K&M Gutsweine – Die Weinhandlung in Frankfurt -

www.gutsweine.com

Mit ‘Bundesliga’ verschlagwortete Einträge

3:1 Erfolg bei den Münchner Löwen: Ist der KSC wieder in der Erfolgsspur?

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Dienstag, 25 August 2009

Historischer Erfolg für den KSC: Erstmals nach 48 Jahren gelang ein Sieg in München, zudem erzielte man im 5. Spiel in der Allianz-Arena die ersten Tore. Das Aufatmen bei allen Verantwortlichen des Bundesligaabsteigers war förmlich zu hören. Nach dem verpatzten Saisonstart mit nur 1 Punkt aus zwei Spielen und der daraus resultierenden Entlassung von Trainer Edmund Becker, bezwangen die Badener am Montag Abend den TSV 1860 München verdient mit 3:1 (Pause 1:1) Toren. Nach dem spielerischen und vor allem kämpferischen Armutszeugnis der vergangenen Wochen und Monate überzeugte die von KSC II – und Übergangscoach Markus Kauczinski betreute Truppe in allen Bereichen. Und auch das Glück scheint wieder auf Seiten des einzig wahren badischen Traditionsvereins zurück gekommen zu sein. Konnte der KSC den ersten ernstzunehmenden Angriff der Löwen (Tor durch Cooper) vor fast 31.000 Zuschauern noch im Gegenzug durch den Ausgleich des stark aufspielenden Christian Timm egalisieren, so standen den Blau-Weißen im weiteren Verlauf bei einem durch Innenverteidiger Dino Drpic verursachten Foulelfmeter das Glück in Form des Querbalkens zur Seite. Aber auch sonst musste KSC-Keeper Jean-Francois „Jeff“ Kornetzky kaum eingreifen, zu harmlos und unstrukturiert wirkte das Spiel der jungen „zahnlosen“ Löwentruppe.

Der KSC war von Beginn an nicht wieder zu erkennen. Schon die Aufstellung lies deutliche Änderungen im System erkennen. Die Doppelsechs vor der Abwehr wurde aufgelöst, somit fand sich Ersatzkapitän Marco Engelhardt aufgrund seiner schwachen Leistungen erst mal auf der Bank wieder. Ersatz-Ersatzkapitän Gottfried Adoube war alleiniger Zerstörer, und im Mittelfeld wurde erstmals die Raute verwirklicht. Timo Staffeldt überzeugte im Training, fing somit ebenfalls erstmals von Beginn an wie Mainz 05 Neuzugang Christian Demirtas, der als rechter Außenverteidiger den verletzten Kapitän Michael Mutzel gut vertrat. Für Mutzel wird es schwer sein, seinen Platz in der Mannschaft wieder zu finden.

Im Mittelfeld zog Gaetan Krebs, von Hannover 96 verpflichtet, vorzüglich die Fäden, seine Spielweise ließen Parallelen und Erinnerungen an Tamas Hajnal aufkommen, zudem schloss er nach überragendem Pass vom glänzend aufgelegten Timo Staffeldt den besten Spielzug seit Jahren, an den ich mich beim KSC erinnern kann, zur zwischenzeitlichen 2:1 Führung für den KSC eiskalt ab.

Überhaupt: das, was in den letzten 8 Monaten beim KSC viel zu wenig zu sehen war, sprudelte aus den Spielern geradezu hinaus: Spielverständnis, Laufwege erkennen, Aggressivität, ein gewisses Maß an Arroganz, das Verschieben, aber auch spielerische Impulse aus dem Mittelfeld, fehlerfreie Ballbehandlung, Zweikampfannahme, mutiges Spiel nach vorne und Effektivität im Abschluss. Die Spieler wirkten wie von einer Last befreit. Klasse-Kombinationsspiel, mit schnellen Pässen in die Löwenschnittstelle, mehrmals konnten die Stürmer Anton Fink und Christian Timm mit ihrer Schnelligkeit in diese Schnittstelle hineinstoßen und für Gefahr sorgen. All das trug die Handschrift von Markus Kauczinski, der den Spielern wieder Mut und Selbstvertrauen gegeben hat, ihre Stärken kennt (Timm wurde 2 Jahre im Mittelfeld verschenkt) und diese entsprechend für die Mannschaft positioniert. Wer zum Teufel kam in der Vergangenheit auf die Idee, Michael Mutzel als rechten Verteidiger einzusetzen, Mutzel ist ein Kämpfer, ein 6er, aber kein klassischer Außenverteidiger, da gehört Christian Demirtas hin, schon in Mainz war er dort lange Publikumsliebling.

Bleibt zu hoffen, dass dieser Aufwärtstrend am kommenden Freitag im Heimspiel gegen den FC St. Pauli Hamburg anhält. Jedenfalls freue ich mich seit Monaten wieder auf ein (Fußball)- Spiel des KSC. Mit einem Sieg sind wir wieder oben dabei.

Und vielleicht hat sich dann die Trainersuche von selbst erledigt.

Audio-Bericht

Alle Tore

Stenogramm

TSV 1860 München – Karlsruher SC 1:3 (1:1)

TSV 1860 München:
Kiraly – Rukavina, Felhi, Ghvinianidze, Holebas – Ignjovski, Lovin (78. Djokaj), Kaiser, Ludwig (61. Rösler) – Cooper (74. Schäffler), Lauth
Trainer: Ewald Lienen
Bank: Tschauner, Hoffmann, Beda, Pappas

Karlsruher SC:
Kornetzky – Demirtas, Drpic, S. Langkamp, Schäfer – Aduobe (57. Engelhardt), Staffeldt (64. Chrisantus), Krebs, Stindl – Timm, Fink (87. M. Langkamp)
Trainer: Markus Kauczinski
Bank: Nicht, Zimmermann, Rupp, Buck

Tore:
1:0 – Cooper (19.)
1:1 – Timm (20.)
1:2 – Krebs (58.)
1:3 – S. Langkamp (72.)

Gelbe Karten:
Holebas, Staffeldt, Kaiser, Felhi

Zuschauer: 30800

Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)
Assistenten: Matthias Anklam, Stefan Trautmann, Markus Sinn

Veröffentlicht in DIE Blauen - KSC (Bernd), K&M Leidenschaft Fußball | Verschlagwortet mit : , , , , | Kommentar schreiben »

6. Abstieg: KSC gewinnt gegen Hertha BSC 4:0 und steigt ab

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Samstag, 23 Mai 2009

KSC-Hertha BSC

KSC-Hertha BSC

 
trotz eines beeindruckenden 4:0 Sieges über den Titelaspiranten Hertha BSC geht es nach 2 Jahrenen Eliteliga für den KSC wieder eine Klasse tiefer. Künftig heißen die Gegner wieder Fürth, MSV Duisburg oder Mitabsteiger Arminia Bielefeld, der sich nun gemeinsam mit dem 1.FC Nürnberg Rekordabsteiger titulieren darf.

Energie Cottbus rettete sich mit einem 3:0 gegen eine charakterlose Mannschaft Truppe aus Leverkusen zumindest in die Relegation gegen den 2. Liga Dritten, der aller Vorraussicht nach 1.FC Nürnberg heißen wird.

Schade für den KSC, aber nie war es so einfach, nicht abzusteigen. Bleibt zu hoffen, dass den Verantwortlichen ein Neuaufbau gelingt und ich nicht wieder 10 Jahre auf 1. Liga Fussball warten muss.

Ach ja, bevor ich es vergesse. Der VFL Wolfsburg ist erstmals Deutscher Fußballmeister, verdientermaßen, die Bayern sind, um mit dem Tenor der Verantwortlichen zu reden, mit dem Erreichen des zweiten Platzes nur ganz knapp dem Abstieg entronnen.

Veröffentlicht in DIE Blauen - KSC (Bernd), K&M Leidenschaft Fußball | Verschlagwortet mit : , , | 2 Kommentare »

Knockout für den KSC

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Dienstag, 12 Mai 2009

Spielbericht: Karlsruher SC – Hannover 96 2:3 (2:2)

Was für ein kurioses Spiel! Hannover 96 schien beim Tabellenletzten Karlsruher SC nach Treffern von Alexander Iashvili (11.) und Lars Stindl (32.) bereits mausetot, um die Partie dann wie aus dem Nichts zu drehen und am Ende glücklich mit 3:2 zu triumphieren.

Ein Doppelschlag durch Sergio Pinto (42.) und Mikael Forssell (45.) brachte noch vor der Pause den Ausgleich. Hanno Balitsch entschied die Partie dann in der 64. Minute nach tollem doppelten Doppelpass.

Die Roten aus Hannover traten mit der exakt gleichen Startaufstellung wie beim 1:1 gegen Frankfurt beim Tabellenletzten an, auch da weiterhin wichtige Leistungsträger passen mussten. Der wieder genesene Stajner nahm zunächst auf der Bank Platz, Schlaudraff erhielt eine neue Chance, wichtige Spielpraxis zu sammeln. Beim Gastgeber ersetzte gegenüber dem 0:4 in Dortmund Stindl den verletzten Federico.

Für den KSC zählte angesichts der Tabellensituation nur eines: Die Becker-Elf musste unbedingt gewinnen, um die Hoffnung auf ein weiteres Jahr 1. Liga aufrechterhalten zu können. Dementsprechend couragiert begannen die Badener gegen schläfrige 96er. Engelhardt servierte bei nassem Geläuf – das Spiel stand wegen eines Gewitters mit sinflutartigen Regenfällen und Hagel auf der Kippe – einen Freistoß ans rechte Außennetz (5.). Einen ersten vielversprechenden Konter der Niedersachsen schloss Krzynówek aus zwölf Metern über die Querlatte (7.).
Wenig später wurde aber das entschlossene Engagement der Gastgeber belohnt: Pinto, der im Laufe der Partie eine Schlüsselrolle einnehmen sollte, köpfte eine Flanke von Andreas Görlitz direkt vor die Füße Alexander Iashvilis, gegen dessen Direktschuss aus 13 Metern 96-Keeper Robert Enke keine Chance hatte (11.). Im direkten Gegenzug scheiterte eben Pinto (defensiv mit großen Schwächen, offensiv stark) per Flachschuss an Miller. Gerade als die Hecking-Elf sich zu fangen und sich vom starken KSC-Druck zu befreien schien – Krzynówek hatte mit einem Freistoß knapp über die Querlatte ein weiteres Zeichen gesetzt – schlugen die Gastgeber in für sie ungewohnter Effizienz erneut zu: Pinto leistete sich einen Aussetzer an der linken Eckfahne und überließ Kennedy das Leder, der Eichner einsetzte. Der KSC-Linksverteidiger spielte klug in den Rücken der Abwehr, wo Lars Stindl aus 14 Metern abzog. Der von Christian Schulz noch abgefälschte Ball schlug zum 0:2 ein (32.). Dieter Hecking reagierte mit der Debüt-Einwechslung von Nachwuchskraft Patrick Herrmann für den indisponierten Schlaudraff – auch zur defensiven Entlastung Pintos, der nun ins Mittelfeld vorrücken konnte.
Wie aus dem Nichts dann plötzlich der Anschluss der Niedersachsen, ausgerechnet durch Sergio Pinto: Der Deutsch-Portugiese zog aus 22 Metern einfach mal ab und zwang so Markus Miller zu einem Faux Pas. Der KSC-Schlussmann ließ den eigentlich harmlosen Ball am Knie vorbei passieren (42.). Doch es sollte noch schlimmer kommen für den bis dahin aufopferungsvoll kämpfenden und spielenden Abstiegskandidaten. Pinto initiierte den schmeichelhaften 96-Ausgleich mit einem wunderbaren Pass in die Gasse zu Krzynówek und der Pole blieb ganz cool. Er umkurvte zunächst Miller, um dann von der linken Grundlinie butterweich ins Zentrum zu flanken, wo Mikael Forssell nur noch ins leere Gehäuse eindrücken musste (45.).

Nach Wiederanpfiff schienen die Badener den Schock bereits wieder verdaut zu haben und spielten erneut nach vorne. Hannover konnte sich bei Robert Enke bedanken, nicht schnell erneut in Rückstand zu geraten – der 96-Kapitän rettete mit klasse Reflex gegen Freis (52.). Dann jedoch bekamen die Roten das Spiel langsam besser in den Griff und schlugen mit einer sensationellen Kombination eiskalt zurück: Hanno Balitsch spielte doppelten Doppelpass mit Pinto und Bruggink und stand plötzlich mutterseelenallein vor Miller. Der 96-Mittelfeldabräumer zeigte keine Nerven und schob locker zum 2:3 ein (64.). Der Widerstand der Karlsruher wurde endgültig in der 69. Minute gebrochen, als Schiedsrichter Gräfe dem vermeintlichen Ausgleich durch Iashvili die Anerkennung verweigerte. Der Georgier hatte einen abgerutschten Schussversuch von Görlitz am linken Pfosten in die Maschen befördert, doch der im passiven Abseits stehende Kennedy hatte Enke irritiert und somit ins Spiel eingegriffen. Bitter für den KSC, jedoch durchaus vertretbar! So konnten die Roten den knappen Vorsprung schlussendlich über die Zeit retten.

Der KSC muss durch die unglückliche Niederlage nun wohl endgültig für die zweite Liga planen. STATISTIK

Karlsruher SC: Miller, Görlitzl, Franz, Drpic, Eichner – Engelhardt (77. Kapllani), Adouobe, Stindl – Freis, Kennedy, Iashvili

Hannover 96: Enke – Pinto (85. Stajner), Eggimann, C. Schulz, Rausch – Balitsch, B. Schulz (57. Fahrenhorst), Schlaudraff (33. Herrmann), Bruggink, Krzynówek – Forssell

Tore: 1:0 Iashvili (11.), 2:0 Stindl (32..) 2:1 Pinto (42.), 2:2 Forssell (45.), 2:3 Balitsch (64.)

Gelbe Karten: Görlitz (5.), Drpic (5.), Franz / Pinto

Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)

Zuschauer: 25.000

Veröffentlicht in DIE Blauen - KSC (Bernd), K&M Leidenschaft Fußball | Verschlagwortet mit : , , | Kommentar schreiben »

Dramatisches Ende in Karlsruhe: KSC siegt in der 92.Minute gegen den HSV mit 3:2

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Samstag, 7 Februar 2009

Welch ein dramatatisches Finale im einem Tollhaus gleichenden Karlsruher Wildpark.

Endlich, endlich, endlich! Nach 12 sieglosen Spielen wieder mal ein wichtiger Dreier für den KSC, auch wenn man nach 48 Minuten klar mit 0:2 zurücklag und die Dinge ihren Lauf zu nehmen schienen. Aber das Glück ist wieder zurück beim KSC. Mit dem Querschläger des dänischen HSV-Neuzgangs Michael Graavgard nahm das Spiel nach 49 Minuten eine Wende zu Gunsten des KSC, Sebstian Freis schloß im 16er kompromisslos ab. Keine 4 Minuten später schloß Heimkehrer Giovanni Federico mit einem Drehschuß aus 16 Metern, leicht abgefälscht von Graavgard, ins linke Eck den Angriff zum 2:2 ab. Ein Punkt wäre eigentlich zu wenig gewesen für den KSC, aber mit der letzten Aktion nach 92 Minuten, einem von Michael Graavgard an der eigenen Eckfahne verschuldeten, dummen Foulspiel und der anschließenden Freistoßhereingabe vom glänzend aufgelegten Lars Stindl netzte Sebastian Freis in der 92. Minute zum glücklichen, aber dank unermüdlichem Engagement verdienten 3:2 Siegtreffer ein. Nicht nur der Wildpark bebte förmlich, nein, auch im Hause Klingenbrunn zu Maintal wurden lautstarke Freudentänze aufgeführt.

Bleibt zu hoffen, dass, analog zum Hinrundenspiel bei der Frankurter Eintracht, wo der KSC in der Nachspielzeit das 2:1 und die Mannschaft wohl einen psychischen Knacks abbekommen hat, nun das Pendel in die andere Richtung ausschlägt, ein Anfang ist zumindest gemacht.

Stenogramm

Karlsruher SC – Hamburger SV 3:2 (0:1)

Karlsruher SC:
Miller – Görlitz, Sebastian, Drpic, Celozzi – Timm (77. Saglik), Engelhardt, da Silva (89. Porcello), Stindl, Federico (85. Staffeldt) – Freis
Trainer: Edmund Becker
Bank: Kornetzky, Kapllani, Buck, Eichner

Hamburger SV:
Rost – Demel, Mathijsen, Gravgaard, Jansen – Benjamin, Jarolim, Pitoipa, Trochowski – Petric, Guerrero (62. Streit)
Trainer: Martin Jol
Bank: Hesl, Silva, Boateng, Ndjeng, Tavares, Aogo

Tore:
0:1 – Guerrero (7.)
0:2 – Benjamin (48.)
1:2 – Freis (49.)
2:2 – Federico (53.)
3:2 – Freis (90.+2)

Gelbe Karten:
Trochowski, da Silva, Jansen, Drpic, Engelhardt
Gelb-Rote Karten:
Engehardt (82.)
Rote Karten:
Petric (76.)

Zuschauer: 28368

Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)
Assistenten: Detlef Scheppe, Christian Fischer, Florian Steuer

Veröffentlicht in DIE Blauen - KSC (Bernd), K&M Leidenschaft Fußball | Verschlagwortet mit : , , , , | 4 Kommentare »

Der Fußballgott reagiert: Saglik stürmt für den KSC

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Sonntag, 1 Februar 2009

Der Karlsruher SC, seit der 0:2-Niederlage am Sonntagabend beim VfL Bochum auf den Relegationsplatz abgerutscht, hat kurz vor Toreschluss nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Die Badener leihen den türkischen Angreifer Mahir Saglik vom VfL Wolfsburg bis zum Saisonende aus.

Wolfsburg verpflichtete den 26-jährigen Saglik vor der Saison vom damaligen Regional- und heutigen Drittligisten Wuppertaler SV Borussia und stattete ihn mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2011 aus. Unter Trainer Felix Magath kam der Türke aber nicht über die Rolle des „Jokers“ hinaus. Saglik wurde in der laufenden Bundesligasaison achtmal eingewechselt, erzielte hierbei ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer direkt vor.

Mahir SaglikSeine enorme Torgefährlichkeit bewies der 1,77 Meter große und 76 Kilogramm schwere Stürmer zuvor in der Regionalliga Nord. Saglik erzielte in 34 Punktspielen 27 Tore. Zudem erwies er sich als besonders nervenstark. Er verwandelte alle fünf Strafstöße, zu denen er antrat. Nun soll er den Karlsruher SC mit Toren vor dem Gang in die Zweite Liga bewahren.

Saglik ist nach den beiden Rückkehrern Marco Engelhardt (1. FC Nürnberg) und Giovanni Federico (Borussia Dortmund) sowie Dino Drpic von Dinamo Zagreb bereits der vierte Neuzugang in der Wintertransferperiode für den KSC.
Quelle: kicker.de

Veröffentlicht in DIE Blauen - KSC (Bernd), K&M Leidenschaft Fußball | Verschlagwortet mit : , , | Kommentar schreiben »

Alles beim Alten: Fußballgott, schick uns einen Torschützen!

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Sonntag, 1 Februar 2009

Mangelnden Einsatz kann man den Akteuren im KSC Trikot nicht vorwerfen, zeitweise lief der Ball in Halbzeit eins ganz gut und man drängte den VFL Bochum in die eigene Hälfte, aber dafür wurden in der gesamten Fußball-Historie noch nie Punkte vergeben.

Wieder einmal versagen den Akteuren – auch dem Torwart – in den entscheidenden Momenten, den Big Point zu setzen, die Nerven. Zum einsamen Spitzenreiter entwickelt sich in dieser Kategorie tragischerweise Sebastian Freis, das Karlsuher Eigengewächs. Er ackert, rackert, rennt und schuftet, aber sobald sich das Aluminiumgestell ins Blickfeld schiebt, ist´s mit der Herrlichkeit vorbei.

Aber diese Niederlage kann man nicht an ihm aufhängen, insgesamt ist die Harmlosigkeit im Sturm beängstigend. Kein Knipser, kein Kopfballungeheuer, keine „Drecksau“ im Kader, null Körpersprache.

Hoffen wir auf ein Wunder am Samstag im Wildpark gegen den HSV!

Veröffentlicht in DIE Blauen - KSC (Bernd), K&M Leidenschaft Fußball | Verschlagwortet mit : , , , | 1 Kommentar »

DFB-Pokal: KSC-SV Wehen 0:1

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Mittwoch, 28 Januar 2009

es reicht nicht mal mehr beim KSC gegen den abstiegsbedrohten Tabellenvorletzten der 2. Liga für ein Tor. Wer solche Chancen nicht verwertet und dies nun schon über die komplette Saison, hat in der nächsten Runde nichts zu suchen. Traurig, traurig, aber jetzt kann man sich ganz auf den Abstiegskampf konzentrieren, wenn da nicht ein gewaltiger Ruck durch die Mannschaft geht und ich sehe da kein Aufbäumen, zählt DIESE Mannschaft zum klaren Abstiegsaspiranten.

Und ein Ede Becker ist nicht mehr unantastbar, er selbst sieht mit dieser Leistung keinen Verbleib in Liga 1. Wenn schon der Trainer nicht mehr an seine Spieler glaubt….

P.S. Huub Stevens wäre frei, der tritt dem Haufen wenigsten mal in den Allerwertesten!
P.P.S. Ob da eine Neuverpflichtung in der Abwehr den KSC weiterbringt. Selbst mit Maik Franz wars ein Torso, und ob ein Dino Drpic so schnell Stabilität reinbringt, wage ich zu bezweifeln.

Veröffentlicht in DIE Blauen - KSC (Bernd), K&M Leidenschaft Fußball | Verschlagwortet mit : , , | 1 Kommentar »

KSC – 1.FC Nürnberg 3:2 (1:1)

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Samstag, 24 Januar 2009

Testspielsieg für den KSC im heimischen Wildpark gegen den 1.FC Nürnberg. Auch wenn das SWR-Fernsehen lieber die StadionArenaeinweihung der ruhmreichen TSG Hoppenheim überträgt, das wahre Fußballherz schlug an diesem Samstag bei K&M in der Hamburger Allee. Im Zeitalter der medialen Sportübersättigung mußten wir jedoch auf einen russischen Liveticker zurückgreifen, um auf dem Stand zu bleiben. Auch der BR (= Bayern-Rundfunk) war nicht fähig, einen Stecker in die Stadionkamera zu stecken und das Signal in die heimischen Wohnzimmer zu leiten.

Karlsruher SC – 1. FC Nürnberg

6′ {0:1} Mike Frantz
35′ Christian Timm {1:1}
61′ Giovanni Federico {2:1}
67′ Lars Stindl {3:1}
82′ {3:2} Marcel Risse

Bericht von Uli Digmayer (Nürnberger Zeitung)
Im letzten Testspiel vor dem Start in die Rückrunde der 2. Fußball-Bundesliga hat es auch den 1. FC Nürnberg erwischt: Beim Karlsruher SC musste sich der in der Vorbereitung bislang ungeschlagene Club am Samstag mit 2:3 (1:1) geschlagen geben.

Mike Frantz hatte das Team von Trainer Michael Oenning vor 2000 Zuschauern im Wildparkstadion bereits nach sechs Minuten mit einem Kopfball in Führung gebracht. Der Ex-Fürther Christian Timm sorgte allerdings noch vor der Pause für den Ausgleich (35.). Nach dem Wechsel zog der stärker werdende Bundesligist durch Tore von Giovanni Federico (61.) und Lars Stindl (67.) auf 3:1 davon. Dem eingewechselten Neuzugang Marcel Risse gelang in der 80. Minute mit einem frechen Schuss ins kurze Eck nur noch der Anschlusstreffer zum 2:3.

Trainer Michael Oenning war trotz der vom Ergebnis her verpatzten Generalprobe «unter dem Strich zufrieden. Es ist uns heute sicher nicht alles gelungen, aber insgesamt haben wir nicht enttäuscht.» Sportdirektor Martin Bader zog aus der ersten Niederlage sogar ein positives Fazit: «Unsere junge Mannschaft hat gesehen, dass in der Bundesliga der ein oder andere Fehler sofort bestraft wird. Wichtig war, dass wir erkennen, dass wir noch nichts erreicht haben, aber mithalten können.»

Von David Ruf (KSC.de)
KSC-Trainer Ede Becker ließ sein Team wie bereits gegen Aalen in einer 4-2-3-1-Formation auflaufen. Verzichten musste neben Godfried Adoube und Antonio da Silva (beide Magen-Darm-Virus) auch auf Sebastian Langkamp (Sprunggelenksverletzung) und Maik Franz, dem sein Fersenödem weiterhin zu schaffen macht.

Gegen die in der Anfangsphase aggresiv auftretenden Gäste fand der KSC zunächst kein adäquates Mittel und musste zudem nach nur 6 Minuten das 0:1 hinnehmen. Markus Miller konnte einen Kopfball von Mike Frantz nach einem Freistoß der Franken zunächst noch gegen den Pfosten lenken, im Nachsetzen brachte Frantz den Ball dann jedoch hinter die Linie. Die erste Chance für die Gastgeber ergab sich erst nach 23 Minuten: Christian Timm hatte nach einer Mutzel-Flanke allerdings Pech und köpfte die Kugel nur gegen den Pfosten. Der KSC wurde im Anschluss etwas besser und nutzte die sich bietenden Räume. Nachdem FCN-Keeper Raphael Schäfer einen Schuss von Lars Stindl nur abprallen ließ, schoss Christian Timm den Ball zum 1:1-Halbzeitstand in die Maschen (35.).

Zur Halbzeit brachte Becker dann mit Christian Eichner, Sebastian Freis und Andreas Görlitz drei frische Kräfte, der KSC kam zudem immer besser ins Spiel und durch Giovanni Federicos Treffer in der 61. Minute auch zur Führung. Für den Höhepunkt des Tages sorgte kurz darauf Stindl, als er eine Flanke von Timm direkt abnahm und zum 3:1 ins Tor hämmerte (64.). Die Franken kamen in der gesamten zweiten Hälfte nur einmal vor das Tor der KSC, wobei Marcel Risse den 3:2-Endstand erzielte.

„Es war zwar insgesamt gut, dass wir gewonnen haben, einige Dinge im Spiel meiner Mannschaft haben mir aber nicht so gut gefallen. Wir waren teilweise einfach zu zaghaft und zu zaudernd“, sagte KSC-Trainer Becker nach dem Abpfiff. Wichtig war der Sieg auch für Rechtsverteidiger Christian Eichner: „Das Ergebnis war gut um weiter Selbstvertrauen zu gewinnen und natürlich war auch die Spielpraxis wichtig.“

Bevor am Sonntag der kommenden Woche mit dem Spiel beim VfL Bochum die Rückrunde in der Fußball-Bundesliga beginnt, trifft der KSC am Mittwoch (20.30 Uhr, Wildparkstadion) im Achtelfinale des DFB-Pokals auf den Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden. Karten für diese Partie sind noch an den bekannten Vorverkaufstellen, auf der KSC-Geschäftsstelle oder an der Abendkasse zu haben.

KSC: Miller – Celozzi (46. Görlitz), Sebastian (71. Stoll), Buck, Carnell (46. Eichner) – Mutzel (76. Porcello), Engelhardt (60. Staffeldt) – Timm (71. Kapllani), Federico, Stindl (76. Iashvili) – Kennedy (46. Freis)

Veröffentlicht in DIE Blauen - KSC (Bernd), K&M Leidenschaft Fußball | Verschlagwortet mit : , , , | Kommentar schreiben »

Weihnachten im Wildpark: Leverkusen schenkt KSC einen (wichtigen) Punkt

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Samstag, 8 November 2008

Karlsruher SC – Bayer Leverkusen 3:3 (1:3)

„Über den Kampf zum Spiel“, selten war eine Fußballfloskel gerechtfertigter, dahingeschrieben zu werden, als nach diesem Spiel. War der KSC in Halbzeit eins in keiner Weise auf dem Platz anwesend – man war mausetot, ein Debakel drohte, denn man lag nach 30 Minuten bereits mit 0:3 gegen den Tabellenzweiten aus Leverkusen zurück – umso beeindruckender der Sturmlauf in Halbzeit zwei, als man auf das „Heimtor“ spielte und die vielen technischen und spielerischen Mängel mit Kampf und Willen wettmachte. Bei konsequenter Chancenausnutzung wäre ein Sieg möglich gewesen, aber nach 5 Niederlagen in Serie und diesem Spielbeginn ist man schon mit einem Punkt zufrieden.

Patrick Helmes (1.), Stefan Kießling (17.) und Michal Kadlec (24.) trafen für Bayer. Der KSC wurde für seine tolle Moral durch die Tore von Antonio da Silva (37.), Tim Sebastian (60.) sowie Alexander Iaschwili (76.) per Kopf(!!!!!!) belohnt. Beste Spieler auf Seiten der Leverkusener waren Kapitän Simon Rolfes und der Schweizer Tranquillo Barnetta. Bei den Gastgebern konnten vor allem Außenverteidiger Stefano Celozzi – warum saß der eigentlich 2 Spiele auf der Bank, Herr Becker! – und der zuletzt nicht mehr unumstrittene Spielmacher da Silva überzeugen. Jetzt gilt es, gerade in Cottbus nachzulegen.

Veröffentlicht in DIE Blauen - KSC (Bernd) | Verschlagwortet mit : , , | Kommentar schreiben »

Willkommen in der Realität: Wehen : FCN = 2:2

Verfasst von Armin Maurer am Montag, 15 September 2008

Wie habe ich mich auf die „Heimspiele“ meines Club in der Rhein-Main-Region gefreut, das war aber vor der Saison. Jetzt nach Holperstart und mal wieder einer schnellen Trainerentlassung zum schlechtesten Zeitpunkt fährt man mit ganz schön Bauchgrummeln und Unsicherheit zu einem Clubspiel. Die schlechten Vorahnungen sollten sich bestätigen.

War der Beginn, so die ersten 15 Min. noch ganz ansehlich, sicher große spielerische Klasse erwartet man gar nicht, bare da war Engagement drin und Chancen gab es auch. Aber wie schon seit über einem Jahr, die Chancen wurden schlecht zuende gespielt und der Abschluss immer ungenau und schwach. Die Chancenauswertung bleibt so eine der Achillesversen, jetzt kommt aber noch eine dazu, die Abwehr. Was man schon gegen Kaiserslautern gesehen hat und sich gegen Aachen fortsetzte, war auch in Wiesbaden zu beobachten. Die Außen im Moment sehr schwach, bei Pinola fehlt sowohl Biss, als auch Konzentration und spielerisches Vermögen. Soviele schwache Abspiele sind schon fast eine Provokation. In einem Interview sagte er letzte Woche noch, dass die Mannschaft und er sich nicht wirklich auf die 2. Liga eingestellt hätten, vielleicht die Liga etwas zu locker genommen haben, bei ihm scheint das aber so weiter zu gehen, Höhepunkt der schwach verschossene Elfmeter.

Aber auch auf der anderen Seite Reinhardt zeigt weiter keine Konzentration über 90 Minuten, immer wieder haut er Böcke rein, spielt schlampig ab und schmeißt damit den Spielaufbau leichtfertig weg. Mit zwei so schwachen Außenverteidigern kann natürlich auch die Innenverteidigung nur schwer glänzen. Noch dazu wenn man dort mit Goncalves einen ganz jungen und neuen Spieler hat, der sicher noch etwas Unterstützung benötigt, der aber technisch und vom Engagement sehr gute Ansätze zeigt. Aus diesem Spieler könnte ein guter werden, wenn er nicht von diesem Abwehrtorso in den Abgrund gezogen wird. Zu Mitreski läßt sich noch kein Urteil fällen, war Wiesbaden doch erst das erste Pflichtspiel, sicher braucht auch er noch etwas Eingewöhnungszeit. Aber kann die Mannschaft diese bekommen, mit der Ausbeute von drei Punkten nach vier Spielen steht der Club schon sehr stark unter Druck. Jetzt geht es nach Mainz und dann kommt Duisburg, soll bloß keiner glauben das wäre einfach, danach kann es sein, dass der Anschluß an die Spitzenplätze schon abgerissen ist.

Nach der schwachen Abwehr kommen wir nun zum Mittelfeld, aber auch hier läßt sich nicht viel besseres berichten. Engelhard zeigt zwar Wille, aber immer wieder schwache Abspiele, leichte Ballverluste. Kluge aber auch nicht besser, man merkt ihm den Willen zum Kampf an aber man sieht eben auch wie fußballerisch begrenzt er ist, für die Spieleröffnung bringt er einfach zu wenig auf der „6″. Mintal hinter den Spitzen ist eher eine hängende Spitze als Ballverteiler und Vorlagengeber, damit bekommen die Stürmer schlicht zu wenig Bälle, vor allem zu wenig brauchbare Bälle.

Gygax zeigte auch den Willen, aber auch er zeigt viel zu wenig wirklich sinnvolle Aktionen, teilweise schwache Standards runden das schwache Bild ab.

Der Sturm, Boakye eher schwach, geht zu oft in nicht zu gewinnende Dribblings, verliert oft den Ball und hat er mal die Chance zu schießen trift er eher nicht das Tor, oder der Schuß ist einfach zu schwach. Ein kleiner Lichtblick immerhin Charisteas, der immer unterwegs ist, sich unheimlich bemüht. Sicher er braucht viele Chancen, vergibt auch viel zu viele Möglichkeiten, aber er erarbeitet sich diese Möglichkeiten immerhin. Und ganz zum Schluss hat er sich dann mit dem sicher auch glücklichen Unentschieden belohnt und der Mannschaft die ganzt große Blamage erspart.

Noch läßt sich eine neue, bessere Handschrift des neuen Chef Oenning nicht erkennen. Für den selbsternannten großen Favorit FCN wird der Aufstieg noch ganz schwer.

Veröffentlicht in DER Club - 1. FC Nürnberg (Armin), K&M Leidenschaft Fußball | Verschlagwortet mit : , , | 1 Kommentar »