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Japanische Winzerin im Rheingau – Mit Hingabe für den deutschen Riesling

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Donnerstag, 22 Oktober 2009

Tomoko Kuriyama wird Ihre Weine bei der Neueröffnung unserer Filiale persönlich präsentieren:

K&M Gutsweine
Gluckstr. 20 / Ecke Glauburgstrasse
60318 Frankfurt

Freitag, den 06.11.09 15-22 Uhr

Von Oliver Bock

Tomoko Kuriyama

Tomoko Kuriyama, japanische Betriebsleiterin im Weingut Altenkirch

Wenn die Rede auf die Rebsorte Riesling kommt, beginnt Tomoko Kuriyama sofort zu schwärmen. „Einfach genial“ findet die 41 Jahre alte Japanerin diese Rebsorte, die den Rheingau prägt wie keine andere Weinregion der Welt. Sie lobt die daraus gekelterten Weine mit Charakter, die ihrer Ansicht nach überzeugende, vielschichtige Botschafter des jeweiligen Terroirs sein können. Und sie will mithelfen, dass diese Weine weltweit nicht länger unterbewertete Geheimtipps sind.

Die Gelegenheit dazu hat sie. Tomoko Kuriyama ist eine in Tokio geborene Japanerin, aber sie führt seit drei Jahren eines der aufstrebenden und ambitionierten Lorcher Traditionsweingüter. Mit Erfolg, denn ihre terroirbetonten, reintönigen, mineralischen Weine aus den schieferdurchsetzten Steillagen des unteren Rheingaus haben die Branche aufhorchen lassen.

Dass Tomoko Kuriyama nicht im amerikanischen Nappa Valley oder im französischen Burgund ihre Weine erzeugt, sondern im kleinen Rheingau und dort im entlegenen Lorch, hat viel mit den schicksalhaften Zufällen des Lebens zu tun – und mit einem ganz und gar ungewöhnlichen Lebenslauf. Wie also kommt eine in der Millionenmetropole Tokio gebürtige Japanerin an die Spitze eines Rheingauer Weinguts, zumal sie zunächst ganz andere berufliche Ziele hatte?

Nach Boston-Abstecher 1994 in Gelnhausen gelandet

Tomoko Kuriyama hätte sich nach der Schule gut eine interessante Aufgabe bei den Vereinten Nationen vorstellen können, als sie das Studium der Internationalen Beziehungen in Japans Hauptstadt aufnahm und nach drei Jahren mit einem Bachelor abschloss. Das angestrebte Aufbaustudium in den Vereinigten Staaten als Sprungbrett in die berufliche Karriere wollte sie sich anschließend mit einem Job beim Elektronikkonzern Motorola verdienen, doch dann kamen die Liebe und schließlich zwei Söhne dazwischen.

Kuriyama zog mit ihrem deutschen Mann, einem Banker und Unternehmensberater, zunächst für zwei Jahre nach Boston und landete 1994 schließlich in Gelnhausen, als ihr Mann in Frankfurt eine neue berufliche Herausforderung annahm. Kuriyama indes blieb nicht als Hausfrau zu Hause sitzen. Sie nahm in Frankfurt ein Studium der Betriebswirtschaftslehre auf. Nach dem Vordiplom allerdings sah sie darin keinen Sinn mehr. Es drängte sie vielmehr zu „einer bodenständigen, handwerklichen“ Aufgabe.

In Weingütern schon studienbegleitend engagiert

Von Gelnhausen ist es nicht weit nach Bürgstadt. Dort hat das fränkische Spitzenweingut Paul Fürst seinen Sitz, und hier begann Kuriyama im Jahr 2000 erst ein Praktikum und dann eine dreijährige Lehre. Aber weil sie unsicher war, ob ihr Lebensweg sie nicht vielleicht doch noch einmal ins Ausland führen würde, schloss sie dem Abschluss als Winzergehilfin das international anerkannte Weinbaustudium in Geisenheim an. Bei den verwandtschaftlich verbundenen Weingütern Breuer in Rüdesheim und Altenkirch in Lorch war sie schon studienbegleitend engagiert – und wurde ein Jahr vor dem Studienabschluss und unmittelbar vor Beginn der Weinlese 2007 überraschend zur Betriebsleiterin ernannt.

Sie hat dem 1826 gegründeten Weingut Altenkirch von Beginn an ihren Stempel aufgedrückt: beispielsweise im Streben nach höherer Weinqualität in den Weinbergen durch eine konsequente Vorlese vor der eigentlichen Traubenernte. Dabei wird all das Traubenmaterial entfernt, was einer reintönigen Brillanz der Wein entgegenstehen könnte. In diesen Tagen ist sie dabei, ihren dritten Jahrgang als Betriebsleiterin in den Keller einzubringen. Doch trotz ihrer schon vielfältigen weinbaulichen Erfahrungen sieht sie sich erst ganz am Anfang im Bestreben, den Weinbergen die bestmögliche Qualität abzuringen.

„Mineralische Tropfen müssen auch Kraft und Substanz haben“

„Es dauert fünf bis zehn Jahre, bis man weiß, was man erreichen kann“, sagt Kuriyama, die ihre vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten im Weingut Altenkirch schätzt. Sie will das Potential der Lorcher Lagen ausreizen und setzt sich deshalb intensiv mit den Weinbergsböden auseinander. Nach umfangreichen Analysen hat sie entschieden, die Bodenstruktur durch eine sukzessive Erhöhung des Humusanteils allmählich zu verbessern. Dabei hat sie stets die Qualität des Weins im Blick. „Mineralische Tropfen müssen auch Kraft und Substanz haben“, sagt sie mit Überzeugung.

Die intensive Hinwendung der Japanerin zum Rheingauer Terroir bekommen die Kunden von Altenkirch zu schmecken. Und sie müssen sich umgewöhnen: Statt wie in den meisten Weingütern zwischen hierarchisch aufsteigenden Qualitäten und damit zwischen Qualitätswein, Kabinett und Spätlese zu wählen, gilt es bei Altenkirch, sich zwischen Weinen mit Namen wie „Löss“, „Grauschiefer“ oder „Quarzschiefer“ und damit für den Wein eines bestimmten Bodentypus zu entscheiden. Oder gleich zu den betont mineralischen Tropfen zu greifen, die nur dann den Weinbergsnamen auf dem Etikett führen dürfen, wenn sie geschmacklich auch ein Zeugnis ihrer Herkunft ablegen.

Langweilig ist der Japanerin nicht im beschaulich-entlegenen Lorch, auch wenn sie zumindest einmal im Monat die Großstadtluft von Frankfurt und Wiesbaden schnuppern muss. Fast täglich ist sie im Weinberg. Den Rheingau findet sie spannend, und Lorch sei so erfreulich friedlich, „klein und schön“.

Text: F.A.S.
Bildmaterial: Wonge Bergmann

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Probe Große Gewächse Kloster Eberbach & Tafelrunde Winzer Bergrettung Traben-Trarbach

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Montag, 28 September 2009

Es hätte gestern so ein schöner Tag werden können: erst aktiv dafür sorgen, dass die “Perle der Uckermark“ nicht noch mal 4 Jahre regieren darf und am Nachmittag die besten deutschen Weißweine des Jahrgangs 2008 in den heiligen Hallen des Kloster Eberbachs probieren. Zumindest das Wetter war auf strahlenden Sonnenschein eingerichtet, es hielt auch am späten Nachmittag noch das, was es auf der Fahrt in den Rheingau versprach. Gegen 18:00 Uhr jedoch zogen gelb-blaue Wolken am Fernsehhorizont auf, ein staatsmännisch schauender Jüngling hat es der alten SPD Garde gezeigt und das genoss er in vollen Zügen. Ein wenig später zog eine rotbetuchte Grinsefrau von Kanal zu Kanal und verkündete: ich bin Kanzlerin aller Deutschen.

Da passte es ins Bild, dass ich nicht wirklich GROßE GEWÄCHSE probiert hatte, ein paar schöne Weine waren dabei, sicher, aber wirklich ganz Großes Geschmackskino war nicht dabei. Ich hatte schon im Laufe des Jahres auf diversen Veranstaltungen Gelegenheit, Weine aus diesem Jahrgang zu probieren, allerdings eben nur aus der Einstiegs- und Mittelklasse. sie alle haben – wenn man denn Säure im Wein mag – viel Trinkspaß bereitet, gerade die Kabinett-Rieslinge und Burgunder aus der Südpfalz. Und daher war ich gespannt, wie die Königsklasse mit diesen Säurewerten zurecht gekommen ist. Sehr gut sogar, da muss ich den Winzern ein großes Kompliment machen, wer den Mut hatte – und das waren einige -, nicht zu entsäuern, wurde mit guten Weinen belohnt. Bei vielen Weinen aber vermisste ich das Rückgrat, den Extrakt.

Hier meine persönlichen Favoriten aus 43 probierten Weinen:

2008 Riesling Felseneck Weingut Schäfer-Fröhlich / Nahe
Ein sehr kompakt wirkender Wein, sehr engmaschig und straff, Frucht vorhanden, nicht aufdringlich, Säure herrlich verpackt, dazu dicht und zugleich elegant, Druck ausübend, gute Länge, wunderbares Spiel von Rauch, Frucht, Mineralik. 92-94/100 BK-Punkte

2008 Riesling Niersten Pettenthal Weingut Kühling-Gillot / Rheinhessen
So langsam gefallen mir die Weine, nachdem ich bis vor 2-3 Jahren mit dieser m.M. nach eher sehr „kargen Aromatik“ wenig anfangen konnte. (Rot) Frucht ist nun vorhanden, wie ich sie früher bei den Gewächsen von Heyl zu Herrnsheim sehr mochte, dazu kommen aber ein kompakter Körper mit viel Nachhaltigkeit, samtig, ja fast ölig auf der Zunge tänzelnd, ein hauch Rosenduft, sehr fester, mineralischer Nachhall. 92/100 BK-Punkte

2008 Rieslng Morstein Weingut Wittmann
Tiefer, ungemein klarer Duft nach roten Früchten, am Gaumen druckvoll, sehr geschmeidig, nachhaltig, präzise am Gaumen, frisch, Druck. 92/100 BK-Punkte

2008 Riesling Marienburg Falkenlay Weingut Clemens Busch / Mosel
hochfarben, sehr klarer, frischer Auftakt, konzentrierte Gelbfrucht, salzig, fest am Gaumen, füllt den ganzen Mundraum aus. 91/100 BK-Punkte

2008 Riesling Birkweiler Kastanienbusch Weingut Rebholz / Pfalz
Dicht, konzentriert, finessereich und sehr mineralisch, viel Frucht, Hauch Exotik, auch dezent rauchige, kräutrige Noten. Tief. 91/100 BK-Punkte

2008 Riesling Berg Rottland Weingut Johannishof / Rheingau
Here I am: sehr offensiver Auftakt, mit lauter Frucht, dazu aber auch das Gerüst, guter Körper, nachhaltig, prickelnde Mineralität, man schmeckt förmlich die reifen Trauben, dazu ein Hauch geräuchertes. 90/100 BK-Punkte

2008 Riesling Gräfenberg Weingut Robert Weil / Rheingau
nur notiert: Druck. Kraftvoll, Würze, 90/100 BK-Punkte

2008 Riesling Frauenberg Weingut Battenfeld-Spanier / Rheinhessen
verhaltenen Nase, nasse Steine, rauchiger Aspekt. Am Gaumen fester, dichter Auftakt, im Hintergrund dezente Frucht, wieder Rauch, guter Extrakt. Schöner Wein; Kollege R.E. meinte: für Ihn die Riesling-Referenz. Von mir 90/100 BK-Punkte

2008 Riesling Ungeheuer Weingut Mosbacher / Pfalz
war klar der beste der 4 GG´s; sehr komplexer Wein, Rhabarbernote (das rote), Pfirsich, pricklende Mineralität, Rotfrucht, am Gaumen kraftvoll, Säure unterlegt den Körper, noch ein bischen eckig. 90/100 BK-Punkte

2008 Riesling Schlossberg Weingut Fürstlich Castell´sches Dömänenamt
saftige Säure, Körper, dicht und fest, macht schon verdammt viel Spaß auf hohem Niveau 90/100 BK-Punkte

Baden, Ahr Sachsen, Württemberg musste ich leider auslassen.

Eigentlich müsste ganz oben noch ein Wein stehen, der die 92 Punkte sicherlich mit 2-4 Punkten noch übertreffen würde, allerdings entspricht er nicht den Regulaarien der GG, für mich aber gehört er eindeutig in diese Kategorie, vielleicht sogar in die für mich wertvollere, private Kategorie „Gänsehautweine“

2008 Riesling 1.Lage Uhlen Laubach Weingut Heymann-Löwenstein / Mosel
Für mich das Highlight des gesamten Wochenendes. Reinhard präsentierte als Gastwinzer der Vereinigung „Klitzekleiner Ring“ seine Weine am Samstag abend in Traben-Trarbach dem zahlreich erschienenen Publikum in den Katakomben der Weinhandlung Der Wildbadwein.

Hochkonzentrierte Aromatik, sinnlich, ungemein kraftvoll, elegant, sehr straff und kompakt am Gaumen, puristisch, Noten von Speck, finessenreich am Gaumen, ständig eine andere Nuance wie Kräuter, Mineralik oder Frucht im Wechselspiel, dabei mit grandioser Länge. Im Moment sicher vielleicht schwierig zu trinken, da sollte man auf den Uhlen B setzen, der jetzt unglaublich trinkig ist, ebenso überzeugt hat uns der „vom blauen Schiefer“ den wir diese Jahr erstmals ins Sortiment nehmen werden, für den Uhlen L wird ich firmenintern ein Veto einlegen, der muss rein!

Überzeugend auch die Weine von Thorsten Melsheimer aus Reil und vom Weingut Andrzey Greszta aus Kröv, mit den Weinen von Martin Müllen (siehe Blogeintrag hier)  werde ich wohl in diesem Leben nicht mehr zurecht kommen. Bitternoten in jedem Wein, dazu zum Teil karge Aromatik, trotz recht niedrigen Alkoholwerten wirkten einige Weine alkoholisch und recht breit. Immer wieder höre ich hier, man solle die Weine reifen lassen, dann werden sie schon besser sein, ich würd´s ja gerne glauben, wer lädt mich zu einer Altwein-Verkostung ein??

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EnoWorldWine empfiehlt Jürgen Pfirmann´s 2008er Riesling Sonnenberg

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Montag, 14 September 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu den am meisten frequentierten und lesenswerten Internetportalen über die Welt des Weines gehört die Seite des Weinjournalisten Eckhard Supp von Eno-World-Wine. (enobooks.de)

In der Rubrik „Wein des Monats“ empfiehlt er dieses mal zu unserer großen Freude den großartigen 2008er Riesling trocken „SONNENBERG“ unseres jungen Winzers Jürgen Pfirmann aus Landau / Pfalz.

Pfirmann, Jürgen

 

Beschreibung: Bekannt geworden ist das Weingut Pfirmann eigentlich mit seinem Sauvignon blanc, aber auch der Riesling vom Sonnenberg, den wir jüngst kennenlernten, zeigt sehr gute Qualitäten: in der Farbe dichtes Grüngelb, sauber, aber noch sehr verhalten im Duft, am Gaumen feste Struktur mit typischer, kräftiger Säure, gute Balance und Potenzial zum Reifen.
Quelle

Unser Angebot:

6 Fl. zum Preis von 60 € zzgl. 5 € Versandkosten
12 Fl zum Preis von 120 €, versandkostenfrei per UPS geliefert

 

  

 

Hier können Sie direkt bestellen (im Shop werden bei der Bestellung von 12 Fl. Versandkosten angezeigt, diese berechnen wir Ihnen selbstverständlich nicht)

Herzliche Grüße aus Frankfurt
wünschen Ihnen Bernd Klingenbrunn & Armin Maurer

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Zu Besuch bei Eva Vollmer in Mainz

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Sonntag, 2 August 2009

Im Gespräch mit der Winzerin

Im Gespräch mit der Winzerin

Gestern und auch noch am heutigen Sonntag lädt Winzerin Eva Vollmer zu ihrem Hoffest. Wir konnten vorab den 2008er Silvaner ! trocken probieren und waren hellauf begeistert. Hier einige Impressionen vom gestrigen Samstag.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Wetter war herrlich sonnig und der ein und andere lies beim fantastischen Blick die Gedanken bei einem sehr guten Glas Wein kreisen.

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Neben den fantastischen Weinen gab es ein besonderes Schmuckstück zu bestaunen, einen noch fahrtüchtigen Citroen Baujahr 1929.

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Alexander Laible bester Nachwuchswinzer Europas – Präsentation von K&M Gutsweine in Frankfurt am 17.5.2009

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Samstag, 25 April 2009

Der Durbacher Alexander Laible ist bester Nachwuchswinzer Europas.

Alexander Laible

Alexander Laible

Laible erhielt die baden-württembergische Auszeichnung ARTVINUM als bester europäischer Nachwuchswinzer. Verantwortlich für die Ehrung war die sogenannte Grand Jury Européen, die Laible vorgeschlagen hatte.

Alexander Laible ist der Sohn des Durbacher VDP-Winzers Andreas Laible und hatte bereits früher die Ehrung als bester Jungwinzer Deutschlands erhalten. In den Vorjahren hatten der Franzose Stéphane Derenoncourt und der Spanier Alvaro Palacios den Titel des „Nachwuchswinzers“ gewonnen. (WF)

K&M Gutsweine präsentiert am Sonntag, den 17.05.2009 die Weine des Winzers. Kostenfreie Probe!

Wo:
Sonntag, 17.05.2009, 10:00-17:00
KETAO and friends day in der KETAOKITCHEN

Ort: 60314 Frankfurt, Hanauer Landstrasse 186
Kosten: Eintritt frei

Freunde und Geschäftspartner präsentieren sich und Ihre Produkte. Von Schokolade zu Wein und natürlich Proben aus der KETAOKITCHEN ist alles dabei.

K&M Gutsweine präsentiert die Entdeckung des Jahres 2009 im Weinführer Gault Millau: Alexander Laible aus Durbach/Baden, der Winzer wird aller Vorraussicht nach selbst anwesend sein und seine Weine präsentieren.

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Schieferbruch-Riesling 2006 Weingut Alfred Cuy

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Donnerstag, 15 Januar 2009

Viele unserer Kunden haben ja nun auch ganz bestimmte Vorlieben beim Wein. Der eine kauft nur Spätburgunder (ham wir ja nun auch ein paar und nicht vom schlechtesten), der andere kauft sich zum Feierabend fast immer den gleichen Wein, schon fast 3,5 Jahre! Anderen wiederum reicht der Gang zum WdV (= Weinhändler des Vertrauens) nicht. Er sucht den Kontakt beim Winzer! Und immer öfter profitieren wir davon, denn wir erhalten ein Mitbringsel. Und eines dieser Exemplare haben wir von Frank H. aus FFM erhalten und stammt von einem, der scheinbar im Verborgenen arbeitet. Auf keiner Messe bisher angetroffen haben wir Alfred Cuy vom gleichnamigen Weingut aus Zell-Merl an der Mosel, gerademal 2 ha hat er im Ertrag. Ist dieser Winzer einer der sogenannten Geheinmipps???? „Schaun mer mal“, wie die einst balltretende Lichtgestalt zu sagen pflegt.

2006 Riesling Spätlese „Schieferbruch“
Öko-Weingut Alfred Cuy / Zell-Merl / Mosel / 11,5%

Vorne weg: nach den beiden Muschel-Weinen eine Wohltat! Ohne in die Details zu gehen hat der Wein ein wunderbares, finessenreiches Spiel von Frucht, Säure, feinherber Süße (ca. 20g Restzucker) Frische und schiefriger Mineralität (hätte ich auch ohne Aufdruck auf dem Etikett geschrieben). Einfach TSG (Trinkig, saftig, gei…) Sehr sauber vinifiziert, die kühlen, steinigen Schiefernoten herrlich vordergründig (jawoll), dazu feinherbe Süße mit natürlich wirkender Pfirsichfrucht, nach hinten heraus hat man fast dass Gefühl, die steinige Mineralität setzt sich mit dem Hauch von feinstem Fleur de Sel fort. Alles in sehr natürlichen Bahnen gewirkt. Macht viel, viel Spaß!

Besten Dank für dieses schöne Exemplar an Frank H. aus FFM und natürlich Alfred Cuy, der genußfreundliche 7,50 € dafür aufruft

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Weinduell: Riesling gegen Riesling zu Muscheln

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Dienstag, 13 Januar 2009

Eigentlich war ja eine Touriga Nacional Probe angesagt, aber beim Blick auf die Fischtheke lachten mich ca. 1 kg Miesmuscheln an. Kurzer Anruf zu Hause, ob denn die entsprechenden Indegrenzien in der abonnierten Gemüsekiste vorhanden sind und schwupps übergab mir lächelnd die Verkäuferin den Sack Muscheln.
Die Zubereitung war dann recht einfach: den Muscheln ein ausgiebiges Bad inkl. Wäsche in lauwarmem Wasser gönnen, zwischendurch Zwiebeln, Karotten einigermaßen kleinwürfelig schneiden, in einem Topf in heißem Dolciolio von Giachi etwas Kreuzkümmel kurz anschmurgeln, dann die Karotten und Zwiebeln dazugeben, sanft weiterschmurgeln, etwas Mehl und Tomatenmark mitzschwitzen lassen, mit Vanillezucker kurz karamellisieren und mit original fränkischem Müller-Thurgau (wegen der nichtvorhandenen Säure) eines VDP-Winzers (nur wo Qualität drin ist, kommt auch Qualität raus) aus Überbeständen ablöschen. Safran in Fäden nach Belieben zufügen. Nun den kaum (11,5%) vorhandenen Alkohol im Wein mittels Reduktion verdampfen lassen (Einstellung 12 am Herd = volle Kanne) und kurz vor dem Anhängen der homogenen Masse die gewaschenen Muscheln hinzufügen, Herd weiter auf 12 belassen, die Muscheln einmal durchrühren und dann den Deckel auf den Topf geben. 5 Minuten unter zeitweiligem Schütteln des Topfes die Muscheln kochen, dann die Temperatur zurücknehmen und 5 Minuten oder bis sich die Schalen geöffnet haben nur noch leise simmern. Der austretende Saft der Muscheln verflüssigt nun die Karotten-Zwiebel-Mischung zu einer leichten Flüssigkeit. Wer will, kann mit einer ganzen Chilischote noch zusätzlich Pikanz in das Gericht einbringen. Zum Schluß mit Pfeffer und Flor de Sal würzen. Im Topf am Tisch mit Baguette servieren. Nix dazu, auch wenn Belgier Pommes dazu essen.

Wichtiger Tip, der Leben retten kann: sollten sich Muscheln unter der Hitzeeinwirkung im Topf nicht geöffnet haben, bitte nicht essen.

Und nun zu den Weinen, ich hatte Lust auf Riesling, (hab ich fast immer) also wurden folgende, glücklicherweise kühl liegende Kreszenzen geöfffnet.

2007 Riesling Qualitätswein Gelblack trocken 0,375l
Weingut Schloß Johannisberg / Rheingau / 13% Alk.
Gelbfruchtiger Steinobstduft mit einem Toch Kräuternoten unterlegt, zarte Rosenblätternoten. Am Gaumen straffe, zitronige Säure, Hauch Exotik mit kurzem limonigem Nachhall. Frischer Ansatz, zart-salzige Mineralik, hefige Würze, gegen Ende wieder zarte, kräutrige Waldmeisternoten mit einem Hauch Restsüße, gewisse Strenge, kurz. Gesamtfazit: rassig-saftiger Riesling, sicher ein guter, einfacher Solo-Riesling, zu den Muscheln leider nicht passend. 81/100 Pkt.

Der Gegenspieler kommt aus Franken:
2007 Riesling Spätlese trocken „Clees“
Weingut Baldauf / Ramsthal
12,5% Alk.; Restzucker; 7,7g / l; Gesamtsäure: 7,7g / l.; 9,50 € ab Hof

Jede Menge Lametta an der traditionellen Bocksbeutelflasche, Goldener Preis der DLG Bundesweinprämierung und Gold bei der fränkischen Weinprämierung. Viel Vorschußlorbeeren also, mir ist das Weingut namentlich nicht bekannt, der Wein war ein Geschenk an meine Barbara und wurde nun seiner Bestimmung zugeführt.

Deutlich mehr „Stoff“ am Gaumen, dezent kandierte Noten, Zitrus , dezent süßlich, mit der Zeit deutlicher wahrnehmbar, Säure gut integriert, leider schwingt ein phenolisch-bitterer Unterton mit, der den Wein stumpf erscheinen läßt. Passabler Nachhall. Macht alleine wenig Spaß, passte aber wahrscheinlich aufgrund seiner Süße (Vanillezucker und Karotten) besser zu den Muscheln. 80/100 Pkt.

Vielleicht hätte ich doch den Müller-Thurgau des VDP-Winzers trinken sollen…..

Und morgen gehts zum Jamie Oliver-Dinner!!!! Bericht folgt!
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Aus dem Leben eines Weinhändlers

Verfasst von Armin Maurer am Dienstag, 16 September 2008

Eine liebe Freundin und Kundin kommt zum Weinhändler M., sie hat nicht viel Zeit, aber ein paar gute Flaschen stehen zur Verkostung bereit und da sagt diese nicht nein. Der Weinhändler M. schenkt ein, die Kundin nimmt das Glas an die Lippen und probiert, dann geht ein Leuchten in ihren Augen auf und sie sagt nur WOW!

Leider meint Sie damit nicht den Weinhändler M. ;-) , was dieser leicht bedauernd zur Kenntnis nimmt. Nein es ist der Wein, der sie so strahlen läßt. Im Glas befindet sich der Riesling 1. Lage „Kirchberg“ vom Weingut Heymann-Löwenstein in Winningen an der Mosel.

Dass dieser Wein solch eine Begeisterung auslöst, kann der Weinhändler M. aber sehr gut verstehen. Auch ihn begeistert der Kirchberg aktuell am meisten von den 2007ern dieses Weinguts. Mögen Uhlen Laubach und Röttgen am Ende die hochklassigeren Weine sein, jetzt zeigt sich der Kirchberg am offensten. Was für eine wunderschöne üppige Frucht, vollreifer roter Pfirsich und Aprikose, wunderbar schmelzig am Gaumen, eingebettet in eine tiefgründige Mineralik und Biss gebende Säure. Der Kirchberg zeigt jetzt schon eine begeisternde Harmonie und Balance.

Und weil der Weinhändler M. seinen Kunden diese großartigen Weine gerne zu besten Konditionen anbieten will spricht er mit seinem Geschäftspartner K., dieser ist schnell dabei, jetzt gibt es die großartigen 2007er Rieslinge vom Weingut Heymann-Löwenstein zu den günstigen original Ab-Hof-Preisen bei K&M Gutsweine!

Damit bekommt man z.B. den wunderschönen, 2007 wieder etwas strafferen „Schieferterrassen“ schon für 12,50 EUR, oder den großartigen, oben erwähnten 2007er Kirchberg schon für 18,00 EUR! Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden und allen Freunden der wundervollen Weine von Conny und Reinhard Löwenstein diese Angebot machen können.

Weingut Heymann-Löwenstein - Ansicht 1900

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