K&M Gutsweine - Die Weinhandlung in Frankfurt -

www.gutsweine.com

Impressionen: Maria Castro & Jorge Borges zu Gast bei K&M

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Donnerstag, 19 Juni 2008

Am 31.05.08 besuchten uns zwei der besten Winzer Portugals in unserem Weinladen in der Hamburger Allee 37 in Frankfurt-Bockenheim.

Jorge Borges, “Macher” der Quinta do Passadouro. Zusammen mit seiner Frau Sandra Tavares betreibt er auch das Privatprojekt Wine & Soul am Douro.

Maria Castro, Tochter des charismatischen Alvaro Castro, führender Winzer im Dao Gebiet, deren 2005er Dao “PAPE” reisenden Absatz fand.

Jorge Borges
Jorge Borges war höchst interessiert an unserem Sortiment

Maria Castro ging sofort in die Offensive:
Maria Castro
und erklärte alles ganz genau und mit viel Spaß.

Manchmal auch sehr temperamentvoll


Zum Abschluß Gruppenbild mit Dame

Es war für alle Beteiligten ein wunderbarer Nachmittag, insbesondere geht unser besonders großer Dank an die beiden sympathischen Winzer, die sich enorm viel Zeit für unsere Kunden genommen haben und denen es sichtlich Spaß bereitete, ihre Philosophie einem so fachkundigen Publikum zu erklären.

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Einladung zur RendezVino Portugal am 31. Mai 2008 mit den Top-Winzern aus Portugal

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Donnerstag, 22 Mai 2008

Unsere Liebe zu Portugal kennen Sie, viele unserer portugiesischen Weine sind schnell zu ihren Lieblingen avanciert. Kein Wunder, bietet Portugal doch einen großen Schatz autochthoner, also dort ursprünglich heimischer Rebsorten, der die Weine Portugals so einzigartig macht. Dazu kommen in den letzten Jahren junge Winzer, die bestens ausgebildet und mit großem Ehrgeiz Portugal an die Spitze der Weinwelt führen wollen.

RendezVino Portugal, am Samstag, den 31. Mai 08, von 12:00 bis 16:00 Uhr

Vier der besten Weingüter Portugals präsentieren Ihre exzellenten Weine persönlich, wieder einmal ein großartiges Wein-Highlight bei K&M Gutsweine!

Es kommen ca. 10 Weine zur Verkostung, daneben werden wir Ihnen auch das außergewöhnlich gute Olivenöl der Quinta do Passadouro vorstellen, Rotraud Degner, renommierte Autorin und Olivenöl-Expertin zählt diese “Extra Virgen-Öl” zu den 10 besten Ölen der Welt.

Wo und wann:
K&M Gutsweine, Hamburger Allee 37, 60486 Frankfurt-Bockenheim
Samstag, den 31.05.2008 zwischen 12.00 und 16.00 Uhr

Kosten: € 5,-, diese werden Ihnen ab einem Einkauf ab € 25,- rückvergütet.

Nutzen Sie die einmalige Gelegenheit, von vier der besten Weingüter Portugals, die Macher und die Weine persönlich kennen zu lernen.

Von Passadouro und Wine & Soul wird uns Jorge Serodio Borges besuchen. Von Saes / Pellada wird uns die Tochter und Mitarbeiterin des charismatischen Weinmachers Alvaro de Castro, Maria de Castro besuchen.

Quinta do Passadouro / Wine & Soul (PINTAS)

Jorge Borges & Sandra Tavares / Bildquelle: Jamie Goodie

Jorge Serodio Borges ist der “Macher” hinter Passadouro, seinem Ehrgeiz und seinem Können ist es zu verdanken, dass das Weingut heute zu den besten Betrieben des Douro-Tals gehört. Er versteht es auf das Vorzüglichste, die exzellenten Lagen und die alten Rebanlagen von Passadouro für die Erzeugung herausragender Weine zu nutzen. Lernen Sie diesen charismatischen Weinmacher persönlich kennen.

Der Portugal Kenner und Weinkritiker Wolfgang Hubert schreibt in seinem beachtenswerten Buch “Portugal und seine Weine”:
“Sein Passadouro Reserva aus Tinta Roriz, Tinta Franca, Touriga Nacional und diversen Reben aus einer alten Südeinzellage zählt heute zur absoluten Regionsspitze.

Ebenso wie sein PINTAS, den er zusammen mit seiner Frau Sandra Tavares da Silva aus rund 30 verschiedenen Sorten von bis zu 80 Jahre alten Rebstöcken bereitet, und der schon jetzt als neues Kultlabel weltweit angesehen wird.”

Wir präsentieren folgende Weine:
Quinta da Passadouro:
2005 PASSA Douro tinto DO
Der neue Einstiegswein rundet das Sortiment grandios nach unten ab. Er beeindruckt in dieser Klasse mit großer Substanz, Druck am Gaumen und intensiver Frucht, dunklen Beeren. Geniales Preis-/Genuss-Verhältnis.

2005 Passadouro Douro tinto DO
Einer der besten Rotweine Portugals und bestes Beispiel für das grandiose Potential der Region Douro. Muskulös und kräftig im Körper, dabei kein Gramm Fett zuviel auf den Rippen, verbindet dichte Konzentration mit feinem Schliff, die Tannine bilden feinste Trinkseide am Gaumen, die üppige Frucht wird von “kühler” Schiefermineralik getragen. Ein großartiger, eigenständiger Rotwein, Heimatwein von höchster internationaler Klasse.

2005 Passadouro Reserva Douro tinto DO
Ein Wein, der mit den besten Weinen der Welt verglichen werden muss, großer Stoff, der sicher noch einige Jahre benötigt um sein ganzes Potential auszuspielen. Erzeugt aus Tinta Roriz, Tinta Franca, Touriga Nacional und diversen Reben einer uralten Parzelle, die noch im gemischten Besatz gepflanzt ist.

Wine & Soul:

2006 GURU Douro branco DO (Weißwein)
Der GURU hat sich auf Anhieb unter den besten Weißweinen der Welt eingereiht, ungemein fein und subtil zeigt er viel Schmelz und dichte Mineralität. Sein Aromenspektrum reicht von feinen Blütennoten über mediterrane Kräuter bis zu fast “steinigen”, mineralischen Noten. Burgundischer Charakter.

2005 PINTAS Character Douro tinto DO
Cuvee aus Rufete, Touriga Nacional und Tinta Roriz. 2005 ist der Debüt-Jahrgang. Ausgebaut wurde er zu je 50% im neuen und gebrauchten französischen Holz. Nur etwa 8000 Flaschen gibt es von diesem großen Rotwein aus dem Dourotal.

2004 PINTAS Douro tinto DO
Ein Wein von alten Reben, zum Teil über 80 Jahre alt. Lebendiges Rot, in der Nase reife, intensive Frucht. Am Gaumen sehr dicht, kompakt, perfekte Balance von Säure und Tannin, welches seidig, feinkörnig den Mundraum auskleidet. Viel dunkle Waldfrüchte. DAS Kultlabel Portugals!


Alvaro Castro / Bildquelle: wineanorak.com

Aus dem Buch “Portugal und seine Weine” von Wolfgang Hubert und David Schwarzwälder:
Weinmacher Alvaro Castro, der mit seiner Familie die Güter bewirtschaftet, verkörpert das moderne Dao wie kein anderer: unkonventionell, experimentierfreudig, qualitätsbesessen und sehr selbstbewusst. Von der Qualität seines Terroirs überzeugt, konzentriert er sich auf Frucht, Tannin und Mineralität, setzt im Wesentlichen gebrauchtes Holz ein und ist weder neuer Technik noch traditionellen Weinbereitungsmethoden abgeneigt. … Einige Gewächse der Quinta de Saes wirken vergleichsweise feiner und leichter, insbesondere das Tannin zeigt sich geschliffener.”

Quinta de Saes:
2006 Dao Reserva branco DO (Weißwein)
In der Nase sehr fein, Blütendüfte und Mandarinen, am Gaumen mit viel Kraft, dichte, expressive Mineralik. Wieder Wiesenblumen und herbe Frucht, etwas Grapefruit, Citrus-Zesten, dazu feinwürzige Kräuteraromatik.

2005 Dao tinto DO
Genialer Jahrgang, Kombination aus expressiver Frucht und fast schon kühler Schiefer- und Granit-Mineralik. Das Fachmagazin “WeinGourmet“ kürte ihn zum viertbesten Dao-Rotwein unter teilweise deutlich teureren Weinen.

2004 Dao tinto Reserva DOC Estagio Prolongado
Strenge Selektion der Trauben, lange Maischestandzeit und Ausbau im neuen Barrique geben diesem Rotwein eine feste Struktur, viel Kraft und Körper. Die Frucht erinnert an schwarze Beeren und dunkle Süßkirsche.
Quinta de Saes / Quinta da Pellada

Quinta da Pellada:
2005 PAPE Dao tinto DO

Vor der Reblauskatastrophe war die Region Dao eine der bekanntesten Weinbauregionen der Welt. Die Touriga Nacional und die Baga waren die beiden Rebsorten, die für das exzellente Renommee der Region verantwortlich waren. Mit dem PAPE hat Alvaro de Castro dem berühmten, “alten” Dao seine Reminiszenz erwiesen, hier schmeckt man wieder jene Größe, die die Dao-Weine lange auf einer Ebene mit Bordeaux stehen ließ. Ein Rotwein von internationalem Format mit großem Reifepotential. Gehört ganz sicher zu den besten Weinen der Welt.

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100 Meisterwerke des Weins - 100 Masterpieces of Wine

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Dienstag, 20 Mai 2008

Ein Live-Erlebnis von Armin Maurer

Samstag 15:00 Uhr, für unseren Winzer Arndt Köbelin haben wir heute den Laden etwas früher geschlossen, denn er hat uns gebeten, ihn bei der Buchpräsentation “100 Meisterwerke des Weins” in Wiesbaden zu vertreten. Als ich gegen 15:30 Uhr in Wiesbaden eintreffe, sind noch nicht viele Winzer da, auch die Organisation des Fotoshooting läuft noch. Auf die Bitte des Verlags hin unterschreibe ich fünf Bände, die für die Ehrengäste und den Verlag vorgesehen sind. Da taucht unser Winzer Gerhard Stich mit seiner Frau auf, die beiden haben den Ausflug nach Wiesbaden mit einem Besuch der Messe eat ‘n’ style verbunden. Ich freue mich, diesen sympathischen Winzer zu treffen. Wir reden ein wenig über dies und das, ich berichte, dass wir demnächst auch wieder nach Bürgstadt müssen, sein Spätburgunder Barrique ist schon wieder aus, dies ist auch der Wein aus seinem Programm, der für die 100 Meisterwerke ausgewählt wurde.

Ich treffe Roman Niewodniczanski von van Volxem, Frau Mosbacher aus der Pfalz, Arne Bercher vom Kaiserstuhl, dem ich gleich versichern muss, dass ich durchaus seine gesamte Kollektion auf der Weinbörse in Mainz probiert habe und gerade auch die Weißweine aus 2007 sehr gut bewertet habe. Ich hatte die Weine dort bei seinem Cousin verkostet, deshalb hatte er sich bei Bernd “beschwert”, dass ich die Weißen gar nicht verkostet hätte. Damit konnte ich dies auch gleich ausräumen.

Paul Fürst ist auch da, ebenso Horst Sauer, beide aus Franken, Rebholz aus der Pfalz. Hans-Peter Ziereisen hatte an diesem Samstag leider auch keine Zeit, schade, ich hätte ihn oder seine Frau Edeltraud sehr gerne wieder gesehen.

Gegen 16:00 Uhr sind wir ziemlich vollständig und die Aufstellung für das Foto beginnt, jeder Winzer wird persönlich aufgerufen und die Standnummer mitgeteilt, wo er sich auf der großen Freitreppe des Kurhauses aufstellen soll, bei 100 Winzern dauert dies schon ein wenig. Aber dann hat jeder seinen Platz gefunden. Besonders nett, die Vertretung des Hauses Keller mit der “nächsten” Generation, dem kleinen Sohn des Hauses, der vorne in der Mitte stehen durfte, keine schlechte Idee des Weinguts, marketingtechnisch gesehen.

Dann wurden gefühlt 100 Bilder geschossen, erst mit Flasche in der Hand, dann mit Buch in der Hand, dann mit nichts in der Hand, bestimmt 30 mal sollte man Weinlese sagen, um ein Lächeln auf den Bildern vorzutäuschen. Laut Fotograf waren die Winzer aber sehr diszipliniert und so waren die Bilder dann auch gegen 17:00 Uhr im Kasten. Nach einer kurzen Pause bei Brezeln und Riesling von den Staatsweingütern sollte es dann mit den Bildern mit den Ehrengästen Alfred Biolek und Ministerpräsident Roland Koch weitergehen. Nur die Pause wurde länger und länger, aber Herr Koch kam nicht. Ich hatte das Glück mich mit der sehr freundlichen Winzertochter Sarah Löwenstein unterhalten zu können, die Ihre Eltern bei diesem Event vertreten hat.

Aus der genannten viertel Stunde wurde eine halbe, dann eine Stunde, endlich sollten wir uns wieder aufstellen, einige Winzer konnten leider nicht so lange warten, andere hatten sich schon nach nebenan auf die Terrasse vom Restaurant Käfer verzogen, ihnen war es im schwarzen Anzug etwas zu heiß auf dem Vorplatz des Kurhaus geworden, bzw. den Damen etwas zu unbequem in den hohen Schuhen.

Wir mussten so etwas zusammenrutschen für die letzten Bilder, Alfred Biolek in der Mitte. Auch er musste dann noch einmal fast eine halbe Stunde auf den Ministerpräsidenten warten, der dann mit dem Hubschrauber vom Parteitag in Offenbach kam. Er war wohl dort aufgehalten worden. Ob die Feier des “Wahlsiegs” dort so ausgelassen war, dass er nicht weg kam?

Bei einigen wartenden Winzern hat er sich sicher keine neuen Freunde gemacht, die Stimmung insgesamt drohte fast schon ein wenig zu kippen. Dann war er aber da, sagte ein paar entschuldigende Floskeln, machte mit dem HR-Reporter Holger Weinert einen Scherz, in dem er ihm mit den Fingern “Hasenohren” aufsetzte (sehr lustig!) Weinert, der für den Ball des Weins kam, interviewte gerade Alfred Biolek.

Dann konnten auch die letzten Bilder gemacht werden. Anschließend durften die Winzer noch in den Nassauer Hof, denm Amtssitz des Ministerpräsidenten. Dort gab es Sekt und kleine Kanapees. Ich konnte noch ein kleines Gespräch mit Robert MacGregor, dem Verkaufsleiter beim Weingut Fürst Löwenstein führen, der original schottisch mit Kilt erschienen war.

So ging ein Nachmittag mit angenehmen Begegnungen mit tollen Winzern und etwas nervigem Warten auf den Ministerpräsidenten zu Ende.

Am Rande: Kurz bevor ich ging, hatte ich noch die Möglichkeit, ein paar Worte mit Herrn Biolek zu wechseln, ein sehr freundlicher und zurückhaltender Mensch übrigens. Als er mir sagte, dass er leider das Weingut Köbelin noch nicht kennt, schenkte ich ihm die Flasche 2006er Spätburgunder, die ich für das Fotoshooting dabei hatte. Ich hoffe die Flasche wird ihm munden, vielleicht lässt er uns ja auch wissen, wie gut?

Besonderes: Etwas verwirrend ist die Einteilung der beiden Markgräfler Winzer Wassmer und Ziereisen unter der Subregion Markgräflerland und nicht unter Baden auf der Titelseite des Buchs. Ich muss mal nachfragen warum das gemacht wurde.

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1e Salon Vin naturel en Alsace / Cave Binner / Ammerschwihr

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Dienstag, 20 Mai 2008

auf der Rückfahrt von der Bio Alsace im Parc Expo zu Colmar wollten wir noch Zwischenstation in Kayserberg machen, etwas die Füße vertreten bzw. einen Kaffee und/oder ein Stück Gugelhupf genießen. Aber beim Anblick hereinströmender Bustouristen gab es nur einen Gedanken: ich will hier weg! So kamen wir durch Ammmerschwihr und nachdem zum 5. Mal ein Hinweisschild am Straßenrand auf eine Weinveranstaltung hinwies, stieg ich bei nächster Gelegenheit aus, um das zu überprüfen.

Da wurde also folgendes annonciert:

Am nächsten Tag war ja die Badische Weinmesse in Offenburg und von da war es auch nur eine Stunde nach Ammerschwihr. Also legten wir uns einen Zeitrahmen, bis wann wir in Offenburg alles erledigt haben wollten, und es klappte auch. Gegen 14:30 Uhr fuhren wir also los.
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Naturwein- Salon also war angesagt, ein reizvolles Thema, bei dem sich des öfteren die Geister scheiden. Ich unterscheide da bei den Klienten in 4 Kategorien:

Kategorie 1 - die Absoluten:
Sie empfinden diese Art der Weinbereitung als das nonplusultra, als ihre Passion (vor allem die Weinmacher;-))

Kategorie 2- die Skeptiker:
Sie finden am Anfang alles sehr spannend, aber nach gewisser Probenerfahrung geben sie dieser Richtung der Weinbereitung keine Chance, tolerieren sie aber.

Kategorie 3 - die Ablehner (resultierend aus Kategorie 2)
Sie halten die Weine für Körperverletzung, aufgrund atypischer Aromatik für nicht verkehrsfähig.

Kategorie 4 - die Neugierigen
Sie glauben nicht so richtig an die Sache, hoffen aber auf das Aha-Erlebnis, nehmen noch so lange Wege (Fahrten) in Kauf, denn irgendwann macht es klick und sie abonnieren Kategorie 1. Die Gefahr wächst aber mit jeder weiteren Probe, um Kandidat der Kategorie 2 oder 3 zu werden.

Ich persönlich sehe mich im Moment ganz klar in Kategorie 4.

Der Veranstaltungsort, das Weingut von Audrey und Christian Binner, 2 rue des Remains, 68770 Ammerschwihr, www.alsace-binner.com

Von den gewohnten Schemata einer Weinverkostung muss man absehen, die Naturisten machen’s lieber draußen, das Wetter hat ja gepasst!

Klamotten (Merchandising) gab’s auch und ganz hervorragende “Schweinereien” eines nach Südfrankreich ausgewanderten Holländers. Da haben wir dann zugeschlagen!

Vorher aber ging es an die Arbeit, bei dem ein oder anderen Wein war dann auch Vergnügen dabei.
Es ging los bei:

Jerome Saurigny / Anjou / Loire
Saurigny Jérôme en conversion Bio Ecocert
49190 St Aubin de Luigné
domainesaurigny@gmail.com
Tel: 06.03.20.42.05

Sauvignon Blanc “Sau 7″; 13,5% Alk.; süßliche Ausprägung, schwer und alkoholisch. 7,50 €

Le P´tit Saur; 100% Grolleau; rosefarben, bizzelt, Kronkorkenverschluss, letzteres war auch das auffallendste. 9,- €

Gamma GT (100% Gamay)
Schieferkühle, Kirschfrucht, Würze, gute Struktur, Säure hält ihn frisch. 9,- €

2006 Anjou Rouge (Cabernet Franc / Cabernet Sauvignon)
Viel Würze, kein Paprika, Biss, Säure etwas zu präsent.

Fazit: rot besser als weiß, zu teuer.

SARL L´Opera des Vins – Vins de la Sarthe
Jean-Pierre Robinot – Vigneron

2004 Lumiére de Silex – AOC Jasnieres
100% Chenin Blanc ; Gelbgold, im Duft Esternoten, fehlerhaft ?? 18,- EUR

2003 Lumiére de Silex – VDT Blanc
100% Chenin Blanc ; goldgelbe Farbe, jahrgangsbedingt weicher und etwas fetter, mehr Biss. 17,- EUR

Les Vignes de L´Ange Vin
Jean-Pierre Robinot – Vigneron
La Presidal
72340 Changes

2005 Cuvée bistrologie VDT Blanc
100% Chenin Blanc, orangefarben, war wohl im Holz, eichig- brackiger Duft, flüchtige Säure. Spannend oder fehlerhaft? Ich tendiere zu letzterem. 13,- EUR

2004 Cuvée Juliette Robinot – AOC Jasnieres
100% Chenin Blanc. Im Duft Honignoten, üppig am Gaumen, auch nicht ganz trocken, ölig-samtig am Gaumen, nicht unspannend, kann man mal trinken, denn auch 65,- EUR setzten eine monetäre Grenze.

Diese Weine waren die extremsten, vielleicht auch natürlichsten Weine ihrer Art der Veranstaltung, nach Aussage des Winzers fährt der asiatische Raum auf diese Art Weine sehr ab, dort existiert ein guter Markt, an einen solchen in unseren Sphären glaube ich nicht.

Hier gibts mehr Infos zum Winzer

Domaine de la Grapperie
Coteaux du Loir
Renaud GUETTIER
EARL Soudairie
La Soudairie
37370 Bueil en Touraine
Téléphone : +33 (0)2 47 24 48 06
Facsimile : +33 (0)2 47 24 48 06
E-mail : renaudguettier@lagrapperie.com
http://www.lagrapperie.com/

2005 Les Druillas sec AOC Coteaux du Loir
100% Chenin Blanc; 12 Monate Reifung. Florale Anklänge, dennoch für mein Verständnis eher als süßer Wein zu deklarieren, recht kräftig. Mir zu süß. 11,- EUR

2005 Les Dorres
100% Chenin Blanc ;süß, klassischer Aperitif-Wein, kräftig, passt zur Foie Gras. 22,- EUR

2006 Les Gravot VDT
Cuvée von Gamay und Pineau d´Aunis ; mehr nicht notiert, 12,- EUR

2006 Adonis VDT
100% Pineau d´Aunis; würziger Charakter, etwas schlanker ; 12,- EUR

2005 Adonis AOC Coteaux du Loir
100% Pineau d´Aunis; 15 Monate Reifung. Granatfarben, Aromen von roten Beeren, auch würzig-pfeffrige Anklänge mit einem Hauch Himbeere. 13,- EUR

Rosé Petillant naturell
Pineau d´Aunis & Grolleau; keine Dosage, hergestellt wie ein Champagner, 9 Monate Stahltank, nach weiteren 3 Monaten degorgiert. Rosa-orangefarben, Mousseaux etwas grob, verfliegt schnell. Aperitif-Sekt. 11,- EUR

La Domaine du Moulin
Isabelle et Herve Villemade
41120 Cellettes

Hier wieder etwas mehr Infos

2006 Les Acacias blanc AOC Cour-Cheverny
100% Romorantin, 13,5% Alk. ; oxidativer Touch, Schmelz, passabel, dennoch der oxidative Ton stört. 13,- EUR

2007 Rouge AOC Cour-Cheverny
50:50 % Gamay & Pinot Noir; bäuerlich rustikal, sehr herb und derb…..6,50 EUR

2006 Les Ardilles Rouge AOC Cour-Cheverny
70% Pinot Noir & 30% Gamay; deutlich mehr Frucht, allerdings auch extremer Amarena-Alkohol-Touch, strenge Tannine, säuerlich-herb.

Domaine Breton
Catherine & Pierre Breton
Bourgueil
www.domainebreton.net

2007 Bourgueil “TRINCH” Rouge AOC
100% Cabernet Franc aus einer Junganlage (16 Jahre jung); streng, karg, kaum Frucht, mineralischer Unterton nach Eisen. 8,-EUR

2006 Chinon rouge Beaumont AOC
100% Cabernet Franc; Der erste Rote, der gefiel. Stammt von Kalk-Lehmböden; hat deutlich mehr Substanz und „Fleisch“ am Gaumen. Rauchige Specknoten, hat was eigenes. Sehr gut. 10,- EUR vor Ort, 8,- EUR ab Hof

Sehr interessantes Weingut

Château Sainte Anne
Jean Baptiste Dutheil de la Rochere
83330 Sainte-Anne d´Evenos

2007 Bandol AOC Rosé
angenehm viel saubere Frucht, insgesamt gute Balance, mit 13,- EUR einfach zu hoch eingepreist

2005 Bandol AOC Rouge
viel dunkle Frucht, recht weich; würde mir etwas mehr Tiefe, Fruchtdichte und Länge wünschen. Preis-Qualität (16,50 EUR) stimmt nicht, da ist ein „Moulin des Costes“ der Domaine Bunan wesentlich typischer und mit um die 14,- EUR wertiger.

2003 Bandol AOC Rouge
weicher in seiner Gesamterscheinung, aber auch nicht besser. 17,- EUR

2005 Bandol AOC Rouge “Cuvée Collection”
95% Mourvedre; 25,- EUR passen einfach nicht zu der einfachen, soliden Qualität. Etwas dunkle Frucht; rustikales Tannin, es fehlt an Struktur und Dichte.

Domaine Fontedicto
Bernard Bellhasen
Lieu dit Fontareche
34720 Caux / Languedoc

2006 Pirouette 6
14% Alk; 100% Carignan; 15 hl/ha Ertrag, viel Alkohol, nussige Noten, breit und sattmachend.

2004 Les Coulisses
Syrah, Grenache, Carignan; 13,5 Alk.
Überkonzentriert, sattmachend, breite Struktur, keine Finesse.

2001 Promise
Syrah, Grenache, Carignan; 14 Alk.
Nichts neues !

Domaine du Matin Calme
Veronique Souloy & Antony Guix
5, rue Rouget de l´Isle
66170 Millas / Roussillon

2006 Bonica Marietta
Cuvée aus 80% Carignan (95 Jahre alt) und 20% Grenache (28 Jahre alt). 20hl / ha Ertrag. Fruchtig-frische Erscheinung, hergestellt nach der Maceration Carbonique. Leicht gerbstofflige Struktur. Braucht Luft. 10,- EUR

2006 Sans Temps Rouge
80% Carignan & 20% Grenache, Rest wie oben.
Fruchtsüße erinnert an deutsche Spätburgunder schlechter Machart, breiter Ansatz, Tannin rustikal. Macht nicht wirklich Vergnügen.12,- EUR

Chateau Meylet St. Emilion Grand Cru, 25 ha Rebfläche
Michel Favard
33420 Jugazan
www.château-meylet.com

1997er Bordeaux rouge St. Emilion Grand Cru
Hauptsächlich Merlot mit etwas Cabernet Franc; entsprechend dem Jahrgang recht zugänglich, einfache Erscheinung, trinkreif.

1998er Bordeaux rouge „Les Serpes“ St. Emilion Grand Cru
deutlich dichter, fleischiger, aber nicht unbedingt ein Highflyer. Solide und gut.

Domaine Marcel Lapierre / Beaujolais
69910 Villie-Morgon
http://www.marcel-lapierre.com

2007 Vin de Pays des Gaules

100% Gamay noir
Saftig- beerig, süffig, mit vielleicht etwas dominanten Erdbeernoten, witziges Etikett. Könnte man um die 8 EUR anbieten. Wurde vernichtet am Pfingstwochenende beim 2. Weinhändlertreffen - intern G4 Gipfel - bei Hanspeter Ziereisen im badischen Efringen-Kirchen .

2007 Morgon AOC Cru Beaujolais
Recht moderne Ausstrahlung, wirkt sehr frisch in der Frucht, sauber vinifiziert. So kann, sollte (!) muss Naturwein schmecken! Allerdings haben wir hier ein Preisproblem. Wer kauft in Deutschland einen Morgon für 14,- EUR?

Domaine Le Briseau
Natalie Gaubicher & Christian Chaussard
Les Nérons
72340 Marcon

2004 Gallmatias VDT
100% Chardonnay von knapp 20 jährigen Stöcken
Deutliche Restsüße, dadurch enorm breite Anlage. Schwieriger Wein, benötigt Essen. 7,- EUR

2006 Kharakter AOC Jasnieres
100% Chenin Blanc aus 50 jährigen Reben; deutlich weniger Restzuckerbetont, ja sogar straff mit deutlicher Säure. Besser als zuvor. 10,- EUR

2005 Clos du longues Vignes molleux
100% Chenin Blanc ; herrlicher Duft nach gerösteten Nüssen, das war aber auch alles, passt sicher zu Foie Gras, aber alleine getrunken ??? 13,- EUR

2006 La Derobée rouge
70% Pineau d´Aunis & 30% Cot (Malbec)
eigenwilliger Charakter

Mehr Infos hier:

Domaine Clos Fantine
Olivier, Carole &Corine Andrieu
34480 Cabrerolles
Bereits seit 133 Jahren befindet sich das Weingut in Famileinbesitz, bis Mitte der 1960er verkaufte man an die örtliche Genossenschaft. Heute führen die 3 Geschwister Andrieu das Weingut mit großem Erfolg.

2002 Faugeres Tradition AOC rouge
54% Carignan, je 14% Grenache, Mourvedre, Cinsault, Rest Syrah
Schieferböden, Ausbau für 18 Monate in Betontanks.
Herrlich offensiver Duft von reifen Beeren, ein bisschen CO2, Schokolade, sehr dicht am Gaumen, leicht bitter mit einem Hauch Strenge, braucht Luft! Proben mitgenommen, werden nachgetestet.

2004 Faugeres Tradition AOC Rouge
40% Carignan, 35% Mourvedre, 20% Cinsault, Rest Syrah
Schieferböden, Ausbau für 18 Monate in Betontanks.
Sehr verschlossen und unwirklich wirkend, dennoch übte dieser Wein hinter seiner Maske eine gewisse Faszination aus. Muss ich nochmals bei besseren Bedingungen nachprobieren.

Am besten jedoch gefielen uns die Wurstwaren von Raimond Le Coq aus 34460 Roquebrun.

Wahrlich nicht günstig aber von wunderbarer, geschmacklicher Qualität, insbesondere seine Chorizo Iberico Extra ist geschmacklich so ein himmelweiter Unterscheid zu den hier käuflichen „Wurstwaren“, die leider auch den Namen Chorizo tragen. Hier täte eine geschützte Herkunft a la DOC oder/und eine geschmackliche Prüfung von Nöten, diese beiden Produkte nicht unter einem Namen vermarkten zu dürfen.
Dazu noch seinen wunderbaren Cabecero de Lomo de Cerdo Iberico Bellota Natural, (luftgetrockneter Schinken von der Lende des Bellota-Schweines, das einer traditionellen Eichelmast unterzogen wird) und derzeit fast jedes Spargelgericht zu Hause begleitet.

Der ein oder andere Wein und das ein oder andere Weingut war recht interessant, schaun mer mal…

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»100 Meisterwerke des Weines – Deutschland« mit Köbelin, Ziereisen, Gerhard Stich - im Löwen, Reinhard Löwenstein

Verfasst von Bernd Klingenbrunn am Sonntag, 18 Mai 2008

Der Wiesbadener Verlag Tre Torri hat sich auf hochwertige kulinarische Publikationen spezialisiert. Jetzt stellt er ein neues Buch zum Thema Wein vor.

Da unser Winzer Arnd Köbelin aufgrund einer wichtigen Veranstaltung auf dem Weingut verhindert war, nahm Armin Maurer von K&M Gutsweine als Vertreter des Weingutes seinen Platz beim Fotoshooting am Samstag in Wiesbaden im Rahmen des Ball des Weines ein, das Foto folgt die Tage.

Hier die ganze Info des Verlages.

In wenigen Tagen präsentiert Tre Torri die 100 Meisterwerke des Weines

Am 17. Mai 2008, im Rahmen des Balls des Weines in Wiesbaden, präsentierte der Tre Torri Verlag mit einer außergewöhnlichen Aktion sein neues Weinbuch aus der Themenreihe »100 Meisterwerke des Weines – Deutschland« vor. 100 ausgewählte Winzer, allesamt aus dem neuen Titel, werden vor dem Kurhaus in Wiesbaden zum ersten Mal in dieser Formation zusammentreffen und dort vom Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch empfangen. Dokumentiert wird dieses historische Treffen, das der Verleger Ralf Frenzel initiert hat, durch ein in seiner Art einzigartiges Gruppenbild.

100 Meisterwerke

Erst vor vier Jahren hat Ralf Frenzel den Tre Torri Verlag in Wiesbaden gegründet. Tre Torri hat sich schnell etabliert und gilt heute als innovativer Themenmacher der Branche. Sein Programm umfasst hochwertige Kochbücher von außergewöhnlichen Spitzenköchen und Stars wie Juan Amador, Alfred Biolek oder Eckart Witzigmann. Außerdem arbeiten Trendsetter und Restaurantkritiker wie Jürgen Dollase eng mit Tre Torri zusammen. Bisher konzentrierte sich der Verlag auf hochwertige Marken- und Autorenbücher, die, jedes für sich, Geschichten rund um das Thema Genuss erzählen. Die Bücher zeichnen sich durch ihre sorgfältig ausgewählten und recherchierten Inhalte, ihre aufwändige Gestaltung und ihre hochwertige Produktion aus. Der Weinexperte Ralf Frenzel hat mit seinem Verlag auch das Segment Wein mit ambitionierten Titeln besetzt.

100 Meisterwerke des Weines – Deutschland

„Probieren geht über Studieren.“ Ja, aber: Wahrer Genuss will gelernt sein. Den Wissensdurst stillt die ebenso lehrreiche wie spannende Themenreihe über Wein und Weingenuss, deren Auftakt der vorliegende Band »100 Meisterwerke des Weines – Deutschland« bildet.

Deutschland ist eines der vielfältigsten und spannendsten Weinanbauländer der Welt. Mit insgesamt dreizehn Weinbauregionen entlang steiler Hänge, großer und kleinerer Flüsse und den lieblichen Hügeln klimatisch bevorzugter Landstriche im Regenschatten der Mittelgebirge wird auf über 100.000 Hektar Wein angebaut.

Für die »100 Meisterwerke des Weines – Deutschland« hat der Verlag eine sorgfältige Auswahl getroffen. Ausgangspunkt sind die besten Weingüter, die die bemerkenswertesten Weine ihrer Regionen erzeugen. Sie haben sich das Prädikat »Meister« im Wortsinn erarbeitet.

Zusätzliche Informationen über das Terroir, geologische und klimatische Bedingungen bis hin zu den verschiedenen Vinifikationsmethoden und die individuelle Arbeitsweise der Winzer verschaffen dem Leser fundierte Einblicke. Dezente Weinbeschreibungen beschließen die Ausführungen.

Die Weine und Etiketten sind großformatig abgebildet und mit ausführlichen Erklärungen zu ihrer »Meisterlichkeit« versehen.

»100 Meisterwerke des Weines – Deutschland« entführt den Leser in eines der vielfältigsten und spannendsten Weinanbauländer der Welt!

Buchtitel:
100 Meisterwerke des Weines – Deutschland

Bibliographische Angaben
Umfang: 216 Seiten
Format: 28 cm x 29 cm
Ausstattung: zweisprachig Deutsch und Englisch geb. m. SU
durchgehend vierfarbig
mit zahlreichen Farbfotos
Foto Credit: Michael Link für CPA!

Tre Torri Verlag GmbH
ISBN: 978-3-937963-68-6
Gebundener Ladenpreis: 49,90 € (D), 51,30 € (A)

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