigene Prägung auf. Inzwischen gehören sie zu den eigenständigsten Weinen an der Nahe. Bereits der normale 2009er Riesling trocken (7,50 Euro ab Hof und bei K&M, 069-71713430) hat einen wunderbaren Pfirsichton und viel Charakter für den Preis. Wie bei allen 2009er Weinen des Guts riecht man noch eine kleine, hefige Note von der langen Lagerung auf der Gärhefe, aber die hilft auch, die typisch rassige Säure der Nahe-Rieslinge zu bändigen und balancieren.

So stark dieser Wein in seiner Kategorie ist, in der mineralischen Kraft wird er vom 2009er Traiser Rotenfels Riesling trocken des Guts (20 Euro ab Hof) um Dimensionen übertroffen. Viel Fülle und satte Reife bilden eine imposante Einheit; ein großartiger 2009er Riesling. Er stammt aus einer Parzelle mit fast 80-jährigen Reben, die von Matthias Adams mühsam wieder aufgepäppelt wurden, dazu kommen ein sehr niedriger Ertrag und sehr späte Lese. Wie stark die verschiedenen Lagen diese Weine prägen, zeigt der deutlich schlankere und rassigere 2009er Odernheimer Disibodenberg Riesling trocken (16 Euro ab Hof), der viel Würze zeigt. Das passt zum Hausberg des Klosters Disibodenberg, wo Hildegard von Bingen Anfang des 12. Jahrhunderts lebte.

Wie langlebig die Racknitz-Weine sind, beweisen die etwas leichteren 2008er Weine des Gutes, die jetzt langsam zu ihrer besten Form finden. Sie vermitteln eine Vorstellung davon, wie sich die 2009er Rieslinge entwickeln werden, wenn man Geduld hat. Mit der Zeit kommt jede Wahrheit ans Licht – auch die über den Jahrgang 2010.

Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 21.11.2010, Nr. 46 / Seite 64

Alle Weine vom Weingut von Racknitz gibt es zu den Original-Winzer-Ab-Hof-Preisen bei K&M Gutsweine finden Sie hier

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Stuart Pigott´s Empfehlung aus der FAZ von heute gibt es auch bei K&M Gutsweine / Frankfurt

Geschrieben von Bernd Klingenbrunn - Sonntag, 7 November 2010

Chardonnay global
Von Stuart Pigott

Die Weißweine Burgunds gelten vielen älteren Weinfreunden nach wie vor als qualitative Spitze des trockenen Weißweins – und das nicht ohne Grund. Wenn der Vigneron – also der Winzer – in Weinberg und Keller alles richtig hinbekommt, kann die Chardonnay-Traube Weine ergeben, die zugleich körperreich und elegant sind, kraftvoll und vielschichtig. Deshalb – aber auch weil der Chardonnay resistent gegen Hitze und trockene Böden ist – wurde er quasi überall auf “Planet Wein” gepflanzt, so dass er sich zum Inbegriff des globalisierten Weißweins entwickelt hat. Den Erfolg der Weine aus seiner Heimat hat dies nur gesteigert.
Die Preise sind in die Höhe geschossen. Dabei entspricht die Qualität leider nicht immer dem Potential, und selbst schwache Weine finden ihre Abnehmer. Kein Wunder, dass jüngere Kenner Burgund nur selten als Quelle weltbester Weißweine nennen. Sie rühmen vielmehr die deutschen “Großen Gewächse”, die Wachauer “Smaragde” und ähnlich konzentrierte Gewächse aus Weinbaugebieten Niederösterreichs – und auch das nicht ohne Grund. Diese vergleichsweise neuen Kategorien für trockene Spitzenweine aus dem deutschsprachigen Raum sind für die Weißweinerzeuger Burgunds seit Jahren eine ernsthafte Konkurrenz.

Es stellt sich die Frage, ob es aus Burgund überhaupt noch sehr gute trockene Weißweine gibt, die weder zu teuer sind noch zu sehr vom Eichenton dominiert – ein weiteres häufiges Problem. Glücklicherweise räumen Winzer wie Nicolas Cheveau in Solutré-Pouilly im Côte Mâconnais solche Zweifel aus. Seit langem gilt das Mâconnais als Quelle für ansprechende Alternativen zu den gesetzlich höher eingestuften Weinen aus den Premier-Cru- und Grand-Cru-Lagen der Côte d’Or. Allerdings schmecken die Weine von Nicolas Cheveau nicht im Geringsten wie Alternativen zu irgendetwas anderem, sondern sind allesamt stark und eigenständig. Auch wenn die Weinberge hier bis fast 400 Meter über den Meeresspiegel reichen, herrscht ein recht freundliches Klima. Zusammen mit den kalkhaltigen Böden führt dies oft zu ziemlich fülligen Weinen.

Trotz seiner Kraft besticht Cheveaus 2009er Mâcon Solutré-Pouilly “Sur le Mont” (10,90 Euro bei uns, 11,50 Euro beim Mitbewerber) durch Frische und einen lebhaften Birnenton, der die Geschmeidigkeit nur zart andeutet. Mit seiner ausgeprägten Note von frischen Kräutern ist der 2008er Saint-Véran “Terroir Davate” (nicht bei K&M) noch filigraner mit lang anhaltendem mineralischen Finale. Auch bei Cheveaus Spitzenwein, dem Pouilly-Fuissé “Les Vieilles Vignes”, ist der Eichenton vom Holzfassausbau vorbildlich dezent und fein. Der Jahrgang 2007 (21 Euro beim Mitbewerber, der 2008er bei K&M 18,40 €) wirkt cremig und geschmeidig, aber keinesfalls ausladend und außerdem eindeutig herb, mit subtilen Noten von getrockneter Birne, Zitronat und frischen Kräutern. Noch üppiger, mit einer Blütenhonignote, ist der Jahrgang 2006 (bei K&M schon lange ausverkauft, beim Mitbewerber 21 Euro) bereits auf seinem Höhepunkt – ein prächtiger Wein, der zeigt, warum Burgund, wenn denn alles stimmt, immer noch einen besonderen Ruf für trockene Weißweine verdient.

Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 07.11.2010, Nr. 44 / Seite 60

Alle Weine von Nicolas Cheveau finden Sie in Frankfurt bei K&M Gutsweine

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2008 Gewürztraminer “Feld” Weinhof Kobler / Südtirol

Geschrieben von Bernd Klingenbrunn - Mittwoch, 10 März 2010

 

Site logoMonika Gamberoni & Armin Kobler

Heute abend braucht es zum Championslegue-Spiel der “Galaktischen” gegen Lyon etwas mehr Power, um gegen das Fußballfeuerwerk der Madrilenen weintechnisch anzukommen. Meine Wahl fiel auf den 2008er Gewürztraminer aus der Lage Feld, trocken ausgebaut.

Wie bei allen bisher probierten Weinen gefallt mir die Balance, die die Weine besitzen, im speziellen bei einem Gewürztraminer sicher nicht ganz einfach, den der Hang, zu alkoholisch daher zu kommen ist gegeben. Auch sein Duft kommt nicht wie ein aufgedonnertes Nüttchen daher, sondern ist wohldosiert, nie aufdringlich. Am Gaumen dann ein eindringlicher, leicht cremiger Auftakt, unterschwellig begleiten leicht nussig-würzige Noten den Wein, besitzt durch den nicht durchgeführten BSA eine angenehme Frische, wird begleitet von floralen Blütennoten und einem Hauch Mineralik, wieder Fruchtnoten und Würtze im Wechselspiel, gute Länge. Macht auch solo eine gute Figur.

Kompliment, Armin Kobler!

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Weinbezeichnung:
Südtiroler Gewürztraminer 

Lage:
„Feld“ auf dem Schuttkegel des Fenner Baches, leicht geneigt, sandig-lehmiger Boden auf feinem Dolomitschutt. 

Rebanlage:
Flachbogen, ca. 7.000 Reben/ha, fünf Jahre alt. 

Ausbau:
Gärung und Lagerung auf der Feinhefe im Stahlfass, kein biologischer Säureabbau, keine Weinsteinstabilisierung.  

Sensorik:
Der sortentypische Geruch ist von Rosenblüten sowie von Gewürznelken geprägt. Floreale Aromen unterstützen diese für das Unterland markante Geruchsausprägung. Der Geschmack ist trocken, wobei Extrakt und Alkohol dem Wein ein angenehmes Mundgefühl verleihen.

Anzahl Flaschen:
3.700

Analysenwerte:
Alkohol 14,5 % Vol,
Gesamtsäure 4,0 g/L,
Restzucker 3,5 g/L,
Red. Extrakt 24,7 g/L.

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Chardonnay at it´s best – Weinhof Kobler / Südtirol

Geschrieben von Bernd Klingenbrunn - Dienstag, 9 März 2010

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Armin Kobler arbeitet in seinem Hauptberuf bei der Landesversuchsanstalt Laimburg. Dort ist er für die Betreung der Südtiroler Weinbauern zuständig um sie in Fragen der Kellerwirtschaft zu betreuen. Zu Hause jedoch ist er auf dem eigenen Weinhof, den Armins Vater vor 60 Jahren 1950 erworben hat. Heute stehen etwa knapp 6 Hektar im Anbau, wobei auch noch Obstbau betrieben wird. Besonders stolz ist er auf die fast 60 jährigen, noch vom Vater gepflanzten Chardonnay-Reben.

Mitte der 90er fand er Gefallen am Selbstkeltern der Weine, was zunächst nur als Hobby und Selbstzweck angedacht war, entwickelte sich schnell zur Leidenschaft, nicht zuletzt, weil viele renommierte Winzer die Weine des Hobbywinzers lobten und ihn ermutigten, es professionell anzugehen. So besuchte er die Landwirtschaftsoberschule in San Michele, studierte Landwirtschaft in Wien und jobbte bei renommierten Kellereien wie z.B Peter Zemmer in Kurtinig. Seit 2006 verarbeitet er einen Teil seiner Trauben selbst, ab dem aktuellen Jahrgang 2008 zieht er über die Lande, den Weg zu K&M fand er über unseren Wein-Blog. Knapp 15.000 Flaschen füllt der emsige und umtriebige Winzer nun ab, peu a peu baut er sich sein Händlernetz auf. Billige Weine wird man bei ihm vergebens suchen, zu aufwändig ist die Weinbergsarbeit, zu reduziert sind die Erträge. Ich finde: diese sorgfältige Arbeit schmeckt man den Weinen an.

 

2008 Chardonnay Ogeaner – Weinhof Kobler / Südtirol

Auch wenn ein Rheingauer Labor bei einem Wein eines anderen Winzers meinte, grüner Apfel sei nicht typisch für Chardonnay, duftet dieser Wein eindeutig nach der grünen, saftigen Baumfrucht. Am Gaumen ein Hauch Banane, eher der etwas frühreife Typ, immer unterlegt von Ananas und einer salzigen Mineralität, zeigt eine wunderbare frische Säure, nicht zu viel. Neben dem zarten Schmelz dominieren auch erdige Noten den Gaumen, der Wein tendiert niemals in den breiten, langweiligen Typ, sondern animiert – wie auch schon der 15%ige Merlot gestern - immer zum nächsten Schluck. Lobenswert auch hier die Konsequenz, einen Drehverschluß zu verwenden, visuell sehr gut gelöst.

Fazit: So macht mir Chardonnay Spaß und ich bin gespannt, ob ich bei meiner Reise ins Burgund Ende März ähnlich gute Weine in dieser Preisklasse finde

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Lage:
„Ogeaner“ in der Großlage „Punggl“, eben, sandiger Flinsboden. 

Rebanlage:
einfache Pergl, ca. 3.300 Reben/ha, größtenteils über 50 Jahre alt. 

Ausbau:
Gärung und Lagerung auf der Feinhefe im Stahlfass, kein biologischer Säureabbau, keine Weinsteinstabilisierung.  

Sensorik:
Im Vordergrund steht das sortentypische Aroma von Banane, unterlegt von Ananas und grünem Apfel. Im Mund überwiegt die säureunterstütze Frische, welche in einen anhaltenden, salzigen Abgang übergeht.

Anzahl Flaschen:
1.700

Analysenwerte:
Alkohol 13,0 % Vol,
Gesamtsäure 6,3 g/L,
Restzucker 1,6 g/L,
Red. Extrakt 25,5 g/L

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Salon des Vins de Vignerons Independants Strasbourg Tag 1

Geschrieben von Bernd Klingenbrunn - Freitag, 12 Februar 2010

Es ist wieder angerichtet. Die unabhängigen Winzer Frankreichs machen wie immer zu dieser Jahreszeit Station in Strasbourg, ganz in der Nähe des Europaparlaments im Ortsteil Wacken. Ca. 650 Winzer aus der ganzen französischen Republik werden wieder 4 Tage einer großen Anzahl französischen und immer mehr deutschen Weinfreunden ihre Gewächse zur Verkostung anbieten. Für mich ist es etwa die 7 oder 8te Teilnahme. Anfangs irrte man noch orientierungslos durch die Halle, probierte hier und dort und machte manchmal so auch eine Entdeckung, mittlerweile geht man etwas strukturierter und als Deutscher natürlich vorbereitet auf die Messe. So habe ich heute ab 15.30 alle Winzer und Weine aus dem Chablis probiert. Meine beiden Favoriten waren folgende Winzer: 

Domaine Alain Gautheron
Alle Chablis kennzeichnert eine Direktheit, die Frucht ist eher unterschwellig warnehmbar, der Focus steht auf Mineralität und rasssiger Säure. Im 1er Cru Bereich überzeugte der 2008er 1er Cru “MONT DE MILIEU” (12 €)  mit den genannten Attributen, dazu von reicher Konzentration an Aromen und toller Balance sowie langem Nachhall gekennzeichnet, viel Druck ausübend von feiner, eleganter Länge. Überzeugend auch der 2007er 1er Cru “Vaucoupin” (11 €), der neben rassiger Mineralität auch eine wunderbare Cremigkeit aufwies.

Domaine La Meuliere
Im Vergleich zu Gautheron steht hier die Frucht etwas mehr im Vordergrund ohne es jedoch an Rasse, Frische und Mineralität vermissen zu lassen. Die Weine sind alle sehr gut durchstrukturiert und vermitteln viel Trinkspaß bei etwas höheren Preisen im Vergleich zu Gautheron.
An der Spitze des Sortiments stehen die beiden 08er Chablis aus der 1er Cru-Lage “MONT DE MILIEU”.(13,50 €) Der “normale” betört mit Mineralität und Aromen von weißen Früchten, herrlicher Konzentration am Gaumen und einer reifen Säure. Eine Schippe drauf legt dann der 08er 1er Cru “MONT DE MILIEU” Vieilles Vignes Les Gougueys” (16,50 €). Verschwenderische Aromen von Haselnüssen, frischer Butter, Brioche und etwas Honig. Herrlich lang am Gaumen.

Wie immer gibt es im Fahrwasser der großen, bekannten Appellation Gebiete, die beim Weinfreund weniger bekannt sind. Oder kennt jemand Saint-Bris? Er liegt im französischen Burgund westlich von Chablis und umfasst rund 100 Hektar Rebfläche im Département Yonne in den Gemeinden Chitry, Irancy, Quenne, Saint-Bris-le-Vineux und Vincelottes. Der Weißwein wird aus den für das Burgund unüblichen Sorten Sorten Sauvignon Blanc und Sauvignon Gris gekeltert.

Die Domaine Felix produziert da zwei wunderbare, äußerst preisWERTE weiße Saint-Bris. Der einfache zu 6 € mit reifen Citrus – und Stachelbeernoten, sehr klar und reine Aromatik, der andere, ein 2008er Saint Bris Cuvée Ste-Claire mit etwas mehr Dichte und Schmelz, beide mit bestem Preis-Genußverhältnis.

Fortsetzung folgt am Samstag abend….

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