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Mit ‘Pfalz’ verschlagwortete Einträge

EnoWorldWine empfiehlt Jürgen Pfirmann´s 2008er Riesling Sonnenberg

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Montag, 14 September 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu den am meisten frequentierten und lesenswerten Internetportalen über die Welt des Weines gehört die Seite des Weinjournalisten Eckhard Supp von Eno-World-Wine. (enobooks.de)

In der Rubrik „Wein des Monats“ empfiehlt er dieses mal zu unserer großen Freude den großartigen 2008er Riesling trocken „SONNENBERG“ unseres jungen Winzers Jürgen Pfirmann aus Landau / Pfalz.

Pfirmann, Jürgen

 

Beschreibung: Bekannt geworden ist das Weingut Pfirmann eigentlich mit seinem Sauvignon blanc, aber auch der Riesling vom Sonnenberg, den wir jüngst kennenlernten, zeigt sehr gute Qualitäten: in der Farbe dichtes Grüngelb, sauber, aber noch sehr verhalten im Duft, am Gaumen feste Struktur mit typischer, kräftiger Säure, gute Balance und Potenzial zum Reifen.
Quelle

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Herzliche Grüße aus Frankfurt
wünschen Ihnen Bernd Klingenbrunn & Armin Maurer

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Felix Waldkirch, Sieger des Weissburgunderpreises 2009 im Handelsblatt

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Montag, 17 August 2009

F. Waldkirch: Erst im dritten Anlauf Winzer – dafür umso erfolgreicher (bei Handelsblatt.com am 17.08.2009 veröffentlicht)

 

Ilbesheim in der Südpfalz ist ein bezauberndes Nest, einer der wärmsten Flecken in Deutschland. Zudem hat der Ort mit der Kleinen Kalmit eine besonders gute Lage. Lange bevor der Weißburgunder in Mode kam, wurde diese Rebe dort schon angebaut. Deshalb schultert die Gemeinde seit acht Jahren einen Wettbewerb um den besten pfälzischen Wein dieser Sorte.

KÖLN. 129 Flaschen galt es diesmal zu probieren. Nach langem Hin-und-her-Schmecken stand endlich der Sieger fest, eine Spätlese von Felix Waldkirch aus Rhodt unter Rietburg. Da meinte ein Tester: „Waldkirch? Schon davon gehört. Ein junges aufstrebendes Weingut.“ Sein Gesprächspartner schüttelte den Kopf: „Von wegen jung. Das ist eine der ältesten und berühmtesten Weinstuben in der Pfalz.“ Beide haben recht.

Felix Waldkirch ist Jahrgang 1972. Damals gründete Vater Gerhard die Weinstube und hatte von Anfang Erfolg damit, auch wenn die Schoppen, die dort ausgeschenkt wurden, von eher bescheidenem Zuschnitt waren. Der Sohn interessierte sich nicht dafür. Nach seinem Abitur leistete er seinen Zivildienst in der Küche eines Altersheims ab. Da erwuchs der Wunsch, Koch zu werden, und er arbeitete einige Jahre in diesem Beruf. Dann wollte er sich weiterbilden und meldete sich bei der Hotelfachschule an. Bis dahin blieb ihm etwas Zeit. Er überbrückte die Pause – „einfach so“ – mit einem kurzen Praktikum bei Ökonomierat Rebholz, dem besten Südpfälzer Weingut.

„Das ließ mich nicht mehr los“, erinnert er sich. „Das Thema Wein begann mich zu faszinieren.“ Nach dem Abschluss als Hotelbetriebswirt war ihm klar, dass er – was er zuvor stets abgelehnt hatte – Winzer werden wollte. Nach Jahren redete er wieder ernsthaft mit dem Vater. Der freute sich, auch wenn er sich das nicht anmerken lassen wollte, und sagte zu, diese dritte Ausbildung zu finanzieren.

Erneut bewarb sich Felix Waldkirch um ein Praktikum bei Rebholz. Da erlebte Waldkirch „grundsolides, präzises Handwerk und kompromissloses Qualitätsstreben“. 2005 schloss er die Fachhochschule als Weinbautechniker ab. Vater Gerhard war glücklich, dass der Junior nun das Rebgut führen wollte. Dem damals 69-Jährigen war der Betrieb über den Kopf gewachsen, nachdem er neben seiner Weinstube ein nettes kleines Hotel eröffnet hatte.

Nun werden gute Tropfen ausgeschenkt. Das Anwesen der Waldkirchs ist 300 Jahre alt. Es hat einen Natursteinkeller, in dem die Weine wunderbar reifen, der aber als Arbeitsplatz ziemlich unpraktisch ist. „Den ziehe ich aber jedem modernen Betonkeller vor“, urteilt der spätberufene Winzer.

Während der Lese im vergangenen Herbst wurde Felix Waldkirch krank. Den größeren Teil seines Weißburgunders von der Lage Rosengarten hatte er noch in den Keller gebracht. Doch dann musste er sich hinlegen. Zehn Tage später holte er den Rest der Trauben. Die Zeit hatte ihnen gut getan. Sie waren goldgrün und völlig reif. Ein wundersamer Tropfen ist daraus geworden, dem die fast 14 Grad Alkohol nicht anzuschmecken sind.

Alles kommt zart und dezent daher: die Düfte von Majoran und gelben Früchten, die Aromen von Apfel und Pfirsich. Die eigentlich knackige Säure erscheint im Spiel der Mineralstoffe fast weich. Reife und Schmelz füllen den Gaumen aus. Die Harmonie ist vollkommen. Schön, dass nicht ein pompöses Riesengewächs, sondern ein so vornehmer Wein den Testern am besten gefallen hat. Und was kommt dem gelernten Koch Waldkirch dabei in den Sinn? Riesengarnelen aus der Pfanne schlägt er vor, dazu einfach zerlassene Butter mit etwas Zitrone und vielleicht frischem Dill.

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Felix Waldkirch & Volker Gies-Düppel gewinnen den 8. Pfälzer Weißburgunder-Preis 2009

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Montag, 27 Juli 2009

Felix Waldkirch (Weingut Waldkirch / Rhodt) und Volker Gies-Düppel (Weingut Gies-Düppel / Birkweiler) heißen die diesjährigen Sieger bei der bereits zum achten Mal stattfindenden Auflage des Pfälzer Weißburgunder-Preises 2009.

Sie

Sieger der Fachjury - Felix Waldkirch

Sieger des Publikumpreis - Volker Gies-Düppel

Sieger des Publikumpreis - Volker Gies-Düppel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während Felix Waldkirch bei der Verkostung der „Profis“ (Fachjournalisten, Weinhändler) am 7.7.09 unter 129 eingereichten Weißburgundern als Sieger der 8 Finalisten durchs Ziel ging, stellten sich diese 8 Finalisten im Rahmen des schönsten Weinfestes der Pfalz (2004) in Ilbesheim an der Kalmit am vergangenen Samstag dem zahlreich erschienenen Publikum zur Abstimmung. Hier machte Volker Gies-Düppel aus Birkweiler verdientermaßen das Rennen.

Fast schon traditionell kamen die doch oftmals üppigeren und teils mit viel Alkohol ausgestatteten Favoriten der Fachjury (u.a. einer meiner Favoriten, der 2008er Weißburgunder „Strohlen“ vom Weingut Scheu aus Schweigen) bei der breiten Masse des Publikums nicht so an. Der Konsument bevorzugt wohl eher den „gefälligen“ Typus , wobei der 2008er Weißburgunder trocken aus dem Birkweiler Kastanienbusch von Volker Gies-Düppel alles andere als gefällig daherkommt, er wirkt aber alles in allem etwas leichter,, wenn man das bei 13,5% Alk. überhaupt sagen kann, runder, trinkiger.

Felix Waldkirchs Siegerwein, ein 2008er Rhodter Rosenberg Weißburgunder Spätlese trocken – mit 14% Alk. ebenfalls kein Leichtgewicht – war aber die deutlich höhere Reife der Trauben „anzuschmecken“; kräftiger Typus, aber nicht sattmachend, untermalt von einem würzigen, mineralischen Grundcharakter, trocken und als kulinarischer Begleiter zu Zanderfilet auf Pfifferlingsragout mit Bärlauchknödel und Rieslingschaum ein adäquater Begleiter.

Nachdem die letzten beiden Jahre wettermäßig eher bescheiden ausfielen, waren am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein sicher 200 Interessierte bei der Preisverleihung. 

Hier die weiteren platzierten:

Platz 3: 2008 Weissburgunder Spätlese trocken
Weingut Dengler-Seyler / Maikammer
Meine Wertung vom 07.07.09: 82/100 Pkt.

Nevige Säure, angenehme Frucht, guter Trinkfluß, ich hätte mir etwas mehr Komplexität gewünscht.

Platz 4: 2008 Weissburgunder QbA trocken “Laumersheimer Kirschgarten”
Weingut Zelt / Laumersheim
Meine Wertung vom 07.07.09: 82/100 PunkteEtwas Co2, müßte mehr Druck haben, wirkt in der Mitte etwas schhwachbrüstig, aber gut gemachter Wein, der beim Publikum sicher gut ankommt.

Schon letztes Jahr in der Finalrunde und vom Fachpublikum zum Sieger gekürt. Mir war er damals viel zu alkoholisch und wuchtig, auch etwas mainstreamig, was sich auch bei mir dieses Jahr in Punkten ausdrückt, wie man überhaupt sagen muss, dass es alles in allem gute Weine im Kabinettbereich gibt, aber in der absoluten Spitze wird es 2008 wohl eng werden.

Platz 5: 2008 Weisser Burgunder trocken Freinsheimer S
Weingut Rings / Freinsheim
Meine Wertung vom 07.07.09: 82/100 Pktsicher guter, individueller Stoff, mich hat eine gewisse Schärfe, die in Richtung Senf bzw. Meerettich ging, etwas gestört.

Aktuelle Bewertung vom 11.7.09 Wein-Plus.de

Nussiger und vegetabiler, auch eine Spur holzig wirkender Kernobst- und Melonenduft. Ruhige, etwas schmelzige Frucht, nicht ganz trocken, moderate Säure, laktische Spuren, etwas pflanzlich und nussig am Gaumen, auch mineralische Spuren, etwas Nachhaltigkeit, eine Spur süßlicher und etwas schmelziger Abgang. Sehr gut (83)

Platz 6: 2008 Weissburgunder Kabinett trocken “Birkweiler Mandelberg”
Weingut Wolf / Birkweiler
Meine Wertung vom 07.07.09: 84/100
saftig-herzhafter, frischer Weissburgunder, macht Trinkspaß, so wie ein Kabinett sein sollte.

Platz 7: 2008 Weissburgunder trocken ”Expression”
Weingut Alfons Hormuth / St. Martin
Meine Wertung vom 07.07.09: 82/100 Pkt.hier war mir die Säure im Vergleich zum Rest des Sinneseindruckes zu präsent, für mich etwas zu aggressiv.

Platz 8: 2008 Weissburgunder Spätlese trocken “Strohlen”
Weinhof Scheu / Schweigen-Rechtenbach
Meine Wertung vom 07.07.09: 90/100 Pkt
Herrliche Kombination von Kraft, Mineralik, straffer Frucht, ungemein nachhaltig

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Theo Minges: Platz 1 für 2007 Grauburgunder Spätlese trocken „Muschelkalk“

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Mittwoch, 24 Juni 2009

 Platz 1 im Feinschmecker Juli 2009:

Feinschmecker_Muschelkalk

 

Die Jury meint: Prototypisch ist der „vom Muschelkalk“ – opulente Nase mit nussigen Tönen, sowie eine feste, intensive Gaumenstruktur von großer Nachhaltigkeit.

Großes Gefallen fand die FEINSCHMECKER – Jury an den typischen Weißweinen der Sorte. Drei hochwertige Stiltypen haben wir entdeckt – Typen, die allesamt mit herkömmlichen Bild des Pinot grigio so gut wie gar nichts gemein haben.

Typus 1: die Weine dieser Gruppe sind kernig und präzise. Ihre betonte Frische greift zwar ein Element des Pinot-grigio-Klischees auf, dennoch ergänzen sie ihren diszilinierten Gaumenauftritt mit einer aromatischen Komplexität von ausschweifender Art. 

 

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Alle Weine von Theo Minges bei K&M

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Theo Minges: Aufstieg zu den 100 Top-Winzern in Deutschland

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Donnerstag, 25 September 2008

Jährlich veröffentlicht das Handelsblatt in einer Sonderbeilage die 100 besten Weingüter Deutschlands. Um dort zu erscheinen, muss man den Verkostern nicht den Kofferaum mit Wein füllen, sondern natürlich über einen längeren Zeitraum gleich bleibend hohe Qualität liefern. 2008 schafften gerade mal 6 Betriebe den Aufstieg in diese Spitzengruppe, darunter Theo Minges aus dem südpfälzischen Flemlingen.

Bildquelle: VDP

Auszug aus der Beilage 183 vom 19.09.2008
„Auch Weinkenner brauchen sich nicht zu schämen, wenn sie den Namen nicht kennen. (Anm. K&M; wir kennen die Weine von Theo jetzt schon fast 8 Jahre). Flemlingen bei Landau liegt ziemlich versteckt am Rande des Pfälzer Waldes. Und wer den Ort endlich gefunden hat, muss noch eine Weile nach dem Gut von Theo Minges suchen. Bis vor einem Jahr gab es keine Inschrift, kein Schild an dem Anwesen. Vor kurzem ist der Mann in den Verband der Prädikatsweingüter (VDP) aufgenommen worden, und nun hängt endlich eine unauffällige Messingtafel mit seinem Namen am Eingang. Der Mann ist augenscheinlich keine Verkaufskanone. Er schafft lieber in den Reben. Für ihn ist es wichtig, die Natur mit möglichst wenigen Eingriffen nur ganz behutsam zu steuern, so dass ein ständiges Gleichgewicht im Weinberg herrscht. Das alles klingt nach biologischem Weinbau. „Ich bin dabei umzustellen“, lächelt Minges.
Nachdem seine Weine in den vergangenen Jahren ständig besser geworden waren, legte er sich beim 2007er mit noch mehr Kraft ins Zeug. Er habe sich wie in einem Rausch gefühlt: „Die Zeit war einfach viel zu schade, um zu schlafen.“ WWr Weine aus seinem aktuellen Angebot probiert, wird das nachvollziehen können.
Auszug Ende

Für Hans-Günther Schwarz, legendärer Winzer bei Müller-Catoir, hat Theo Minges eine der besten Kollektionen 2007 der Pfalz vinifiziert, so sein Statement im aktuellen Weingourmet.

Seit Mitte September ist auch die 2005er Spätburgunder Auslese trocken „ZE“ (ehemals Zinkelerde) bei K&M verfügbar. Preis 22,50 €

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